Beiträge von klaro

    hallo willnichtmehr

    wenn du aufhören möchtest zu trinken, bringt dich dein was kann mir passieren nicht weiter.
    du musst lernen das erste glas stehenzulassen.schaffst du das nicht allein so gibt es genug hilfe,musst aber bereit sein sie enzunehmen.
    arztbesuch hast du ja hinter dir,der nächste schritt wäre in eine beratungsstelle und dort über dein problem reden.

    sie werden mit dir einen plan erstellen wie dein weiter weg sein sollte.
    dies kann eine ambulante oder stationäre thera sein oder erst einmal besuche in einer SHG.
    dann weiter in eine SHG um dort live die betroffenen zu hören wie sie den weg aus der sucht geschafft haben.dort wirst du hören dass du dich erst mal so nehmen soltest wie du bist mit all deinen stärken und schwächen.

    bist du dazu bereit,wirst du auch ohne wenn und aber hilfe annehmen und es wird dir egal sein
    was die leute denken denn schliesslich geht es um deine gesundheit und nicht um die der gaffer.

    falls du glaubst es hätte noch keiner mitbekommen,das du trinkst so bist du auf dem holzweg.
    ob an der arbeit oder zuhause deine kinder bekommen deine veränderungen mit, nur werden sie dir nichts sagen solange du noch gut funktiunierst und deine arbeit nicht vernachlässigst.
    wenn du es dir wert bist so fange an dein leben zu ändern, denn der weg in ein aklholfreies leben lohnt sich und wirst dir später sagen,dass hätte ich schon früher haben können.
    wenn dir das alles zu viel ist,so musst du noch weitertrinken bis dein leidendruck gross genug ist um hilfe anzunehemen.

    wünsche dir viel erfolg

    gruss heinrich

    hallo jokerle!
    ob einer in eine SHG geht ist allein jedem seine sache.
    wie du schreibst warst du in einem meeting welches dir nicht zusagte so das du nicht mehr hingehst.ist das programm der AA welches heisst das erste glas stehen lassen.
    war eine wilkommene angelegenheit für dich, denn jetzt konntest hattest du eine ausrede für dich, da sind welche die noch trinken.
    du bist zwar trocken aber deine redensart ist immer noch die eines nassen alk's. man nennt sowas (trockenrausch)

    denke mal an deine anfänge zurück als du aufhören wolltest zu saufen.
    konntest du das gleich ohne wenn und aber.wenn ja so musst du ein wunderknabe sein.

    wieviel anläufe hattest du nötig um wirklich mit dem saufen aufzuhören.

    jetzt moserst du über die wo du auch mal standest und denkst guck her so wie ich müsst ihr das machen und wenn ihr das nicht könnt will ich nichts mehr mit euch zu tun haben.
    du hälst dir damit nur die hintertür auf,so das die flasche in sichtweite ist.

    ich bin schon einige jahre abstinenz und weiss noch genau wie bei mir die ersten schritte ohne alk waren.
    ich habe mich genug besch****en, mir was vorgemacht und angelogen
    das ich nichts mehr trinke und doch noch mal zur pulle griff.
    erst die noch trinkenden haben mich dazu gebracht mit dem saufen aufzuhören und nicht die trockenen.
    ich wollte nicht noch tiefer in die sucht als ich schon war und wie die aussah erlebte ich bei den trinkenden und nicht bei den trockenen
    du hast eine thera gemacht und meinst du bist als geheilt entlassen.
    diesen glauben hatte ich auch mal obwohl der therapeut der meinung war mir würde eine verlängerung guttun.
    es wurde gesagt das für manche ein rückfall lehrhaft wäre.worauf ich dachte da legste einen trocken und wünschst dann sowas. (du Ar*** waren meine gedanken)
    ich dachte, nach der thera regelt sich alles von selbst und brauchte nur den alk wegzulassen.
    habe nach 5jahren wieder gesoffen.
    ich gehe heute regelmäßig in eine gruppe und mir passt dort auch nicht jedes gesicht und manche meinungen von anderen.das beruht aber auf gegenseitigkeit den meine meinung und mein gesicht passt auch nicht jeden und dass ist gut so.
    ich gehe für mich in die gruppe und nicht für andere.ich mache was für mich und was der andere aus sich macht ist nicht meine sache.
    ich will für mich das beste mitnehmen wenn betroffene erzählen wie sie den weg in eine zufriedene abstinenz gegangen sind.
    dies kann ich zuhause nicht lernen, denn ich muss was an meinem umfeld ändern um zufrieden zu sein.
    dazu brauche ich nicht nur meine familie sondern auch ein gesundes umfeld.
    in einer thera machst du die pflicht aber danach kommt erst die arbeit.

