Beiträge von klaro

    hallo bonney

    es gibt alks die können wollen aber noch nicht aufhören
    dann gibt es welche, die wollen können aber nicht, weil sie schon so kaputt sind. das sie es mal probieren aber es nie umsetzen können.
    auch dieses sind menschen die ein recht auf die menschenwürde haben.

    Hallo sandra!

    Wenn du einen ratschlag von einem alten spritkpf annehmen möchtest, so gib gas und renne so schnell du kannst.
    Denn du hast ihn noch in seiner sammlung gefehlt. Seine frau hat gewusst, warum sie sich von ihm getrennt hat.
    Nun stand er allein mit seiner geliebten da, die ihm aber keine antworten auf fragen geben kann, weil sie nur eine stumme trösterin ist.
    Jetzt bekommt ihr, egal welcher zufall eine rolle gespielt hat auf einmal kontakt und schon hat er jemanden gefunden, der sein leiden versteht. Herz was willst du mehr, denn das kenne ich doch auch von meiner saufzeit. Was glaubst du, wie viel male ich mit der masche meine frau wieder auf meine schiene bekommen habe. Bei uns waren es nur die kinder, die meine frau nicht rennen lies, obwohl sie wusste, das es verkehrt war.
    Frage dich mal, was dich hindert, nicht zu ihm lebwohl zu sagen.
    Wenn du ehrlich zu dir selbst bist, so ist es nicht liebe und auch kein neuanfang, sondern ein vertrauter von früher mit dem du reden kannst.
    Ich glaube, das du auch einsam warst, bis du ihn zufällig wieder getroffen hast. Es waren vertraute worte, die dich an deine jugend erinnerten und gut kanntest.
    Dann glaubt man an alle möglichen dinge, weil man sie glauben will. Jetzt erwartest du von deinem freund, das er was gegen seine sauferei (krankheit) macht. Erwartungen haben meist mit enttäuschungen zu tun und so wirst du noch durch das tal der tränen gehen müssen, um zu wissen das deine bemühungen vergebens waren.
    Wenn ich einem hilfesuchenden frage was er für sich möchte, so spüre ich viele ängste in ihm, weil er es nicht weis, wir hier im forum geben nur unsere erfahrungen weiter die wie mit suchtmitteln gemacht haben und wie wir den weg aus der sucht gegangen sind. Mag es als süchtiger oder als CO sein. Möchte einer die denkanstösse noch nicht umsetzen, weil scham, angst uvm. Noch in ihm sind, so kann ich das gut verstehen, weil ich mir auch das recht damals genommen habe. Nur versuche ich durch meine postings euch vor weiterem leidensdruck bewahren zu können.


    Ein Mensch muss sich verändern wollen
    Sonst ist jedes Bemühen sinnlos, jedes
    Wort zuviel und jede Anstrengung
    Ve r g e b e n s.


    Es grüsst recht herzlich heinrich

    Hallo oiseau!

    Wenn es deinem partner ernst ist, so wirst du mit ihm eine andere beziehung führen,
    denn so wie früher, als ihr euch kennen lerntet wird es nicht mehr sein.
    So war es jedenfalls bei mir als ich von der thera nach hause kam. Ich war einer, der in der thera klares denken bekommen hat und wusste was ich für mich wollte, denn da, wo ich durch meinen suff gelandet war, wollte ich nicht mehr hin.
    Damit meine frau nicht auf der strecke blieb, besuchte sie mit mir eine SHG in der wir heute noch sind.
    Meine frau musste lernen mit mir nüchternen spriti umzugehen, denn mit dem besoffenen hatte sie genug erfahrung gesammelt.
    Sie musste lernen, manche dinge wieder abzugeben die ich wieder machen wollte.
    Es wurde für uns beide ein lernprozess der sich längere zeit hinzog.
    Es mussten viele dinge verarbeitet werden, die während meiner saufzeit geschehen waren.
    Das meine frau noch misstrauisch war ist ein ganz normaler vorgang, denn wie viel male habe ich sie und mich belogen.
    Meine frau musste genauso wie ich lernen, über ihre gefühle zu reden und sie auch ohne angst zu haben, das ich wieder anfangen würde zu saufen auszusprechen.
    Dabei hatte sie anfangs schwierigkeiten, aber so langsam öffnete sie sich mir gegenüber, denn ich sagte ihr, ich würde ihr schon sagen wenn es mir soviel wurde.
    Das sie fragte was mit mir los sei, wenn verhaltensweisen auftraten, die sie an meine nasse zeit erinnerten, hatte noch mit misstrauen zu tun. Sie wurde mal in der gruppe gefragt, was sie machen würde wenn ich wieder anfange zu saufen. Die antwort war, das sie mich dann verlasse, welches ich ganz OK fand.
    Wir lernten, uns gegenseitig zu respektieren und die grenzen die wir uns setzten auch einzuhalten.
    Es kamen in unserer beziehung einige rückschläge, ( nicht ins trinken) aber auch die wurden überwunden.
    Bei uns dauerte der prozess der gesundung ca.3jahre, bis ruhe und zufriedenheit einkehrte.
    Heute bekomme ich noch manchmal zu hören das ich ein schwieriger fall wäre,

    ich würde dir raten, in eine SHG zu gehen und dich dort mit betroffenen austauschen, so das du nicht ganz so hilflos dastehst.
    Sei auch mal froh über die positiven signale die dir dein partner sendet, denn wenn er es ernst meint, kann man gut daran arbeiten.
    Wichtig ist, das ihr euch gegeseitig eure freiräume lasst und diese auch einhaltet.

    Es grüsst recht herzlich heinrich

    Hallo gotti!

    Als ich damals mit meiner therapie fertig war, sagte ich zu meiner frau,
    das es sinnvoll für sie wäre, auch eine einzureichen.
    Durch gespräche mit einer therapeutin war sie schliesslich bereit dazu.
    Die 4 wochen haben ihr sehr gut getan, denn sie hatte genug zeit um
    Über sich nachzudenken. was sie für sich will. Sie hatte dabei keine störungen von aussen, die ablenkend auf dich wirken konnten
    Ich persönlich rate auch deinen mann eine stationäre thera zu machen, damit er sich auch überlegen kann, wie er sein zukünftiger weg ohne alk sein sollte.
    Ich habe die erfahrung gemacht, das es sehr schwer ist, zu einer zufriedene abstinenz nur mit besuchen einer SHG erlangen zu wollen.
    Es sind viele davon nach einiger zeit rückfällig geworden.
    Schreibe dir mal den weg, den ich nach meiner thera mit meiner frau gegangen bin

