Beiträge von Paolo

    Zitat

    Aber er sagte auch Günter(Ich kenne ihn seit über 20 Jahren wir duzen uns) vergiss es nicht auch wenn dein Körper noch O.K. ist heißt das nicht das ich fleissig weiter üben kann ob ich nicht doch kontrolliert trinken kann
    Ich solle es endlich akzeptieren das das bei mir nicht funktioniert.
    Ich solle doch froh sein über das Leben das ich heute habe ich wäre ein ganz toller Mensch und habe eine Frau und drei Kinder die mich Lieben.
    Arbeit hast du auch also was soll der ***.
    Dann sagte er noch ich könne ihn zu jeder Zeit anrufen auch am Wochenende.


    .. da hast Du ja Glück, das Dir so ein guter und fachkundiger
    Arzt zu Seite zur Seite steht. Man wünscht sich, alle seine
    Kollegen würden im Umgang mit Alkoholkranken Menschen
    soviel Weitsicht zeigen.

    Wünsche Dir und Deiner Familie
    noch ein schönes WE.

    LG
    Paolo

    Hallo Koko,
    mein Sohn ist auch kein so ein überschwenglicher
    Mensch wie ich, und manchmal muß ich ihm wirklich
    "jeden Wurm aus der Nase ziehen" :roll:
    Umsomehr weiß ich es zu schätzen wenn
    ab und an, ein schlichtes "Danke Papa" kommt.

    Will Dir nur sagen das es mich freut das
    Deine Family sich gemeldet hat.

    Schönen Tag noch

    Paolo

    Hallo Oliver,
    an der Sache mit dem Lächeln ist ne Menge dran.
    Sich selbst bewusst machen, das man auf einem
    guten Weg ist. Warum das nicht auch anderen zeigen?
    Sie an Deinem neuen positiven Lebensgefühl teilnehmen lassen.
    Ich finde von unserer Trockenheit provitieren
    auch immer die Menschen in unserer Umgebung.
    Ist doch schön.

    LG
    Paolo

    ...ja Koko, keiner will Dir hier etwas.
    Keiner hier hat vor jemand anderen
    in die "Ecke" zu treiben.
    Das gute an einer SHG ist halt das die
    anderen Deine Probleme mit Distanz sehen
    und so besser drauf eingehen können.
    Mal ehrlich. Manchmal hat man doch
    soviel Ärger und Probs. am Ar... das man
    selber den Wald vor lauter Bäumen nicht sieht.
    Iss doch so.

    Das du nun abwägst was die schlimmere
    Sucht sein könnte ist natürlich saugefährlich.
    Ohne Deine andere Krankheit als "klein"
    oder "unbedeutsam" abzutun.... Dein
    Ansatztpunkt ist Deine Alkohosucht.
    Sonst wird alles noch schlimmer.
    Ich glaube tief im Innern weiß Du das genau.

    LG
    Paolo

    Naja, der Gedanke den Rückfall eines anderen
    als "Alibi" heranzuziehen um sich selber dem
    Alk. hinzugeben, das glaube ich, ist bestimmt ein Thema.
    Deswegen ist u.a. ja auch der private
    Kontakt zweier Alkoholiker so problematisch.

    Der Rückfall selbst muß ja nicht unbedingt zur
    Alk.-Krankheit dazugehören, er tritt aber (leider)
    immer wieder auf. Wenn nun jemand einem
    Rückfälligen schreibt "Der Rückfall gehört dazu"
    ist das sicher als Aufmunterung desjenigen
    zu sehen, seinen trockenen Weg weiter zu gehen.
    Gut gemeint, aber nicht gut formuliert.

    Paolo

    Hallo Koko,
    die Alkoholsucht beschränkt sich ja nicht auf
    das Saufen an sich, sondern dringt bis in alle
    Bereiche des Lebens ein. Hier kannst und sollst
    Du schreiben was immer dich bewegt.
    Ich glaube ich habs Dir schon mal geschrieben:
    Nur Schritt für Schritt kannst Du etwas gegen
    Deine Süchte unternehmen. Nur so gehts.

