Beiträge von Elly


    Ich würde auch gerne mal wissen, ob ihr auch mal den Wunsch hattet, beim Saufen zu sterben, damit das endlich vorbei ist?

    Hallo coup,

    diesen Gedanken hatte ich... es war einfach eine schreckliche Zeit!

    Der Alkohol bringt den Körper und die Seele eines Alkoholikers an die Grenze
    des Erträglichen!

    Umso mehr bin ich froh, dass ich es geschafft habe, aus dieser Spirale, die nur
    nach unten führt, aus zu steigen!

    Und jedem, der noch auf der Suche nach dem Ausstieg aus der Alkoholsucht ist,
    möchte ich schreiben, wagt es, holt Euch Hilfe! Es ist zu schaffen und lohnt sich!!!

    Grüsse

    Elly

    Hallo Sven,

    es ist schade, dass Du das mit dem Alkohol bzw. mit dem (möchtegern) alkoholfreien Bier nicht
    wirklich ernst nimmst!

    Du fragtest vor einiger Zeit, dass ich mich schon 2007 hier angemeldet habe, und
    erst 2013 trocken wurde...

    Ich konnte vorher nicht die nötige Energie aufbringen, um vom Alkohol loszukommen. Ich hatte in der Zeit
    nur 2 Versuche trocken zu werden, die jedoch nach ein paar Wochen jeweils kläglich scheiterten. Dann hatte
    ich aufgegeben, um in 2013 ernst zu machen! Da ging nix mehr ohne und mit Alkohol... mir ging es derart schlecht!
    Seitdem bin ich trocken!

    Lass Du es doch nicht so weit kommen! Ich wünsche Dir eine zufriedene Trockenheit!

    Elly

    Hallo Hull,

    seit mittlerweile fast 6 Jahren bin ich trocken!

    Keinen Rückfall, sonst würde ich ja von vorn beginnen zu zählen...


    Auch diese Intention ist ein Grund, weshalb ich dieses Thema eröffnet habe; ich will nur noch mit den erfolgreichen Personen kommunizieren. Es ist wie eine natürliche und harte Auslese, die nur den Erfolg als Normalität festlegen kann.

    Ganz schön hochtrabend, Hull... Wie lange bist Du eigentlich schon trocken?

    Elly

    Du suchst Hilfe... wir helfen Dir... und dann hilfst Du Dir selbst!

    Du hast den Weg zu uns ins Forum gefunden. Du bist auf der Suche
    nach dem Ausstieg aus der Alkoholsucht...

    Wir reichen Dir online die Hand, um Dir Wege aufzuzeigen!

    Doch Du selbst musst die Kraft aufbringen, um Deinen
    alkoholfreien Weg zu finden!

    Selbsthilfe – und wir helfen Dir mit dem Austausch unserer
    Erfahrungen!

    Wir zeigen Dir, dass ein alkoholfreies Leben möglich ist und
    Du es schaffen kannst!

    Du kannst es schaffen wieder unbesorgt, unberauscht und
    zufrieden durchs Leben zu gehen.

    Aber Du selbst musst beginnen, melde Dich im Forum an und schreibe
    im Vorstellungsbereich, damit Du neu starten kannst!

    Wir sind da!

    Elly

    Hallo Elly,

    ich habe für den erweiterten Forenzugang bereits eine anonyme Zahlungsmethode angeboten. Inwiefern sich dies von einem anonymen Brief mit Geldinhalt unterscheiden soll, erschließt sich mir nicht.

    Grüße

    Hallo Karsten,

    mir ist nichts von anonyme Zahlart bekannt... habe auch auf die Schnelle nichts im Forum
    darüber gefunden!

    Es war auch nur eine Anspielung darauf, dass man/n gern grosse Reden schwingt und nix dahinter steckt! :wink::D

    Ja, es war eine gute Idee mit diesem Post, Sorra! Danke dafür! :)

    Gruss Elly

    Zitat

    Meine Beweggründe 2004 das Forum aufzumachen, war in der Hoffnung ( so wie ich damals selbst nüchtern geworden bin ), dass es viele Betroffene gibt, die mit Hilfe des Forums nüchtern werden und dann anderen Menschen helfen, dass sie nüchtern werden können.

    Hallo!

    Also ich für meinen Teil habe ich mich eingebracht, und in meinem Rahmen und Möglichkeiten
    das Forum unterstützt, so gut ich kann/konnte.

