Beiträge von Blizzard

    Hallo Micha,

    schön dich wieder mal öfter zu lesen! Danke auch für deine Antworten.

    Ja, es bewegt sich sehr viel momentan. Eine ganze Menge Möglichkeiten tun sich auf, die mir noch vor ein paar Monaten unmöglich erschienen. In den nächsten 4 Tagen habe ich noch 2 Vorstellungsgespräche die ich wahr nehmen werde, auch wenn meine derzeitige Tätigkeit mir durchaus Spass bereitet. Aber anhören kann ja mal nicht schaden.... :wink:

    Tja, und was langfristig passiert ist zwar noch nicht so ausgemacht, es tut aber auch mal gut, sich selbst dabei zu ertappen, wie man wieder langfristige Träume spinnt und dabei merkt, dass man - im Unterschied zu früher - auch in der Lage sein wird, diese zu verwirklichen. Irgendwie hat einem ja der Alkohol die ganze Zeit in einer Art "Gefangenschaft" gehalten. Soll heißen: Es konnte sich nichts wirklich weiterentwickeln im Leben. Es war mühsam genug, den Lebenszustand halbwegs erträglich zu halten - am Ende war ja nicht mal das mehr möglich (wohl bei den meisten von uns).

    Ich hoffe einfach, dass es jetzt so positiv weitergeht und sich alles jetzt so stabilisiert was meinen Gemütszustand betrifft - und daran habe ich momentan wenig Zweifel, weil ich nicht mehr handlungsunfähig bin. :wink:

    Herzlichst,

    Blizzard

    Hallo Leute,

    momentan passiert so viel in meinem Leben, das ich es manchmal selber gar nicht fasse. Z.B. vorgestern/gestern: Ich wollte mal einen gemütlichen Abend verbringen, ohne irgend etwas besonders zu machen (soll heißen: ohne Sport - manchmal tut eine Trainigspause auch gang gut :wink: ). Ich surfe also im Internet, und entdecke eine Möglichkeit, eine mir immens wichtige Fortbildung, die ich unbedingt irgendwann machen will (Logotherapie) in Süddeutschland zu machen. Ich erkundige mich nach der Möglichkeit eines Fernstudiums und erhalte gestern als Antwort vom dortigen Direktor eine ausführliche und nette Mail zurück.

    Jetzt bin ich doch tatsächlich am Überlegen, ob ich gemeinsam mit meiner Frau im nächsten Herbst nach München umziehen soll. Erstens könnte ich dort dann die Ausbildung direkt vor Ort machen und zweitens ist die dortige Arbeitsmarktlage für meine Frau (Versicherungsmathematiker) ungleich besser als in Berlin. Meine Frau wird im Sommer mit dem Studium fertig sein und bei mir läuft im Sommer der befristete Arbeitsvertrag aus. Ergo: Die Möglichkeit ist tatsächlich real.

    Ich muss das alles erst mal sacken lassen und gebe mir selbst ausreichend Bedenkzeit - schließlich muss ich mich glücklicherweise nicht von heute auf morgen entscheiden. Aber es tut sich jedenfalls eine Menge.

    Herzlichst,

    Blizzard

    Hallo Leute,

    mir geht es momentan durchwachsen. Auf der Arbeit ist weiterhin alles in Ordnung, aber seit dem Wochenende habe ich irgendwie immer mal wieder Kopfschmerzen. Vielleicht liegts am Wetter? Keine Ahnung.

    Habe gestern während der Arbeit nochmal einen Telefonanruf bekommen - von einer potentiellen Arbeitsstelle, mit deren Rückmeldung ich nun so gar nicht gerechnet hätte! Ich wurde zum Vorstellungsgespräch eingeladen, wobei man sogar Rücksicht darauf nahm, das ich erst Abends kommen kann, aufgrund meiner derzeitigen Arbeitszeiten. Ich sehe das als großes Zugeständnis und Wertschätzung und freue mich darüber. Gleichwohl ziehen damit natürlich eventuell Entscheidungszwänge am Horinzont auf, die nicht angenehm werden zu beantworten.

    Ach ja, diese mir angebotene Stellung wäre übrigens im Suchtbereich - wo ich ja letzten Endes hin will.

    Nun ja, erst mal anhören, was man mir dort anbieten würde.

    Denn obwohl ich bei meiner jetzigen Stellung nicht viel verdiene - das Kollegium ist wirklich sehr nett und die Arbeit eigentlich ziemlich ok. Leicht würde mir die Entscheidung da nicht fallen.