    wenn ich heute einen betroffen treffe der hilfe braucht so sehe ich mich dort stehen und denke daran wie mit mir umgegangen wurde. das werde ich nie vergessen,denn ich wurde erstmal angenommen mit all meinen stärken und schwächen.

    was du machst sind prügel für die die aus ihrer sucht heraus wollen und noch nicht können weil viel scham und angst dahinter ist.
    das soll kein vorwurf sein sondern ist eine überlegung wert.

    herzlichen gruss heinrich

    hallo meni!
    was hindert dich in eine SHG zu gehen? das forum könnte mir nie die SHg ersetzen denn da kann ich jeden in die augen sehen und spüre wärme anteinahme beisammen sein zuversicht mut und vieles mehr live.
    schreiben drückt manchmal mehr aus als ein ungesagtes wort,aber menschliche wärme spüre ich nur wenn ich im kreis der gruppe angenommen bin,sie mich mal in den arm nehmen und mir sagen es wird schon,mache weiter so du schaffst es schon. ich bin nach meiner ersten thera auch nicht in eine gruppe und dachte das schaffst du auch ohne. habe dann wieder gesoffen. bin nach meiner 2thera in eine gruppe wo heute noch meine krücken stehen. gehe regelmässig hin und nicht wegen des alkohols sondern wegen den menschen die dort sind. es ist leichter von einem turm zu springen wenn ich weiss dort unten im wasser sind welche die mich auffangen. ich bin hier im forum weil ich gerne betroffenen meine erfahrung mit alk wiedergebe aber auch die erfahrung anderer lese woraus ich noch lernen kann.

    denk nicht was kann mir passieren wenn ich in eine SHG gehe sondern mach es so schnell wie möglich.
    wirst dir dann sagen warum bin ich nicht schon früher hingegangen.

    herzlichst heinrich

    hallo cleidi!
    glaubst du denn ich kenne es nicht mehr wie man als mann mit den tausend masken sich für jede situation eine andere aufsetzt. wenn hier ein betroffener seine geschichte erzählt so ist es mir als wenn ich in einen spiegel sehe und mich noch bestens an meine anfänge erinnere.
    wenn man auf die schnauze gefallen ist so muss man lernen wieder aufzustehen und neu laufen lernen. von deiner trauern nach der vergangenheit kannste dir nichts kaufen,denn mit wenn und aber kommste keinen schritt weiter.
    solange du den alkohol als deinen feind siehst wirst du immer wieder auf die schnauze fallen,denn feinde versucht man zu vernichten egal auf welche art und weise.
    du schreibst das du ganz allein bist in deiner wohnung.ja glaubst du denn es schellt jemand an der haustür und sagt: mein lieber cleidie ich nehme dich jetzt an die hand und führe dich in ein zufriedenes leben.
    wie du für deine sucht verantwortlich bist,genauso verantwortlich bist du um was gegen deine krankheit zu tun.

    frage dich nur mal was dich daran hindert sofort was für deine gesundheit zu tun.

    herzlichst heinrich

    hallo elke!
    schön das du da weitermachen willst, welches du in der kurzzeit thera gelernt hast.
    dann bewege dich und such dir eine SHG. schaue dir mehre an und wo es dir gefällt,stellst du deine krüken hin.
    dein arbet beginnt erst jetzt denn du musst wieder laufen lernen. dieses
    geht am besten mit einer SHG.
    wünsche dir viel erfolg auf deinem in die gesundung.

