Beiträge von Elly

Willkommen in unserem Forum : Bitte stellt euch zuerst bitte kurz im Vorstellungsbereich vor, damit wir sehen können, wer sich unter Onlineselbsthilfegruppe anschließen möchte. Unsere Onlineselbsthilfegruppe ist weiterhin in zwei Bereiche unterteilt. Einmal der offene Bereich und einmal der geschützter Bereich. Nach der Vorstellung könnt ihr dann für die offenen Bereiche freigeschaltet werden. Die geschützten Bereiche sind für Mitglieder gedacht, die sich hier langfristig und intensiv mit ihrem Leben auseinandersetzen möchten. Um aufgenommen zu werden, solltest du dich zuerst Vorstellen und später dich bewerben und um Aufnahme bitten. Der Austausch lebt von der Ernsthaftigkeit und der Aktivität mit der die User ihr jeweiliges Problem angehen . Deshalb haben wir dieses Verfahren gewählt, wir werden dann im Team entscheiden. Wir wünschen euch einen guten und hilfreichen Austausch bei und mit uns.

    Hallo Alex,


    es ist wirklich dekadent, gerade in Bezug auf das, was Du hier im Forum schon bewegt hast, aber...


    gerade fiel mir wieder auf, wie wenig Smileys wir haben...


    Ein Kleeblatt, Pilz, Sonnenblume, etc. wäre schön. :);)

    Hallo Aranea!


    Du hast gehandelt und vorher lange genug gelitten.


    Für Euch alle ist es erstmal neu und ungewohnt. Aber bestimmt geniesst ihr bald die Ruhe!

    Für die Kinder ist es eindeutig besser und auch für Dich!!!


    Alles Liebe und Gute!

    Ich freue mich eigentlich täglich über meine Abstinenz und das anfängliche Gefühl nicht mehr trinken zu „dürfen“ ist dem erleichternden Gedanken nicht mehr trinken zu „müssen“ gewichen.

    Hallo Seeblick,


    dass Du nicht mehr trinken musst, solltest Du Dir wieder öfter in Erinnerung rufen! Und dass Du ein gutes

    abstinentes Leben führst.

    Natürlich hat meine Abstinenz für mich Priorität und ich weiß um die Gefahrenquelle, aber ich möchte meinen Mitnmenschen meine Krankheit nicht aufdrängen. Es wird immer trinkende Personen um mich herum geben. Auch damit muss ich umgehen können.

    Ich habe das Gefühl, dass Du Dich noch nicht klar positioniert hast. Weder Dir selbst gegenüber noch den anderen.


    Und Du tänzelst seit Anfang an herum um das Thema Alkohol. Man drängt den Mitmenschen nicht unsere Krankheit auf.

    Aber man kann klipp und klar sagen, dass man keinen Alkohol mehr trinkt. Und dass das zu Hause alkoholfrei ist.


    Gute Freunde verstehen das und gehen auf einen ein!


    Ich gehe kaum noch zu Feiern, auf denen Alkohol getrunken wird. Wenn nötig, verschwinde ich schnell.


    Mir ist es, sogar nach über 8 Jahren Trockenheit, nicht angenehm mich mit angetrunkenen Menschen zu umgeben.


    Wenn es keine Gefahr für Dich wäre, würdest Du es nicht hier im Forum lassen... Stimmts?

    Guten Abend Aram,


    es liest sich schon gefasster, was Du schreibst. Es ist gut, dass Du alles durchspielst und Deine Chancen wahrnehmen willst.


    Wenn Du nicht mehr berufstätig bist, dann könntest Du auch in einer anderen Stadt neu anfangen. Oder wäre das gar keine

    Option?

    Liebe Aram,


    Deine Verzweiflung und Hilflosigkeit kann ich verstehen!


    Du bist unglaublich traurig, weil alles zusammenbricht...


