Beiträge von aki

    Danke PetraPetra,

    für Deine lieben Worte.
    Seit dem WE hat sich die Kommunikation, wenn auch weiterhin über WhatsApp, gändert.
    Die Wut scheint bei ihr nicht mehr so grenzenlos zu sei.
    Aber das Wichtigste, es scheint so,
    dass sie die Folgen vom hardcore trinken (Vodka) erkennt und bekämpft.
    Ich kann zumindest die Frau, in Ferne, wieder erkennen, die ich verlohren habe.

    Danke Morgaine,
    ich war heute bei meinem Hausarzt und habe für das Wochenende edit-Tabletten verschrieben bekommen.
    Montag entscheide ich ob ich intensivere Unterstützung brauch.
    Danke für Deine Worte.
    Liebe Grüße aki

    Danke.

    Ich denke an die letzten Jahre, unsere Gegenseitige Unterstützung.

    Ihre furchtbare, aber überstandene Krebserkrankung und nun meine Krebserkrankung.

    Es war sicher wir stehen zu einander, das hat die Festigkeit unserer Beziehung eher gestärkt.

    Und das ist jetzt wegen dem elenden Alk zerstört. Liebe und Abhängigkeit liegen so dicht beieinander.

    Diese Nacht war so furchtbar ...

    Tabsi, habe was vergessen, vielleicht ist es wirklich so, "trinken ohne Aufsicht".

    Das meinte ein guter Freund von mir auch.

    Macht mir noch mehr Angst.

    Ich will sie nicht endgültig verlieren, ich will dass sie eine Therapie findet, den Alk einstellt und wir wieder zusammen leben können.

    Jemand anderes (von der Suchberatung für Co-Abhängige) meine sie gäbe es nicht mehr und sie liebe nur noch den Alk.

    Das tut so weh.

    Hallo Tabsi,

    vielen Dank für Deine Nachricht.

    Realistisch sehe ich das ja auch so.

    Aber erst seit ihrer "Therapie" Anfang des Jahres und der Wechsel zu Vodka war es unglaublich furchtbar.

    Ich denke ich hätte sie zu einer vernünftigen Therapie "zwingen" sollen mit der Androhung von Konsequenzen.

    Statt dessen habe ich die Fassung verloren und sie rausgeschmissen.

    Hätte niemals gedacht das sie so schnell ihr Leben vollständig organisiert ohne mich, ohne unsere Ehe.

    Per WhatsApp gehen wir auseinander mit 60 Jahren. Wie Kinder, ein Gespräch käme für sie nicht in Frage weil ich sie "hochkant rausgeschmissen" habe.

    Nur elende Wut.

    Sie macht Nägel mit Köpfen.
    Ich bin sehr verzweifelt, sehr traurig und sehe nur noch das endgültige Ende unserer Ehe.
    In der kurzen Zeit hat sie ihr leben neu organisiert. Wohnung gefunden.
    Eigentlich ist das ja auch gut, sie war schon immer eine Macherin.
    Wenn nur der scheiß Alkohol unsere Beziehung nicht so belastet hätte.

    Nun bittet sie mich ihr mitzuteilen (WhatsApp), wann ich nicht zu Hause bin um Möbel, etc. abzuholen.

    Mir geht es wirklich sehr mieß, dass ich das soweit gebracht habe.
    Wünschte mir nichts mehr als hätte ich sie blos nicht "raugeworfen, hätte ich blos nicht so die Fassung verlohren und hätte ich sie doch blos zu einer vernünftigen Therapie / Enzug begleitet. Einen Einsicht dass sie Alkoholkrank ist ist bei ihr vorhanden.

    Tagsüber komme ich einigermaßen zu Recht (Bin Frührentner wegen Krebs), aber Abens falle ich in ein sehr tiefes Loch.
    Habe zwar Freunde, die mich auffangen, aber kann ja nicht jeden Abend dort aufgefangen werden.

    Grübeln üder grübeln, was ich tun kann, sie abzuholen.
    Ihr Ton (WahtsApp) hat sich von wütend zu sachlich geändert.

    Gesprochen haben wir seit ihrem Auszug nicht.
    Wie beschäuert ist das, erwachsene menschen, die sich geliebt haben, können nicht miteinandere sprechen.