    Darüber hinaus habe ich fast vergessen, das ich diese Woche noch ein drittes Vorstellungsgespräch habe - wahnsinn, wenn mir das mal einer vor 2 Monaten gesagt hätte. :roll:

    Ich bin sehr dankbar dafür, das momentan alles so gut läuft und habe daneben - was die weitere Bearbeitung meiner eigenen Suchtkrankheit betrifft 2 weichenstellende Schritte ins Auge gefasst:

    1. Ich werde wahrscheinlich zu Weihnachten meine ambulante Therapie als erfolgreich beenden.

    2. Ich werde demnächst wahrscheinlich einen Antrag auf den geschlossenen Bereich hier stellen.

    Soweit erstmal von mir. Schönen Tag an euch alle!

    Herzlichst,

    Blizzard

    Hallo Micha,

    danke für deinen Zuspruch!

    Ich habe ein gutes Gefühl wenn ich mittlerweile an meine eigene Zukunft denke - und das war ja nun beileibe nicht immer so.

    Als es mir so richtig schlecht ging habe ich mich oft gefragt, "warum gerade ich?" oder "warum geht es mir nicht endlich besser?" usw. - bis ich dann einen Weg gefunden habe. Und jetzt - rückblickend betrachtet, hat das alles seinen Sinn. Denn wenn es mir nicht so schlecht gegangen wäre, hätte ich nie den inneren Antrieb entwickelt, mich so tiefgehend mit der Thematik zu beschäftigen, geschweige denn hier, tangierend, mein künftiges berufliches Wirken zu sehen.

    Ich lasse jetzt alles auf mich zukommen - aber merke einfach, wo es jetzt lang gehen soll.

    Herzlichst,

    Blizzard

    Zitat von carnel

    hi snoopy,

    also ich glaube es kann max. mit ausschlaggebend sein.

    den "schuldigen" zu finden ist schwierig. meiner meinung nach hat jeder alkoholiker die flasche selber zum mund geführt und getrunken. gezwungen wurde niemand. gründe zum saufen findet man viele.

    ist meine persönliche meinung.

    guß
    carnel

    So sehe ich das auch. Tiefenpsychologische Gründe können höchstens eine Mit-Ursache sein. Niemand wird aber deswegen gezwungen, sich zu betäuben.

    Der Geist ist frei, eine Entscheidung zu wählen.

    Herzlichst,

    Blizzard

    Hallo liebe Leute,

    melde mich genau eine Woche nach meinem letzten Posting wieder. Auch diese Woche war wieder sehr schön und erfüllend. Die Arbeit macht weiterhin Spass und ich schaffe es immer besser "mich selbst zu vergessen" - damit meine ich, das meine Gedanken nicht mehr den ganzen Tag um mein eigenes Selbst und meine Gefühlslage kreisen (und ich mich mit ihnen im Kreis drehe. Ich kann mich in meiner Arbeit auf die Dinge konzentrieren, die von mir verlangt werden und die ich auch gerne mache.

    Diese "Selbstvergessenheit", bzw. Selbstranszendenz war es ja, von der ich gar nicht mehr wusste, das ich es kann. Wenn man die ganze Zeit nur zu Hause sitzt und überlegt, wie es einem gerade geht und wie es einem wohl in 5 Minuten gehen wird, dann hat man keine Hingabe an eine Aufgabe - und denkt die ganze Zeit nur über sich selber nach - und fühlt sich dabei (in angstvoller Erwartung vor dem Üblen) immer noch schlechter. Mir gings jedenfalls so.

    Irgendwie läuft momentan alles sehr gut. Arbeit, Sport, Freizeit - sogar an das frühe Aufstehen habe ich mich gewohnt.

    Ich mache jetzt übrigens eine Fortbildung zum Suchtberater. Als Sozialarbeiter ist das dann quasi eine Spezialisierung - auf die ich ja nicht gerade durch Zufall stoße. Ich habe sehr viel über das Thema Sucht gelernt in den letzten Monaten und es gibt noch sehr viel, was ich lernen will darüber. Und als Betroffener bringe ich natürlich auch intime Erfahrung mit. Denn eines ist mir klar geworden: Ein Psychologe, ein Suchtberater kann soviel theoretisches Wissen und Berufserfahrung haben wie er will - wenn er nicht selbst betroffen ist, kann er sich niemals in diese Gefühlslage hineinversetzen, wie die Betroffenen (wie auch ich) es können.

