Beiträge von Lichtknuepfer

    Joo Dankeschön. Schon wieder fast eine Woche um. Verging wie im Flug. Gleich geht die Fußball WM los. Hab gar kein Durst oder Euphorie darauf. Ist aber auch ganz gut so. Ich besuche weiterhin meine SHG - diese Woche ging leider nicht wegen meinen Schichten. Ich merke die Schichten tun mir auch nicht gut wegen der Sucht. Sind wohl auch mit ein Faktor. Aber ich habe auch davor getrunken - ein Alkoholiker sucht sich ja immer Ausreden. Trotzdem muss ich gerade morgen Abend wachsam, achtsam sein.


    Seit 47 Tagen trocken

    Könntest du dir vorstellen deine Arbeit zu wechseln? Gäbe es eine Arbeit, die dir evtl. mehr Spaß bereiten würde?

    Auf welche Veranstaltungen gehst du denn so? Gibt es da Alkohol?

    Unterschiedlich. Mal ein Geburtstag oder ins Theater. Ich glaube vor dem Thema Alkohol kann ich nicht komplett weglaufen. Da müsste ich mich komplett isolieren. Es stört mich aber nicht, wenn andere etwas trinken. Letztes Mal als ich das nun gesehen hatte habe ich eher Abneigung empfunden und war zutiefst erschrocken was sich aus den Menschen entwickelt. Ich trunke nun bald ein Jahr nicht mehr und fühle mich gut damit.

    Hallo Lichtknüpfer,

    dazu fällt mir noch eine Weisheit ein, die hier im Forum häufiger zitiert wird und die m. E. Gerade für Alkoholiker vom Typ Quartalstrinker bedeutsam sein könnte. Sinngemäß lautet sie so:

    Wenn es Dir schlecht geht, geh in Deine SHG. Wenn es dir gut geht, renn!

    Dabei geht es nicht unbedingt ums Schreiben. Auch bloßes, ggf. ausgewähltes regelmäßiges Mitlesen der Erfahrungen anderer Betroffener hilft, am Ball der Abstinenz zu bleiben und nach und nach ein Verständnis dafür zu entwickeln, was Sucht bedeutet und wie Abstinenz stabilisiert werden kann.

    Da hast du mit Sicherheit recht. Ich habe hier schon zig Bereiche gelesen und um ehrlich zu sein weiß ich nicht so recht worüber ich in meinem Bereich schreiben soll. Zudem geht es derzeit bei mir recht turbulent zu. Diverse Probleme, die es zu klären gilt, viele Termine und viel Stress. Im Moment komme ich nicht dazu. Aber ich werde demnächst wieder mehr mitlesen, sobald sich alles bei mir etwas gelegt hat.


    Bei mir ist weiterhin alles stabil. Ich habe lange keinen Alkohol getrunken und es geht mir damit ziemlich gut. Ich fühle mich frei von dem Zeug. Egal wann es mal auf eine Veranstaltung geht, ich schlafe super ein und durch, habe am nächsten Tag keinerlei Beschwerden und erinnere mich an alles und bin fit. Zudem habe ich kein schlechtes Gewissen mehr und das empfinde ich als absoluten Lebensqualitätsgewinnung!! Rückblickend kann ich nur sagen, dass es die beste Entscheidung meines Lebens ist und war!!


    Danke für deine Worte!!

    Hi! Ja, bei mir ist alles in Ordnung. Etwas stressig derzeit und viel zu tun, deshalb habe ich in den letzten Tagen nicht vorbeigeschaut. Aber es ist alles in Ordnung.

    Nach wie vor habe ich nichts getrunken und auch kein Bedürfnis danach. Ich habe vor 2 Wochen Podcasts bzgl. des Themas gehört und auch noch einiges für mich mitnehmen können. Innerlich fühle ich mich dadurch und in erster Linie durch die Gruppe hier ruhiger. Man lernt hier einiges Hilfreiches dazu.

    Wie sieht es bei dir aus? Hera

    Hallo in die Runde!

    Heute ist ein schöner Tag und ich fühle mich sehr entspannt und glücklich.

    Ich bin früh aufgestanden, habe im Garten Frühstück gemacht und mit meinem Kind zusammen gesessen.

    Im Allgemeinen ist es bei mir so, dass ich merke, dass mir Selbstfürsorge sehr hilft. Seitdem ich nicht mehr trinke, achte ich sehr auf meine Ernährung, esse wesentlich gesünder und gönne mir immer mal etwas Neues.

    Erst gestern habe ich uns Eis mit Schokosoße gekauft. Okay, das ist nun nicht wirklich gesund (eigentlich gar nicht 🤭), aber ich freue mich auf später, in der Sonne mir ein Eis zu gönnen.

    Wünsche allen schöne Pfingsttage. Genießt die Sonne!