    Ich machte damals eine 3monatliche therapie.
    Wenn ich nun glaubte, das nach der Therapie der Weg im Alltagsleben wie früher
    weiterlaufen würde, nur ohne Alkohol, so wurde ich eines besseren belehrt, denn
    da ja eine Veränderung in mir geschehen war, also nüchtern sein, hatte in mir aber
    noch nicht das nüchterne Denken begonnen. Denn ich musste meine Veränderung
    dem Umfeld anpassen und nicht das Umfeld bei mir, was mir am Anfang schwer fiel.
    Also machte ich noch über 1Jahr Ambulant weiter, was mich noch stabiler in
    meiner Abstinenz machte. Auch eine Selbsthilfegruppe suchte ich auf und fand eine,
    die meinen Ansprüchen entsprach und wo ich meine Krücken, die ich aus der
    Therapie mitbekam, hinstellte und wo sie Heute noch stehen. Jetzt da ich ja keinen Alk mehr zu mir nahm, begann ein neuer Abschnitt für mich, denn ich musste Lernen
    wie ich mit meinen Gefühlen umging, zu mir und zu anderen. Dabei bewundere
    ich heute noch meine Frau, das sie meine Unzufriedenheit, die ich mir, und ihr
    gegenüber hatte, Ertragen konnte. Um eine zufriedene Alkoholfreie Zukunft
    erreichen zu wollen, reichten mir meine regelmäßigen Gruppenbesuche nicht
    und besuchte mit meiner Frau im Jahr zwei Partnerschaftsseminare, das von
    einem Ehepaar geleitet wurde, die von Beruf Therapeuten sind. Dabei lernte
    ich, das man auch seine Mitmenschen akzeptieren sollte und auch deren Meinung
    respektieren muss. Was für mich wieder einmal schwierig war, da ich dachte
    was von meinem Ego abzugeben, also Schwäche zu zeigen. Es wurde aber das
    Gegenteil daraus, denn je mehr Akzeptanz ich zeigte, so bekam ich auch mehr
    Anerkennung. Nach 3Jahren bemerkte ich an mir eine Veränderung, die für
    mich positiv war, denn ich wurde ruhiger und meine innerlichen Spannungen
    waren fast verschwunden. Dadurch wurden auch die Spannungen, die noch in
    meiner Familie und in meinem Umfeld waren, wurden schwächer, so das ich auf dem
    richtigen Weg war, den zu meiner Gesundung. Nur kamen jetzt öfter von meiner Frau die Worte, das ich ein schwieriger Fall wäre, aber ich glaube, das es ihr so lieber ist, als wenn ich wieder in meinem früheren Fahrwasser kurven würde. Von jetzt an ging es mit mir Bergauf, welches ich auch an meinem Umfeld bemerkte,
    von welchem ich Wärme, Anerkennung ,Zuneigung usw. bekam.


    Ich wünsche euch all erdenkliches gute für euren weg aus der sucht, zu einer beiderseitigen zufrieden abstinenz

    Herzlichen gruss heinrich

    ,

    hallo gotti!

    Du kopierst doch voll deine mutter in deiner schon 24 jährigen ehe.
    Du hast damals deinen mann, so zurechtgerückt, wie du ihn haben wolltest und er hat es mit sich machen lassen.
    Ich glaube nicht, das er jemals dominant war, sondern nur andere ansichten hatte, die nicht in dein chema passten.
    Als dir ihm seine sauferei zuviel wurde, hast du ihm die pistole auf die brust gesetzt, um was von ihm zu fordern, wie du es schon immer machtest, weil du nichts anderes gelernt hast.
    Bist du überhaupt bereit, was an dir zu ändern?
    Dann frage dich mal, was dich hindert, deinen mann anzusprechen um sich mit ihm über eure beziehung auszusprechen.
    Hast du angst vor verletzungen, die ihr euch gegenseitig zufügen könntet.
    Ich glaube, dein mann möchte gleichberechtigter partner sein, aber dieses durfte er von anfang an nicht in eurer ehe.
    Du hast dir die hosen angezogen und obwohl er am anfang dagegen ankämpfte, hatte er nach einiger zeit den kampf augegeben und um das alles ertragen zu können zu flasche gegriffen. Mit den jahren kam dabei das raus wie es jetzt bei euch ist.
    Braucht so nicht sein aber in ein paar dinge war es bei mir ähnlich.
    Am anfang unserer ehe war ich die bestimmente person, die sagte wo der weg lang ging.
    Es gab auch keinerlei streit, denn meine frau war damit zufrieden, weil ich mich auch in anderen dingen gut behaupten konnte.
    Ändern tat sich erst etwas, als unsere tochter mit 5 jahren an allergie asthma erkrankte.
    Da drehte sich alles um die krankheit meiner tochter, womit ich die ersten jahre noch gut zurecht kam.
    Mit der zeit stand bei meiner frau nur noch die krankheit meiner tochter im fordergrund und unsere ehe rückte immer mehr in den hintergrund. Sagte ich mal was, so hatte ich meine frau am halse und sie stellte mich so dahin, als wäre mir unsere tochter nicht wichtig.
    Sie machte damit meine tochter kränker als sie war und die wäre doch blöd was daran zu ändern.
    So fing mein absturz in die sucht an, weil, um das ertragen zu können ich vermehrt zur flasche griff.
    Ich habe mir mal gedanken darüber gemacht, woher das alles kommen könnte.

    Ich hatte ein schöne kindheit und konnte machen was ich wollte, wurde aber nie dafür zur verantwortung gezogen.
    Meine mutter hüllte mich im mantel der geborgenheit ein, stellte ich streiche an die nicht richtig waren so schützte sie mich.
    Da mein vater den ganzen tag an der arbeit war, bekam er davon nichts mit, denn erziehung war damals sache der frau.
    Mir wurde nach meiner saufzeit bewusst was ich in meiner kindheit nie gelernt hatte und unbewusst mein späteres leben bestimmte.
    Mir wurden in meiner kindheit keine grenzen gesetzt und wie konnte ich später selbst grenzen setzen wenn ich es nicht gelernt hatte.

    Dein mann soll dich zufrieden stellen, wofür du selbst zuständig bist.
    Du setzt deinen mann schwer unter druck, wofür er noch nicht belastbar genug ist, genauso wie du.
    Ihr habt beide angst, dinge anzusprechen, die euch nicht passen, weil ihr euch dabei verletzt fühlen könntet.
    Weißt du überhaupt, ob dein mann zufrieden ist, das er nicht mehr trinkt oder er sich nur krampfhaft trocken hält, weil du es so möchtest.
    Ich habe dir schon mal geschrieben das alles nur in kleinen schritten geht, aber dazu gehört, die leichen (probleme) in sich zu entsorgen und nicht, es bei den partner zu machen, denn dafür ist der verantwortlich.