    Doch das heisst nicht, dass ich mich für immer und ewig verpflichtet fühle, mich einzusetzen.

    Das Forum sollte als Staffellauf gesehen werden, der Stab sollte immer weiter gereicht werden.

    Doch machen wir uns nichts vor, es gibt zu Wenige, die dauerhaft trocken bleiben. Und diese
    Wenigen haben nicht alle die Lust und die Kraft, sich in schriftlicher Form einzubringen.

    Hinzu kommt, dass die Welt im Wandel ist, in Bewegung und sich ständig verändert. Das was
    gestern noch wichtig, ist morgen schon null und nichtig!

    Es ist ausserdem schade, wenn Anregungen versanden, nicht wahrgenommen oder ausgebremst
    werden. So kann keine Veränderung vorangetrieben werden.

    Aber vielleicht ist die Zeit der Foren schon längst überholt?! Vielleicht rudern wir alle hier gegen
    den Strom?

    Das wäre wirklich schade, denn für mich war das Forum jahrelang der Anker, der mir vor Augen
    hielt, dass man es schaffen kann, aus dem Alkoholtaumel herauszufinden! Und das aufzeigte, dass ein
    zufriedenes und auch glückliches Leben, ohne Alkohol möglich ist.

    Ich wünsche mir, dass noch einige Alkoholkranke von uns motiviert werden, ebenso den abstinenten Weg
    ins Leben zu finden! Und denen wir zeigen können, dass es zu schaffen ist, wenn sie verzweifeln wollen!

    Ja, das wünsche ich mir!

    Elly

    Ich persönlich würde sogar einen erweiterten Forenzugang bezahlen, wenn es anonym wäre. Mir fehlen die paar Euros nicht, falls es darum ginge, aber es scheint nicht maßgeblich der Punkt zu sein, deshalb kann ich kein echtes Interesse an dieser hausgemachten Problemstellung entwickeln.

    Grüße

    Hallo Hull,

    es steht Dir doch frei, einen Geldbetrag in einen Umschlag zu tun und an Karsten
    zu senden! Nicknamen dabei und fertig!

    Ausrede! :D Wer will, der findet einen Weg, nicht wahr?

    Gruss Elly

    Hallo Feldmaus,

    auch von mir ein herzliches Willkommen bei uns im Forum!

    Du hast die richtige Einstellung, von nichts ändert sich nichts...


    … den Gedanken zu Ende denken… das krieg ich im Moment irgendwie (noch) nicht hin… ich wünsche mir diesen entspannten, gut gelaunten Zustand nach 1-2 Glas Wein… den Teil mit dem Trinken überspringe ich in meinen Gedanken zwangsläufig, weil das keine Option ist… es ist einfach die Sehnsucht nach dem „alles-ist-gut“-Gefühl… die miesen Katertage hat mein Suchtgedächtnis (ich nenn es „Säuferteufel“) schon ins Archiv verschoben; aber ich kann sie aus meinem Tagebuch wieder zum Leben erwecken, mehr als reichlich… (Habe auch das Buch ALK wieder rausgekramt und lese es nun ein zweites (oder drittes?) Mal…) Bin mir gerade nicht sicher, ob es gut ist, sich so viel mit dem Thema auseinanderzusetzen… aber wenn ich es nicht tue, habe ich die Sorge, dass ich dann schleichend wieder zurückgleite…

    Stimmungsschwankungen sind am Anfang ganz normal. Die Seele muss erstmal wieder ins Gleichgewicht kommen.

    Und die Glücksgefühle & -momente, die kommen von allein, wenn man länger trocken ist!

    Am Anfang (und teilweise auch später) ist es nötig sich mit dem Thema Trockenheit
    zu beschäftigen. Man muss ja auch den inneren Schweinehund umpolen...

    Mich hat auch kaum jemand auf mein verändertes Trinkverhalten angesprochen... denn meist trank ich
    allein. Einige wunderten sich nur, dass ich etwas anderes trank. Mir war das, gerade in der Anfangszeit
    ganz recht. So muss man sich nicht dauernd erklären.

    LG und weiter so!

    Elly

    Hallo Ziele,

    von mir kann ich nur sagen, dass ich kaum noch in den Spiegel schauen konnte...

    Ich fühlte mich im Selbstzerstörungsmodus und konnte das lange nicht stoppen.
    Auch ich hatte schon fast die Hoffnung aufgegeben, dass ich aus der Sucht heraus
    finde.