    ganz lieben gruss heinrich

    hallo elfmerlin!
    wenn etwas unvorhergesehenes auftritt,so muss man schon das beste raus machen.
    finde es prima das du deine abstinenz ernst nimmst um auf anderen wege für die gruppe einen ersatz zu suchen.
    wichtig ist das das erste glas stehen lassen nicht in den hintergrund tritt.
    freue mich wenn wir gegenseitig von uns lesen können.
    es ist immer schön neue menschen kennenzulernen die eine zufrieden abstinenz haben.
    diese bereicherung möcht ich nicht missen deshalb ein herzliches willkommen hier.

    herzlichst heinrich

    hallo menimen!
    kann deine aufregung verstehen da es co-abhängiges verhalten ist.
    aber wenn du schon wütend wirst und zum angriff bläst so musst du mal bei dir schauen warum du dich aufregst.
    es hat doch was in dir ausgelöst womit du schon mal schlechte erfahrungen gemacht hast.
    als meine frau damals gesagt hatten das ich zuviel saufe, fühlte ich mich entdeckt und bin sofort zum angriff übergegangen. ich wusst selber das ich soviel saufe und brauchte es nicht noch aufs butterbrot geschmiert bekommen.
    wenn heute jemand zu mir sagt ich wäre säufer oder würde noch heimlich trinken so schaue ich bei mir,bin ich es nicht rege ich mich nicht darüber auf.

    weisst du jetzt warum ich meine schau mal bei dir!

    hallo tina!
    Ich rede sowieso lieber mit Trockenen Alkis, weil mit den meisten ganz andere Gespräche möglich sind, die ich immer wieder toll finde!

    diesen satz meint blue boncer,warum er dich gefragt hat.

    ich will dich nicht daran hindern das zu machen wozu du interesse hast aber es stellt sich die frage: bin ich schon so belastbar um mich mit nassen alkoholikern auseinanderzusetzen um ihnen durch denkanstösse zu zeigen wie sein weg denn er gehen will sein kann.
    mein weg braucht dabei nicht sein weg zu sein, den seinen muss er selbst gehen.
    entscheiden muss er ihn selbst.
    man muss klar seine grenzen kennen um zu wissen wie weit man gehen kann ohne sich selbst dabei zu schaden.

    herzlichen gruss heinrich

    hallo cleidie!
    wie du schreibst hast du vor über 20jahren schon mal eine thera gemacht und da du noch jung warst,hattest du da schon einen horror,das du niemals im leben mehr alk trinken sollt.
    hast dich 20jahre trocken oder nicht durch leben geschlagen und damals bestimmt keine SHG besucht da ich nichts davon in deinem posting lese.
    jetzt stehst du vor den trümmern deiner existenz und weisst nicht was du willst. für dich heisst: will ich ein anderes trockenes leben führen,so muss ich meinen weg von anfang an gehen ohne lügen und selbsbetrug. also auf zum arzt falls entzugserscheinungen da sind und ab in die entgiftung.dort mit sozialberater eine plan erstellen,wie dein weiter weg sein kann.entweder ambulante o.stationäre thera und zusätzlich SHG,SHG,SHG.
    deine lebensgefährtin hat schon richtig gehandelt das sie dir die tür vor der nase zugeschlagen hat,den das du säufst ist allein dein sache denn sie zwingt dich nicht den alk zu saufen.
    wenn du nicht schon alles von früher kennen würdest könnte ich deine hilflosigkeit verstehen,aber da du ein erfahrener spritkopf bist weisst du den weg ganz genau,da er noch der gleiche ist wie früher. schreibe aus erfahrung denn ich hatte 1989 meine erste thera und noch eine 2000.

    wenn du meinst du bist noch nicht bereit so musst noch weitersaufen und einen neuen versuch starten wenn dein leidensdruck so gross ist das du bereit bist.
    die entscheidung liegt bei dir ob du gesund werden willst ohne forderungen an andere zu stellen oder ob du deinen selbstmord auf raten weitermachst.
    du schreibst schon richtig das du es allein schaffen musst aber allein schaffst du es nicht.
    als ich keine entschuldigungen mehr für mich suchte war ich bereit hilfe anzunehmen.
    herzlichen gruss heinrich

