Tanja43 - Vorstellen

  • Hallo zusammen. Ich bin die Tanja 43 Jahre alt.

    Bin seid 94 Tage nüchtern. Ich war jetzt 3 Monate in einer frauenklinik für Suchterkrankte. Würde mich freuen wenn ich mich mit euch austauschen könnte.

    Liebe Grüße und einen schönen Abend.

  • Hallo Tanja,

    herzlich willkommen in unserer Selbsthilfegruppe für Alkoholiker.
    Da hast du ja schon einiges erreicht, Glückwunsch!

    Magst du noch ein bisschen mehr über dich erzählen, damit wir dich besser kennenlernen können.

    In dieser Selbsthilfegruppe tauschen sich ausschließlich Alkoholiker aus, die sich dazu bekennen und eine lebenslange Abstinenz anstreben.
    Siehst du dich als Alkoholikerin und möchtest du ein dauerhaft abstinentes Leben führen?

    Viele Grüße

    Nayouk

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          - abstinent seit 6.01.2024 -

  • Ja ich sehe mich als trockene Alkoholikerin, und strebe ein dauerhaftes nüchternes Leben an.

    Klare Aussage, die nicht selbstverständlich ist und dazu 3 Monate abstinent.

    Für den weiteren Austausch folge dem Link zur Bewerbung für den offenen Bereich:

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    Bitte anklicken und etwas zu dir schreiben.

    Nach erfolgter Freischaltung werden wir Dein Thema zu "Erste Schritte für Alkoholiker" verschieben.

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          - abstinent seit 6.01.2024 -

  • Nayouk24 8. April 2026 um 21:07

    Hat den Titel des Themas von „Vorstellen“ zu „Tanja43 - Vorstellen“ geändert.
  • Du bist jetzt für die offenen Bereiche freigeschaltet, Tanja43

    Du kannst jetzt überall schreiben, jedoch in den nächsten 4 Wochen bitte nicht im Vorstellungsbereich bei den neuen Usern. Diese erkennst du am „orangeroten“ Namen.

    Ich wünsche Dir einen guten und hilfreichen Austausch.

    Viele Grüße
    Nayouk

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          - abstinent seit 6.01.2024 -

  • Kennst du schon die Grundbausteine?
    Sie bilden die Grundlage für das erreichen einer stabilen Abstinenz:

    Das Forenteam
    17. Mai 2021 um 16:40

    Möglichkeiten und Techniken gegen Suchtdruck stehen im Notfallkoffer:

    Das Forenteam
    27. August 2021 um 21:40

    Packe dir deinen eigenen Notfallkoffer. Probiere aus, was dir helfen kann.
    Z.B. Atemtechniken, die habe ich geübt, damit ich sie parat habe, sollte ich sie brauchen.

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          - abstinent seit 6.01.2024 -

  • Dankeschön ♥️ das freut mich das ich etwas zu lesen und lernen habe. Das mit dem Grundstein kenne ich tatsächlich noch nicht. Notfallkoffer bin ich auch grad am packen 😊

    Da ich seid letztem jahr einige panikatacken hatte. Muss ich auch da diese Techniken anwenden.

  • Ein Baustein ist ein alkoholfreies Zuhause, ein Ort ohne Alkohol, an dem ich mich sicher fühlen kann, an dem nicht der Gedanke an die Flasche im Keller hochkommt.
    Hast du ein alkoholfreies Zuhause?

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          - abstinent seit 6.01.2024 -

  • Ja ich hab ein alkoholfreies Zuhause. Hab sogar mein selbstgebautes leeres weinregal abmontiert. Das wird jetzt im Schrebergarten das neue Pflanzen und Kräuter Regal. Hab auch all meine Weingläser,und alle Gläser mit denen der Alkohol gern getrunken wird entsorgt.


    Ich bin grad dabei mir ein neues Sofa zu kaufen bzw. Muss erst noch ein passendes finden.

    Auf dem alten Sofa fühle ich mich nicht mehr wohl. Hab auf dem sofa zuviel Alkohol getrunken und verbinde damit viele schlimme betrunkene Erinnerungen.

  • Auf dem alten Sofa fühle ich mich nicht mehr wohl. Hab auf dem sofa zuviel Alkohol getrunken und verbinde damit viele schlimme betrunkene Erinnerungen.

    Kann ich nachvollziehen. Wenn ich meine Trigger kenne, kann ich sie auch vermeiden.
    Alte Gewohnheiten zu verändern, hört sich erstmal schwierig an, aber manchmal ist es schon durch kleine Dinge (Sofa;)) zu erreichen.

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          - abstinent seit 6.01.2024 -

  • Auf dem alten Sofa fühle ich mich nicht mehr wohl.


    Finde ich eine gute Idee. Manche streichen/tapezieren auch gleich noch mal die Bude, stellen Möbel um, hängen andere Bilder auf, damit der frühere "Trinkraum" anders rüber kommt.

    Hab auch all meine Weingläser,und alle Gläser mit denen der Alkohol gern getrunken wird entsorgt.

    Die Gläser können ganz schön triggern So ist es mir mal nach ein paar Monaten ergangen, als ich Apfelschorle in ein Weißbuerglas kippte. Oh, das schüttelte mich heftig durch. Ich habe erst anschließend alles entsorrgt.


    Alles in allem klingt es nach einem guten Start. Weiter so.

  • Hallo Tanja,

    willkommen im Forum und Glückwunsch zu den ersten Monaten.