    Viele die hier sind, sind ja -genau wie Du-
    nicht "nur" Alkoholkrank, sondern haben auch
    andere Krankheiten, die ja oft auch zur
    Verschlimmerung der Alk. Sucht beitrugen.
    Damit, -auch mit deiner Bulemie- stehst Du
    sicherlich nicht alleine hier. Doch irgendwo
    muß Du den Faden ja aufnehmen und ich
    denke, nein ich weiß, das eine geistige und
    körperliche Loslösung vom Alk. viele Leiden
    lindern wird.
    Also laß den Kopf nicht hängen, bleib
    bei uns und versuche vor allem trocken
    zu bleiben. In erster Linie für Dich, aber
    natürlich auch für Deine Liebsten.
    Alles wir gut werden :D

    Paolo,
    der übrigens gerne Moped fährt

    Hallo Koko,
    wie geht es Dir den jetzt?
    Gestern mußte ich noch an Deinen Rückfall denken.
    Warum? Naja, ich dachte so an mich, wie ich hier ankam und
    wie ahnunglsos ich damals war. Ich wußte nicht was auf mich
    zukam und der Gedanke NIE wieder Alkohol zu trinken beunruhigte
    mich mehr als alles andere. Aber ich war auch neugierig.
    Neugierig darauf wie es die Menschen hier schaffen ein Leben
    ohne "Bier&Schnaps" zu führen. Mir schwebte vor es gebe vielleicht
    irgendeinen ein "Trick" oder ein "Wundermittel" das es auch mir
    ermöglichen würde ohne "Schmerz und Leid" von meiner Sucht wegzukommen.

    Naja, ich habe Glück gehabt gleich auf Menschen wie z.B. Mods. "Freund"
    oder "Lilly12" (und andere) zu stossen. Hier wurde mir klar wie wichtig es
    ist gerade im "ersten"Jahr sich von jeglichem "Alkoholischem" Umfeld
    loszusagen.
    Das kommt nicht von ungefähr. Das weiß ich genau:
    Wenn ich diesen äußerst wichtigen "Basis-Baustein" der Trockenheit
    nicht beachtet hätte, dann wäre ich heute nicht mehr hier.
    Genau so wichtig wie das Alk.-freie Zuhause.

    Ich meine Koko, bevor Du jetzt damit beginnst nach Ursachen
    Deiner Sucht zu suchen, solltest Du Dir zuerst Gedanken
    darüber machen wie Du es in Zukunft machst dem Alkohol
    aus dem Wege zu gehen. Sprich, Du mußt um trocken
    zu bleiben einige Dinge im Leben ändern. Dazu gehört auch
    der Verzicht auf die Bikertreffen, wo Alkoholtrinken
    ein wesentlicher Bestandteil der Veranstaltung ist.
    Deine Trockenheit sollte darüber stehen.

    Du weißt nur nichts trinken, reicht nicht.

    LG
    und alles Gute
    Paolo

    Hallo Koko,
    in jedem Rückfall liegt immer die Chance zu einem Neubeginn. Du bist
    nicht die erste der das passiert ist und auch nicht die letzte. Wichtig ist
    das Du jetzt bei Dir bleibst und nicht weiter trinkst.

    Du brauchst Dich nicht zu schämen, wir sind hier
    nicht im Mädchenkloster sondern in einem Alkoholiker-Forum, in dem Du
    Menschen findest mit denen Du über Deine Probleme reden kannst.

    Wie kam es zu Deinem Rückfall?
    Das geht ja meist nicht, -wie Du selber schon erkannt hast-
    von gleich auf jetzt.
    Was ging in Dir vor?

    LG
    Paolo

    Hallo,
    bin auch nocht nicht so lange Trocken.
    Ein steiniger und harter Weg war es aber
    bestimmt nicht für mich. Ich war wahnsinnig
    neugierig wie man das "schafft" und habe
    hier einige Leute genervt mit meiner Fragerei.
    "Was sind nasse Gedanken?" Wie kann ich lernen
    "Trocken zu Denken?" usw.

    Und das habe ich mir hier zu Herzen genommen
    "Erst mal machen, anfangen und nicht ständig
    alles hinterfragen" (Diese Forumsweisheit
    vermisse ich mittlerweile hier.)

    Vieles klärt sich erst mit der Zeit auf und man beginnt
    zu verstehen.
    Manches hat mir regelrecht Spaß gemacht, weil
    ich feststellte das sich mit der beginnenden Trockenheit
    rasch Fortschritte in allen Lebensbereichen einstellten.

    Bei mir war und ist auch nicht alles "Gold",
    doch ich stelle permanente Fortschritte fest.
    Oft kaum spürbar, aber über einen langen
    Zeitraum gesehen stetig.

