Beiträge von Olga_DD

    Hi Verwirrt2026,

    verstehe 100% dieses Gefühl, dass er nüchtern liebenswert ist. Das hat mich 3 letzten Jahre bei ihm gehalten mit der Hoffnung, dass er irgendwann sein Problem versteht und etwas dagegen tut. Was er nun getan hat, mich beschuldigt, dass ich eine schlechte Frau bin und deswegen trinkt er. Wäre ich halt lieber, würde er nicht trinken. Seine zitternde Hände, sein rotes Gesicht, sein Geruch bereits nach 1/2 Flasche Bier... wem soll ja das gefallen.

    Am Ende bin ich jetzt 9 Monate frei von diesen Erscheinungen und fröhlich, dass ich nie wieder von seiner Snapsfahne in meinem Bett aufwachen muss und weinen.

    Du machsz alles richtig, denk an dich und deiner Zukunft. Er hat seine Zukunft ausgesucht und das ist nicht du, sondern seine Sucht.

    Wir sind keine Suchttherapeuten, irgendwelchen Menschen, die gar nicht sich heilen wollen aus dem Sumf rauszuziehen. Sich retten ja, muss man, sonst zieht er dich in seinen Sumf schneller als du denkst.

    Olga

    ich suche irgendwelche Ratschläge, wie man mit Abhängigen richtig umgeht. Ich habe mich in meiner Stand erkundigt und wir haben 2 Gruppen für Co-Abhängigen. Diese plane ich zu besuchen. Ich habe drei Jahre mit dem gelebt und alles jeden Tag ist schlechter geworden, bis ich mich für die Trennung entschieden habe. Mein Kind ist immer noch bei ihm und mein Ziel ist, mein Kind (erst 8 Jahre alt) unterstützen so wie es möglich ist, bis er noch klein und selbst nicht versteht was Alkoholismus bedeutet. Ich habe bisher keine konkreten Ideen, hoffe aber, dass durch mehr Informationen über das Thema, kann ich es besser verstehen und es wird sich alles rauskristalisieren.

    Hallo Comunity,

    mein Anliegen ist die Trennung mit einem Alkoholabhängigen. Mein Kind 8 Jahre verbringt mit ihm mehr Zeit als mit mir und das macht mir sorgen. Wie kann ich meinem Kind beibringen, außer mein eigenes Beispiel zu zeigen, dass Alkohol nicht harmlos ist. Beim Gericht die gesicherte Diagnose von 2022 hat niemanden interessiert und Richterin hat gesagt, es bedeutet ja nicht, dass der Mann immer noch abhängig ist. Das Kind wollte zu Papa und es ist halt so gelaufen. Ich muss damit weiter leben und irgendwie mein Kind unterstützen. Daher bnin ich hier.