Beiträge von Advocatus

    Mein Alkoholismus ist speziell: Phasen der Abstinenz, manchmal Jahre oder Monate, folgen regelmäßig Trinkphasen, die meist im Absturz enden. Deshalb fiel es mir lange schwer zu erkennen, daß ich Alkoholiker bin.


    Jetzt bin ich hier und strebe dauerhafte komplette Abstinenz an.


    Wem geht es ähnlich?


    Austausch gesucht.


    Danke

    Guter Dialog,

    Ja, man muss sich eingestehen, Alkoholiker zu sein. Erst dann kann man die Konsequenz entwickeln, die Sucht nachhaltig zu bekämpfen.


    Bei mir hat das sehr, sehr lange gedauert, da ich nur phasenweise getrunken habe, mit jeweils langen oder längeren Trockenphasen, woraus ich immer wieder eine Kontrollillusion abgeleitet habe. Nach dem letzten Rückfall tue ich das nicht mehr. Ich akzeptiere die Krankheit und arbeite hat an und für totale Abstinenz.


    Ich wünsche allen hier viel Kraft

    JA, ich bin Alkoholiker, liebe Elly. Ich hatte bei meiner Akkreditierung das entsprechende Feld angekreuzt.

    Den letzten Alkohol (2 Gläser Sekt) habe ich am 4. Februar getrunken.


    Ich freue mich auf den Austausch hier und werde mich aktiv einbringen.


    Advocatus

    Selbstvorstellung Advocatus


    Mein Leben mit Alkohol

    Alkohol hat mich etwa seit meinem 35. Lebensjahr begleitet, jetzt bin ich 75. Meine Trinkphasen waren sporadisch, Langen, Abstinenzphasen, manchmal Jahre, manchmal Monate, stehen kurze, aber heftige Alkoholabstürze entgegen


    Ich habe eine überdurchschnittliche Karriere gemacht. Durch Ehrgeiz und Leistungswillen, der aus der Kindheit rührt, habe ich mich oft so ausgepowert, , das Entspannung nur noch mit Alkohol funktionierte. Dies gilt auch für emotional kritische Phasen durch eine toxische Ehe und endlose Auseinandersetzungen um das Sorgerecht.


    Durch viele Gespräche mit meinen erwachsenen. 3 Söhnen ist mir in den letzten Jahren, besonders Monaten immer deutlicher geworden, wie sehr sie gelitten haben. Obwohl die Alkoholphasen jeweils kurz, aber heftig waren, haben sie die Kinder extrem belastet.

    Ich bin diesem Programm beigetreten und möchte mich engagieren, zum einen, um Unterstützung bei meinem Entschluss zu dauerhafter Abstinenz zu bekommen, und andererseits die Belastungen der Kinder im Dialog mit anderen Betroffenen besser zu verstehen und Lösungsmöglichkeiten zu finden