    Mal sehen wie sich das alles so weiterentwickelt. Ich bin momentan sehr optimistisch gestimmt. Es geht voran - alles fließt.

    Herzlichst,

    Blizzard

    Hallo Joe,

    die Sache mit dem "eigener Wille - ja oder nein" ist sehr interessant und wird, wie du vielleicht weißt, auch schon seit Jahrhunderten in der Philosophie, Psychiatrie, Biologie und jüngstens in der relativ jungen Disziplin der Neurochirurgie kontrovers diskutiert.

    Genauso wie der Mensch selbst, ist auch der Alkoholismus eine sehr komplexe "Angelegenheit". Wir Menschen (und auch die von uns begründeten Wissenschaften) neigen immer zum "Reduktionsprinzip" - wir wollen also alle Dinge die uns begegnen, alle Verhaltenseigenschaften eines Menschen auf möglichst wenige, eindeutig verifizierbare Ursachen reduzieren. Dieser Reduktionismus gipfelt dann jedes Mal in der berühmten Phrase "nichts als" - und in eine ähnliche Kerbe schlägt die fatalistische "er/sie konnte nicht anders als immer weiterzutrinken, weil....".

    Aber so einfach darf man es sich nicht machen. Der Mensch ist neben seiner physischen und psychischen Determiniertheit, Begrenztheit immer auch geistiges Wesen. D.h. er kann sich immer für oder gegen etwas entscheiden - sich so oder so zu den Dingen einstellen, die rund um ihn herum passieren. Durch diese, dem Menschen eigene (Tiere haben keine geistige Dimension) Willensfreiheit, erhält er die "Würde", weil er für seine Taten zutiefst und zuletzt verantwortlich ist.

    Meine Meinung.

    Herzlichst,

    Blizzard

    Hallo brit,

    "nasse Gedanken" identifiziere ich persönlich damit, dass sie bei der Abstinenz Verzichtsgedanken an den Alkohol mitschwingen. Ein typisches Merkmal von Trinkpausen ist z.B. das man zwar aus irgendwelchen Gründen mit dem Trinken (vorläufig) aufgehört hat, das aber eigentlich selber gar nicht will - und das man einen schmerzlichen Verzicht spürt, wenn man andere Leute trinken sieht (z.B.). Das man sich nach den alten Saufritualen und Trinkanlässen sehnt und traurig darüber ist, das man nicht "dabei" sein kann, weil man sich ja vorgenommen hat "nichts mehr zu trinken".

    Ein trockener Alkoholiker mit trockenen Gedanken empfindet keinen Verzicht mehr. Er hat das Vakuum das der Alkohol in seinem Leben hinterlassen hat mit anderen, sinn- und freudebringenden Aktivitäten ausgefüllt - an den Alkohol denkt er nur noch im Sinne einer Krankheit, die er in sich trägt und die er sich immer bewusst halten muss - aber nicht mehr als etwas auf das man "schmerzlich verzichten muss, weil man nicht trinken darf".

    Herzlichst,

    Blizzard

    Hallo Leute,

    eine wirklich anstrengende, aber auch sehr schöne Arbeitswoche ist vorüber. Eine Woche, wo ich viel neues erlebt und gelernt habe. Mein Leben war noch nie so ausgefüllt, wie in dieser Woche...jedenfalls glaube ich das. Ich will nichts verschreien, aber diese Woche war einfach toll. Ich hatte gut zu tun bei der Arbeit, habe mir am Freitag den Mund fusselig geredet - 3x2 Stunden Gruppenarbeit mit den Jugendlichen - am Ende hatte ich vom vielen Reden Halsschmerzen - aber nur vorübergehend. Dazu war ich in dieser Woche auch 4 mal schwer trainieren, bei der Gruppensitzung und bei der Einzelsitzung in der Suchtberatungsstätte. Und heute hat meine Forbildung begonnen. Die ersten 4 Stunden. Und jeden Tag um 5:30 Uhr aufstehen - Wahnsinn. Wenn mir das einer vor ein paar Monaten gesagt hätte....

    Nun ja, ich hoffe, das es so gut weitergeht und das ich "stabil" bleibe, was meine Zufriedenheit und meine innere Ausgeglichenheit angeht. Auf jeden Fall fühle ich mich jetzt deutlich ausgeglichener und entspannter, als während meiner Arbeitslosigkeit. Es stimmt schon, wenn manche Psychologen sagen, das die Arbeitslosigkeit einen nicht gerade unbedeutenden Stressfaktor darstellt....