    Ich bin ein alter spritkopf, der auch weiss was co-abhängigkeit heisst, da ich dieses bei meiner tochter bin.
    Ich konnte meine tochter nicht mit gewalt von der suaferei wegbringen, genauso weinig, wie es meine frau bei mir konnte.
    Ich konnt aber eins, ihr hilfe anbieten. Da sie diese nicht wollte musste ich mir grenzen ihr gegenüber setzen und zeigen wie weit sie bei mir gehen kann.
    Das ist mir bestimmt nicht leicht gefallen und ich habe dabei gelitten wie ein hund.
    Bei allem musste ich nicht meine tochter oder meine frau die es nicht wahr haben wollte aushalten, sondern mich selber musste ich aushalten.
    Das dadurch spannungen zwischen uns entstanden ist normal und um diese abzubauen brauchte ich einen mülleimer wo ich sie lassen konnte.
    Ich wusste, wo ich darüber reden konnte und die verständnis für meine situation hatten.
    Ich kann deshalb verstehen wie es bei euch ist, weil ihr beide noch nicht belastbar genug für manche dinge seit und angst, hilflosigkeit, wut, enttäuschung sehr gross ist.
    Abstinenz zu leben will gelernt sein und ihr steht noch am anfang des weges.
    Euer gefühlsleben hemmt euch noch dabei, weil die angst da ist seine gefühle auszusprechen.
    Meine frau und ich haben fast 3jahre dazu gebraucht um eine gewisse zufriedenheit zu haben.
    Es werden noch viele steine im wege liegen, die ihr beiseide räumen werdet, aber es lohnt sich, so schwer es einem manchmal auch fällt dieses auszuhaltenn

    Es grüsst recht herzlich heinrich

    Hallo chris!

    Du kannst ohne weiteres die polizei einschalten, wenn dein mann dich bedroht.
    Er bekommt dann zur auflage, sich dir und deinen kindern nicht mehr zu nähern.
    In der wohnung kannst du mit deinen kindern bleiben und er muss sich innerhalb kürzester zeit eine andere bleibe suchen.
    Seine drohungen das du kein geld bekommst, kannst du abschminken, denn er schüchtert dich damit nur ein.
    Bestimmen tun andere was dir und deinen kindern zusteht und nicht dein mann.
    Gehe aufs jugendamt und erkundige dich dort.
    Sei dir nicht zu schade und schäme dich nicht den weg zu gehen, denn du hast auch noch ein kind im alter von 6jahren welches sich nicht gegen die attacken deines mannes wehren kann.
    Ich persöhnlich bin mir gar nicht so sicher, ob es deinem mann ernst ist mit einer stationären thera, denn mir eiert er so sehr herum laut deinen treads.
    Ich habe damals die polizei eingeschaltet, als es bei meiner tochter so war, wie es jetzt bei dir ist.
    Denke daran, es ist euer leben, welches er jetzt mit allen mitteln versucht zu ruinieren, da er die felle davon schwimmen sieht. Warum sollte er jetzt aufhören zu saufen, da es. seiner meinung nach doch nichts mehr bringt.
    Schütze dich und deine kinder und denke nicht daran was kommen kann sondern denke daran, das jeder tag, ohne was zu unternehmen ein verlorener tag ist.

    Herzlichen gruss heinrich

    Hallo tine 35!
    Es ist dein weg den du gehen willst und darin solltest du dich nicht beeinflussen lassen.
    Du siehst, das da ein kranker mensch ist, der deiner pflege bedurft und das hat was mit menschlichkeit zu tun.
    Das kind liegt nun mal im brunnen und ich bin genauso wie du der ansicht, das er ein recht auf deine hilfe hat, die ich ihm genauso geben würde wie du.
    Es war seine entscheidung, das es soweit gekommen ist, aber er ist trotz allem ein mensch der das recht hat, mit würde und respekt behandelt zu werden

    Was mich manchmal nachdenklich macht, sind treads von co-abhängigen, die denkanstosse geben und vergessen haben, wie lange sie gebraucht haben um ihre ängste, sorge, scham, wut, hilflosigkeit zu überwinden um was für sich zu tun. (meine frau legte auch nicht von heut auf morgen den hebel um und schon lief alles wie geschmiert)

    Heute aber anscheinend ihre anfänge in den hintergrund stellen und sich nicht daran erinnern?

    Als ich aufgehört habe zu saufen, war ich auch nicht gleich der, welcher ich heute bin.
    Sehe ich heute einen nassen spritkopf, so sehe ich mich, als ich noch nicht bereit war und angst hatte was auf mich zukommt wenn ich was verändere.

    Ich habe schon mal geschrieben, das mich in manchen treads das wort verlassen stört.
    Verlassen sollte als letzte möglichkeit in betracht gezogen werden, denn man hat schliesslich den menschen geliebt und liebt ihn immer noch.
    Das suchtmittel erzeugt zu den psychischen störungen die jeder auf seine art hat, nur zusätzlich eine flucht um diese ertragen zu können.
    Jetzt kommt man daher um diese mit allen mitteln, egal auf welche art abzustellen.

    Das geht aber nur, wenn man einsieht das man krank ist und dafür hilfe benötigt.
    Die entscheidung liegt aber bei jedem selbst, wie er dies für sich regelt und wie er sich dabei ertragen und aushalten kann.

    Tine kann sich dabei aushalten und wenn der druck mal grösser in ihr wird, so öffnet sie eben das ventil und lässt druck ab, damit es ihr wieder besser geht.
    Sie hat sich entschieden, ihrem mann bei der jetzigen situation zur seite zu stehen welches man respektieren sollte und aus die maus.
    Ich sage mir immer, ich muss meine leichen in mir entsorgen und nicht den anderen dabei helfen seine zu entsorgen.
    Dabei kann es schnell dazu kommen, das ich von meinen eigenen leichen (probleme)ablenke.

    Herzlichst heinrich

    Hallo gotti!

