Sonne_xx - Vorstellung und wie lange geht es noch?

  • Ich kann dich vollkommen verstehen. Diese Stürze gab es schon mehrfach. Schon 4x stand der Krankenwagen da, als ich gerade von der Arbeit kam. Flur alles voller Blut, die Wäsche noch gewaschen…

    Diese Angst allein auf der Heimfahrt jedes Mal jeden Tag der Gedanke, was heute wohl einen antrifft.

    Er hört sich verrückt an aber allein wenn jemand tagsüber während der Arbeit jemand von der Familie anruft sofort wie stcokstarre und Anspannung weil man denkt was ist nun wieder.

  • Hallo Sonne,

    bitte die ersten 4 Wochen nicht im Vorstellungsbereich bei den anderen, neuen Teilnehmern schreiben.

    Zusätzlich war dort vor 3 Jahren zuletzt Aktivität.

    LG Elly

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    Mancher wird erst mutig, wenn er keinen anderen Ausweg mehr sieht.

    - Trocken seit 06.01.2013 -

  • Das erkennst Du daran, dass die Nicknamen noch in Rot sind.

    LG Elly

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    Mancher wird erst mutig, wenn er keinen anderen Ausweg mehr sieht.

    - Trocken seit 06.01.2013 -

  • Hallo Sonne,

    vom Lesen bei dir denke ich, daß es sinnvoll wäre mit dem Hausarzt einen Pflegegrad zu beantragen, falls noch nicht geschehen. Das Gutachten wird vom MDK erstellt. Je nach Pflegegrad kann ein Pflegedienst beauftragt werden.

    Die Frage ist, ob sie da mitmacht oder nicht.

    Außerdem kannst du den sozialpsychiatrischen Dienst einschalten. Auch die kommen vor Ort und machen sich ein Bild. Dann kann besprochen werden, welche Hilfe konkret machbar ist.

    Du könntest dich auch vom zuständigen Pflegestützpunkt beraten und begleiten lassen. Die helfen Angehörigen beim Ausfüllen der ganzen Formulare.

    Ich weiß nicht genau, was du/ihr konkret schon an externer, fachlicher Hilfe angeleiert habt.

    Leider ist es so, daß sich Alkoholiker im Endeffekt tottrinken dürfen. Das ist ihre Entscheidung.


    Es ist auch deine Entscheidung, dir das täglich anzuschauen und dich instrumentalisieren zu lassen. Als EKA kreist du gerade wie eine perfekt instrumentalisierte Co-Abhängige rund um deine Mutter. Leider machen viele EKA genau das und gehen daran emotional und körperlich kaputt. Da gehen Jaaaahre um, ohne daß der Alkoholiker aufhört zu saufen und ohne daß das EKA endlich sein eigenes Leben lebt.

    Ich bin selbst EKA, also erwachsenes Kind einer Alkoholikerin. Ich bin irgendwann da raus, um innerlich stabil zu werden und mein Leben zu leben.

    Schau mal den im EKA-Bereich den oben angepinnten Thread "Merkmale eines EKA" durch. Sind nur 14 Seiten. Mir sind damals Kronleuchter aufgegangen. Mein Verhalten der Mutter gegenüber ist mir von klein an "antrainiert" worden. Aber niemand muß um eine nasse Alkoholikerin kreisen. Es ist völlig in Ordnung sein eigenes Leben zu leben. Fühlt sich erst einmal völlig falsch an. Aber es ist einfach nur ungewohnt, nicht falsch.

    Gruß, Linde

    You can't wait until life isn't hard anymore before you decide to be happy.

    - Nightbirde

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