    Meine "Trockenheit" ist und bleibt für mich
    ein Abenteuer in dem es immer etwas neues
    zu entdecken gibt.
    Bisher NUR Gutes!!!

    Paolo

    Zitat

    Setze Deine Trockenheit an erste Stelle, sie ist wichtiger als alles andere !!!


    dem ist nichts hinzu zu fügen.

    Dagmar ,
    von heute auf morgen wird man nicht immer alles erreichen
    können, aber es ist unabdingbar sich ein Alkoholfreies Umfeld
    zu schaffen. Unter allen Umständen.
    Den eines sollte klar sein, wenn CC seinen nächsten Rückfall
    erlebt (was ich Ihm nicht wünsche) wird sein Chef ihm die
    rote Karte zeigen und CC ist noch weiter unten als vorher.
    Also: Step by Step sein (nasses) Umfeld verändern,
    den Wechseln in einen anderen Beruf oder Firma darf
    nicht ausgeschlossen sein. Trockenheit über alles.

    LG
    Paolo

    Zitat

    Kennen denn andere Trockene auch solche Rauschzustände nach angenehmen Erlebnissen ?
    Und würdet ihr das als gefährlich für Eure Trockenheit betrachten ?


    Liebe Lilly, die kenne ich auch.
    Bin gerade sogar ein wenig geschockt, das Du diese Momente
    mit etwas negativem vergleichst. Ich habe mir in solchen
    Momenten der Glückseligkeit und Freude immer geasgt:
    Mensch Paolo, es geht doch. Man kann sich auch absolut
    wohlfühlen ohne Alk".
    Oder bin ich jetzt auf einem ganz verkehrten Dampfer Lilly?

    LG
    Paolo

    Hallo CC,
    ... nächste Tagung?

    Es dürfte auf der Hand liegen, das Dein nächster
    Rückfall damit vorprogrammiert ist. Du solltest
    unbedingt mit Deinem Chef ein ernsthaftes Wort
    reden. Deine Gesundheit und Leistungsfähigkeit
    sollte im Vordergrund stehen, nicht Deine
    Standfestigkeit an Hotelbars.

    Meine Meinung

    Paolo

    Hallo,

    was mich immer skpetisch stimmt ist die
    wenn jemand mit der Alkohlkrankheit
    kommerzielle Gewinne machen will.
    Allen Carr hatte ja nun diese kleine
    Raucherfibel verfasst und damit einen
    sehr großen finanziellen Erfolg erzielt.
    Die Grundaussage diese Büchleins ist ja die:
    Rauchen aufhören leichtgemacht. Quasi so nebenher.

    Alkoholismus ist aber ein ganz anderes Kaliber.
    Viel tiefgreifender, vielschichtiger und zerstörerischer.
    Ich denke der/die Autor eines Fachbuches über unsere
    Krankheit sollte schon ein Menge
    profundes Fachwissen und psychologische
    Vorbildung mitbringen. Idealerweise ist er
    selbst (langjähriger) trockener Alkoholiker.
    Der wahrhafte Wunsch zu Helfen muß
    im Vordergrund stehen.

    Nichts gegen Allen Carr, er weilt ja nun auch
    schon einige Zeit nicht mehr unter uns, aber
    der Weg in die Trockenheit ist nicht mal so
    nebenbei vollzogen. Der/diejenige muß ein
    tiefe innere Bereitschaft mitbringen den
    Weg in die Trockenheit zu gehen und darf sich
    eventuellen Trennungen im persönlichen Umfeld
    nicht verschliessen.
    Alles zu schaffen, aber nicht mal so nebenher.

    Nur ein Gedanke von mir.

    Paolo

    Hallo Olic,
    dieses Buch von Allen Carr kenne ich nicht.
    Lange bevor ich mich hier anmeldete hatte
    ich mir schon Bücher zum Thema Alkoholsucht
    gekauft. Naja, ich wußte schon was mit mir los
    war. Habe die Bücher aber so ein wenig als Alibi
    gegenüber meiner Frau gekauft. So nach dem
    Motto:"Na siehste, ich fang doch an etwas
    gegen meine Sauferei zu unternehmen"
    Lange Zeit verstaubten die Bücher im Regal,
    bis ich es endlich schaffte trocken zu werden.
    Jetzt erst brachte ich Ernsthaftigkeit und
    den Willen mit Verstehen zu wollen.