    hallo tina!
    herzlich willkommen hier im forum. wünsche dir auf deinen weiteren weg viel erfolg zu einer zufriedenen abtinenz.
    dass du die kurve kurz vor 12 noch geschafft hast freut mich für dich.deinen kontakt zur klinik halte dir weiter aufrecht,denn dort hast du dich für ein neues leben entschieden,welchen du im leben nie vergessen wirst. ich hätte mal eine frage an dich.meinst du nicht auch,das es noch ein bischen zu früh ist den suchthelfer zu machen. meiner ansicht nach sollte man doch 2 jahre abstinenz leben und erst einmal erfahrung sammeln um das wiederzugeben,was man selbst mal bekommen hat.
    ich habe die erfahrung gemacht, das zum suchthelfer viel erfahrung mit einer zufrieden abstinenz wichtig ist und wenn ich an mich denke so hatte ich die nach einem jahr noch nicht. erfahrung sammeln heisst nicht nur SHG sondern seminare und besuche anderer SHGs. wenn ich mich an meinen suchthelferlehrgang erinnere so war er ganz schön anstrengend.
    man musste vieles mit rollenspielen machen wo doch viele überfordert waren die noch nicht lange genug abtinenz waren.
    ich war auch die ersten jahre überaktiv, welches mir bei einem lehrgang nichts gebracht hätte.
    wie gesagt es ist nur eine frage warum schon nach neun monaten trockenheit.

    herzlichen gruss heinrich

    hallo meni!
    wenn du dir helfen lassen willst so heisst dein weg SHG,SHG,SHG,SHG und wenn das nicht reicht,eine beratungsstelle aufsuchen,über dein problem reden und mit denen einen plan aufstellen wie dei weiterer weg sein sollte. der könnte ambulante oder stationäre thera sein,damit du aus deinem umfeld herauskommst und nur für dich da bist. was sonst erwartest du denn hier vom forum. lies mal meinen spruch,dann weisst du was du machen musst. willst du das nicht so musst du mit dem zufrieden sein was du hast und kannst weiter in deiner traumwelt hin und her surfen und es dir so zurechtrücken wie es dir gerade gefällt.
    du wartest jetzt auf deinen liebsten der zu dir unter die decke kommen soll um dich zu trösten.
    vieleicht ist es bei dir liebe,aber bei mir war es keine denn die hatte ich schon längst weggesoffen,da mich meine visage im spiegel ankotzte.
    ich konnte mich selbst nicht lieben,deshalb konnte ich auch keine weitergeben.
    lieben lernte ich wieder als ich mich fürs leben entschied und mich im nüchternen zustand so annehmen konnte wie ich war,mit all meinen srärken und schwächen.
    ich musste wieder lernen und an mir arbeiten um mir das alles wiederzu holen was ich in jahrzehnten weggesoffen hatte.
    da ich nicht wusste wie man ein leben ohne alkohol zufrieden leben kann musste ich zu denen gehen die das alles schon hinter sich hatten.
    dass ist nun mal eine SHG. dort lernte ich,wie man mit sich selbst umgehen sollte zufrieden zu werden. dabei musste ich auch dort durch das tal der tränen aber diese habe ich gerne geweint weil es tränen der erleichterung waren da ich mit meinen problemen nicht allein war.

    es grüsst dich recht herzlich heinrich

    hallo meni!
    ich lese schon länger deine postings und lese daraus,das du wie die katze um den heissen brei schleichst. du gehst laufend mit deinen postings in die projektion und lenkst dadurch von dem eigentlichen thema ab,nähmlich wie bekomme ich eine zufriedene abstinenz. glaubst du die kommt von ganz allein nur weil du nicht mehr trinkst.
    bei mir kommt es an als wenn du hier kaffeekränzchen im forum betreibst und angst hast dein eigenes problem in angriff zu nehmen,weil dieses schmerzhaft ist und du es nicht aushalten willst oder kannst.
    nur so wirst du keine abstinenz erreichen und hälst dich nur krampfhaft trocken.
    dasselbe spielchen machte ich nach meiner ersten thera und hielt mich 5jahre trocken. ich machte auch so ein wischi waschi wie du und behielt meine tausend masken die ich als säufer hatte bei. ich konnte auch andere mit redensarten einlullen so das ich mein problem aussen vorlies.
    wenn ich gefragt wurde wie es mir ging, so sagte ich immer es geht mir besser obwohl es mit besch***en ging.
    habe dann wieder angefangen zu saufen. machte nach 5jahre saufzeit wieder eine thera und ging dann die sache mit ehrlichkeit zu mir selbst an.
    was glaubst du denn wie schmerzhaft die zeit danach war,die nicht nach kurzer zeit vorbei sondern fast drei jahre dauerte bis ich eine zufriedene abstinenz bekam.
    ich hatte viel aufzuarbeiten und es ist nun mal ein prozess der sich längere zeit hinzieht denn ich hatte ja nicht nur ein paar tage gesoffen sondern über jahre hinweg.
    obwohl ich schon einige jahre vom stoff wegbin arbeite ich heite noch für meine zufriede trockenheit und hege sorgsam mit mir um damit ich zufrieden bin.
    für meine zufriedenheit bin ich nun mal selbst verantwortlich und die kann ich nicht erreichen wenn ich andere zufrieden stelle sondern erst einmal mich.
    überlege mal was du möchtest denn genug denkanstösse hast du schon bekommen aber willst oder kannst es nicht umsetzen oder verstehst sie nicht.