    Schau mal:


    Telefonseelsorge - Hilfeportal - Diakonie Deutschland


    Vielleicht kannst Du dort direkte Hilfe bekommen oder Tipps,

    wie es für Dich leichter wird.


    Da kannst Du Dir bestimmt alles von der Seele reden!


    Ich wünsche Dir viel Kraft und umarme Dich in Gedanken!


    Liebe Grüsse

    Ich habe also in die Wege geleitet die ambulante Reha stationär zu machen und mich vor meinem Chef geoutet. Ich glaub jetzt ist kein Funken Kraft mehr in mir und ich will nur schlafen. Meine Tochter ist gut versorgt bei meinen Eltern, ich versuche klar zu kommen aber das Gefühl nichts wert zu sein ist sehr prägnant.

    Hallo Harley,


    hast Du die stationäre Reha schon begonnen?


    Wie geht es Dir?


    Lass von Dir hören, ich würde mich freuen!

    Guten Abend Aranea,


    es tut mir leid, dass Du schon so lange unter der Alkoholsucht Deines Mannes leidest.


    Seit Dezember letzten Jahres bist Du ja schon hier im Forum, und hast um Hilfe gefragt...


    Hast Du Dir nochmals ausserhalb Hilfe gesucht?


    Gerade wegen Deinen Kindern, die viel zu viel mitbekommen, ist es wichtig, dass Du dem ein Ende setzt.

    Ich finde mich hier in dem Von euch vorgegebene Forum nicht wieder!


    Vielleicht solltest ihr eure Grundsätze mal ei. Bisschen darstelle und klären wen ihr hier nicht haben wollt

    Hallo Harley,


    wir hier im Forum wollen anderen helfen ihren Weg in ein alkoholfreies Leben zu finden. Hilfe zur Selbsthilfe.


    Fühle Dich nicht immer gleich angegriffen, wenn Dir etwas nicht passt!


    Du bist alkoholisiert Auto gefahren und warst so ehrlich das hier zu schreiben. Und nun hast Du

    weitere Wege eingeleitet, damit Dir geholfen wird. Aber im Grunde kannst nur Du selbst Dir

    helfen. Kein anderer setzt Dir das Glas mit Alkohol an den Mund. Nur Du allein!


    Ich finde es gut, dass Du eine Langzeittherapie beginnen willst und weitere Schritte eingeleitet hast!


    Wann wird es losgehen?

    Hallo Sarah,


    willkommen bei uns im Forum!


    Wenn ich es richtig verstanden habe, wohnt Ihr nun wieder 200 km entfernt...


    Somit seht Ihr Euch doch sowieso wenig. Oder besucht Ihr Euch regelmässig?


    Du hast es falsch ausgedrückt, er tritt auf der Stelle! Er ist derjenige, der vom Alkohol abhängig ist.

    Und das wird mit aller Liebe nicht besser. Nur mit seiner Einsicht sich Hilfe zu suchen!


    Und Du kannst nicht helfen, nur versuchen Dein Leben ohne ihn gut zu verbringen. Tue das was

    Dir gut tut, lenke Dich ab. Auch überlege, ob Du dieses Auf und Ab Deiner Seele weiter antuen willst!

    Jetzt gab es vor zwei Tagen einen Vorfall, er war angeblich angetrunken ins Bett gegangen um 19h und hat auch tatsächlich geschlafen. (Er trinkt „aus Respekt vor mir“ ich denke eher damit ich die Menge nicht sehe, in der Garage wo er such ohne Alkohol viel Zeit bei seinem Motorrad mit Pflege verbringt)

    Gegen 23h ist er das erste mal aufgeschreckt, wusste noch wo er war hat rum geschrien bis ich ihm das Klo gezeigt hatte, meine Nein unsere Tochter war von dem Lärm natürlich wach geworden und im Anschluss kaum zu beruhigen. Das Ganze wiederholte sich in der Nacht 4x, es gingen zum Glück nur Gläser, Teller und Teelichtständer zu Bruch- erinnern kann er sich aber nur an die Hälfte.