    Sei doch froh darüber, das dein mann schon 15 wochen ein alkoholfreies leben führt und regelmässig in eine selbsthilfegruppe geht.
    Erwarte doch nicht gleich wunderdinge, denn er muss sich doch erst mal orden wo er steht.
    Die 24jahre ehe bleiben so, wie sie waren denn daran ist nichts mehr zu änders, da es vergangenheit ist.
    Ist es ihm jetzt ernst, so wird es eine neue beziehung die ihr eingehen werdet und es wird nie mehr so sein wie früher, weil jetzt das suchtmittel nicht mehr da ist was ihn so werden lies wie er war.
    Es muss doch neues vertrauen aufgebaut werden und das geht nicht von heut auf morgen.
    Ich sage mir immer, ich habe ja auch über jahre hin gesoffen, also braucht es zeit um eine gesunde zufriedene abstinenz zu haben.
    Dein mann muss erst mal belastbar für die neue situation werden und sein selbstwertgefühl stärken, das gleich zählt auch für dich.
    Als ich damals nach meiner thera nach hause kam, besuchte ich gleich eine SHG fragte aber meine frau, ob sie auch mitgehen wolle.
    Sie ging mit und redete dort mit anderen CO abh. Sie lernte viel, vor allen dingen, das sie für sich verantwortung hat und sich nicht nur nach den bedürfnissen des abhängigen richten solle.
    Ich höre des öfteren von co`s, ach wäre er doch wieder so wie früher als er noch nicht so viel trank.
    Von diesem satz sollte man sich schnell verabschieden, denn wäre es so, so kommt das gleiche wieder.
    Wie früher kann es nie mehr werden aber anders. Für dich wäre es wichtig auch was zu machen, denn bleibst du nicht auf augenhöhe mit deinem mann, so bleibt einer auf der strecke.
    Es geht nämlich nicht, das wenn er nichts mehr trinkt sich alles von selbst erledigt. Es treten neue situationen auf, wo der partner anders reagiert wie früher und damit muss man lernen umzugehen.
    Der trockene alk übernimmt wieder verantwortung für dinge die er während seiner saufzeit nicht konnte und da gilt es lösungen zu finden die beide zufrieden stellen.
    Nimm dir zeit und geht mit kleinen schritten aufeinander zu, den vertrauen muss beiderseitig erst wieder aufgebaut werden.

    Ich wünsche dir und deinem mann alles gute auf den weg zu einem zufriedenen miteinander und das ihr sorgsam und respektvoll mit euch umgeht.

    Herzlichst heinrich

    Hallo petti!
    Gerade weil du ihn liebst, solltest du loslassen von den gedanken ihn helfen zu wollen.
    Ein spritkopf kann sich nur selbst helfen in dem er bereit ist die flasche stehen zu lassen und hilfe anzunehmen ohne bedingungen zu stellen.
    Alkoholismus ist eine familienkrankheit. Der süchtige trinkt ihn und der andere hat ihn im kopf.
    Er versucht mit allen mitteln den trinkenden von der pulle zu bringen.

    Alle Versuche, den Abhängigen "trocken zu legen", scheitern aber. Was bleibt, sind Enttäuschung, Empörung, Wut, Verzweiflung, Hass, Schuldgefühle, Frust, Trauer, Leid, das Gefühl der Ausweglosigkeit, Hoffnungslosigkeit und Isolation..
    Da sich alles um den süchtigen dreht, vergisst man seine eigenen bedürnisse.
    Du kannst an deinem mann nichts ändern was er selbst nicht möchte. Meine frau versuchte es auch bei mir und schaffte es auch nicht mich von der pulle zu kriegen.
    Ich war so gefangen in der sucht und noch nicht bereit, meine sauferei aufzugeben. Ich wurde sogar handgreiflich und ging auch verbal gegen meine familie vor. Ich wäre auch bei meiner sauferei über leichen gegangen, hätte meine frau es weiter versucht mich von der pulle zu kriegen, denn ich braucht den alk um überhaupt zu funktionieren. Als meine frau durch den kampf krank wurde und nicht mehr weiter wusste, suchte sie hilfe in einer ShG. Dort bekam sie hilfe um zu lernen wie man mit einem alkoholkranken umgehen sollte, denn trennen wollte sie sich nicht von mir. Sie lernte, das sie für sich verantwortlich ist und nicht für mich. Sie lies mich weiter saufen und holte mir den sprit sogar nach hause damit ich nicht mit dem auto fuhr um andere zu schädigen. Dadurch, das sie mich machen lies was ich wollte und mich aus dem familienleben ausschloss soff ich noch mehr. Sie nahm mich auch nicht mehr mit wenn sie andere besuchte und deckte mich nicht mehr bei anderen. Sie sagte wie es bei uns ist wurde nach mir gefragt. Um das alles auszuhalten ging sie weiter in eine SHG, wo sie sich die kraft dafür holte.
    Da ich mit der ganzen situation immer unzufriedener wurde und mir meine familie wichtiger war als meine sauferei suchte ich mir dann auch hilfe.
    Ich kann dich verstehen, wenn du der ansicht bist, da ist ein kranker den man helfen muss, aber bei dieser krankheit kann sich der betroffene nur selbst helfen, so hart es ist.
    Dieses zählt für euch beide.
    Du kannst nicht von einem alk verlangen er solle den alk stehen lassen nur damit du zufrieden gestellt wirst. Für deine zufriedenheit bist du selbst zuständig. Unzufriedenheit ist eine vernachlässigung des eigenen ich’s und daran kann man nur selbst was ändern.
    Bei einem spritkopf muss der leidensdruck erst gross genug sein um was für sich zu machen und das gleiche gilt auch für den CO.
    Ich bin auch ein CO und weiss wie du fühlst, denn ich habe auch gelitten wie ein hund, weil ich hilflos dastand, aber ich wusste wo ich mir hilfe dafür holen konnte.
    Da ich schon länger in der suchthilfe tätig bin, rate ich dir mal eine SHG aufzusuchen um dir dort informationen zu holen.


    Ein Mensch muss sich verändern wollen
    Sonst ist jedes Bemühen sinnlos, jedes
    Wort zuviel und jede Anstrengung
    Ve r g e b e n s.


    Es grüsst recht herzlich heinrich

    Hallo poldi!

    Wenn du einen denkanstoss von einem alten ehemaligen spritkopf annehmen möchtest, so nehme deine beine in die hand und renne weg so schnell du kannst.
    Du bist erst ein jahr mit ihm zusammen und hast noch viele möglichkeiten die wahre liebe kennenzulernen.
    Dein freund liebt die pulle mehr als dich und jetzt kommst du daher und sagst ihm er solle seine sauferei lassen. Da ist doch schon streit vorprogammiert, denn wer lässt sich schon was wegnehmen, was sein liebstes kind ist. Dein freund muss saufen um eine veränderung zu haben und hat er diese niocht so wird er unruhig. Ob er ein alki ist kann er nur für sich selbst entscheiden, aber solange du noch für ihn da bist, geht es ihm doch bei seiner sauferei gut. Hat er dich wieder auf seine seite und säuft ein paar tage nicht, so hat er dich wieder beruhigt und schon fägt das spielchen von vorne an. Eigentlich hast du kein problem mit deinem freund, sondern stehst dir selbst im wege. Er soll dich zufrieden stellen in dem er nicht mehr säuft. Dieses geht aber auf die dauer nicht, weil er dann unzufrieden wird weil ihm was fehlt. Für deine zufriedenheit bist du eigentlich selbst zuständig und nicht dein freund. Nicht nur bei deinem freund dreht sich alles um den alk sondern auch du. Der eine säuft ihn und der andere hat ihn im kopf. Es dreht sich alles um den trinkenden und vergisst sich selbst dabei.
    Meine frau probierte auch alles um mich von der pulle zu bringen : s
    . Alle Versuche, mich "trocken zu legen", scheitetern aber. Was bliebt, waren Enttäuschung, Empörung, Wut, Verzweiflung, Hass, Schuldgefühle, Frust, Trauer, Leid, das Gefühl der Ausweglosigkeit, Hoffnungslosigkeit und Isolation..
    erst als sie losliess von den gedanken mir helfen zu wollen und sich selbst hilfe holte ging es ihr besser, weil sie merkte, das sie nur für sich verantwortlich ist.
    Ich glaube dir, das es dir schwerfällt, sich von ihm zu lösen, da ich auch co bin aber es gibt keinen anderen weg.
    Bei allem musst du dich ertragen und aushalten können und nicht deinen saufenden freund.


