Beiträge von Elly

    STOPP, nein das sind keine guten Gedanken, Maeron!

    Ein stationärer Entzug bedeutet nicht, dass man danach besser auf das trockene Leben vorbereitet wird.

    Es gibt viele, die nach einem stationären Entzug trotzdem weitergesoffen haben.

    Reichen Dir Deine Aussetzer nicht? War doch schlimm genug! Willst Du da einen draufsetzen, nur damit Deine

    Frau einsieht, dass Du Alkoholiker bist?

    Was läuft da nur schief in Eurer Beziehung? Das solltest Du hinterfragen!

    Hallo Mo,

    Deine Themen habe ich zusammengefügt, damit es übersichtlicher ist.

    Wenn Dein Partner nicht im Mietvertrag steht und auch nichts zahlt, würde ich an Deiner Stelle einen

    Termin setzen. Wohnungsschlüssel einfordern und ihn vor die Tür setzen.

    Hört sich in der Theorie einfach an, ich weiß. Aber wenn es Dir wirklich ernst ist, dann

    mache Nägel mit Köpfen!

    Hallo OleGunnar,

    willkommen bei uns in der Selbsthilfegruppe!

    Leider ist es so, dass Du als Angehöriger sie nicht vom Trinken abhalten kannst. Und sie ist anscheinend noch

    nicht einmal soweit zuzugeben, dass sie ein Alkoholproblem hat.

    Und bedauerlicherweise steigt der Alkoholkonsum im Laufe der Zeit immer mehr.

    Das einzige, was Du tun kannst, ist dafür zu sorgen, dass es Dir besser geht.

    Du kannst Dich ein wenig bei uns im Forum bei den Angehörigen einlesen und bekommst da viele Informationen,

    wie es den anderen mit einem süchtigen Partner ergeht oder ergangen ist.

    Hallo Thomson,

    solche Zeilen lese ich sehr gerne! ;) :thumbup:

    Über 5 Monate bist Du jetzt schon trocken, richtig?

    Gerne lesen wir auch mehr hier über Dich! :)

    Im Grunde musst Du Dich nicht jedem erklären. Wenn Du Deinen Stand kennst und danach

    lebst, warum? Du trinkst keinen Alkohol mehr und wer mehr erfahren möchte, der kann

    Dich fragen.

    Entweder Du gehst auf die Frage ein, oder sagst einfach, dass Du den Alkohol nicht verträgst.

    Du wirst erstaunt sein, wie wenig Nachfragen da kommen werden!

    Ich wünsche Dir auch noch einen schönen Abend!

    So ist es vorgekommen, das ich schwer mit dem Rad gestürzt bin (Platzwunde), in schlimme Streitigkeiten geraten bin etc. Das Schlimme ist, das ich dann im Rausch nicht mehr ich selbst bin. Meine Frau sagt auch, es ist dann so, als wäre ich ein anderer Mensch. Das passiert eigentlich immer, wenn zum Bier auch Schnaps dazu kommt.

    Hallo Maeron!

    Bei einem Alkoholiker wird die Trinkmenge im Laufe der Zeit immer mehr und er verliert

    immer mehr die Kontrolle über sich.

    Deine Frau sagt selbst, Du wärst ein anderer Mensch, wenn Du getrunken hast. Aber ändern will

    sie nichts. Nicht heraus aus ihrer Komfortzone. Nicht für Dich, für sich selbst schonmal gar nicht.

    Im Grunde ist wichtig, was Du von Dir denkst. Siehst Du Dich selbst als Alkoholiker?

    Diese ganzen Überlegungen und Deine Worte hier kommen mir so vor, als ob Du Dir ein

    Hintertürchen offen lassen willst, mithilfe Deiner Frau.

    Ein Alkoholiker kann nicht kontrolliert trinken und es sollte zudem keinerlei Alkohol im Haus sein.

    Das ist Fakt und eine Art "Lebensversicherung" für ihn selbst.

    Was willst Du denn wirklich? Du legst hier gerade einen Eiertanz hin und wägst immer noch ab.