    Naja, Suchtdruck ist jetzt keine Panikattacke - es kann schon etwas passieren.

    Es muss aber nicht zwangsläufig zum Rückfall kommen, wenn ich den manchmal auch versteckt daherkommenden Druck erstens rechtzeitig als solchen erkenne (ich hatte erst einmal welchen und ihn fast zu spät erkannt) und meinen Notfallkoffer griffbereit habe und ihn einsetze.

    Das geht im alkfreien Zuhause besser als - gerade am Anfang - auf einer Feier, wo es auch Alk gibt, oder beim Einkaufen.

    Und selbst wenn es auf Deiner nicht sehr alklastigen Feier nicht zu Suchtdruck kam, kann er unter dem Eindruck auch später noch auftreten.

    Dessen muss ich mir bewusst sein, wenn ich mein Risiko abwäge.

    Meinen Notfallkoffer habe ich griffbereit. Falls ich zu aufgeregt bin, habe ich es sogar immer schriftlich dabei, um nachlesen zu können, falls der Akku alle sein sollte.

    Der Einkauf bereitet mir soweit keine Probleme. Die Idee seitens der Regierung für Alkohol separate Shops zu eröffnen, fände ich auch ziemlich gut. Das wäre das beste.

    Ich war im Anschluss noch recht lange im Auto unterwegs und mit meinem Kind zusammen. Da war ivmch recht gut beschäftigt und hatte den Alkohol auch nicht im Sinn. Mir ging es gut.

    Deshalb sind wor im Anschluss des Grillens auch direkt gefahren. Aber danke für deine Rückmeldung. Vielleicht werde ich in Zukunft einfach vorab fragen, wie fie Tagesplanung ist.

    Zuerst: 8½ Monate Abstinenz sind eine echte Leistung - Respekt dafür!

    Ganz offen und ausschließlich als Impuls gemeint: Ich hatte beim Lesen öfter das Gefühl, es klingt irgendwie noch nicht wie jemand, der schon 8½ Monate trocken ist. Es wirkt scheinbar noch viel innere Unruhe, starke Angst vor möglichem Suchtdruck. Auch viele unbekannte Details, etc.

    Bei den meisten entwickelt sich mit der Zeit eine gewisse innere Gelassenheit, ein wachsendes Vertrauen in die eigene Stabilität und eine entspanntere Haltung. Die benötigte Zeit dafür ist aber bei jedem anders!

    Vielleicht liegt es auch daran, dass du bisher vor allem durch Anspannung und Kontrolle abstinent geblieben bist, statt durch eine tiefere innere Verankerung. Oder auch, dass du dich noch nicht ausführlich mit Mechanismen und Details der Sucht beschäftigt hattest.

    Hier bei uns hast du einen hilfreichen Rahmen, kannst alle Fragen in Ruhe klären und tiefer wirken lassen. Auch die Grundbausteine, Notfallkoffer etc. geben Halt. Das könnte dir helfen, mehr innere Ruhe zu finden.

    Danke für deine Worte! Ich glaube, es sind verschiedene Dinge. Mir war schon länger klar, dass mein Umgang mit Alkohol nicht der ist, den andere haben. So habe ich letztes Jahr aufgehört zu trinken und war insgesamt entspannt und fein damit.

    Dann kam Tag x nach paar Wochen -> zum 1 Mal Suchtdruck. Da habe ich mich gewaltig vor mir selbst erschreckt.

    Normalerweise hab ich mich dann volllaufen lassen bis ich über dem Klo hing für Stunden. Ich blieb abstinent, aber mein Kopf hat den Moment als komplette Gefahr gespeichert und seitdem habe ich Angst, dass das wieder auftritt.

    Da ich auch längere Zeit ohne kann, war ich darauf einfach nicht vorbereitet. Ich mag das Gefühl einfach nicht. (unkontrollierter Quartalstrinker)

    Letztens dann wieder Suchtdruck während einer Radtour als ich sah, dass jemand im Bier trank.

    Mir ist, auch durch die Unterhaltungen hier und den Gesprächen meines Arztes, immer bewusster geworden, dass mein Problem schon seit dem 1. Schluck da ist. Eigentlich echt traurig, mit was für Scheuklappen man durchs Leben lief und sich selbst Vieles ausgeblendet hat.

    Ich bin definitiv Alkoholiker und wenn ich in meinem Leben zurückblicke, dann finde ich etliche Situationen über die ich froh sein kann, sie überlebt zu haben.

    Ich will und werde abstinent bleiben/leben. Aber ich habe Respekt /Angst vor den Momenten, in denen sich der Suchtdruck zeigt. Dieses Gefühl ist schlecht. Ich möchte nicht, dass es so plötzlich kommt.

    Mal triggert es mich jemanden mit einem Bier zu sehen, mal ist es mir komplett egal.