    Mein Problem ist, dass ich meine Emotionen so schlecht kontrollieren kann und hauptsächlich in Trauer mit Tränen verfalle.
    Das soll wirklich nicht manipulativ sein, ich kann es kaum kontrollieren und bin entsetzt, wie kühl sie reagiert.

    Danke.

    Wenn es nur nicht so furchtbar verletzend wäre. Ich, nach dem Abstand, meine Wut verlohten habe.

    10 Jahre Ehe, sind nicht so schnell verarbeitet.

    Und zurück mit bleibt große Trauer und Selbstzweifel.

    Zusätzlich habe ich seit meiner Jugend Verlustängste. Vater Suizid (besoffen) als ich 14 war, Mutter mit 20, sehr leidvoll, an Krebs verlohten.

    Hallo Hera,

    vielen Dank.

    Ja meine Frau trink schlimmer als vor dieser Pseudo Therapie Anfang Mai diesen Jahres. Statt halbwegs offensichtlich Wein exklusive (soweit ich weiß) nun Vodka heimlich.

    Das hat alles dramatisch verschlimmert. Nicht mehr einfach nur beduselt abends, eher Aggro.

    Und dann der Kollaps vor 3-4 Wochen der mit Rettungswagen im Krankenhaus geendet ist.

    Ich hatte selber fast einen Zusammenbruch, als mir so deutlich geworden ist, wie hilflos ich nichts, wirklich nicht, ausrichten kann.

    Jeder Gespräch führte nur zu Wut.

    Bis ich gesagt habe sie muss ausziehen.

    Und nun bin ich für sie "gestorben".

    Ich habe jtzt die große Sorge, ob sie irgendwie einen Weg findet und nicht vollkommen abstützt.

    Hallo Gaarder,

    Danke für Deine Nachricht.

    Ja WhatsApp ist absolut schlimm, alles wird verworren unklar und führt nur ins weitere Chaos.

    Ich werde über WhatsApp nicht mehr mit ihr kommunizieren, erst Recht nicht mitten in der Nacht. Da ist sowieso alles düster.

    Es gibt noch sehr viele Dinge zu klären und das werde ich ihr per E-Mail anbieten.

    War bei meinem besten Freund, der mich heute morgen geerdet hat.

    Guten Morgen Morgaine,

    vielen Dank für Deine Nachricht.

    Wir hatten jetzt etwas Abstand und ich war halbwegs für mich in Ruhe. Habe viel nachgedacht und zutiefst bereut, dass ich die Fassung verloren hatte.

    Als ich, sehr unerwartet, gestern Nacht eine Nachricht (WhatsApp) von ihr bekommen habe.

    Nach meinem Rausschmis ist sie bei ihrer Mutter untergekommen und hat mir mitgeteilt sie habe ab nächster Woche eine Wohnung.

    Warum Nachst? Sie kennt mich gut, Nachts verstört mich diese Endgültig sehr.

    Sie schreibt meinen Hass auf sie sei unbegründet, ich schreibe ich würde sie nicht hassen, habe ich auch nie gesagt. Ich schrieb, ich wäre entdätzlich traurig ihr den Halt nicht gegeben zu haben und sie schlägt zu.

    Die stetige Hoffnung es wird wieder gut ist weg und ich fühle mich Elend.

    Warum dieser unreflektierte Hass, könnte sie in der Ruhe nicht auch nachdenken, wo ihr Anteil liegt?

    Hallo,

    heute ist wieder so ein Tag wo ich mir wünschte, nicht so reagiert zu haben. Nicht den Rausschmiss forciert zu haben und mir alles furchtbar leid tut.

    Wir standen vor einer Woche in Kontakt wegen gemeinsamen Dingen, Konto, Versicherungen und Abgaben, etc. Das alles per WhatsApp, ihre Intiative. Dabei denke ich an pubertierende Teenager.

    Im Anschluss meinte ich, möchte mit Dir reden. Die absolute Wut empfangen.

    Ob sie nüchtern oder betrunken war weiß ich nicht.

    Sie hätter keinerlei Gefühle mehr für mich, niemals wäre sie so gedemütigt worden. Leb wohl.

    Ich bin entsetztlich traurig, wenn ich die Endgültige Trennung fühle.

    Ist das die Abhängigkeit, Verlust-Angst, Liebe?

    Es zerreißt mich gerade sehr.