    Guten Morgen Berta!

    Super, schon 1 Monat geschafft! :thumbup:

    Ja, diese Geduld für einen selbst ist mit am schwersten.

    Auch ich habe lernen müssen, dass mir mein Körper Grenzen aufzeigt.

    Nach einer OP hatte ich auch eine Weile Schmerzen und ich bin froh, dass diese Zeit

    fast hinter mir liegt.

    Und wir dürfen nicht vergessen, dass wir nicht jünger werden. Ich erledige auch alles

    nur in Etappen. Aber viele kleine Etappen zusammen ergeben auch etwas Großes! ;)

    Hast Du denn ständig Schmerzen?

    Wahrscheinlich waren sie wegen des Feiertages nicht so sicher, wann die Ergebnisse vom Labor da sind.

    Wenn, dann lass Dir die Ergebnisse schriftlich geben (das Labor wird anders arbeiten ;) ), damit Du

    diesen Test nicht noch einmal machen brauchst.

    Aber sollte eine Immunisierung anstehen, ist es besser, wenn Du nicht so weite Wege hast. Denn dann

    musst Du regelmäßig, über einen längeren Zeitraum hin.

    Hallo Smartie,

    willkommen bei uns in der Selbsthilfegruppe!

    Gut, dass Du zu uns gefunden hast!

    Im Grunde weißt Du genau, dass nur er sich selbst helfen kann aus der Alkoholsucht komplett

    auszusteigen.

    Er rechnet damit, dass er immer wieder rückfällig wird, und hält sich damit ein Hintertürchen auf.

    Seine eigene Einschätzung solltest Du ernst nehmen, und Dich nicht zu sehr engagieren.

    Ich selbst als trockene Alkoholikerin kann Dir sagen, dass man auch im betrunkenen Zustand

    genau weiß, wie es um einen selbst steht. Und "nüchtern" sowieso.

    Du schreibst, dass er Familie und Freunde schon wegen der Sauferei verloren hat. Das alles

    hat seine Gründe.

    Jetzt kannst Du Dich noch zurückziehen und Dich selbst schützen! Ihr kennt Euch noch nicht

    solange.

    Ich fühle mich eindeutig gesünder, als zu vergangenen Saufzeiten.

    Die Sucht habe ich vor über 10 Jahren stoppen können. Ich denke da nicht mehr pausenlos dran,

    aber noch immer bin ich glücklich, dass ich den Ausstieg aus der Sucht geschafft habe.

    Oft denke ich, wie gut, dass ich nicht mehr trinken muss und es auch gar nicht mehr will.

    Diese Dankbarkeit, nicht mehr abhängig zu sein, ist Teil meines Lebens.

    Hallo Liesel,

    sie ist mittlerweile 12 Jahre alt, hast Du geschrieben. Ich erinnere mich daran, dass meine Eltern

    mich am Wochenende alleine zu Hause gelassen haben, als ich 11 Jahre alt war. Sie waren jedoch

    nicht weit entfernt in ihrem Schrebergarten und haben dort übernachtet. Also notfalls hätte ich

    sie schnell erreicht. Du bist dann ja nicht so schnell zur Stelle.

    Hat denn Deine Tochter eine "beste Freundin", mit deren Mutter/Vater Du auch guten Kontakt hast?

    Dann könntest Du die Termine mit ihnen absprechen. Entweder, dass sie dort übernachtet oder aber

    einen direkten Ansprechpartner hat, falls etwas sein sollte.

    Vielleicht findet sich da eine Übergangslösung, bis sie älter ist oder Du mit ihr alleine wohnst?

    Liebe Elly, deine Erfahrungen würden mich z.B. sehr interessieren.

    Hallo allein,

    mein Mann war sehr erleichtert, dass ich aufgehört habe zu trinken. Wenn man täglich zusammen ist,

    dann ist ein trinkender Alkoholiker eine extreme Belastung.

    Du hast genügend Abstand und bekommst nicht so viel mit. Im Grunde gut für Dich!