    Ein Mensch muss sich verändern wollen
    Sonst ist jedes Bemühen sinnlos, jedes
    Wort zuviel und jede Anstrengung
    Ve r g e b e n s.


    Herzlichst heinrich

    Hallo petti!

    Woher kennst du mein trinkverhalten?
    Genauso war meine trinkerei, immer den pegel halten (sprich spiegel) und nur nicht auffallen. (dachte ich ) ich habe über jahre so gesoffen und wenn ich mich beobachtet fühlte, konnte ich auch weniger trinken oder mal aussetzen. Habe es aber schnell wieder nachgeholt, so das mein spiegel wieder den level hatte, den ich brauchte um zu funktionieren. Dein mann weiss schon, das mit seinem trinkverhalten was nicht stimmt, wird es aber nicht eingestehen, weil er schon zu tief drin ist. Wenn du glaubst, sie würden es an der arbeit nicht merken, so ist das irrglaube. Sie sagen nur nichts, weil er doch seine arbeit noch gewissenhaft macht. Auch sein umfeld wird nicht viel merken, weil sie deinen mann nicht anders kennen. Das gleiche war bei mir. Ging ich auf eine feier, so soff ich vorher mehr um dort nicht aufzufallen. Was glaubst du, wie viel mal meine frau gesagt bekam, das ich nicht viel trank und andere mehr trinken würden als ich. Wer es merkte, war meine familie, die mich eben anders kannten. Was glaubst du, wie viel mal meine frau gesagt hat ich soll nicht so viel trinken. Ich habe ihr versprochen weniger zu trinken aber nie lange eingehalten. Sie drohte mich zu verlassen, bettelte, liebte, hasste, verfluchte, wünschte das ich mich totsoff und vieles mehr. Das alles nutzte nichts, denn sie hielt nicht das was sie versprach und so soff ich weiter.
    Erst als sie phsychisch am ende war, gab sie auf was an mir zu ändern und holte sich hilfe.
    Sie lies mich saufen und sagte mir das es nicht ihr sache wäre, sondern ich für mich verantwortlich wäre und nicht sie.
    Sie zeigt mir, wie weit ich bei ihr gehen könnte und hielt das ein was sie mir sagte. Sie lies los von den gedanken mir helfen zu wollen, hat mich aber nicht verlassen, weil doch noch hoffnung war, das sich was ändert. Die kraft um das alles ertragen zu können, holte sie sich in einer SHG, wo viele co-abhängige sind die das alles von sich kannten.
    Du kannst an deinem mann nichts ändern aber du kannst was an dir ändern, in dem du ihn zeigst, wie weit er bei dir gehen kann. Als meine frau sich nicht mehr um mich kümmerte und mich machen lies was ich wollte, ging es mir immer schlechter. Ich wurde vom familienleben isoliert und wenn ich dann streit anfing, ging sie gar nicht darauf ein und sagte nur, das es an mir läge,wenn sich was ändern solle. Um das alles aushalten zu können hatte sie dieunterstützung von unseren kindern und ihrem neuen umfeld. Gehe doch mal auf in eine beratungsstelle und hole dir dort informationen, wie man mit alkoholkranken umgeht. Gehe in eine Shg, denn dort sitzen die richtigen menschen, die sich mit deinem problem auskennen und dir die unterstützung geben und dir hilfreich zur seite stehen.

    Es grüsst dich recht herzlich heinrich alk und co-alk

    hallo tochter38
    dein posting über deinen vater erinnert, an meine saufzeit,
    denn das gleiche hätte auch meine frau schreiben können.sie hatte mir auch
    immer vorgehalten nicht so viel zu trinken und auch gedroht mich zu
    verlassen. hatt mich aber nicht interessiert denn der alkohol war mir
    wichtiger.(dachte ich damals)sie fuhr auch mal für 8tage zu ihrer freundin
    wo ich sie mit telefonanrufen bombartierte.ich machte mir in der zeit auch
    gedanken über meine trinkerei und hörte einige zeit damit auf. als sich die
    wogen so einigermaßen geglättet hatten kam die flasche wieder zum vorschein
    und es wurde nachgeholt was ich in der zeit nicht getrunken hatte.depos wo
    ich alkohol lagerte hatte ich genug auch wenn meine frau so manches fand.
    was glaubst du wieviel mal meine frau sagte sie würde mich verlassen wenn ich
    nicht aufhören wurde zu saufen.dieses passierte aber nicht und so müsste ich
    doch blöd sein mit dem saufen aufzuhören,denn es ging mir doch gut dabei.(dachte ich)
    das ich saufen musste um überhaupt zu funktionieren, kam mir dabei nicht inden sinn
    meine frau sorgte weiter für meine bedürfnisse und schützte mich mit ausreden
    nach aussen.alkoholismus ist eine familienkrankheit:der betroffene säuft ihn
    und der angehörige hatt ihn im kopf!!!! wieviel male hatt meine frau gedacht
    wie sieht er wieder aus wenn er heimkommt? wieviel mal hat sie es im guten versucht?
    wieviel mal hat sie mir aus verzweiflung gesagt ich soll mich zu tote saufen.
    wieviel mal hat sie zu sich gesagt, vieleicht gibt es doch noch hoffnung,
    das er aufhört zu saufen.wieviel mal sagte sie zu mir, haste schon wieder
    getrunken,was mir willkommen war,denn so konnte ich zum angriff übergehen,indem
    streit vorprogammiert war und ich weiter in ruhe saufen konnte,denn das was mit meinem
    trinkverhalten was nicht in ordnung war wusste ich selbst.so ging der kampf über
    jahre weiter,bis meine frau kapitulierte und sich hilfe holte da sie mit den nerven
    am ende war.sie lernte,das sie an mir nichts ändern konnte aber was an sich.sie lies
    mich weiter saufen und machte mir keine vorwürfe. sie schloss mich aus den familien-
    leben aus und suchte keine entschuldigungen mehr für mich.sie machte mir klar das dies
    nicht mehr ihr weg ist den ich gehe und sie sich für ihren weg entschlossen hatte,sie
    aber bereit wäre mit mir gemeinsam eine lösung zu finden sofern ich wolle.
    da meine frau kein interesse mehr an meinen leben zeigte wurde ich immer unzufriedener
    und wurde ihr gegenüber aggressiver. kurz gesagt ich war an meinen tiefpunkt angelangt
    da ich dachte,das keiner von meiner familie mit mir etwas zu tun haben will.ich habe
    dann auch kapituliert und mir hilfe gesucht.denn je stärker meine frau wurde und mir
    ihre grenzen zeigte um so dreckiger ging es mir.heute führen wir eine ehe in der nicht
    alles harmoniert aber wir gehen respektvoll miteinander um. meiner frau und mir ist
    klar geworden das jeder für sich selbst verantwortlich ist und kein anderer. für meine
    zufriedenheit muss ich selbst sorgen und kann keinen anderen verantwortlich machen.
    du stehst der situation völlig hilflos gegenüber weil du damit
    überfordert bist. ihr seit beide krank und seit verpfichtet was gegen eure krankheit
    zu tun.wenn dein vater noch nicht dazu bereit ist,so kannst du dir aber hilfe holen
    in dem du zu einer beratungsstelle gehst oder eine selbsthilfergruppe aufsuchst.
    dort bekommst du die nötigen informationen über euer problem. man sagt nicht umsonst. Wer ständig seine
    Darseinsberechtigung nachweisen,durch Gutsein verdienen,es dem anderen immer recht
    und alles richtig machen muss,wird sich selbst Fremd und weiss schließlich nicht
    mehr,wer er ist, was er braucht und was er macht. UND DAS MACHT KRANK
    es grüsst dich recht herzlich heinrich

