Beiträge von Elly

    Wenn ich wieder auf meine Beinmuskelschwäche, Hintergrundmüdigkeit oder Antriebslosigkeit verweise (wie um alles in der Welt habe ich die Putzmarathonwoche vor zwei Wochen gestemmt???), klingt das in meinen Ohren nur wie eine faule Ausrede.

    Man/Frau ist nicht immer gleich drauf. Ausserdem:

    (P.S.: Es ist tatsächlich der 20. Tag ohne Alkohol 🤞😊)

    Du bist am Anfang Deiner Abstinenz und das ist für Körper und Seele schwierig. Du heilst von einer langen, schweren Krankheit.

    Also sei gut zu Dir und ruhe Dich, wenn Du es brauchst.

    Morgen sind es 3 Wochen Abstinenz, das ist doch super! :thumbup:

    Willkommen bei uns in der Selbsthilfegruppe, taichiller.

    Du bist jetzt für die offenen Bereiche freigeschaltet.

    Und Du kannst überall schreiben, jedoch bitte nicht die ersten 4 Wochen bei den neuen Teilnehmern im Vorstellungsbereich. (Erkennbar an den orangeroten Namen)

    Ich wünsche Dir einen guten und hilfreichen Austausch.

    Hallo Teddy,

    hast Du Dich schon ein wenig bei uns im Forum eingelesen? Unter dem Reiter oben findest Du unter Artikel z.B. "Der Notfallkoffer" und auch die "Grundbausteine für ein nüchternes Leben".

    Das Forenteam
    17. Mai 2021 um 16:40

    Wichtig ist, dass man den Haushalt alkoholfrei hat, am Anfang Feierlichkeiten, auf denen Alkohol konsumiert wird, meidet und sich regelmäßig mit anderen trockenen Alkoholikern austauscht. Und dafür bist Du ja hier richtig!

    Für den Austausch im offenen Bereich klicke folgenden Link an:

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    Anklicken und kurz etwas dazu schreiben.

    Wir werden Dich dann freischalten und Dein Thema in den Bereich "Erste Schritte für Alkoholiker" verschieben.

    Hallo Coco!

    Wir hier sind eine Alkoholiker Selbsthilfegruppe. Es besagt schon der Name, wofür wir stehen.

    Ja, lebenslang mag sich am Anfang erstmals als Hürde zu verstehen. Aber wir unterstützen kein kontrolliertes Trinken und auch Trinkpausen sind für unsere SHG kein Thema.

    Um sich als Alkoholiker ernsthaft auszutauschen, ist es notwendig, dass der Teilnehmer abstinent lebt.

    Bei vielem haben wir uns einiges gedacht und es wird immer mal wieder diskutiert, aber unsere Regeln sind hier festgehalten und nachzulesen. Das ist auch der Grund, warum wir hier seit über 20 Jahren noch im Internet regen Zulauf haben.

    Schön zu lesen, dass es Dir so gut geht, Dalida!:thumbup:

    er trinkt schon am Abend so 2, 3 Bierchen, aber es stört mich null!

    Wenn es in der kurzen Zeit, in der Ihr Euch seht, schon 2-3 verniedlichte Biere sind, dann würde ich an Deiner Stelle aufpassen. Gerade am Anfang einer Beziehung zeigt man nur die positiven Seiten von sich.

    Er könnte Dir ausserdem zuliebe auf das Bier ganz verzichten, er weiss ja um Deinen Hintergrund.

    Die Frage ist, warum er das nicht tut?!

    Pass auf Dich und Deine Abstinenz auf!

    Ich war jahrelang hier im Forum und habe von den anderen, trockenen Alkoholikern gelesen. Aber ich konnte es mir selbst nicht vorstellen.

    Und so vergingen Jahre. Ich wusste, dass man die Abstinenz schaffen kann, aber mich haben die Vorbilder hier im Forum nicht wirklich überzeugt.

    Erst musste ich den Punkt erreichen, an dem ich nicht mehr konnte, weder körperlich noch psychisch. Und ab da habe ich kapituliert und konnte aufhören mit dem Saufen.

    Diesen Punkt muss jeder für sich selbst erreichen, Dalida. Da kann niemand etwas beeinflussen, nur der Alkoholiker selbst. Oder waren es bei Dir doch andere Beweggründe, weil Du nachfragst?

    Eine Abstinenz, anderen Menschen zu liebe, die ist eher ein Kampf. Weil man es nicht für sich selbst tut.

    Nun ja, es hat wenig Sinn über die Vergangenheit zu grübeln.

    Aber das beschäftigt mich gerade.

    Gerade am Anfang der Abstinenz haben mich auch viele Erinnerungen heimgesucht. Der Körper und die Seele arbeiten auf Hochtouren und sind am Heilen.

    Es ist klar, dass Dich das momentan beschäftigt, Dulcinella.

    Doch je länger ich abstinent lebe, desto weniger Gedanken und auch Träume in Bezug auf Alkohol kommen vor.

    Bleib geduldig mit Dir und gehe weiter unbeirrt Deinen abstinenten Weg, alles wird besser im Laufe der Zeit!

    Das ist ganz sicher ein Risiko für mich mit meinem trinkendem Partner! Wenn es so weitergeht, glaube ich auch nicht, das es sicherer irgendwann wird, egal wird es mir auch bestimmt nicht werden!

    Wenn mein Mann ausser Haus Alkohol getrunken hat, rieche ich es sofort, wenn er heimkommt. Ich kann ihn dann im wahrsten Sinne des Wortes nicht mehr riechen. Und küssen schon mal gar nicht!

    Hast Du Deinem Mann das schon mal ganz klar gesagt?

    Ich wollte nicht jeden Tag mit diesem Geruch und Verhalten konfrontiert werden. Auf Dauer geht das bestimmt nicht gut.

    An einen richtigen Suchtdruck kann ich mich nur einmal in den über 13 Jahren Trockenheit erinnern, Steevie.

    Nur einmal war es so extrem, dass ich schwer an mich halten musste. Und damals war es gut, dass ich nicht allein war und zu Hause kein Alkohol vorhanden war.

    Im Nachhinein betrachtet war es eine seelische Ausnahmesituation.

    Wie lange es gedauert hat, dass ich stabil trocken war, kann ich gar nicht mehr sagen. Ich wollte von Anfang an keinen Alkohol mehr, weil ich die Kontrolle fast ganz verloren hatte. Und dahin will ich nie wieder!

    Wieso willst Du warten, zum Herauslassen von schlechten Gefühlen, Bergfloh?

    Sie stehen jetzt an und können doch schwer auf später verschoben werden.

    Einfach mal laut schreien oder jetzt schon aktiv werden, damit der Druck weniger wird.

    Immerhin hast Du hier schon mal Deinem Herzen Luft gemacht.

    Das liest sich richtig gut, Gerodini!

    Meinen Glückwunsch zu Deiner zweimonatigen Abstinenz.

    Logisch ist mir, dass das Rückfallrisiko ein Leben lang besteht und die Sucht nicht einfach verschwindet, daher vermeide ich auch 0,00 Produkte, da alleine der Geschmack einen Triggern kann. Die Meeting der AA nehme ich weiterhin war, da es gut tut sich ohne Verurteilungen und Wertungen austauschen zu können.

    Es stimmt, die Sucht in einem die schläft nur. Es liegt an uns, damit umzugehen und gut zu leben.

    Und auch die Vermeidung von "Ersatzgetränken" ist auf jeden Fall sehr gut. Die Gefahr doch an ein alkoholhaltiges Getränk zu kommen, liegt ausserdem nahe.