Beiträge von Elly

    Willkommen bei uns in der Selbsthilfegruppe, Mellimatsch.

    Für Kinder ist es schrecklich, wenn sie mitbekommen, wie sehr sich die Eltern unter Alkoholeinfluss verändern. Ich empfand es damals schlimm, weil ich es nicht einordnen konnte, wieso sich mein Vater auf einmal so merkwürdig benahm.

    Der Austausch mit den anderen Angehörigen wird Dir guttun.

    Du bist jetzt für die offenen Bereiche freigeschaltet.

    Und Du kannst überall schreiben, jedoch bitte nicht die ersten 4 Wochen bei den neuen Teilnehmern im Vorstellungsbereich.

    Ich bin offenbar sehr gut im Verdrängen und Runterschlucken (gewesen). Das aufzuarbeiten fällt mir schwer. Ich bin die letzte Zeit immer furchtbar müde und schlafe viel.

    Liebe wardasalles,

    dieses Aufarbeiten kostet viel Kraft. Allein bin ich damit nicht klargekommen und habe mir psychologische Unterstützung gesucht.

    Wäre das vielleicht auch etwas für Dich?

    Mir hat es sehr geholfen und ich habe nun, mithilfe der Psychologin, verstanden, wieso einiges so ist und nicht anders.

    Und vor allem weiß ich jetzt, was ich dagegen tun kann. Ein Außenstehender hat einen anderen Blick auf die Lage.

    Meinen Glückwunsch zu 43. abstinenten Tagen, Skylar! 💐

    Jeder weitere, gesunde und abstinente Tag ist immer wieder ein Geschenk. Und Du passt gut darauf auf! :thumbup:

    Auch Dir und allen Mitlesenden ein schönes Restwochenende!

    Liebe Lana,

    es freut mich, dass Du es geschafft hast, aus dieser Beziehung auszusteigen. Natürlich ist nicht alles supertoll, von jetzt auf gleich.

    Alles braucht seine Zeit. Aber ich spüre bei Dir, dass Du zur Ruhe gekommen bist, und das ist doch schon sehr viel!

    Im Grunde ist es Zeit für eine neue Überschrift Deines Threads, meinst Du nicht auch?

    Du bist jetzt für die offenen Bereiche freigeschaltet, Sumi.

    Du kannst überall schreiben, jedoch bitte nicht die ersten 4 Wochen bei den neuen Teilnehmern im Vorstellungsbereich.

    Ich wünsche Dir einen guten und hilfreichen Austausch!

    Meinen Glückwunsch zu Deinem Entschluss, so gradlinig gegen Deine Alkoholsucht vorzugehen, sumi!

    Der Anfang ist gemacht und Du kannst Dich im offenen Bereich mit den anderen austauschen, um weitere Unterstützung zu bekommen.

    Hier ist der Link zur Freischaltung für den offenen Bereich:


    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/


    Anklicken und ganz kurz etwas dazu schreiben.


    Danach werden wir Dein Thema in den offenen Bereich zu den Alkoholikern verschieben.

    Guten Morgen!

    Momentan schlafe ich wieder schlecht, da bin ich kurz aufgestanden, um wieder zur Ruhe zu finden.

    Ok, das kann ich verstehen, wir sind hier im offenen Bereich.

    Ich habe schon oft mitbekommen, dass andere nasse Alkoholiker ihren Partnern vermitteln wollen, dass sie schuld an ihrem Konsum sind. Das habe ich nicht getan und das entspricht auch nicht der Wahrheit!

    Nur er allein setzt sich das Glas an den Mund.

    Alkohol ist ein Nervengift, verändert und schadet Körper und Seele. Aber das wird gerne von dem Alkoholkranken ausgeblendet. Mir ging das ähnlich, bis dann fast nichts mehr ging.

    Das aber muss er selbst merken, Du kannst wirklich nichts tun. Nur dafür sorgen, dass es Dir besser geht.

    Ich finde es gut, dass Du Dich bei uns in der SHG gemeldet hast, um Dich auszutauschen. Denn die Alkoholkrankheit belastet die ganze Familie. Der Austausch erklärt, verändert und erleichtert für die Angehörigen vieles.