    Hallo belaflora!

    Du hast kein problem mit deinem saufenden freund sondern stehst dir selbst im wege.
    Dich stört doch seine sauferei! Warum sprichst du ihn nicht darauf an? Hast du angst vor der antwort die du von ihm bekommst?
    Wie du schon richtig beschreibst ist er ein Quartalsäufer. Er hat schon lange genug aushalten müssen, als du im krankenhaus warst und das holt er jetzt nach. Da du ihm eine sms geschrieben hast, das du ihn nicht sehen willst, kommt ihm doch gelegen, denn nun kann er sich in ruhe abfüllen ohne das du störend dazwischen kommst.
    Überlege lieber was du machen willst und nicht was dein freund ändern sollte.
    Mache was für dich und deinem kind, sonnst bist du schneller in der abhängigkeit als dir lieb ist. Du hast verantwortung für dich und dein kind und macht er so weiter wird dein kind schneller seine veränderungen merken als dir lieb ist. Ich weiss nicht wie alt dein kind ist aber kinder haben ein gespür dafür, wenn spannungen zwischen den partnern sind. Habe erfahrung damit weil mein enkelkind aus einer beziehung stammt, wo der vater gesoffen hat und auch später die mutter. Sie erzählt mir noch des öfteren von der zeit die sie erlebte und da war sie 2 ½ jahre.

    Ein Mensch muss sich verändern wollen
    Sonst ist jedes Bemühen sinnlos, jedes
    Wort zuviel und jede Anstrengung
    Ve r g e b e n s.


    Herzlichen gruss heinrich

    Hallo castor!
    Du kannst an deiner frau nichts ändern, was sie selbst nicht möchte, sondern nur an dir was ändern.
    Deine frau hat ein problem und das ist das sie säuft. Du schreibst, das eine thera von der kasse abgelehnt wurde. Kann es sein, das sie schon therapien hatte die nicht von erfolg gekrönt waren?
    Ist das nicht der fall, so wende dich an die suchtberatungsstelle, denn dort wird durch gespräche mit deiner frau ein sozialplan erstellt, ob ambulante oder stationäre therapie erforderlich ist.
    Ich kann mir nicht vorstellen, das man so ohne weiteres und ohne begründung eine thera ablehnt.
    Ich war erwerbsunfähig und beantragte eine thera. Mir wurde sie von der rentenkasse abgelehnt mit der begründung, das diese krankheit nichts damit zu tun hätte um danach wieder am berufsleben teilzunehmen.
    Ich legte wiederspruch ein und machte druck auf die kasse.
    Mir wurde dann eine thera bewilligt, wo der kostenträger die krankenkasse war. Ich muss dabei sagen, das dies meine 2thera wurde und die 1. machte ich 10jahre vorher.
    Will deine frau wirklich, so sollte sie den weg zur beratungsstelle gehen, denn diese kennen viele wege für eine thera.
    Du weißt doch, das es für deine frau schon 5vor12 ist und wenn sie nichts unternimmt wird ihr nächster weg in die richtung gehen wo es keine wiederkehr gibt.
    Das man der ganzen sache hilflos gegenüber steht ist schon ein erbärmliches gefühl.

    Frage deine frau, ob sie das will, denn hilfestellungen gibt es genug, man muss sie nur annehmen ohne bedingungen zu stellen.


    Ein Mensch muss sich verändern wollen
    Sonst ist jedes Bemühen sinnlos, jedes
    Wort zuviel und jede Anstrengung
    Ve r g e b e n s.

