Beiträge von Marcolito

    Hallo zusammen,

    ich habe selber über 25 Jahre getrunken und bin seit 2021 trocken. Bei meiner Frau ist der Wille mit dem trinken aufzuhören vorhanden. Ich habe sie in den letzten 4 Jahren in etwa 19 mal in einer Entzugsklinik angemeldet. Auf ihren eigenen Wunsch wohlgemerkt! Eine Einweisung für eine psychiatrische Entzugsstaion habe ich permanent neben mir auf dem Sofa liegen. Leider leidet meine Frau auch unter einer mittelschweren Depression. Verbunden mit dieser Krankheit sind unter anderem Angstzustände und starke innere Unruhe. Jedes mal wenn wir von zuhause aus los wollen zwecks Aufnahmetermin in der Klini bekommt meine Frau Angst und Panik. Es ist unmöglich sie dann aus dem Haus zu bekommen. Ich habe Benzodiazepine zuhause gegen diese Zustände. Diese kann ich meiner Frau aber nicht geben, weil sie vor diesen Terminen immer Alkohol trinkt, bzw. getrunken hat. Eine Zwangseinweisung wäre laut Psychiater und Neurologe die beste Lösung. Da meine Frau aber einsichtsfähig sowie vollumfänglich entscheidungsfähig ist, ist die Zwangseinweisung aus ärztlicher Sicht somit nicht ausreichend zu begründen. Ich selber bin beim Psychotherapeuten zwecks Selbstachtsamkeit. Die Weisheiten die mir dort vermittelt werden bringen mich aber kein Stück weiter! Mir nützt es nichts mich mit Freunden auszutauschen,ins Kino zu gehen oder Sport zu treiben. Ich habe ständig den Gedanken im Hinterkopf:..WIE bekomme ich meine Frau in die Klinik? Ich habe im laufe der Jahre Vorschläge bekommen ohne Ende. Die sind realistisch alle nicht umsetzbar.