    Erst als ich die mir selbst gesetzten Grenzen überschritt, konnte ich die Bremse
    ziehen!

    Es kann immer nur der Alkoholkranke die Sucht stoppen, das muss von innen
    und selbständig kommen. Kein anderer kann da etwas ausrichten. Man kann sich
    erst helfen lassen, wenn man es selbst will.

    Elly

    Hallo Ziele, Hallo Alle!

    Ja, ich kann nur bestätigen, dass ich immer mutloser, trauriger und kraftloser wurde. Je länger und je
    mehr ich trank!

    Mir fehlte der Lebensmut und ich hatte keine Pläne mehr, ich lebte nur noch Tag für Tag. Auch der
    körperliche Verfall war eindeutig, mir ging es sehr, sehr schlecht.

    Umso glücklicher bin ich, auch nach über 5,5 Jahren Trockenheit, dass ich den Absprung geschafft
    und mein Leben wieder habe!

    Elly

    Hallo Hull,

    das Problem kennen wohl viele, die masslos gesoffen haben... Bei mir hat es sich
    verlagert, so dass ich eine Zeitlang Süßigkeiten in mich hineinstopfte.

    Als mir bewusst wurde, dass mir das eher schadet, konnte ich langsam runterschalten.

    Am Anfang meiner Trockenheit war mir bewusst, dass es eine Suchtverlagerung war
    und habe es toleriert. Alles, was es leichter machte trocken zu bleiben, war mir recht.

    Wenn man sich bewusst wird, dass man es selbst in der Hand hat und mit sich ein wenig
    "strenger" ist, dann pegelt es sich wieder ein. So war es bei mir auf jeden Fall...

    Wir trockenen Alkoholiker sind Suchtmenschen, aus welchen Gründen auch immer.

    Es ist wichtig, das uns das bewusst ist, und dass wir das Beste aus allem machen.

    Andere Blickwinkel und Denkrichtungen helfen dabei!

    Elly

    Hallo Mirella,

    von mir noch ein herzliches Willkommen bei uns im Forum! Schön, dass Du den Absprung geschafft hast!

    Weisst Du, der vermeintliche, leckere Wein, der ist doch im Grunde nur der Auftakt für weitere, schlimme
    Stunden. Vor allem die, die dann am nächsten Tag vor einem liegen!

    Es ist ein Trugschluss, dass man sich nur mit Alkohol etwas Gutes tut! Es gibt soviel andere Dinge, die einem
    gut tun, viel besser tun!

    Für den einen ist es ein leckerer Cappuccino, ein Kaffee, ein tolles Eis, oder auch ein schöner Spaziergang
    an der frischen Luft, aktiv verbrachte Zeit mit der Familie...

    Von der vielen Zeit, die übrig bleibt, die man nicht mehr versäuft (sorry) hat man doch viel mehr!

    Erst wenn man das begreift, dann geht es Stück für Stück bergauf! Mit der geballten Faust in der Tasche
    ist keine zufriedene Trockenheit möglich!

    Die Traurigkeit, die Du empfindest verschwindet nach und nach. Dein Inneres muss erstmal lernen wieder
    die Höhen und Tiefen des normalen Alltages zu verarbeiten. Und das ganz ohne Betäubung! Aber das wird
    besser, ganz sicher!

    LG und bleib weiterhin so stark, es lohnt sich!

    Elly

    Hallo Horziont,

    auch ich kämpfe zeitweise noch immer mit Schlafstörungen, und das nach 5,5 Jahren Trockenheit.

    Doch ich bin schon viel ruhiger geworden, und ich schlafe mittlerweile die meiste Zeit wirklich gut.

    Ich habe viele freiverkäufliche Schlafmittelchen aus den Apotheken getest. Hat alles nichts gebracht!

    Mir hat 5 HTP und TRYPTOPHAN gut geholfen, frei verkäuflich in den grossen Online Warenhäusern.
    (Ja, ich glaube an Nahrungsmittelergänzungen :wink: )

    Es ist einen Versuch wert...

    LG Elly

    Vor kurzem wurden alkoholfreie Cocktails angeboten. Nach einem kurzen Blick
    auf die Flaschen, die zum Mixen bereit standen, habe ich sofort den Rückwärts-
    gang eingelegt. Die Flaschen ähnelten doch einigen Spirituosen, wieso eigentlich?!

