Beiträge von Sonne_xx

    Hallo Cocotac,


    wenn du sie direkt kontaktierst fühlt sie sich evtl. Bedrängt. Dennoch finde ich wichtig das sie weis das du für sie da bist.

    Vielleicht wäre es eine Idee eine Postkarte mit einem Mut Macher Spruch darauf?

    Und einfach nur mit den kurzen Worten, dass du sie nicht bedrängen möchtest sondern möchtest das du jederzeit da bist wenn sie sich ablenken möchte oder Hilfe benötigt. Ohne großen Roman.


    Liebe Grüße

    Hallo Cocotac,


    ich kann mir gut vorstellen das deine Freundin Angst vor deinen „Vorschlägen“ „Ratschläge“ hat. Selbstverständlich meinst du es nur gut. Aber meiner Meinung nach hat man als Angehörige eines Alkoholiker Angst vor Wahrheit. Und möchte sich mit Kontaktabbruch vor der Wahrheit schützen.

    Sie meint es meiner Meinung definitiv nicht böse.


    Liebe Grüße

    Hallo Linde,


    vielen Dank für deinen Rat.
    Tatsächlich habe ich mir heute überlegt die Pflegestufe zu beantragen. Seit Freitag ist sie inkontinent und stuhlinkontinent. Ich dachte zuerst Durchfall aber heute schon wieder..

    Abstand geht leider nicht mein Vater ruft mir immer an und erwartet sozusagen schon das ich komm und helf.

    Ich kann dich vollkommen verstehen. Diese Stürze gab es schon mehrfach. Schon 4x stand der Krankenwagen da, als ich gerade von der Arbeit kam. Flur alles voller Blut, die Wäsche noch gewaschen…

    Diese Angst allein auf der Heimfahrt jedes Mal jeden Tag der Gedanke, was heute wohl einen antrifft.

    Er hört sich verrückt an aber allein wenn jemand tagsüber während der Arbeit jemand von der Familie anruft sofort wie stcokstarre und Anspannung weil man denkt was ist nun wieder.

    Tatsächlich wäre ich „früher“ ebenfalls nie und nimmer auf die Idee gekommen ihr den Stoff zu besorgen.

    Aber wie Lebenskünstler sagt wenn jemand trinken möchte und nicht mehr kann, bin ich mittlerweile auch soweit und würde es machen.

    Ich habe mittlerweile realisiert und verstanden, wie schwer krank sie ist, schlussendlich trinkt ja sowieso und man kann es nicht verhindern.

    Sie hat sich vor paar Jahren glaub 8 Jahre oder so selbst trocken gestellt aber sie in Urlaub mit meinem Vater fuhr.

    Schlussendlich endete der Urlaub so das sie blaue Lippen bekam überhypiliert und bewusstlos wurde und mein Vater am Seitenstreifen an der Autobahn den Notarzt rief.

    Sprich wenn sie nicht mehr kann kann es auch jeden Moment so enden.

    Guten Morgen,


    ich für mich weiß auf jeden Fall das ich nichts für ihre Sucht kann, daher fühle ich mich nicht schuldig.

    Allerdings bin ich der Meinung hätte man früher das Problem öffentlich gemacht und nicht vertuscht und sie früher und die Entziehungskur geschickt, wäre es evtl. Nicht so weit.
    Also sie war zwar in einer als ich 10 war aber im Nachhinein gesehen war diese Kur wischi waschi.

    Aber definitiv würde ich mich schuldig fühlen wenn sie verblutet, dass Haus brennt oder oder. Weil ich ja weiß das sie es nicht mehr schafft.

    Hatte dein Vater früher eine Hemmschwelle vor dir zu trinken?

    Ich habe mittlerweile beobachtet das erst seit nem Jahr sie offen vor allem trinkt also eher sauft. In einem Zug ganzes Glas weg.
    Selbst bei unserer vereinsversammlung nahm sie die Sektflaschen zu sich und hat es so übertrieben das ich die vor allen Leuten raus tragen musste.

    Früher hatte sie noch die Hemmschwelle.

    Hallo Alex,


    tatsächlich haben alle Therapeuten schon mir mitgeteilt, dass ich ein krankhaftes Kontrollieren und Verantwortungsempfinden habe.

    Aber auch wenn meine Mutter so nie ein richtige Mutter für mich war. Und sie wirklich schon sehr sehr böse war und mich auf das übelste beschimpft hat wenn ich ihr geholfen habe, denke ich mir dennoch es ist immer noch meine Mutter und kann sie nicht hilflos am Boden liegen lassen.

    Sie atmet dann zudem sehr schwach. Hatte schon den Rettungsdienst angerufen danach Angst hatte sie erstickt.

    Mich würde interessieren wie die letzten Monate bei anderen Alkoholiker waren.

    Jeder berichtet mir immer nur „der“ und „die“ haben auch gesoffen und sind gestorben aber mir fehlt der Bezug zum Detail.

    Liebe Grüße

    Nein ich wohne bei meinem Freund ca. 20km weg allerdings halte ich immer nach der Arbeit bei ihr.

    Ich habe zwei ältere Schwestern allerdings auf Grund dessen das sie Kinder haben haben sie kaum Zeit, daher übernehme ich alles.

    Ich war bei jeder Einweisung dabei. Die 6 wöchige Entgiftungskur war ebenfalls ich vor Ort. Ich habe schon mit vielen verschiedenen Therapeuten gesprochen.

    Mir ist bewusst das sie auch nach der Station wieder mit trinken beginnt, mir ist auch durchaus bewusst das in den Krankenhäuser sowieso schon viel zu viel los ist. Aber mein Vater und ich brauchen einfach mal eine Verschnaufpause von ihr.

    Wir schaffen das tägliche aufpäppeln von ihr nicht mehr.

    Den Führerschein hat sich auch verloren. Sie ging in den Supermarkt mit dem Auto und hat direkt auf dem Parkplatz getrunken so das sie nicht mehr laufen konnte und eine Frau rief die Polizei.

    Sie konnten ihr zwar nicht nachweisen das sie betrunken gefahren ist aber ich bin dennoch froh das sie endlich aktzeptiert hat das sie nicht mehr Auto fahren kann.