    Wünsche euch viel erfolg auf eurem weg

    Herzlichst heinrich

    Hallo ettena!
    Du bist nicht schon 46 sondern erst 46. du wirst vielleicht denken, das dir ein spinner schreibt aber es ist so.
    Ich bin auch erst spät (52)zur einsicht gekommen, das meine sauferei mich kaputt macht und als ich aufhörte, fragte ich mich auch was danach kommt.
    Ich trug erst mal trauer, weil ich mich von etwas verabschiedete, welches jahrelang mein leben bestimmt hatte.
    Ich wusste am anfang auch nicht, was so alles auf mich zukommt und musste mir schon manchmal selbst in den a**ch treten um in die gänge zu kommen.
    Ich kam mir nutzlos vor, denn wer braucht mich schon. Meine familie ging sehr vorsichtig mit mir um, da sie angst hatte, wenn sie etwas verkehrt machen würden könnte die pulle wieder zum vorschein kommen.
    Mit der zeit legte sich meine traurigkeit und ich mischte mich vorsichtig wieder unters volk, weil ich merkte, das es so nicht weiter ging mit mir.
    Es schellte keiner an der haustür um mich ans händchen zu nehmen damit ich wieder freute am leben finde.
    Im laufe der zeit unternahm ich immer mehr aktivitäten und schaute über den tellerrand hinaus.
    Ich ging zwar in eine SHG (auch heute noch regelmäßig) aber die genügte mir nicht.
    Weil ich mich für neues öffnete wurde mein bekanntenkreis immer grösser und bin heute froh, so viel wertvolle bekanntschaften zu haben.
    Wäre ich in meinen vier wänden geblieben, so würde ich heute noch vor mir hindämmern.
    Das du dich jetzt benutzt fühlst, depressiv bist, hat damit zu tun, das du dir wertlos vorkommst.
    Wir haben einige frauen deines alters bei uns in der gruppe, die angst hatten, sie bekämen keinen mehr ab, mit der zeit merkten sie aber, das sie zufriedener mit ihrem leben wurden, weil sie sich dort langsam wohlfühlten , weil dieses im vordergrund stand.
    Sie suchen heute nicht mehr krampfhaft nach einer beziehung und lassen die dinge auf sich zukommen aber es sind doch einige entstanden und das ohne sich selbst unter druck zu setzen.
    Wichtig ist doch, das du dir wieder was wert bist und dich zufrieden stellst. Das andere kommt schneller als du denkst, aber mit der brechstange zu arbeiten bringt nichts.
    Du bist, als mensch viel zu wertvoll um sich ins schneckenhaus zurückzuziehen und der dinge seinen lauf zu lassen.
    Du hast eine erfahrung mit deinem partner gemacht, die dich prägen wird und später, wenn du abstand davon genommen hast, sie nicht missen nmöchtest.
    Ich wollte bestimmt kein spritkopf werden, aber was ich dadurch an lebensqualität hinzugewonnen habe, hätte ich als normalo bestimmt nicht.
    Glaube mir, auch du kommst wieder aus dem loch heraus und findest wieder freute am leben, denn mit etwas abstand gesehen sieht alles ganz anders aus.

    Herzlichst heinrich

    Hallo bine123

    Wenn du erwartest, er könnte alles selbst regeln nur weil er dir gezeigt hat, das er keinen alk braucht, so bist du auf dem holzweg. Erwartungen werden meist zu enttäuschungen, weil sie von einem alk nicht erfüllt werden können.
    Ich dachte während meiner suafzeit auch, meine frau würde an mir rummosern, weil ich manche dinge nicht zu ihrer zufriedenheit erledigt habe.
    Gestört hat mich das doch nur weil sie mir den spiegel vorgehalten hatte, was mich im stillen wütend machte, da sie doch recht hatte. Ich war aber so voller spannungen, weil mir doch der alk fehlte, da ich sie doch ruhiggestellt hatte, in dem ich mal mit meiner suferei aussetzte. Da ich doch gar nicht belastbar war um mich selbst dabei ertragen zu können, empfand ich dies als angriff auf meine person und feuerte verbal zurück.
    Meine frau fühlte sich dadurch tief verletzt, aber ich hatte erst einmal ruhe vor ihr und konnte mich wieder dem alkohol widmen. Das ist doch der teufelskreis in dem sich der süchtige mit seiner partnerin befindet. Der süchtige geht über leichen, willihn jemand seinen stoff wegnehmen da, er noch nicht bereit ist seine sucht einzugestehen. Wieviel male habe ich von anderen und auch von meiner familie gehört (eigentlich ist er ja ein prima kerl,wenn er nicht trinkt) aber steckt man in der sucht so intressieren solche worte einen nicht. Der süchtige räumt rigoros alle hindernisse aus dem weg, die ihn daran hindern wollen, von seinem suchtmittel abzubringen. Wenn ich von meiner tour nach hause kam, genügte ein blick von meiner frau um zu sehen wie mein zustand war und kamen dann die worte (musst du schon wieder trinken) war doch kanonenfutter für mich und ich bekann zu schiessen um danach in ruhe weiterzusaufen. Heute sehe ich den satz aus anderer sicht, denn der trinkende muss trinken um seine bedürfnisse zu stillen, weil er sonnst nicht über die runden kommt.

    Alkoholiker und Suchtkranke sind alles andere als willensschwach. Es braucht einen immensen Willen den Stoff in sich reinzulitern, wenn man schon längst nicht mehr kann. Es braucht ebenso viel Willen, die Knete herbeizuschaffen, um das ganze Elend zu finanzieren. Es braucht noch mehr Willen, die Fassade nach außen aufrecht zu erhalten, um nicht als Alkoholiker aufzufallen. Es braucht Willen sich den Stoff am Morgen mit zittrigen Händen einzuflößen, gegen das erste Kotzen anzukämpfen, die Fisherman Friends zu lutschen, obwohl das Maul längst in Fransen hängt, den Stoff zu verstecken, den Stoff wieder zu finden, die alltäglichen Lügen durchzuhalten und so weiter uns so fort. Nein, das Elend, das sich ein Alkoholiker tagtäglich antut, könnte kein Normalo für 24 Stunden durchstehen.

    Das einzige wozu mein Wille als Alkoholiker nicht reichte, war den Stoff stehen zu lassen. Denn der Stoff hatte mich im Griff. Auch wenn ich unglaubliche Willensanstrengungen unternahm, um den Stoff stehen lassen zu können, schaffte ich es nicht. Denn ließ ich den Stoff mal wirklich stehen, redet ich mir ein, dass ich ihn unter Kontrolle hätte, und schon hatte mich wieder der Stoff unter Kontrolle.
    Ich bin nicht durch Willenskraft sauber geworden, sondern durch die Einsicht, dass der Stoff stärker ist als ich; dass ich es niemals schaffen werde, den Stoff stehen zu lassen. Da erst habe ich den Kampf gegen ihn aufgegeben. Seitdem ich aber dem Stoff gegenüber kapituliert habe, seitdem muss ich ihn nicht mehr konsumieren. Zuvor musste ich saufen, heute brauche ich nicht mehr

