Beiträge von Tanja43

    Jetzt ist der Alkohol weg, und das Dopaminsystem muss sich erst wieder regenerieren und das braucht Monate.

    Ja danke für die Rückmeldung. Das hatte ich schon gar nicht mehr auf dem Schirm. Ich sollte mich mehr in Geduld üben. Fürs schlechte wetter und abends hab ich einiges an Beschäftigung. Zumal ich ja auch 1 x in der Woche zur Nachsorge und 1x die Woche in eine Selbsthilfe Gruppe geh. Im Herbst und Winter werd ich wieder mit Theater spielen anfangen, malen und gittare spielen. Alles Dinge die durch den alkohol in den Hintergrund geraten sind. Ich werd wohl noch ne schwere zeit vor mir haben. Es tut sehr gut hier einige tipps uns Guten Zuspruch zu erhalten. Das Wertschätze ich sehr.

    Mit der Abstinenz kam bei mir der Hunger wieder, ich hatte ja vorher meinen Kalorienbedarf durch Weizenbier gedeckt.
    Aber das gilt für mich und kann bei jedem unterschiedlich sein.

    Der Körper muss sich erst wieder an die Abwesenheit von Alkohol gewöhnen und die körperlichen und neurologischen Prozesse brauchen Zeit um sich zu normalisieren.

    Du solltest dein Befinden mit deinem Arzt besprechen, auch dass du seit 3 Monaten abstinent bist. Er kann dich untersuchen und die richtige Behandlung in die Wege leiten.

    Die Abstinenz ist am Anfang Stress für Körper und Seele, daher sind deine Sorgen durchaus berechtigt.

    Es geht jetzt um die Stabilisierung deiner Abstinenz und das ist richtig geistige Arbeit. Eine Leichtigkeit habe ich erst sehr viel später wahrgenommen.

    Vielen Dank für deine Rückmeldung. Ich bin jetzt nach meiner langzeittherapie noch kommende Woche krank geschrieben. Und danach gehts zur Wiedereingliederung. Vielleicht wird mir die Arbeit auch wieder ganz gut tun, und bringt anderen wind in mein leben rein.

    Ich werd viel zeit im Schrebergarten verbringen. Aber trotzdem werd ich es mal mit meiner Ärztin besprechen. Meine leberwerte müssen sowieso nochmal kontrolliert werden. Seitdem ich nicht mehr trinke, haben sich die Werte verschlechtert.

    Guten Abend zusammen,

    Ich würde gerne aus eurer Erfahrung lernen.

    Ich bin nun seid 3 Monaten trocken. Suchtdruck ist kaum da. Alkohol ist überhaupt kein Thema mehr für mich. Jedoch leidet meine psyche und mein Körper etwas. Panikatacken. Innere Unruhe, nervös, schwindel. Und ich hab kaum Appetit. Ich war immer eine gute Esserin. Aber das ist durch den alkoholverzicht weg. Wie ging es euch? Ich mach mir große Sorgen. Obwohl ich ja jetzt so glücklich bin ohne alkohol, fehlt mir die Leichtigkeit und Freude am leben.

    Ja ich hab ein alkoholfreies Zuhause. Hab sogar mein selbstgebautes leeres weinregal abmontiert. Das wird jetzt im Schrebergarten das neue Pflanzen und Kräuter Regal. Hab auch all meine Weingläser,und alle Gläser mit denen der Alkohol gern getrunken wird entsorgt.


    Ich bin grad dabei mir ein neues Sofa zu kaufen bzw. Muss erst noch ein passendes finden.

    Auf dem alten Sofa fühle ich mich nicht mehr wohl. Hab auf dem sofa zuviel Alkohol getrunken und verbinde damit viele schlimme betrunkene Erinnerungen.

    Dankeschön ♥️ das freut mich das ich etwas zu lesen und lernen habe. Das mit dem Grundstein kenne ich tatsächlich noch nicht. Notfallkoffer bin ich auch grad am packen 😊

    Da ich seid letztem jahr einige panikatacken hatte. Muss ich auch da diese Techniken anwenden.

    Hallo zusammen. Ich bin die Tanja 43 Jahre alt.

    Bin seid 94 Tage nüchtern. Ich war jetzt 3 Monate in einer frauenklinik für Suchterkrankte. Würde mich freuen wenn ich mich mit euch austauschen könnte.

    Liebe Grüße und einen schönen Abend.