    Herzlichst,

    Blizzard

    Hallo Melina,

    jeder Mensch ist neben seiner körperlichen und psychischen (oder seelischen) Person auch v.a. geistiges Wesen. Das heißt, er kann sich Kraft seines Verstandes immer für oder gegen eine Möglichkeit entscheiden. Oder anders ausgedrückt: Jeder kann es schaffen. Es kommt darauf an, was man für eine Entscheidung trifft. Dein Ex-Partner hat nicht auf sein "Sinnorgan" namens Gewissen gehört, sondern sich gegen das entschieden, was sein Gewissen ihm geraten hat. Dadurch wird er innerlich auch verbittert und immer feindseliger - und es entwickelt sich ein Kreislauf nach unten. Er ist mit sich - und seiner Umwelt - zutiefst im Unreinen. Trotzdem ist er, solange er lebt, immer noch auch geistiges Wesen - und kann sich daher noch umentscheiden. Jedoch wird bei fortschreitendem Alkoholismus der Geist, der Verstand des Menschen immer irreparabler eingetrübt - und es wird immer schwieriger sich noch auf den richtigen Weg zu begeben.

    Ein Phänomen beim Alkoholismus ist es jedoch, das ein ansehnlicher Teil der Alkoholiker es schafft, am tiefsten Tiefpunkt angelangt, quasi noch die "letzte Abzweigung", die "letzte Ausfahrt" Richtung LEBEN zu erwischen. Am tiefsten Punkt in ihrem Leben angelangt entscheiden sich viele dann Kraft Geistes doch noch, etwas an ihrer Situation zu ändern. Und weil es dann ums nackte Überleben geht, kriegt der eine oder andere diese Kurve dann doch noch. Komisch nur, das viele von uns bis zu dieser letzten Ausfahrt haben fahren müssen.

    Herzlichst,

    Blizzard

    Hallo Melina,

    die psychische Abhängigkeit zu besiegen, ist wesentlich schwieriger als die körperliche. Die körperliche Abhängigkeit besiegt man einfach dadurch, dass man eine Zeit lang nichts trinkt (am besten natürlich unter ärztlicher Aufsicht). Die psychische Abhängigkeit hingegen muss man wesentlich länger "bekämpfen", bzw. wie ich es gerne sage man muss sie "lösen". "Lösen" insofern, indem man das Vakuum was sich nach Absetzen der Droge ergibt, beginnt sinnvoll zu füllen. Und das fordert die ganze Person, die ganze Kraft des Alkoholikers - und den festen eigenen Willen, es zu schaffen - ohne eigenen Willen läuft da gar nichts.

    Dieser Prozess kann wie gesagt sehr lange dauern - nur was lange währt wird endlich gut - ich glaube nicht an "Instant-Erfolge", die sich durch die so oft vorkommende "Anfangs-Euphorie" einstellen.

    Viele Grüße einstweilen!

    Herzlichst,

    Blizzard

    Hallo Leute,

    und schon wieder ein erfolgreicher Arbeitstag zu Ende. :D Es läuft weiterhin gut - und immer besser. Ich fühle mich wirklich wohl in diesem Betrieb.

    Ich hoffe nur, das sich bald eine Art Routine einstellen wird - und ich nicht ständig darüber nachgrüble, ob das denn alles auch so bleiben wird.

    Irgendwie fühlt sich das alles auch so unreal an. Nicht schlecht natürlich, aber, naja, irgendwie unheimlich. Irgendwie muss sich noch eine innere Anspannung bei mir lösen, damit ich frei durchatmen und das alles richtig genießen kann, was da gerade passiert. Denn die äußeren Umstände sind jetzt wirklich äußerst passabel - Mensch, was 2007 alles passiert ist!