    Herlichst heinrich

    Am 1. Juni 1988 hatte mich ein schwerer Schicksalsschlag ( Grubenunglück )
    aus meine Bahn geworfen, so dass ich nicht mehr getrunken sondern gesoffen
    habe, muss aber sagen das ich schon vorher missbrauch in Sachen Alkohol getrieben
    hatte, was mir aber nicht bewusst war. Ich wollte vergessen was mir trotz
    Alk nicht gelang. Nach einigen Krankenhausaufenthalten, wegen Delirium,
    Entzugserscheinungen und Krampfanfällen entschloss ich mich auf Druck
    von meiner Familie zu einem 4 monatlichen Aufenthalt in einer Suchtklinik.
    Ich habe meine 4 Monate quasi abgesessen. Man machte mir das Angebot noch um
    2 Monate zu verlängern, was ich aber mit der Begründung ablehnte, was ich in
    4 Monaten nicht begreife, werde ich in 6 Monaten auch nicht begreifen.
    Ein Therapeut sagte, das es für manche Lehrreich wäre, einen Rückfall zu
    bekommen ,wobei ich im stillen dachte, das er spinnt, da ich der Meinung war,
    ich würde doch durch ihn geheilt sein, und jetzt bekommt man so etwas gewünscht.
    Nach meiner Entlassung bin ich also als geheilt nach Hause gekommen ,und bin
    wieder meiner Arbeit nachgegangen und habe in meinem alten Freundeskreis
    wieder meinen Platz eingenommen. Ich wurde immer wieder gefragt ,warum ich
    keinen Alk mehr trinke, worauf meine antwort war, dass ich meine Ration
    die mir in die Wiege gelegt wurde schon aufgebraucht war. Ich muss dazu sagen
    das ich keine Selbsthilfegruppe besucht habe. Dieses Spielchen machte ich ca. 5
    Jahre, wobei mein Druck nach der Flasche zunahm, bis in mir der Entschluss wieder
    zu trinken, gefallen war. Jetzt war ich in meinem Umfeld wieder heimisch und die
    trinkende Gesellschaft hatte mich wieder. Die Enttäuschung bei meiner Familie
    war natürlich Riesig ,was mich aber nicht interessierte, weil ich den Druck ohne Alk
    nicht mehr ausgesetzt war. Meiner Familie und auch mir machte ich glaubhaft
    kontrolliert trinken zu können. Auch dieses Spielchen ging einige Zeit gut, bis
    mein Selbstbetrug sich wieder mit Krankenhausaufenthalten, (für mich natürlich
    nicht wegen Alkohol) einstellte. Diese nasse– trockene Phase machte ich ca.5 Jahre durch, was für mich, wie ein gang durch die Hölle war .Ich wollte aufhören mit dem trinken aber es ging nicht, denn ich brauchte den Alkohol um überhaupt durch den Tag zukommen, das heißt zu Überleben. Das wieder Entzugserscheinungen auftraten,
    wie Zittern, Brechen, Magenschmerzen auch mit Blutungen, gehörten schon zu meinem Tagesablauf. Im Jahr 1997 erlitt ich einen Herzinfarkt und wurde ins
    Krankenhaus eingeliefert. Bei der Blutentnahme wurde bei mir 1,76 Promille
    festgestellt, und das morgens um 9.30uhr. Ich habe im Anschluss eine Reha
    gemacht ,wo ich mich mit dem trinken zurückhielt, aber auch nur ca. 3.mon.,
    dann war ich wieder in meinen alten Trott, also jeden tag meinen Spiegel
    in Sachen Alkohol wieder erhöht. Auch die Drohungen meiner Frau, das sie
    mich verlassen würde, wenn ich nicht etwas gegen meine Trinksucht mache
    brachte mich auch nicht davon ab aufzuhören. So ging es mit mir weiter, bis
    1999,dann fing mein Körper an verrückt zu spielen. Mein Alkoholkonsum
    ging zurück und ich brauchte immer weniger zu trinken um die gleiche
    Wirkung in mir zu spüren. Jetzt musste ich mich Entscheiden zwischen
    Leben und Sterben. Ich beantragte einen Therapieplatz und startete einen neuanfang, den ich bis heute erfolgreich mit hilfe einer SHG gehe.

    herzlichst heinrich

    Hallo 123
    Ich und alkoholiker?, ich doch nicht. Wie viel male habe ich meine frau damit ruhig gestellt und am anfang mal ein par monate ausgesetzt mit dem saufen. Das ich dabei von tag zu tag unzufriedener wurde konnte meine frau nicht verstehen und das ich unruhiger dabei wurde lag daran, das mir was fehlte,
    nämlich der stoff.
    Du kannst keinen süchtigen ändern was er selbst nicht will, egal ob saufen oder qualmen.
    Je mehr mich damals meine frau vorhielt, (was ich als vorhaltungenempfand) um so mehr steuerte ich dagegen, denn ich kam mir doch dabei vor wie ein kind, obwohl ich eine erwachsenen person bin.
    So kommt es mir in deinem tread auch vor.
    Dein partner soll für dich das aufgeben wozu er noch nicht bereit ist. Frage dich mal, ob du was aufgeben würdest, was du nicht möchtest. Du forderst doch von ihm dinge aufzugeben die dich unzufrieden machen, machst aber selbst nichts dafür um dich zufrieden zu stellen wofür du eigentlich zuständig bist.
    Du kannst mit normal denkenden kompromisse schliessen, aber nichjt mit einem abhängigen.
    Dem sein denken ist anders, da er in der such gefangen ist. Raus kommt nur derjenige der bereit ist veränderungen zuzulassen und was für sich zu tun.
    Du versuchst mit allen mitteln deinen freund zu retten und vergisst dich dabei.
    Das macht mit der zeit krank.
    Für mich ist der co genauso wie der süchtige, denn der eine nimmt die mittel und der andere hat sie im kopf.
    So dreht sich alles nur um den abhängigen und man vergisst sich selbst dabei.
    Frage dich mal was du willst und eiere nicht darum sondern handele, sonst ziehst du dich noch tiefer mit herein. Warum schreiben wir ehemaligen spritköpfe oder CO’s über unseren erlebnisse während der sucht und wie wir sie gelöst haben. Doch nur, um den hilfesuchenden den weg zeigen, wie man ihn gehen könnte, damit man wieder selbstvetrauen bekommt.
    Ich bin nicht nur ein ehemaliger spritkopf, sondern auch ein CO und mache auch schon längere zeit, das gleiche mit meiner tochter durch. Ich verlange nicht von meiner tochter, was sie selbst nicht will, zeige ihr aber den weg auf, wo sie landet, wenn sie nichts für sich macht. Es tut mir unheimlich in der seele weh, weil sie meint ich würde sie fallenlassen, dabei lasse ich nur los von den gedanken ihr helfen zu müssen. Ich stehe aber jederzeit bereit, ihr denkanstösse mit auf den weg zu geben, wenn sie diese möchte. Ich muss mich bei allem aushalten können und sehen das ich mich zufrieden stelle auch wenn es verdammt schwer fällt.

    Herzlichst heinrich


    Ein Mensch muss sich verändern wollen
    Sonst ist jedes Bemühen sinnlos, jedes
    Wort zuviel und jede Anstrengung
    Ve r g e b e n s.