    Hallo Harley,


    hoffentlich wiederholt sich so ein Vorfall nicht noch einmal. Er stand ja völlig neben sich.


    Meiner Meinung nach hat er sich bis 19 Uhr völlig die Kante gegeben. Praktisch auf "Vorrat" getrunken

    und sich die Lichter ausgeschossen.


    Es erinnert mich stark an meine Versuche des kontrollierten Trinkens, dann eskalierte es auch gänzlich.


    Und wenn dann das Kind noch wach wird, Gläser und Teller zerbrechen... Das ist in der Tat sehr bedenklich!


    Leider geht der Alkoholkonsum im Laufe der Zeit immer weiter nach oben. Vielleicht siehst Du das jetzt erst,

    weil Du immer klarer wirst!


    Super, dass Du weiter an Dir arbeitest und trocken bleibst!


    Alles Liebe weiterhin!

    Warum beende ICH es nicht einfach? Klingt in der Theorie so leicht, ist in der Praxis aber so schwer umzusetzen. Warum beende ich es nicht... Eine eindeutige Antwort darauf kann ich Dir gar nicht geben.


    Wir wohnen nicht zusammen, im Alltag bin ich eh so gut wie immer allein mit meinem Sohn, viel Nähe und Zärtlichkeit kommt auch nicht von ihm. Warum also hänge ich noch an diesem Mann?

    Hallo Leyla,


    andere Frage, wieso fühlst Du Dich so, als ob Ihr zusammen wärt?


    Ist das eine Beziehung oder gar nur noch eine Bekanntschaft? Und warum setzt Du dem kein Ende?


    Dieser Mann bringt Dir nur Ärger und regt Dich auf. Das kann es doch nicht sein!


    Viele Fragen hast Du Dir schon selbst beantwortet.


    Brich den restlichen Kontakt ab, spioniere ihm nicht mehr hinterher. Kümmere Dich um Dich und Deine Familie,

    atme durch und geniesse Dein Leben!


    Ich wünsche Dir viel Stärke damit Du endlich wieder unbeschwert leben kannst!

    Hallo zusammen, ich habe heute meine. 18ten Tag Abstinenz und bin stolz auf mich, unglücklich macht es mich das ich auf dem Sofa schlafen werde. Mein Mann musste heute was trinken und schnarcht jetzt mit einer mega Fahne in unserem Bett. Ich ertrage das im Moment nicht auch nicht den Geruch von Schalem Bier in seinem Atem. Es macht mich traurig das er so egoistisch ist 😔

    Glückwunsch zu 18 Tagen Abstinenz, Harley! :thumbup:


    Dein Leben beginnt nun wieder klarer zu werden.


    Und Deinem Mann ist anscheinend noch nicht bewusst, wie sehr Du Dich nun veränderst.


    Am Anfang hat mein Mann in meiner Gegenwart keinen Alkohol getrunken. Später

    nur auf Nachfrage, ob es denn ok wäre. Mittlerweile trinkt er nur noch ganz selten

    etwas.


    Am besten sprichst Du mit Deinem Mann, wenn er wieder nüchtern ist. Und Du sagst ihm,

    wie Du Dir das weitere Zusammenleben vorstellst.

    Hallo Elly,


    aus eigener Kraft bzw. ohne Entgiftung und anschließender Therapie geschafft ?

    Habe mich gerade einer Gruppe entzogen die der Meinung ist, dass man das durch eigenen Willen schafft und das mit dem rauchen aufgeben vergleicht.

    Hallo alle Hallo Thomas!


    Ein kalter Entzug kann lebensgefährlich werden! Und rate eindringlich davon ab!


    Ich habe keine Therapie gemacht. Meine Helfer waren mein Mann und die Aktiven hier im Forum,

    sie haben mir beigestanden mit ihren Tipps und Lebensläufen. Außerdem habe ich viel Fachliteratur gelesen.


