Hallo lenjana!
Was machst du denn anders, als dein mann?
Dein mann muss saufen um überhaupt zu funktionieren und du willst daran was ändern.
Du willst, das er was dagegen macht und in wirklichkeit säufst du doch mit, wenn auch nur in
Gedanken, weil du dich fragst,wie wird er wieder aussehen. Es dreht sich doch bei euch alles um die sauferei und was mich am meisten betroffen und wütend macht ist, das da zwei kinder sind die wirklich hilflos euren kampf anschauen müssen ohne sich wehren zu können. Deshalb meine frage worin du besser bist als dein mann.
Du hast hier schon so viel denkanstösse bekommen und diese siehst du nichr ernst, denn sonnst hättest du schon längst die hilfe angenommen die dir angeboten wird.
Ich bin auch ein ehemaliger säufer und habe auch meine frau geschlagen. Ich habe mich auch damals danach geschämt, hörte sogar auf zu saufen und als meine frau zu mir zurück kam, fing ich nach ein paar wochen wieder an zu saufen. Das was ich nicht mehr machte, war sie zu schlagen aber worte wind manchmal schlimmer als schläge. Meine kiinder waren damals älter als deine aber sie standen genauso hilflos den dingen gegenüber wie deine.
Du willst dich doch gar nicht von ihm trennen, denn es könnte dir doch was fehlen. Frag dich nur mal was dir fehlen tut. Der sex mit einem versoffenen partner oder was? Meine frau hat auch den sex nur mit mir ausgehalten, weil sie danach ruhe vor mir hatte und ich wollte mir, in meiner versoffenen birne beweisen das ich es noch konnte. Das sollte liebe sein? Wie blöd waren meine frau und ich. Was hielt sie noch davon ab bei mir zu bleiben? Mein sohn war noch in der lehre und sie wollte nur solange warten bis er ausgelernt hatte und wäre dann gegangen. Ich könnte dir noch viele beispiele nennen warum meine frau bei mir blieb und ich munter weitersoff, aber das alles sind nur ausreden für die gemeinsame sucht, in der wir steckten.
(Es tut gut nicht nur immer Vorwürfe (Verwandte) zu hören)
ich glaube nicht, das dir deine verwandten vorwürfe gemacht haben, denn sie haben dir nur das gesagt, wie sie die sache sehen.
Das war nicht das was du hören wolltest und darum sind die lieben verwandten jetzt die blöden.
Sie haben dir den spiegel vorgehalten und du hast dich endeckt gefühlt und so was macht einen wütend und schon ist krach vorprogrammiert. Kennst du doch bestens von dir und deinem mann wenn du ihm sagst das er schon wieder gesoffen habe.
Wenn meine frau mir das damals sagte, war krach und ich konnte ein paar tage in ruhe weitersaufen um dann wieder anzukommen, sie in den arm zu nehmen und so zu tun als ob nichts gewesen wäre.was war wurde beiderseits unter den teppich gekehrt, weil jeder angst hatte den anderen zu verletzen, so das der krach wieder von vorne losging.
Was für ein teuflisches spiel die sucht da mit uns getrieben hat.
Das spielchen machten wir solange, bis einer die reissleine zog und nicht mehr wollte.
Meine frau lies mich saufen und bekümmerte sich nicht mehr um meine bedürfnisse. Sie schloss mich aus dem familienleben aus und machte nur dinge die für sie wichtig waren. Da sie das nicht allein auf die reihe bekam, holte sie sich hilfe um zu lerne, sich auszuhalten bei allem. Mit der zeit wurde sie immer stärker, denn sie stand ja nicht mehr allein da, weil andere ihr mut machten weiter den weg zu gehen. Obwohl es ihr dabei beschi**en ging und manchmal ins alte chema zurüch zu fallen drohte hielt sie das alles aus, denn es blieb ihr auch nichts anderes übrig, wollte sie nicht wieder krank werden. Sie lernte, das sie für meine sauferei nicht verantwortlich war, sondern ich selbst.
Sie bekam von meiner verwandtschaft und manchen aus unseren freundeskreis oft den schwarzen peter zugeschoben, weil ich es meisterhaft verstand sie als die schuldige hinzustellen.
Weil sie für mich nur noch das nötigste machte, (kochen, waschen, bügeln) mir sogar das bier und den schnaps beim einkaufen mitbrachte damit ich nicht mit dem auto fuhr um es mir zu holen, wurde ich immer unzufriedener und soff sogar noch mehr als sonst und fühlte mich dabei immer mehr isoliert. Auf meine kränkungen ging sie gar nicht mehr ein und gab mir keine gelegenheit mehr zum streit.
Ich fühlte mich mit der zeit wie ein armer hilfloser mann mit dem keiner mehr was zu tun haben wollte. Sah ich im fernsehen einen film der ein happy end hatte, so heulte ich vor mich hin, denn so hätte ich es such gerne gehabt.
Je stärker meine frau wurde und weiter am ball blieb um was für sich zu tun, kamen auch in mir die gedanken auf was für mich zu machen. Ich machte nägel mit köpfen und ging den weg (arzt,betatungstelle,therapie,selbsthilfegruppe)
Du wirst dich vielleicht fragen, warum meine frau bei mir blieb. Sie hatte vieles mit mir gemeinsam aufgebaut (Haus gesundes umfeld usw.) was sie nicht aufgeben wollte. Sie hatte aber eines gelernt, nämlich loslassen mir saufkopf helfen zu wollen, denn das hätte sie nie erreicht wäre sie im alten fahrwasser geblieben.
Heute bin ich,als trockener spritkopf für meine frau manchmal ein schwieriger fall aber es ist ihre entscheidung mit dem schwierigen fall zusammen den lebensabend verbringen.
Ich bin heute noch meiner frau dankbar,das sei ihren weg damals gegangen ist, weil sie damit den leidensweg für uns beide beendet hatte.
Dies alles mussten meine frau und ich aushalten können um den weg zur gesundung einschlagen zu können.
Kann ich was nicht aushalten, so muss ich was an mir ändern und kann nicht von anderen verlangen dies für mich zu tun.
Deine kinder bekommen alles mit und dafür seit ihr beide verantwortlich. Wenn es der eine nicht kann, weil er nicht vom tropf loskommt, so ist der andere dazu verpflichtet seine kinder zu schützen und nicht dabei an sich zu denken.
Denn die schäden, die kinder dabei bekommen sind nicht wieder gut zu machen und werden immer wie ein trauma an ihnen haften bleiben.ich weiss wovon ich schreibe, denn ich habe eine enkeltochter (heute 8jahre) bei denen der vater und und später mutter soffen.
Ich bin auch ein sogenannter co und kann mich gut in deine lage versetzen,welches ihr dir im nächsten tread schreibe.
Herzlichen gruss heinrich