    Ich bin nervlich völlig zusammengebrochen, habe einen fürchterlichen Absturz in die Tiefen des Alkoholismus durchlebt, mich mühsam wieder hochgerappelt, war monatelang wie paralysiert und weggetreten, habe mich erholt, eine Therapie angefangen, fast jeden Tag mein sportliches Training absolviert (ich bin mittlerweile stolzer Besitzer eines "Six-packs" :) , zwischendurch habe ich geheiratet, einen Bewerbungsmarathon hinter mir und jetzt einen tollen Job. Und am Samstag fange ich eine Fortbildung an. Und nebenbei bin ich jetzt 8 Monate trocken. Ich glaube, jeder wird jetzt verstehen, dass ich das Jahr 2007 getrost als "Jahr der Wende" bezeichnen will. :D

    Beim Schreiben dieser Zeilen gehts mir übrigens richtig gut. :wink:

    Herzlichst,

    Blizzard

    Hallo Leute,

    habe jetzt meinen 3. Arbeitstag hinter mir. Habe mich schon gut eingelebt, komme mit meinen Kollegen sehr gut klar und bin schon ganz eifrig bei der Sache, mich auf die sozialpädagogische Gruppenarbeit vorzubereiten, die ich nächste Woche mit "meinen Teilnehmern" abhalten werde.

    Ich fühle mich gut. Habe gerade wieder 2 Stunden trainiert und bin ausgeglichen.

    Ich sehe jetzt längerfristige Perspektiven für mich und bin auch zuversichtlich, was meine weitere psychische Stabilisierung betrifft. Morgen in einer Woche geht meine Zusatzausbildung los!

    Viele Grüße und ein schönes Wochenende!

    Herzlichst,

    Blizzard

    Hallo Leute,

    und nochmals vielen Dank für eure zahlreichen Rückmeldungen und Glückwünsche.

    Ich habe also den 2. Arbeitstag jetzt hinter mir. Und ich muss sagen: Die Sache läuft gut an!

    Mir macht die Arbeit durchaus Spass, ohne dass das ganze zu sehr in Streß ausarten würde....zumindest noch nicht :wink: ...was ja meiner weiteren Stabilisierung durchaus zu gute kommt.

    Habe heute mich richtig tief in die "Materie" eingearbeitet und zahlreiche Akten "studiert", erste dienstliche Telefonate geführt und ausführliche Gespräche mit Mitgliedern der anderen Teams geführt, mit denen wir ja abteilungsübergreifend zusammenarbeiten. Es war sehr sachlich, und gleichzeitig sehr empathisch. Mir wird viel Sympathie entgegengebracht und irgendwie macht alles einen ziemlich lockeren Eindruck.

    Mir sind heute schon mindestens 5 Punkte aufgefallen, wie man die Arbeitsabläufe effektiver gestalten könnte.... :roll: ....aber damit werde ich jetzt sicherlich noch nicht nach vorn preschen, keine Angst! Ich will ja auch kein Besserwisser sein, da macht man sich schnell gaaaanz unbeliebt.

    Alles läuft soweit ganz gut. Morgen gibts Geburtstagsfrühstück, das wird auch sicherlich wieder sehr nett!

    Viele Grüße,

    Herzlichst,

    Blizzard

    Lieber Andi, lieber kommal,

    danke für eure guten Wünsche. Ja, das "Stehvermögen" wünsche ich mir auch. Aber die Voraussetzungen sind jetzt viel besser als bei meinem letzten Job. Seit damals hat sich ja wirklich einiges in meinem Leben geändert. Und der Job jetzt ist ja nun mal mein Berufsfeld - der letzte war völlig fachfremd. Ich glaube, das könnte was werden!

    Gruß an euch alle!

    Herzlichst,

    Blizzard

    P.S. Den Wecker werde ich keinesfalls vergessen zu stellen. Habe morgen um 7 Uhr schon Aussentermin. Warum stehen die im Osten eigentlich immer alle so früh auf ? (oder kommt mir das nur so vor?)

    Hallo Andi, Pauly und ein freundliches Hallo an alles Forumsmitglieder!

    Habe soeben meinen ersten 8-stündigen Arbeitstag seit dem 8. März 2007 hinter mich gebracht - und es war wirklich sehr nett!

    Die Arbeit ist anspruchsvoll aber - wie ich meine - bewältigbar. Es ist eine echte Sozialpädagogenstelle mit viel geforderten Fachkenntnissen und Kommunikationsfähigkeiten. Muss auch bald Gruppen von Jugendlichen in sozialen Themen und Problemstellungen unterrichten, aber der meiste Teil der Arbeitszeit ist typische Sozialarbeit: Einzelfallgespräche, Kriseninterventionen, Antragswesen, Teamgespräche, Konfliktbewältigung, Bewerbunstraining usw.

    Habe heute einiges kennengelernt - und das war durchaus positiv. Das Kollegium scheint sehr nett zu sein. Und um Punkt 16 Uhr fällt der "Hammer". Soweit sogut! :D

    Viele Grüße von mir!

    Herzlichst,

    Blizzard