    Am Anfang war es schwierig für uns alle, weil ich auf einmal wieder fast so wie früher war. D.h. ich

    habe einiges nicht mehr so hingenommen, wie in der nassen Zeit.

    Hier im Forum habe ich gelernt, dass ich mich selbst wichtig nehmen muss und außerdem wurde

    ich wieder selbstbewusster.

    Aber das alles war in sich eine positive Entwicklung, die wir genauso wie früher mit viel Verständnis

    und Toleranz geschafft haben.

    Ist aber die Partnerschaft schon in früheren Zeit nicht ausgeglichen gewesen, dann ändert sich das

    mit Beginn der Trockenheit bestimmt nicht.

    Denn einiges liegt nicht nur am Alkohol.

    Hallo Maeron,

    willkommen bei uns in der Selbsthilfegruppe!

    Sich selbst einzuschätzen, das ist sehr wichtig. So gesehen hast Du nur Alkohol getrunken, wenn

    es um Feierlichkeiten geht. Und dann auch nur einmalig?

    Habe ich das richtig verstanden?

    Ansonsten trinkst Du keinen Alkohol und hast sonst kein Verlangen zu trinken?

    Demzufolge würde ich sagen, dass Du Alkoholmissbrauch "betreibst". Und somit ist es sehr gut, dass Du

    beschlossen hast, keinen Alkohol mehr zu trinken.

    Oder bezeichnest Du Dich selbst als Alkoholiker?

    Guten Morgen Twizzler,

    Bei mir wurde damals der Allergietest auf dem Rücken gemacht.

    Dazu habe ich sogar meine eigenen Cremes mitgebracht. Daran kann ich mich noch erinnern.

    Ich war auf fast alles allergisch. Im anschließendem Gespräch mit der Hautärztin haben wir

    beschlossen, dass eine Immunisierung bei mir so gut wie unmöglich war. Denn wir wussten

    gar nicht, wo wir anfangen sollten!

    Im Laufe der Jahre haben sich meine Allergien immer wieder gewandelt oder abgewechselt.

    Bekomme ich einen Allergieschub, dann nehme ich ein frei verkäufliches Allergie-Medikament

    und zusätzlich habe ich mir ein spezielles Nasenspray besorgt. Wenn ich das einsetze, dann

    dauert es eine Weile und die Nase hört auf zu laufen.

    Unser Sohn hat eine Immunisierung über 3 Jahre hinter sich. Aber... auch er hat Zeiten, in denen

    er laufend niesen muss. Es ist besser geworden, aber nicht ganz weg.

    Du schreibst von Katzen... Ich habe seit Ewigkeiten eine Katzenhaar-Allergie und darf sie nicht

    anfassen.

    Ich wünsche Dir auch einen schönen Tag, trotz Arzttermin!

    Hallo Peter,

    wir trockenen Alkoholiker müssen gut auf uns aufpassen. (Und das hast Du, Du hast die Kurve bekommen! Super!)

    Dafür sorgen, dass es uns gut geht. Dazu gehört nicht, sich mit Arbeit zu überhäufen. - Gerade in der Anfangszeit

    der Abstinenz.

    Diese Gedanken "Jetzt ist der ganze Stress vorbei, ... ". Die kennst Du doch noch zur Genüge von früher, oder?

    Wir alle sind Gewohnheitstiere, da spielt sich ganz viel im Inneren ab. Und im Laufe der Zeit lernt man diese

    Gewohnheiten umzulenken. Ich denke da an einen schönen, heißen Kaffee, der zu Hause auf mich wartet

    oder den ich unterwegs irgendwo ganz in Ruhe trinke und Menschen beobachte.

    Nach dem ganzen Stress bist Du in ein Loch gefallen, so sehe ich das. Und das Suchtgedächtnis ist angesprungen.

    Wenn es möglich ist, versuche Deinen Tagesablauf möglichst gleichförmig, mit den gleichen Ritualen zu erleben.

    D.h. neue Gewohnheiten ausbauen und die alten überschreiben.

    Ich wünsche Dir eine gute Nacht!