    Mittlerweile bin ich über 8 Jahre trocken. Wie ich schon wo anders schrieb: "Ausnahmen bestätigen die Regel"

    Hallo Hartmut,


    der persönliche Tiefpunkt ist wohl für jeden von uns anders definiert.


    Bei mir ging es gesundheitlich immer steiler bergab. Innerlich war ich völlig zerbrochen, weil ich im Grunde

    ein Mensch mit einem starken Willen bin. Und dieser verdammte Alkohol hatte mich im Griff.


    Ich wusste, wenn ich diese Sauferei nicht stoppen kann, dann werde ich daran zugrunde gehen. Genauer

    brauche ich das nicht zu beschreiben. Ich war sehr verzweifelt!


    Und aus dieser Verzweiflung ist meine Stärke wieder erwacht. Und das war, so empfinde ich es heute

    meine Rettung.


    Die Welt wurde wieder bunter, das Leben wieder lebenswerter. Die dunklen Gedanken wurden wieder heller...


    Das war und ist meine Motivation nie wieder Alkohol zu trinken. Ich will nie wieder dahin, wo ich war.


    Das Leben ist schön, von einfach war nie die Rede. Aber ohne Alkohol eindeutig besser zu bewältigen!

    Aber er kam von sich aus zu mir mit der Einsicht, alkoholkrank zu sein, er machte selber einen Termin in der suchtberatung, und er geht seitdem wöchentlich zur shg.


    .....


    Aber nach dem letzten Absturz, das berichtete ich wie gesagt woanders, kam er von sich aus auf mich zu und sagte, er nimmt jede Hilfe in Anspruch, weil er mir das nicht mehr antun möchte. Er schämt sich danach natürlich in Grund und Boden, was er uns in der Zeit antut. Dieses Mal war aber etwas anders als sonst, das lässt mich natürlich hoffen, obgleich natürlich stellenweise die ängstliche angespanntheit kommt, ob er doch wieder trinkt. Aber das versuche ich zu ignorieren, denn ich habe ja entschieden, wenn es wieder passiert, werden wir uns erstmal räumlich trenne

    Hallo Blume,


    das liest sich doch schon mal ganz gut! Vielleicht war sein letzter Absturz für ihn wirklich der Weckruf?!


    Ich wünsche es Euch als Familie sehr! Ausnahmen bestätigen die Regel, sagt man ja so schön.


    Und wenn nicht, erinnere Dich an Deine Worte hier im Forum, dass Du Dich dann räumlich trennen willst...


    Auch wir "Langzeittrockenen" haben irgendwann den Punkt gefunden, an dem wir unser Leben verändert haben.

    Alle Daumen sind gedrückt, dass Dein Mann es schafft!

    Ich habe mich wenn du nachliest hier schon sehr geöffnet aber dein Weg ist nicht meiner, schade! Ich wünsche euch Allen alles gute! Ich werde mich hier rausnehmen wenn ich nicht gewollt bin.

    Diese Reaktion kann ich jetzt nicht nachvollziehen. Vielleicht liest Du nochmal in Ruhe nach?!


    Du bist trocken und auf dem Weg. Einen Tag nach dem anderen. Und jeden Tag das erste

    Glas stehen lassen. Nichts anderes habe ich geschrieben.


    Und niemand hat geschrieben, dass Du hier nicht willkommen bist.

    Harley, wir hier im Forum müssen Grenzen setzen. Diejenigen, die schon länger hier dabei sind, wissen genau wie ich

    das meine.


    Wir möchten uns nicht mit Betrunkenen austauschen. Denn wir wissen alle, dass die Diskussion mit

    alkoholisierten keinen Sinn hat.


    Wie lange hast Du nun schon nichts mehr getrunken? Bist Du bei Tag 5 ?


    Wie fühlst Du Dich?