    Liebe wardasalles,

    Deine Traurigkeit kann ich gut verstehen. Dein Mann macht sein Ding und erwartet von Dir auch noch, dass Du seine Sauferei tolerierst und alles für ihn so weitergeht wie bisher.

    Im Laufe einer Beziehung wandelt sich einiges. Und wenn dann noch Alkoholkonsum und Uneinsichtigkeit dazu kommt, dann ist es nicht mehr schön.

    Der Alkohol verändert außerdem das Wesen des Süchtigen. Ich habe das auch mit Erschrecken bei mir festgestellt.

    Und es hat obendrein viel Geld gekostet. Manchmal war es am Ende des Monats ganz schön eng mit der Kohle!

    Du schreibst von einer nebulösen "Abwesenheit". Weißt Du gar nicht, wo Dein Mann war?

    Hallo Donnie,

    meinen Glückwunsch zu einem halben Jahr Abstinenz! 💐

    Du hast es nicht einfach gehabt mit den Entzugserscheinungen, hast aber nicht locker gelassen und Dir die nötige Unterstützung geholt. Das ist sehr stark!

    Mit der Abstinenz verändert sich sehr viel, das hast Du auch gespürt. Und manchmal passt es nicht mehr in einer Beziehung, das muss nicht unbedingt vom Alkoholkonsum ausgelöst worden sein. Ihr wart sehr jung, als Ihr Euch kennengelernt habt.

    Wenn Du meinst, dass Du Deinen Weg erstmal allein weitergehen willst, dann hast Du dafür bestimmt Deine Gründe.

    Konzentriere Dich ganz auf Dich und bleibe weiterhin so stark.

    Wie wird das mit der Tagesklinik ablaufen, hast Du da schon genauere Informationen?

    Nachdem ich Deine Zeilen nochmal gelesen habe, RH fällt mir auf, dass Du im Grunde schon von Anfang an die Kinder allein versorgst.

    Er ist seit Beginn der Beziehung alkoholabhängig und jetzt sind noch andere Drogen mit im Spiel. Außerdem ist er fast gar nicht zu Hause, d.h. im Grunde bist Du schon alleinerziehend.

    Und wenn er da ist, dann ist er unberechenbar. Du solltest vor allem an die Kinder und auch an Dich denken.

    Im Grunde ist Deine Einschätzung schon richtig, wenn Du ihm sagst, er solle wegbleiben. Für Euch 3 wäre das tatsächlich das Beste. Schütze Dich und die Kinder vor jemanden, der nicht für Euch da ist und Dir noch die letzte Kraft raubt, die Du für die Kinder brauchst.

    Wenn er tatsächlich clean werden will, dann muss er das von sich aus tun. Du kannst da leider nichts bewirken.

    Doch so wie Du das schilderst, schlittert er von einer Sucht in die nächste, die eine Menge Geld kostet, und Du hast somit kein Geld mehr für die Kinder und Dich.

    Und das finde ich sehr traurig!

    Guten Morgen Iwona,

    mittlerweile schreibe ich der Praxis meiner Hausärztin E-Mails. Das klappt gut. Entweder werde ich zurückgerufen oder ich bekomme per E-Mail Bescheid.

    Schau doch mal, ob Du für die jeweiligen Praxen eine E-Mail-Adresse findest. So kannst Du Dir einige Wege sparen!

    Dir auch einen schönen Tag!

    Bei uns sieht es ähnlich aus. Das Haus aufzugeben ist keine Option, eine Miete kann ich mir von meiner Mikro-Rente nicht leisten und auch mit Sozialleistungen würde ich am Hungertuch nagen.

    Ist das Haus Euer Eigentum, wardasalles?

    Im Falle eines Verkaufs würdest Du Deinen Anteil bekommen.

    Ich würde mich an Deiner Stelle anwaltlich beraten lassen. Vielleicht bist Du erstaunt, was Dir alles im Falle einer Scheidung zustehen wird!