Beiträge von Elly

    Hallo Frau,

    willkommen bei uns in der Selbsthilfegruppe!

    Hast Du Dich schon ein wenig bei uns im Forum eingelesen? Wenn, dann wirst Du feststellen, dass sich die Geschichten der Angehörigen sehr ähneln. Der Austausch mit anderen Angehörigen ist hilfreich und wichtig.

    Möchtest Du Dich im offenen Bereich mit den anderen Angehörigen austauschen?

    Hier ist der Bewerbungslink für Dich:

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    Anklicken und kurz etwas dazu schreiben.

    Wir werden Dich dann freischalten und Dein Thema zu "Erste Schritte für Angehörige" verschieben.

    Dort geht der richtige Austausch für Dich weiter.

    Ich merke das mein Vertrauen nachlässt.

    Worauf bezogen meinst Du, dass Dein Vertrauen nachlässt, Schattenkind?

    Auf Dein Gefühl, dass er selbst auf sich aufpasst?

    Und was bedeutet zu viel trinken? Alles was dazu führen kann, dass ein erneuter Absturz kommt, ist zuviel, für mich also alles.

    Es sind Deine Gedanken und Dein Umgang mit dem Alkohol. Dein Vater ist erwachsen und Du hast es nicht in der Hand, wie viel er trinkt.

    Selbst wenn Du nebenan wohnen würdest, hast Du keinen Einfluss darauf, wie er sein Leben führt.

    Er zeigt außerdem eindeutig, dass er eine Einmischung Deinerseits nicht wünscht.

    Und Euer Verhältnis scheint nicht so nah zu sein, dass er Dich wirklich nah an sich heranlässt. Er sagt ja auch, dass Du ihn nicht besuchen sollst.

    Ihr seid im täglichen Kontakt per Telefon, das ist doch im Grunde sehr viel. Aber er will sein Leben so weiter leben.

    Das zu akzeptieren, das ist jetzt Deins!

    In gewisser Weise loslassen und es für Dich leichter werden zu lassen.

    Du bist mit der geballten Faust in der Tasche trocken und das kann nicht gut gehen.

    Ich wünsche Dir, dass Du Deine Sichtweise bald ändern kannst, weil Du Dir sonst das trockene Leben selbst

    schwer machst!

    Doch vermutlich ist das der Weg, um neu denken zu lernen. Ist ja wie Psychotherapie. Da werden auch neue Gedanken erzeugt und gelernt "neu" zu denken. Oder?

    Genau das habe ich Dir schon im September geschrieben, Maeron! ;)

    Deine Gedanken formen Deine Realität.

    Und je positiver Du an alles herangehst, desto leichter wird es Dir gelingen.

    Die letzten 18 Monate während ihrer Krankheit und bis sie gestorben ist war mein Vater sehr aufopferungsvoll für sie da. Ich glaube nicht dass es in dieser Zeit Abstürze oder Aussetzer gegeben hat.

    Leider hat er nie völlig abstinent gelebt, ein Glas Sekt zum Anstoßen war immer üblich. Er hört da auch nicht auf andere und, jedenfalls nach meinem Kenntnisstand, ist das auch gut gegangen.

    Jetzt hat er einen Absturz gehabt, den ich mitbekommen habe, weil er eine Verabredung abgesagt hat. Er wollte uns besuchen und hat einen Tag vorher angerufen dass er nicht kommen wird, weil er körperlich nicht in der Lage ist. Und ich sitze hier und bin traurig. Aber was kann ich tun, nichts kann ich tun.

    Schattenkind, kann es sein, dass er, bedingt durch die Trauer nur ab und an mal zu viel trinkt?

    Wann hast Du ihn zuletzt gesehen?

    Wohnt in der Nähe Deines Vaters jemand, den Ihr gemeinsam kennt und mit dem Du Kontakt aufnehmen kannst?

    Oder ist es Dir möglich für eine oder zwei Wochen zu ihm zu fahren?

    Dann würdest Du klarer sehen und die Lage besser beurteilen können.

    Guten Abend Siri,

    ein gefasster Entschluss beruhigt einen emotional enorm. Das habe ich auch schon oft festgestellt.

    Gibt es bei Deiner Mutter in der Nähe keinen Hausarzt, der sogar Hausbesuche macht? Meine Hausärztin praktiziert das, ebenso wie ihr Vorgänger.

    Vielleicht kennen die Pfleger/innen einen Arzt, der so arbeitet.

    leider bin ich verheiratet. Sonst wäre ich schon 1000x über alle Berge.

    Auch wenn man verheiratet ist, kann man sich trennen und sich scheiden lassen, Holidy.