    Man hat sich so viele Momente durch diesen "Mist" (Alkohol) versaut.

    Vielleicht sollte ich dem ganzen wirklich gelassener entgegensehen "es ist lediglich ein Gefühl, das in 20-30 Minuten wieder weg ist" -> es passiert mir nichts.

    Ja, das Wort "Trinkbedürfnis" passt auch nicht, aber das Wort "Saufdruck" mag ich nicht. Es war definitiv nicht dazu da, um es kleinzureden. Suchtdruck passt da schon eher, danke!

    Ja, ich habe auch an die Regeln gedacht, war mir aber unsicher, ob es wirklich okay ist, zum Grillen zu bleiben. Denn da begannen ein pasr zu trinken. Deshalb bin ich direkt im Anschluss an das Essen losgefahren.

    Danke noch mal für den Hinweis. SOS-Chat? Also nicht in meinem Thread schreiben? Es gibt einen direkten SOS-Chat? Wo finde ich den?

    Hallo zusammen!

    Die letzten Tage habe ich erstmal alle neuen Erkenntnisse auf mich wirken lassen und mir noch zu dem ein oder anderem Gesagten meine Gedanken gemacht. In mir fühlt es sich nun ruhiger und sortierter und nicht mehr so aufgeregt, wie zu Beginn in der Gruppe, an.

    Gestern war ich auf einem Geburtstag zu Kaffee und Kuchen. Da wurde dann vor dem Kaffee verkündet, dass im Anschluss gegrillt werden würde. Da habe ich dann direkt gesagt, dass ich mich übrigens dazu entschlossen habe, keinen Alkohol mehr zu trinken. Mein Herz klopfte bis hinter die Ohren!!!

    Daraufhin kam der Hinweis, dass in einer Torte kein Alkohol sei und das fühlte sich gut an. Es kamen keine weiteren Rückfragen.

    Es gab dann später ein zwei Personen, die Alkohol getrunken haben. Ich blieb bei Wasser und Cola, habe das Essen und gute Gespräche genossen und bin dann direkt nach dem Essen/Grillen gegangen.

    Zu Beginn dachte ich erst "Oh nein Grillen = Alkohol". Da war die Frage in mir, ob ich direkt nach dem Kuchen gehen sollte. Aber ich fühlte mich stabil und gut und die Reaktionen und Gespräche taten mir gut. Zudem hatte ich auch erst 3x während 8,5 Monate Abstinenz Trigger/Trinkbedürfnis. Was natürlich nichts heißt und ich nichts schön reden möchte!

    Die Personen, die um mich direkt saßen, haben ebenfalls nur antialkoholisch getrunken und ich fühlte mich ruhig und gut.

    Es hat mir gut getan, dass keine befürchteten Fragen und Sätze gestellt wurden. Auch heute fühle ich mich gut und bin glücklich.

    Ich habe oft Angst, dass das Trinkbedürfnis kommen könnte. Vielleicht sollte ich mich darauf nicht so konzentrieren, sondern mehr in mich fühlen wie es mir tatsächlich geht.

    Was meint ihr zu allem? Liebe Grüße

    In einer Klinik in der ich war, haben die Patienten Desinfektionsmittel getrunken.

    Also das ist wirklich extrem! Bin etwas geschockt. Zumal da nicht nur Alkohol drin ist. Erschreckend. Wenn ich das lese, dann versrehe ich immer mehr, warum jegliche Entsorgung oder auch Fernbleiben diverser Veranstaltungen so wichtig ist. Obwohl ich auch denje, wer saufen will, der holt sich etwas. Aber ich habe verstanden, dass es um die Verlockung geht.

    Hallo!

    Ich finde es schön zu lesen, dass du dich nun selbst im Fokus hast und Dinge machst, die dir gut tun.

    Einerseits verstehe ich, dass du Angst hast, dass er nach der Trennung nun noch mehr säuft. Aber vergiss nicht

    ->er ist ein erwachsener Mann und du kannst keinen retten, der nicht gerettet werden will. Er braucht den Willen aufzuhören und das hat rein gar nichts mit dir zu tun. Du bist für nichts verantwortlich, sondern er. Er muss es wollen und er muss den Schritt gegen ->egal was im Außen passiert.

    Ich finde es stark, wie du deinen Weg gehst.

    Hallo R/no

    Danke für deinen Text! Das hilft mir! Tiramisu, Alkohol aus Gläsern oder Pralinen mit Alkohol mochte ich auch nicht in der Vergangenheit. Habe lediglich Bier aus Flaschen getrunken. Auch bei Essiggurken habe ich bis heute noch nicht an Alkohol gedacht und kein Problem.

    Problem habe ich, wenn ich sehe, wie andere Bier trinken (Biergarten, obwohl ich da selbst nie war) und bei dem Geruch von Haarspray. In der Disco hatte es mich nicht gestört, da war ich mit der ganzen Realität beschäftigt, alles mal so live zu sehen, wie Menschen werden können mit Alkohol.

