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hallo gotti!
Du kopierst doch voll deine mutter in deiner schon 24 jährigen ehe.
Du hast damals deinen mann, so zurechtgerückt, wie du ihn haben wolltest und er hat es mit sich machen lassen.
Ich glaube nicht, das er jemals dominant war, sondern nur andere ansichten hatte, die nicht in dein chema passten.
Als dir ihm seine sauferei zuviel wurde, hast du ihm die pistole auf die brust gesetzt, um was von ihm zu fordern, wie du es schon immer machtest, weil du nichts anderes gelernt hast.
Bist du überhaupt bereit, was an dir zu ändern?
Dann frage dich mal, was dich hindert, deinen mann anzusprechen um sich mit ihm über eure beziehung auszusprechen.
Hast du angst vor verletzungen, die ihr euch gegenseitig zufügen könntet.
Ich glaube, dein mann möchte gleichberechtigter partner sein, aber dieses durfte er von anfang an nicht in eurer ehe.
Du hast dir die hosen angezogen und obwohl er am anfang dagegen ankämpfte, hatte er nach einiger zeit den kampf augegeben und um das alles ertragen zu können zu flasche gegriffen. Mit den jahren kam dabei das raus wie es jetzt bei euch ist.
Braucht so nicht sein aber in ein paar dinge war es bei mir ähnlich.
Am anfang unserer ehe war ich die bestimmente person, die sagte wo der weg lang ging.
Es gab auch keinerlei streit, denn meine frau war damit zufrieden, weil ich mich auch in anderen dingen gut behaupten konnte.
Ändern tat sich erst etwas, als unsere tochter mit 5 jahren an allergie asthma erkrankte.
Da drehte sich alles um die krankheit meiner tochter, womit ich die ersten jahre noch gut zurecht kam.
Mit der zeit stand bei meiner frau nur noch die krankheit meiner tochter im fordergrund und unsere ehe rückte immer mehr in den hintergrund. Sagte ich mal was, so hatte ich meine frau am halse und sie stellte mich so dahin, als wäre mir unsere tochter nicht wichtig.
Sie machte damit meine tochter kränker als sie war und die wäre doch blöd was daran zu ändern.
So fing mein absturz in die sucht an, weil, um das ertragen zu können ich vermehrt zur flasche griff.
Ich habe mir mal gedanken darüber gemacht, woher das alles kommen könnte.
Ich hatte ein schöne kindheit und konnte machen was ich wollte, wurde aber nie dafür zur verantwortung gezogen.
Meine mutter hüllte mich im mantel der geborgenheit ein, stellte ich streiche an die nicht richtig waren so schützte sie mich.
Da mein vater den ganzen tag an der arbeit war, bekam er davon nichts mit, denn erziehung war damals sache der frau.
Mir wurde nach meiner saufzeit bewusst was ich in meiner kindheit nie gelernt hatte und unbewusst mein späteres leben bestimmte.
Mir wurden in meiner kindheit keine grenzen gesetzt und wie konnte ich später selbst grenzen setzen wenn ich es nicht gelernt hatte.
Dein mann soll dich zufrieden stellen, wofür du selbst zuständig bist.
Du setzt deinen mann schwer unter druck, wofür er noch nicht belastbar genug ist, genauso wie du.
Ihr habt beide angst, dinge anzusprechen, die euch nicht passen, weil ihr euch dabei verletzt fühlen könntet.
Weißt du überhaupt, ob dein mann zufrieden ist, das er nicht mehr trinkt oder er sich nur krampfhaft trocken hält, weil du es so möchtest.
Ich habe dir schon mal geschrieben das alles nur in kleinen schritten geht, aber dazu gehört, die leichen (probleme) in sich zu entsorgen und nicht, es bei den partner zu machen, denn dafür ist der verantwortlich.
Ich bin ein alter spritkopf, der auch weiss was co-abhängigkeit heisst, da ich dieses bei meiner tochter bin.
Ich konnte meine tochter nicht mit gewalt von der suaferei wegbringen, genauso weinig, wie es meine frau bei mir konnte.
Ich konnt aber eins, ihr hilfe anbieten. Da sie diese nicht wollte musste ich mir grenzen ihr gegenüber setzen und zeigen wie weit sie bei mir gehen kann.
Das ist mir bestimmt nicht leicht gefallen und ich habe dabei gelitten wie ein hund.
Bei allem musste ich nicht meine tochter oder meine frau die es nicht wahr haben wollte aushalten, sondern mich selber musste ich aushalten.
Das dadurch spannungen zwischen uns entstanden ist normal und um diese abzubauen brauchte ich einen mülleimer wo ich sie lassen konnte.
Ich wusste, wo ich darüber reden konnte und die verständnis für meine situation hatten.
Ich kann deshalb verstehen wie es bei euch ist, weil ihr beide noch nicht belastbar genug für manche dinge seit und angst, hilflosigkeit, wut, enttäuschung sehr gross ist.
Abstinenz zu leben will gelernt sein und ihr steht noch am anfang des weges.
Euer gefühlsleben hemmt euch noch dabei, weil die angst da ist seine gefühle auszusprechen.
Meine frau und ich haben fast 3jahre dazu gebraucht um eine gewisse zufriedenheit zu haben.
Es werden noch viele steine im wege liegen, die ihr beiseide räumen werdet, aber es lohnt sich, so schwer es einem manchmal auch fällt dieses auszuhaltenn
Es grüsst recht herzlich heinrich