    Auf Deine Frage zurück zu kommen:

    Zitat

    Können Bücher über Alkoholsucht helfen?


    Ich denke ja, -alles was einen nassen Alki zum Umdenken
    anregt ist gut- aber Bücher alleine werden niemanden
    aus der Alkoholsucht befreien. Dazu benötigt man
    die Hilfe anderer Menschen.

    LG
    Paolo
    P.S.
    Eines meiner besten Bücher über die
    Alkoholsucht ist von Dr. med. Roland Karl Vogel.
    "Schluß mit Alkohol"
    Ohne es damals zu ahnen habe ich damit einen richtigen
    "Treffer" gelandet. Das Buch liegt sehr genau auf
    der "Linie" die wir hier vertreten.

    Hallo Dibo,
    finde es Klasse das Du mal "Rückmeldung" machst.

    Zitat

    Und ich möchte allen Neulingen, Zweifelnden und Kämpfenden Mut machen, den trockenen Weg nicht mehr zu verlassen. Schaut tief in eure Seele, stellt euch vor den Spiegel und geht gut und liebvoll mit euch um. Hört auf zu Kämpfen! Verabschiedet euch konsequent von allem, was euch nicht gut tut und nehmt alle Gefühle als Geschenk wahr, vor allem auch die gaaanz furchtbaren. Gebt ihnen Namen, denn sie gehören zu euch und wenn ihr sie akzeptiert und als Teil eurer Persönlichkeit erkennt, werden sie aufhören, euch zu peinigen und euch den Schlaf und die Lebensfreude zu rauben. Sie werden mit der Zeit sanfter auftreten und gerade die unerwünschten werden euch manchmal sogar ein Lächeln auf die Lippen zaubern, weil sie nicht mehr diese Macht haben. Seit konsequent und jagt alle zur Tür hinaus, die euch daran hindern wollen! Das klingt egoistisch und das soll es auch


    Das hast Du sehr schön geschrieben.
    Daran will ich mich auch orientieren.
    LG
    Paolo

    Hallo,
    einige Alkohol trinkende Menschen
    aus meinem Umfeld träumen sicherlich davon ihr
    Leben wieder in den Griff zu bekommen. Weil ihr
    Alk. Konsum zumindest bedenklich ist.

    Von diesen Menschen habe ich einige spitze
    -wenn auch harmlose- Bemerkungen bekommen.
    Doch wie heisst es so schön: "Was kümmert es die
    Eiche wenn die Schweine sich an ihrer Rinde wetzen"
    Oder so ähnlich.

    Will damit sagen, das man sich
    gerade zu Anfang ein dickes Fell anschaffen sollte.

    Später wird es dich nicht mehr interessieren was
    man Dir an Missgunst entgegenbringt, dann steht
    nur noch Dein eigener Weg im Mittelpunkt und
    Du mußt auspassen nicht der Überheblichkeit
    zu verfallen.

    LG
    Paolo

    Hallo Andreas,
    schön das wir Deine Erfahrungen hier lesen dürfen.
    Du konntest Deinem Leben ja glücklicherweise
    noch rechtzeitig eine Wende geben.

    Wie sieht es heute bei Dir aus?
    Wie ist Dein Alltag? Bewegt Du Dich in einem
    "Trockenen Umfeld" ?

    Paolo

    Zitat

    Hier im Forum gibt es auch was anonymes.Ich glaub ,wenn ein Suchtkranker anonym bleibt,dann wird er auch nichts ändern.Ich denk ein Abhängigkeitskranker muss sich ändern und nicht die Umwelt.Ob da Anonymität hilft?


    Bei uns wird das Outen ganz gross geschrieben und ist
    unserer Meinung nach eines der Standbeine unserer Trockenarbeit.
    Die meisten aus der "Geschlossenen" haben sich zu diesem
    Schritt entschlossen und sich -der eine mehr, der andere weniger-
    ihrem Umfeld mitgeteilt.
    Der "Anonyme" Bereich gibt uns die Möglichkeit der Selbsthilfe und
    des gegenseitigen Austausches über die übliche Forumsgrenze
    hinaus. Hier können wir ungestört und ohne "ein Blatt vor den Mund
    zu nehmen" unterhalten.
    Verstecken tut sich hier keiner.