    herzlichen gruss heinrich

    hallo olivia!
    ein bischen davon und ein bischen davon geht nicht. wenn du was für dich machen willst musst du in der gegenwart bleiben und die ist nun mal das du entzugserscheinungen hast wenn du aufhörst zu saufen. . was daraus entstehen kann hast du schon genug gesagt bekommen. du hast nur die wahl zwischen sofort zum arzt und eine einweisung oder du musst dich eben mit alkohol weiter über wasser halten bis du bereit bist was für dich zu machen.
    suche nicht deine kinder und deinen arbeitsplatz als ausreden, denn was ist mit deinen kindern wenn du irgendwo in der sch***e liegst und du dich nicht um die kinder kümmern kannst.
    wer sollte dich in deinem zustand eine arbeitsstelle anbieten? ich wüsste keinen arbeitgeber der so was macht.
    du musst erst einmal für dich verantwortung tragen und handlungsfähig sein.
    wenn du willst dann mach nägel mit köpfen und gehe offen und ehrlich mit deinen problemen um die du lösen willst.
    das erste problem was zu lösen gilt ist eben deine trinkerei und da nützt kein wenn und aber.
    frage dich mal selbst was dich hindert,was gegen deine trinkerei zu machen.
    ist es deine scham oder ist es der alkohol den du noch nicht missen möchtest,oder doch angst,weil du nicht weisst was auf dich zukommt.

    wünsche dir viel erfolg beim angehen deiner probleme

    herzlichst heinrich

    hallo hexe!
    du möchtest gerne wissen wie du deiner muttter helfen kannst aus der sucht heraus zu kommen.
    du kannst für deine mutti nichts machen aber du kannst was für dich und deine familie tun, in dem du loslässt.
    wenn einer in der familie trinkt so ist die ganze familie in der sucht gefangen. der eine trinkt ihn und die anderen haben ihn im kopf.es dreht sich alles um den suchtkranken und man versucht mit allen mitteln das er von seiner sucht wegkommt. man hält dinge von ihn fern die eigentlich er erledigen muss.
    man bittet,man umsorgt ihn,man droht,man hasst ihn und sich selbst weil er nicht darauf reagiert. warum sollte er auch,denn ihn geht es doch bei der sauferei ganz gut.
    die anderen machen doch alles für ihn,so währe er/sie doch blöd mit dem saufen aufzuhören.
    dazu kommt noch das der süchtige ( tausend masken ) es versteht, schuldgefühle zu erzeugen so das sie alle hilflos ind der sucht gefangen sind.
    du und dein vater müsst lernen loszulassen, loslassen ihr helfen zu wollen denn bei der krankheit kann sich der suchtkranke nur selbst helfen.
    der leidensdruck muss erst gross genug sein bei ihm/ihr bevor er handelt.

