Beiträge von Elly

    Hallo Gerodini,

    willkommen zurück in unserer Selbsthilfegruppe.

    Ein Austausch mit anderen, trockenen Alkoholikern ist sehr hilfreich, gerade am Anfang der Abstinenz.

    Wieso hast Du Dich nicht weiter hier ausgetauscht, es hätte Dich unterstützen können?!

    Super, dass Du jetzt wieder seit 7 Wochen abstinent bist. Was alles, ausser dem Besuch einer realen SHG, willst Du noch für Dich verändern?

    Hast Du Dich schon ein wenig bei uns im Forum eingelesen? Unter dem Reiter oben findest Du unter Artikel z.B. "Der Notfallkoffer" und auch die "Grundbausteine für ein nüchternes Leben".

    Das Forenteam
    17. Mai 2021 um 16:40

    Wichtig ist, dass man den Haushalt alkoholfrei hat, am Anfang Feierlichkeiten, auf denen Alkohol konsumiert wird, meidet und sich regelmäßig mit anderen trockenen Alkoholikern austauscht. Und dafür bist Du ja hier richtig!

    Meine Ärztin war fantastisch. Sie hat mich sofort rausgenommen und gesagt, dass sie mich ohne zu zögern bis zum 30.09. krankschreibt,

    Super, meinen Glückwunsch zu dieser tollen Ärztin!

    Und wegen des "alten" Jobs mache Dir keine Gedanken, ab dem 30.09. muss es auch ohne Dich weitergehen.

    Die PDL hat es regelrecht mit diesen miesen Schichten herausgefordert. Hat sie tatsächlich gedacht, Du nimmst das so hin? Ganz schön naiv!

    Du hast richtig reagiert und hast Dir sofort Hilfe geholt, vollkommen richtig.

    Du passt auf Dich auf! :thumbup:

    Hallo Cynce,

    willkommen bei uns in der Selbsthilfegruppe!

    Darf man als nahe Verwandte eigentlich den Arzt deswegen (ohne das Wissen der eigentlich Betroffenen) kontaktieren?

    Wieso willst Du so etwas tun?

    Auch ein nasser Alkoholiker ist für sich selbst zuständig. Er ist ja nicht entmündigt, nur weil er Alkohol trinkt.

    Deine Sorge ist zwar gut gemeint, aber Du schreibst über einen erwachsenen Menschen, der seine eigenen Entscheidungen trifft.

    Kannst Du mir dieses ein bißchen näher erläutert Elly

    Die Psychologin hat mich reden lassen. Ab und zu hatte sie Rückfragen und bei der Beantwortung fiel mir dann selbst die Lösung, oder ein anderer Umgang mit der Situation selbst ein.

    Sie hat das Gespräch gefühlt etwas angeleitet und mir selbst die Erkenntnis überlassen.

    Ich hatte auch andere Erwartungen an eine Therapie, aber so wie es war, hat es mir sehr geholfen.

    Wie siehst Du das, Aennie?

    Brauchst Du dringend einen Therapieplatz, oder würde es auch ohne gehen?

    Zwischenmenschlich sollte es schon passen. Schade, dass es bei Dir so schwierig ist.

    Aber das alles ist es nicht wert, zum Alkohol zu greifen.

    Trink viel Selters, Sprudel, etc. Und iss etwas Leckeres!

    Ja, es ist ein Teufelskreis mit dem Alkohol, Yve.

    Und ein Alkoholiker kann nur selbst den Ausweg finden, indem er Hilfe von aussen annehmen will.

    Niemand kann ihn überzeugen mit dem Saufen aufzuhören, nur er selbst.

    Und auch dann ist es ein Weg, der nicht einfach ist. Aber wenn man wirklich aussteigen will, ist es zu schaffen. Das alles kannst Du hier auch bei den abstinenten Alkoholikern nachlesen.

    Aber hier soll es in erster Linie um Dich gehen, was kannst Du tun, damit es Dir besser geht? Du kannst den Alkoholiker nicht ändern, aber Deine Sicht auf die Dinge.

    Bald kommt der Urlaub, und mit dem Urlaub die Entspannung und mit dem Urlaub auch der "Wunsch" bzw. der Gedanke an Genuss...das wird meine nächste Hürde. Meine Mantra ist zur Zeit: ich trinke nicht. Ich komm zurück zu mir.

    Auch das Thema Urlaub solltest Du überdenken, StepbyStep.

    Im ersten Jahr der Abstinenz empfehlen wir Zusammenkünfte, bei denen Alkohol konsumiert wird, oder auch Urlaub zu lassen. Es ist notwendig, damit sich die Abstinenz stabilisiert, sich an die Grundbausteine zu halten.

    Ich verlinke sie Dir zum Anklicken und Nachlesen:

    Das Forenteam
    17. Mai 2021 um 16:40

    Im Wissen, wie schnell das alles wieder kippen kann

    Wieso denkst Du so, JEB?

    Ich habe mich am Anfang daran festgehalten, dass ich abstinent leben will.

    Denn ich war froh, dass ich den Alkohol nicht mehr brauchte.

    Zum Schluss konnte ich nicht mehr, weder körperlich noch seelisch.

    Der Alkohol macht so viel kaputt und schädigt einen komplett.

    Bist Du denn nicht erleichtert, dass Du dieses Nervengift nicht mehr brauchst?

    Und wieso hast Du im Hintergedanken, dass Du rückfällig werden könntest?

    Halte Dir nicht eine Hintertür auf, sondern sei zuversichtlich, dass Du es, genauso wie ich auch, schaffst.

    Ein Alkoholiker ist suchtkrank und kann nie wieder kontrolliert trinken.

    Das, was Du meinst, sind Trinkpausen und die sind nie von Dauer.

    Erst, wenn der Alkoholiker sich Hilfe sucht, um aus der Sucht auszusteigen, kann ein abstinentes Leben beginnen.

    Und das ist auch erst der Anfang, nur nicht trinken reicht nicht aus. Man muss einiges im Leben verändern und das ist am Anfang nicht leicht.

    Du hast keinerlei Einfluss auf einen nassen Alkoholiker. Du kannst nichts bewirken als Angehörige!