    Da dort auch alkoholhaltige Cocktails zubereitet werden, allerdings nicht diesen Tag,
    war mir die Gefahr trotzallem einfach zu gross!

    Ausserdem die Ähnlichkeit mit "echten" Cocktails war mir doch zu prekär!

    Wie seht Ihr das?

    LG Elly

    Hallo Kossi,

    zu unserer Krankheit gehört nun mal dazu, dass wir nie wieder Alkohol "geniessen" können.

    Wobei geniessen ja auch eine hübsche Umschreibung ist, nicht wahr?

    Noch immer, nach fast 5,5 Jahren bin ich froh, dass ich wieder nüchtern leben und erleben
    kann. Und ich achte genau darauf, dass es so bleibt! Kontrolliertes Trinken gehört ganz
    sicher nicht dazu, das kann kein trockener Alkoholiker!

    Mir total wichtig, dass ich nie wieder dahin zurückfalle, wo ich einmal war!
    Nie wieder will ich so leben! Und so gehe ich kein Risiko ein!

    Elly

    Mein tiefes Mitgefühl an alle Verwandten, Freunde und Foristen, die Martin ins Herz geschlossen hatten...

    Mit seiner positiven, ausgleichenden und liebenswerten Art wird er mir in Erinnerung bleiben!

    Er fehlt mir, und das Forum ist ohne ihn nicht mehr so, wie es war!

    Ich bin traurig...

    Elly

    Hallo Conbira!

    Hier schliesse ich mich Martin an. Es hat meiner Meinung nach nichts damit zu tun, dass jemand Alkoholiker
    (oder trockener Alkoholiker) ist, wenn er keine Nähe zulassen kann.

    Wie lange hat er denn getrunken, wie war Euer Verhältnis davor und während des Alkoholmissbrauchs?

    LG Elly

    Hallo Streicher,

    mein Mitgefühl zum Verlust Deiner Mutter!

    Der Alkohol ist ein trügerischer Freund (eigentlich Feind), der einem Süchtigen das Leben zerstört. Es scheint eine gewisse Gier
    dahinter zu stecken, sich selbst etwas "Gutes" zu tun, und damit dem eigenen Körper zu schaden.

    Deine Mutter hatte es anscheinend zu gut.. Und sie wollte nicht einsehen, dass der Alkohol ihr das Leben nimmt. Und das hat er
    im Grunde schon vorher, denn ein Leben mit Alkohol ist im Grunde kein lebenswertes Leben mehr. Es dreht sich alles nur noch
    um die Beschaffung und den Rausch.

    Wenn man das alles nicht erkennt und nicht die Reissleine zieht, dann geht man unter. Das Problem ist dabei, dass man nicht
    mehr richtig denken kann. Auch nicht mehr an die Menschen, die einem sonst wichtig waren und die einen lieben. Die Sucht schaltet
    fast alles aus. Es dreht sich alles nur noch um sie. Alles andere wird egal.

    Doch wenn der Süchtige ein paar lichte Momente hat und begreift, was er sich antut, dann besteht die Chance, dass er trocken wird.

    Aber niemand, wirklich niemand kann einen Alkoholkranken bekehren. Keine guten Worten, Taten, nichts. Nur er selbst kann diese Krankheit
    zum Stillstand bringen! Er muss es selbst mehr wollen, als alles andere!

    Und wir hier im Forum sind der Beweis dafür, dass man es schaffen kann. Es sind wenige, die es schaffen, aber man kann es!

    Es tut mir leid, dass Deine Mutter es nicht geschafft hat! Aber Ihr hättet es auf keine Art und Weise verhindern können! Nur sie allein!

    LG Elly

    Hallo Blumenampel,

    da hast Du ja gleich einen richtigen Rückfall durchgemacht... Mal im Ernst, was wurde Dir dort, nach dem ersten Entzug erzählt, bzw. beigebracht?

    Hast Du Dich nun richtig informiert, dass es nicht möglich ist für einen Alkoholkranken, nur mal "etwas" zu trinken?

    Unsere Krankheit lässt sich nur dadurch stoppen, in dem man gar nichts mehr trinkt. Darüber sollte man sich klar werden, weil die Spirale
    immer wieder steil nach unten geht.

    Ich wünsche Dir, dass Du eine trockene Zufriedenheit und Deinen Weg in ein nüchternes Leben findest!

    Wie lange machst Du noch die stationäre Therapie?

    Elly