    ihr müsst lernen: in liebe loszulassen,das heisst

    dass du nicht den betroffenen loslassen sollst,
    sondern dich selber loslassen musst.
    loslassen von schuldgefühlen
    loslassen aus der verantwortung dem anderen gegenüber.
    loslassen zu kontrollieren....loslassen Angst zu haben.
    loslassen sich schwach zu fühlen.
    loslassen deine eigene person an dem anderen zu bemessen.
    das loslassen geht aber nur wenn du dir grenzen setzt,wie weit man bei dir gehen kann. du bist verantwortlich für deine zufriedenheit und nicht für die deiner mutter.du hast eine familie für die du da sein musst und die dich braucht genauso wie du sie.
    sage deiner mutter klipp und klar,das es nicht dein ding ist wenn sie weiter säuft du aber bereit bist ihr unterstützung zu geben wenn sie bereit ist etwas dagegen zu machen. sage ihr das du kein kind mehr bist sondern eine erwachsene frau die ihre eigene familie hat und selbst erfahrung sammeln willst und falls du von iihr ratschlag möchtest sie schon fragen würdest.
    du musst in dir selbst loslassen sonst verlängert sich nur dein leidensweg.
    überlege dir bitte ob du dir das wert bist.
    ich bin alk und co-alk und weiss wie schmerzhaft das loslassen ist, aber weil ich nicht mehr krank werden wollte musste ich es.
    loslassen heisst nicht fallenlassen.

    ich wünsche dir viel erfolg

    herzlichst heinrich

    hallo gilbert!
    du schreibst ob man gegen einen rückfall gefeit ist:
    warum beschäftigst du dich mit dem gedanken rückfall? was macht du für dich um überhaupt den gedanken an einen rückfall nicht aufkommen zu lassen.
    ich gehe regelmässig in eine SHG,nehme an anderen veranstaltungen teil die sich mich den thema sucht beschäftigen denn da sind meine freunde die mich stärken so das der gedanke erst garnicht aufkommt.
    ich muss mit mir zufrieden sein und das werde ich nur wenn ich mich in einem nüchternen umfeld aufhalte.
    warum soll ich mich unnötig unter druck setzen,wenn ich mich in einem trinkenden umfeld aufhalte.
    ich habe keine schwierigkeiten damit,wenn auf einer feier an der ich verpflichtet bin teilzunemmen alkohol getrunken wird aber wie lange ich dort bleibe bestimme ich und kein anderer.
    um eine zufriedene abstinenz zu haben, muss ich an mir arbeiten und kann nicht sagen es regelt sich alles von selbst.
    ich werde auch nicht sagen,das ich in meinem leben nie mehr alkohol trinke aber ich habe es mir vorgenommen

    wenn ich mich dauernd mit einem rückfall auseinandersetzte so muss man bei sich schauen warum es mich so beschäftigt.
    du hast nicht geschrieben ob du in eine SHG gehst und falls das nicht der fall ist so kommt der alk wieder näher an mich heran,weil ich meine abstinenz vernachlässige und die gedanken kommen es wird schon nichts passieren. gehst du doch in eine SHG so spreche das thema rückfall mal an.
    ich habe die erfahrung gemacht,das die rückfallgefahr sehr gross ist wenn die gruppenbesuche seltener werden weil dadurch die abstinenz nicht mehr ernst genug genommen wird.
    wenn du mal richtig in dich hinein horchst,so sind das schon nasse gedanken die du hast.

    herzlichen gruss heinrich

    hallo kirsi!
    was du eigentlich was selbsthilfe heisst?

    S uchen und Finden von Gleichgesinnten
    E insamkeit durch Gemeinsamkeit überwinden
    L ebenssituationen verbessern
    B eziehungen aufbauen und vertiefen
    S chwierigkeiten zusammen meistern
    T eilnehmen und verstehen
    H andeln in eigener Sache
    I nformationen gebennander umgehen
    L ösungen entwickeln und entdecken
    F ördern und Fordern
    E rkenntnise weitergeben
    G leichberechtigt miteinander umgehen
    R egelmäßige Treffen
    U nterstützen und Beraten
    P robleme selbst in den Griff bekommen
    P ersöhnlichkeit stärken
    E rfahrungen austauschen
    N eue Kontakte und Kooperationspartner finden

    dazu muss sich der suchehde schon öffnen, und nicht sagen hier bin ich und macht was.