    Eine Therapie ist noch keine Garantie, dass der Alkoholiker trocken bleibt. Nur nicht trinken reicht nicht, schreiben wir hier immer wieder. Da muss man selbst an sich arbeiten und immer aufmerksam bleiben. Und das funktioniert nur, wenn man für sich erkannt hat, dass man Alkoholiker ist und dass kontrolliertes Trinken nicht funktioniert. Nur die Abstinenz bringt diese Krankheit zum Stillstand. Aber sie bleibt für immer.

    Ich persönlich habe keine Therapie gemacht, sondern bin nur mithilfe des Forums trocken geworden. Es hat zwar auch ein paar Jahre gedauert und erst beim 3. Anlauf geklappt. Aber ich bin mittlerweile über 10 Jahre trocken.

    Wenn Du Dich mehr und mehr hier im Forum durchliest, wirst Du feststellen, dass es nur ein geringer Teil der Alkoholiker schafft dauerhaft, bzw. lebenslang abstinent zu leben.

    Hier sind einige Langzeittrockene versammelt, die lebenslang an sich arbeiten, und das erklärt auch, warum der Durchschnitt hier in der Selbsthilfegruppe höher ist, als in der Realität.

    Guten Morgen lilamond!

    Herzlich willkommen bei uns in der Selbsthilfegruppe!

    Meinen Glückwunsch zu Deinem Entschluss abstinent zu leben! Die ersten Auswirkungen Deiner Abstinenz bemerkst Du ungefiltert, weil Du Dich nicht mehr betäubst. Aber auch diese Zeit vergeht, wie Du schon bemerkt hast.

    Jetzt geht es Stück für Stück voran! Einen Tag nach dem anderen!

    ich trinke literweise wasser und tee, das scheine ich irgendwie zu brauchen.

    Auch das habe ich am Anfang getan. Viel getrunken, man ist ja darauf "trainiert", massig Flüssigkeit in sich hineinzuschütten. Nicht umsonst sagt man ja auch Saufen!

    Aber alles ist besser, als unkontrolliert Alkohol in sich zu schütten.

    Gerade in der Anfangszeit sei gut zu Dir, gönne Dir etwas Süßes, gutes Essen, guten Saft oder anderes, worauf Du Lust hast.

    Hast Du Dir schon die Grundbausteine durchgelesen und den Notfallkoffer? Beide Artikel findest Du oben im blauen Balken unter dem Reiter "Artikel". Da ist bestimmt einiges dabei, was Dir hilft die Abstinenz zu stabilisieren.

    Du kennst ihn am besten, Monstera.

    Aber solange Du nicht mit offenen Karten spielst und ihm nicht sagst, dass Du die Beziehung beenden willst, wird er keine Ruhe geben. Doch eventuell auch, wenn Du Schluss machst.

    Leider sind nasse Alkoholiker unberechenbar. Pass auf Dich auf!

    Guten Abend Monstera,

    dass es nicht leicht wird, wusstest Du. Aber Du weißt auch, dass Du ihn nicht vom Saufen abhalten kannst.

    Wie willst Du weiter vorgehen? Die Beziehung ist nicht beendet, habe ich herausgelesen.

    Ihr hängt in der Schwebe und ich glaube, wenn Du zur Ruhe kommen willst, musst Du Dich ihm gegenüber genauer ausdrücken.

    Willst Du überhaupt noch eine Beziehung mit ihm?

    Hallo Lotta,

    von einer Freundin weiß ich, dass sie vor und während der Therapie gefragt wurde, ob sie Alkohol trinkt. Und nur unter der Voraussetzung, dass sie keinen Alkohol trinkt, konnte sie an der Therapie gegen Depressionen teilnehmen.

    Bei ihr wurden auch regelmäßig Alkoholkontrollen durchgeführt.

    Natürlich weiß ich nicht, ob das überall so ist. Aber ich kann mir das schon vorstellen.

    Alkohol ist ein Nervengift und greift Körper sowie Seele an. Und löst Depressionen aus oder verstärkt vorhandene Depressionen.

    Was willst Du tun, wenn er am Montag Euren Haushalt gar nicht verlässt? Hast Du einen Plan?

    Wie war das in deiner Situation? Hat man es dir angemerkt? Fühltest du dich "normal" oder war es eher eine Fassade in dem Moment vor dem anderen?

    Guten Abend bernisu,

    zumeist habe ich erst ab Nachmittag, bzw. Abend getrunken. Allein im Keller. Natürlich hat es mir mein Mann angemerkt. Meine Kinder haben mir später gesagt, dass sie nichts mitbekommen haben. Als die Kinder größer wurden und länger aufblieben, da habe ich mich sehr zurückgehalten und mein Mann hat sich um die Kinder gekümmert.