    Du hast schon viel erreicht und umgesetzt. Hier erhälst du viel Unterstützung, um deine Abstinenz zu festigen. Manchmal auch sehr direkt, aber alle nehmen die Krankheit hier sehr ernst.

    Schreib einfach auf, was dich bewegt.

    Viele Grüße

    Seeblick

  • Guten Abend zusammen,

    Ich würde gerne aus eurer Erfahrung lernen.

    Ich bin nun seid 3 Monaten trocken. Suchtdruck ist kaum da. Alkohol ist überhaupt kein Thema mehr für mich. Jedoch leidet meine psyche und mein Körper etwas. Panikatacken. Innere Unruhe, nervös, schwindel. Und ich hab kaum Appetit. Ich war immer eine gute Esserin. Aber das ist durch den alkoholverzicht weg. Wie ging es euch? Ich mach mir große Sorgen. Obwohl ich ja jetzt so glücklich bin ohne alkohol, fehlt mir die Leichtigkeit und Freude am leben.

  • Mit der Abstinenz kam bei mir der Hunger wieder, ich hatte ja vorher meinen Kalorienbedarf durch Weizenbier gedeckt.
    Aber das gilt für mich und kann bei jedem unterschiedlich sein.

    Der Körper muss sich erst wieder an die Abwesenheit von Alkohol gewöhnen und die körperlichen und neurologischen Prozesse brauchen Zeit um sich zu normalisieren.

    Du solltest dein Befinden mit deinem Arzt besprechen, auch dass du seit 3 Monaten abstinent bist. Er kann dich untersuchen und die richtige Behandlung in die Wege leiten.

    Die Abstinenz ist am Anfang Stress für Körper und Seele, daher sind deine Sorgen durchaus berechtigt.

    Es geht jetzt um die Stabilisierung deiner Abstinenz und das ist richtig geistige Arbeit. Eine Leichtigkeit habe ich erst sehr viel später wahrgenommen.

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          - abstinent seit 6.01.2024 -

  • Mit der Abstinenz kam bei mir der Hunger wieder, ich hatte ja vorher meinen Kalorienbedarf durch Weizenbier gedeckt.
    Aber das gilt für mich und kann bei jedem unterschiedlich sein.

    Der Körper muss sich erst wieder an die Abwesenheit von Alkohol gewöhnen und die körperlichen und neurologischen Prozesse brauchen Zeit um sich zu normalisieren.

    Du solltest dein Befinden mit deinem Arzt besprechen, auch dass du seit 3 Monaten abstinent bist. Er kann dich untersuchen und die richtige Behandlung in die Wege leiten.

    Die Abstinenz ist am Anfang Stress für Körper und Seele, daher sind deine Sorgen durchaus berechtigt.

    Es geht jetzt um die Stabilisierung deiner Abstinenz und das ist richtig geistige Arbeit. Eine Leichtigkeit habe ich erst sehr viel später wahrgenommen.

    Vielen Dank für deine Rückmeldung. Ich bin jetzt nach meiner langzeittherapie noch kommende Woche krank geschrieben. Und danach gehts zur Wiedereingliederung. Vielleicht wird mir die Arbeit auch wieder ganz gut tun, und bringt anderen wind in mein leben rein.

    Ich werd viel zeit im Schrebergarten verbringen. Aber trotzdem werd ich es mal mit meiner Ärztin besprechen. Meine leberwerte müssen sowieso nochmal kontrolliert werden. Seitdem ich nicht mehr trinke, haben sich die Werte verschlechtert.

  • Seitdem ich nicht mehr trinke, haben sich die Werte verschlechtert.

    Das ist definitiv ein Grund für eine ärztliche Überwachung.

    Eine geregelte Struktur im Alltag ist sehr wichtig und die neu gewonnene Zeit, in der du früher beschafft, getrunken und entsorgt hast, will mit neuen Inhalten gefüllt werden. Da ist tagsüber der Schrebergarten eine gute Möglichkeit, aber auch für abends und bei schlechtem Wetter solltest du dir etwas überlegen.

    Die Schwierigkeit könnte darin bestehen, dass die früheren Aktivitäten im Moment keinen Spass machen, du dich dazu nicht motivieren kannst. Das liegt am durch den Alkohol veränderten Belohnungssystem im Gehirn.
    Bisher hast du Belohnung/Befriedigung über Alkohol produziert. Jetzt ist der Alkohol weg, und das Dopaminsystem muss sich erst wieder regenerieren und das braucht Monate.
    Da hilft nur ausprobieren und sich nicht entmutigen lassen, den das Gehirn kann sich regenerieren und das ist die tolle Nachricht.

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          - abstinent seit 6.01.2024 -

  • Jetzt ist der Alkohol weg, und das Dopaminsystem muss sich erst wieder regenerieren und das braucht Monate.

    Ja danke für die Rückmeldung. Das hatte ich schon gar nicht mehr auf dem Schirm. Ich sollte mich mehr in Geduld üben. Fürs schlechte wetter und abends hab ich einiges an Beschäftigung. Zumal ich ja auch 1 x in der Woche zur Nachsorge und 1x die Woche in eine Selbsthilfe Gruppe geh. Im Herbst und Winter werd ich wieder mit Theater spielen anfangen, malen und gittare spielen. Alles Dinge die durch den alkohol in den Hintergrund geraten sind. Ich werd wohl noch ne schwere zeit vor mir haben. Es tut sehr gut hier einige tipps uns Guten Zuspruch zu erhalten. Das Wertschätze ich sehr.

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