    Ich habe von meinem Alkohol alles aus dem Haus entfernt. Und ja, mir erging es auch so, weil ich dachte "es ist ja der Alkohol meines Kindes". Aber es klingt alles sehr logisch. Ich hatte gestern erst ein schlechtes Gewissen als er seine Feiergetränke weg brachte zum Freund, weil er nun sich ändern muss wegen mir. Aber es ist der bessere und vor allem sicherere Weg.

    Bei mir war es auch vom ersten Schluck ab an, dass ich keinen Stopp bemerkte. Viele Jahre war mir nicht mal bewusst, dass das außergewöhnlich ist und andere immer bei relativ "klarem" Verstand waren. Ich konnte mich am nächsten Tag nie erinnern, so meine ich.

    Ich möchte einfach ein gesundes Leben führen. Das ist mir wichtig. Der Körper braucht Kraft und Energie, auch dafür, wenn mal andere Krankheiten kommen sollten. Ein gutes Immunsystem ist mir wichtig. Und vor einer Zeit stand ich mal kurz vor dem Krebs. Das hat mich bzgl. Ernährung etc. umdenken lassen. Aber auch, was ich meinem Kind vorlebe.

    Ich war vor einigen Wochen in der Diso. Ich war schlichtweg entsetzt, wie viele herumtorkelten, lallten, Blödsinn redeten. Das empfand ich sehr unangenehm, sogar abstoßend. 2 meiner Freunde/Bekannten stürzten ab, mit einer setzte ich mich mit einem Wasser in den Außenbereich. Da war es angenehm und schön. Ich habe im Anschluss dann gesagt, dass ich da nicht erneut hin möchte und zu 2en den Kontakt beendet, weil die beiden (so wurde mir im Anschluss klar) immer übermäßig trinken.

    Das alkoholfreie Bier habe ich einer Freundin mitgegeben. Vor dem Forum wusste ich nicht, dass das ein Problem sein kann. Bin aber sehr froh, dass es nun weg ist und ich es weiß.

    Ich hatte es mir besorgt, weil ich nicht so "auffällig" sein wollte. Ich dachte, ich hätte dann eher meine Ruhe vor "Sei kein Spaßverderber", "trink doch wenigstens einen", "du kannst das Auto ja stehen lassen und es morgen hier abholen" etc.

    ->mir wurde klar, dass die, die trinken, ein Problem haben, wenn man nicht mittrinken möchte. Das finde ich sehr anstrengend. Habe nur gesagt, dass ich aber nicht trinken werde und fahre. Eine rollte die Augen u. für den Rest war es ok. Es waren eher lockere "Freunde/Bekannte", keine engen guten Freunde. Lediglich meine beste Freundin und mein Kind wissen es und mein Arzt. Zur Familie habe ich vor einigen Jahren den Kontakt abgebrochen.

    Ich bin froh hier zu sein. Danke an alle!

    Kein großes Ding, mein Hauptgetränk ist Wasser und wenn ich mal was anderes will halt Spezi, Cola oder Co. , ich meinte ich überlege nicht mehr lange sondern greife zu, denn ich hab ja in erster Linie Durst, so meinte ich das mit dem Automatismus. Am Anfang stand ich auch noch da und hab mir Gedanken gemacht was ich trinken könnte.

    Ja genau, so stehe ich nun auch da und überlege. Ich "arbeite" mich erstmal gefühlt durch einen Dschungel. Was ist ok, was nicht. Ich bin überrascht, auf was man alles achten muss bei Lebensmitteln

    ->von visuell, über Geruch bis zum Inhaltsstoff. Ich bin froh, dass ich diese Infos nun habe. Nun weiß ich, wonach ich schauen muss und kann Probleme verhindern.

    Rennschnecke   sue05   Alex_aufdemweg Also ich habe es nun auch mal per KI erfragt und ja, da ist Malz tatsächlich drin, aber kein Alkohol. Aber, wie ihr schon sagt->es geht ja auch darum, dass es an den Alkohol erinnern kann(Trigger).

    Ich trinke täglich verschiedene Teesorten und Wasser. Eine Schorle mag ich gerne mal zwischendurch an seltenen Tagen oder, wenn es ganz warm ist.

    R/no Schön zu hören, dass es bei dir zum Automatismus geworden ist. Das klingt gut. Ich hoffe, so wird es bei mir auch werden. Ich darf mir nun erstmal neue Getränke suchen und probieren. Mal sehen, was ich Leckeres finden werde.

    Wenn ich eure Texte lese, dann ist die Entscheidung es wegzulassen gut.

    Simsalabim Ist Ahoibrause nicht sehr süß? Fassbrause ist eher fruchtig herb.