    Es wusste fast niemand, dass ich alkoholabhängig war. Nur ganz enge Freunde waren im Bilde.

    Er trinkt zwischen 5 und 9 Bier täglich im Moment, ab ca 15 bis 21 Uhr. Ich merke ihm fast überhaupt nichts an!!!!! Ok heute abend rieche ich den Alkohol sehr. Darf/kann man überhaupt Autofahren? Hat man trotzdem die gleichen Promille im Blut? Er fährt zur Arbeit, kinder herum, die Familie spaziere etc.

    Als ich noch gesoffen habe, bin ich kein Auto mehr gefahren, sobald ich etwas intus hatte. Allerdings kann ich mich von Restalkohol am Morgen, wenn ich zur Frühschicht gefahren bin, nicht ganz freisprechen.

    Wenn Dein Mann jeden Tag trinkt, hat er immer noch Restalkohol im Blut, wenn er wieder trinkt. D.h. eine Berechnung ist im Grunde gar nicht möglich.

    Tatsache ist aber, dass er sich und andere gefährdet, wenn er alkoholisiert Auto fährt.

    Hast Du einen Führerschein?

    Guten Morgen Maeron,

    mir hat niemand bestätigt, dass sich Alkoholikerin bin. Ich habe das für mich festgestellt. Und ich hatte keine Therapie, ich habe mithilfe des Forums meine Abstinenz gefestigt.

    Tief in Dir weißt Du, dass Du mit Alkohol nicht umgehen kannst. Dass Du Kontrollverluste hast, wenn Du säufst.

    Allein das ist doch die Bestätigung, die Du suchst.

    Ich habe nur meinem engsten Umfeld mitgeteilt, dass ich Alkoholikerin bin. Allen anderen musste reichen, dass ich keinen Alkohol mehr trinke. Ich muss mich vor niemanden rechtfertigen, nur weil ich keinen Alkohol mehr trinke. Das tue ich ja auch nicht, wenn ich z.B. keine Milch in den Kaffee trinke. Das ist so, und das brauche ich mit niemandem zu diskutieren.

    Mir scheint, dass Du Dir noch immer ein Hintertürchen aufhalten willst, und eine Reha oder Therapie soll es richten. Doch im Grunde sind alle Antworten schon in Dir drin.

    Du nervst hier keinen, Nala! Schreibe Dir alles von der Seele, Du wirst gelesen!

    Dein Mann fährt alle Geschütze auf, die er hat. Die Felle schwimmen ihm davon, wie man sagt.

    Er übt Druck in allen Richtungen aus. Nur damit er weiter saufen kann und alles so bleibt, wie es ihm gefällt.

    Und wenn er, trotz seiner Erkrankung, so weitersäuft, dann kann er sowieso bald nicht mehr arbeiten.

    Du kannst froh sein, dass Du Freunde hast, die für Dich da sind.

    Überlege, wie Deine Tochter und Du aus diesem ganzen Drama aussteigen könnt.

    Kannst Du Dich an Deine Familie und Freunde wenden, damit sie Dich und die Tochter unterstützen?

    Bist Du überhaupt arbeitsfähig mit diesen ganzen Belastungen, Dagmar?

    Kannst Du Dich nicht herausnehmen lassen aus dem Alltag für unbestimmte Zeit?

    Die Gesundheit und die seelische Gesundheit sind das höchste Gut. Hört sich geschwollen an, ist aber so. Nur immer funktionieren, funktioniert nicht!

    Keine Arbeit ist es wert, dass man sich kaputt macht!

    Höhere Medikamentendosis dagegen greift noch nicht, ggf. muss ich Medikamente umstellen

    Guten Abend Dagmar,

    im Thema Depression bin ich noch nicht im Thema. Deswegen meine Frage, diese Medikamente verschreibt Dir ein Psychiater? Bist Du in Behandlung?

    Du hast am Anfang etwas von Psychotherapien geschrieben, die Du gehabt hast.

    Gibt es eine Möglichkeit, dass Du eine Therapie selbst bezahlst, denn Du hast schon vor einem Jahr geschrieben, dass Du einen Platz suchst. Den über die Krankenkasse zu bekommen, ist in heutigen Zeiten fast unmöglich. Deswegen frage ich Dich, weil ich mich nicht auskenne.

    Vielleicht bekommst Du die falschen Medikamente? Deine Verfassung wird, trotz Abstinenz schlechter. Das besorgt mich!

    Guten Abend MarLe!

    Du bist jetzt für die offenen Bereiche freigeschaltet.

    Und Du kannst überall schreiben, jedoch bitte nicht die ersten 4 Wochen bei den
    neuen Teilnehmern im Vorstellungsbereich.

    Ich wünsche Dir einen guten und hilfreichen Austausch.