    herzlichen gruss heinrich

    hallo nexi!
    hast eine grosse last zu tragen die du erst mal von deinen schultern bekommen musst weil sie dich sonst erdrücken.
    was ich dir rate brauch nicht richtig sein aber eine überlegung ist es wert.
    gehe zum arzt und lasse dich zur entgiftung in eine klinik einweisen,aber nicht in ein normales krankenhaus.
    dort gibt es sozialarbeiter mit denen du über dein problem reden kannst und die mit dir die weiteren schritte einleiten die du gehen solltest.
    meiner meinung nach ist für dich eine therapie für alkoholabhängige wichtig,denn als erstes musst du dein alkoholproblem lösen.
    für dich ist deine vergangenheit noch garnicht aufgearbeitet worden.
    in dir sitzt noch alles im verborgenen was du erlebt hast.
    diese kannst du in der thera ansprechen und sie mit hilfe der therapeuten aufarbeiten.
    oder das du mit hilfe von phsychologen deinen suizid,dein vergewaltigung,deinen missbrauch,usw. aufgearbeitet?
    wie du deinen weg schilderst ist war alkohol immer im vordergrund.
    lasse die reha mit (adhs)sein und mache stationäre alkohol thera.

    da ich noch öfter mit einer entwöhnungsklinik in kontakt stehe weiss ich das solche dinge wie deine dort angesprochen und auch erfolgreich behandelt werden.
    es ist nicht nur der alk vorrangig sondern auch sexueller missbrauch in der vergangenheit.

    in deinem leben spielte der alkohol die erste geige und man muss zu den wurzeln zurück um in der gegewart ein zufriedenes leben zu führen.

    wünsche dir viel erfolg dabei und mach was.

    es grüsst dich recht herzlich heinrich

    hallo nexi!
    wenn man aufhört zu trinken hat man doch zeit übrig die man vorher fürs trinken und fürs besorgen nötig hatte. da doch jetzt mehr zeit zur vefügung ist muss diese irgendwie ausgefüllt werden. man geht erst einmal dinge an die man von früher kannte und was man da am liebsten machte, nutzt man jetzt dafür. du hast früher sport getrieben und steigerst dich jetzt in den sport. es kommt darauf ob für dich der ganze tag nur der sport wichtig ist. der andere trinkt liter weise kaffee nur um von seiner sucht abzulenken,der nächste isst süssigkeiten die er während seiner trinkerei selten zu sich nahm. hast doch während deiner trinkerei bestimmt keinen sport gemacht.
    es ist schon richtig wie die ärztin es darstellt,aber nach einiger zeit legt sich das,denn man merkt das auch andere dinge spass machen und man zur normalität übergeht.
    brauchst dir deswegen keine gedanken machen und wirst auch nicht süchtig davon.

    ich kenne einen abhängigen,der geht von morgens bis abends ins fitness studio.
    wird 6-10 mal rückfällig so das entgiftung bei ihm angesagt ist. ich hatte ihn schon mit in die gruppe genommen die er nach einem halben jehr aufgab.
    er hatte auch eine thera gemacht aber es hat ihn nicht vom stoff gebracht.er glaubt an seine muckibude die ihn aber nicht weiterbringt.

    hallo blizzard!
    deine vermutungen können in die richtige richtung laufen,aber mit diesem problem ist es wichtig das du erst einmal zum arzt gehst und ihn davon berichtest.kann sein das er dich zu einem facharzt uberweist. das gefühlsschwankungen auftreten wenn man aufhört zu trinken, kommt vor aber es muss festgestellt werden ob du depressionen hast. ich bin kein arzt um dir darüber eine diagnose zu geben.

    herzlichen gruss heinrich

    hallo flocke!
    wenn du dich so mies fühlst,herzrasen, schweissausbrüche,zittern,frieren,
    trockenkotzen usw. so kannst du auch ohne einweisung in eine entgiftung gehen denn wichtig ist dein jetziger zustand. sie werden dich dort untersuchen und dich bestimmt aufnehmen weil dein leben in gefahr ist.
    du musst dir im klaren sein das du ein notfall für sie bist und für solche ist immer ein bett frei.
    so ist es in der klinik in der sich unsere SHG regelmässig vorstellt.
    lasse dich von deinem mann hinfahren,mehr wie dich wieder heimschicken können sie nicht.
    das dein entzug ohne tödlich enden kann, darüber musst du dir im klaren sein.

    herzlichst heinrich