Ich wünsche dir auch gute Besserung!
Beiträge von JEB
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Stimmt, alles, was hilft
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Eine interessante Frage von meinem Arzt (er ist noch zu überprüfen) war: Sie meiden also Biergärten, gehen stattdessen in Cafés. Aber die haben doch auch alles, was aus Ihrer Sicht begehrenswert sein kann.
Da musste ich echt reflektieren und sagen, dass der Zwe k, die Atmosphäre und natürlich mein Wille einen relativen Save Space daraus machen.
Ich fand es gut, das er so nachgefragt hat
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Heute einen extremen Trigger getroffen. Bin mit einem der Nachbarn im selben Aufzug gefahren, er ist zugestiegen. Hat seit Jahren ein Alkoholproblem, war zwischenzeitlich wohl trocken, aber hat heute morgen um 9 schon sehr übel nach Alk gerochen.
Ich denke mir: das könnte nach einem Rückfall irgendwann mein Zustand sein. Davor hab ich totale Angst.
Ich will aber auch nicht dieses plakative schlechte Beispiel als Rechtfertigung zum Trockenbleiben sehen.
War einfach sehr erschrocken heute morgen. Saufhirn ist weiterhin leise.
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Hartmut und Robyn, ich bin halt ein großer Fan von Leitlinien und Definitionen, immer schon gewesen .
Man könnte Robyns und Hartmuts Aussage auch anders verstehen. Nicht die Diagnose hilft mir beim Trockenbleiben. Das muss ich schaffen. Ganz alleine. Indem ich handle und mir Hilfe suche. Es gab bestimmt noch nie einen Suchtkranken, dem ein Zettel "Sie sind süchtig" gegeben wurde. Und nur dadurch wäre der dann trocken geblieben.
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Ich hab mal in das ICD-10 geschaut, das offizielle Diagnosehandbuch. Eigentlich hätte er mir wohl eine suchthafte Alkoholerkrankung attestieren müssen. Bin aber eben kein Arzt.
Ich kann ihn ja nächstes Mal danach fragen. Im Zweifelsfall wollte er mich vielleicht auch einfach motivieren... Gut gemeint, schlecht gemacht
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Widersprochen hat er auch nicht. Verharmlost auch nicht. Aber ich sehe ein, dass die Formulierung der Diagnose das suggeriert. Solange er mich ernst nimmt, bin ich zufrieden. Irgendwas muss er ja auf Rezepte etc. schreiben.
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Ich will dem Arzt mal mindestens eine weitere Chance geben.
Sätze wie "So schlimm ist es bei Ihnen ja gar nicht" habe ich von anderen Ärzten schon gehört. Das hab ich schon mal berichtet. Falls hier sowas kommen sollte, was ich nicht hoffe, muss ich eben weitersuchen.
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Danke Hartmut, Rennschnecke et al. Ich habe verstanden, dass ich auch bei Diagnosen hinterfragen muss, ob sie mich triggern könnten.
Aber letztlich zählt ja meine Selbsteinschätzung und die hat sich ja nicht verändert. Habe ich dem Arzt so auch kommuniziert und er will mich beim Trockenbleiben unterstützen.
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Hm... Auf sowas muss ich mal genauer achten, danke für den Hinweis
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Als aktuell trockene Alkoholikerin, die alles tun wird, um trocken zu bleiben. Das habe ich dem Arzt auch so kommuniziert. Und solange er mir dabei hilft, bin ich froh, noch mehr Unterstützung zu bekommen.
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Ja, vorwiegend mit meinen längeren Trockenzeiten und dass es (Zitat) "nur Bier" war und damit, dass ich von heute auf morgen wieder aufhören konnte. Bis heute übrigens 3 Wochen.
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Er hat auch betont, dass er mir meine Selbsteinschätzung nicht abspricht.
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Ja, er sieht mich nicht als Alkoholikerin. Das ist aber eine rein technische Einordnung, z.B. wegen der weiteren Behandlung und der Medikamente.
Mein Trockenbleiben hat er voll befürwortet, auch gefragt, was ich schon dafür tue, mir zu dieser virtuellen aber auch einer echten SHG geraten. Auch die Medikation ist so verändert worden, dass das Suchthirn leiser wird.
Gefreut hat sich mein anderes Hirn über eine weitere Ressource, die mich unterstützt
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Hallo zusammen!
Hatte heute endlich einen Termin bei einem neuen Psychiater. Er hat sich viel Zeit genommen für eine umfassende Anamnese. Organisch ist zum Glück alles in Ordnung. Laut ICD-10 stuft er mich als "zeitweise problematische" Trinkerin ein. Mein Medikamentenplan wurde überarbeitet und wir haben über Trigger und Strategien zum Trockenbleiben gesprochen.
Allgemein fühle ich mich ganz gut aufgehoben.
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Liebe Julia, sollte ich Dir gestern zu nahe getreten sein, tut es mir sehr leid, und ich entschuldige mich dafür.
Liebe Anni,
Entschuldigung angenommen. Damit ist die Sache für mich erledigt
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Wie geht es Dir heute, JEB?
Mir geht es gut, danke der Nachfrage, Rennschnecke.
Ich rechne es dir hoch an, das du die Leute auch nach schwierigen Gesprächen fragst, wie sie sich fühlen.
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Vielen Dank auch von mir!
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aennie Bei uns hat es auch lange gedauert, bis es geklappt hat. Ich kann deine Bedenken also nachvollziehen.
Zum Mittelaltermarkt hatte ich sie mitgenommen und meinen Mann. Zum Glück ist nix passiert und ich bin nüchtern geblieben. Es war auch mit meinem Mann besprochen, dass er mich ggf. an meine Abstinenz erinnert. Musste er nicht.
Ich habe auch Angst um mein Baby. Deshalb unter anderem mache ich das hier alles. Trocken ist trocken, darum geht es doch.
Diesmal war es Glück, nächstes Mal wird besser geplant. Und wer sich als Anfänger noch nie verschätzt hat, darf gerne den ersten Stein werfen.
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Auch wenn ich gestern einfach nur Glück hatte, ich bin trotzdem sehr sehr froh drum