Beiträge von Elly

    Leider ist es so, dass die Trinkmenge im Laufe der Zeit immer mehr wird, Cat-Mom.

    Bei mir ist es zum Schluss regelmäßig eskaliert.

    Wenn ich bei ihm wohnen würde, wäre ich vielleicht gegangen, aber er wohnt in meinem Haus, und hat sich immer geweigert zu gehen.

    Erkundige Dich, welche Möglichkeiten Du hast, damit er auszieht. Eventuell eine Frist setzen und wenn er auffällig wird, rufe die Polizei!

    Sollte sie tatsächlich trockene Alkoholikerin sein, dann weiß sie, wo sie Hilfe und Unterstützung bekommt, bzw. wie sie sich selbst helfen kann, meinst Du nicht auch?

    Du hast hier bei uns Deine Anlaufstelle und sie wird ebensolche haben, wenn Deine Vermutung richtig ist.

    Wenn Ihr ganz engen Kontakt hättet, dann wäre das etwas anderes.

    Aber da ihr anscheinend noch nicht mal in der Firma miteinander zu tun habt, würde ich davon Abstand nehmen.

    Ich habe meinem Mann heute Morgen gesagt, dass ich mich bei euch angemeldet habe. Er war nicht begeistert und glaubt nicht, dass er ein Problem hat. Mal sehen, wie das weitergeht.

    Solange Dein Mann kein Problem mit seinem Alkoholkonsum sieht, wird sich nichts ändern, Dobby.

    Es stört Dich und deswegen hast Du Dich hier bei uns in der SHG angemeldet und nicht er. Hier ist Deine SHG!

    Was erhoffst Du Dir davon, dass Du ihm von Deiner SHG erzählt hast? Einsicht kannst Du jedenfalls derzeit nicht erwarten.

    Hast Du Dir meine Zeilen von vorher durchgelesen?

    Hast Du ihm das schon in aller Deutlichkeit gesagt?

    Persönlich wäre ich nicht erfreut, wenn ein Kollege, mit dem ich nur beruflichen Kontakt habe, nach meinem Privatleben fragen würde.

    Wahrscheinlich ist beim nächsten Mal, wenn Du sie wiedersiehst, alles wieder ok bei ihr.

    In der Firma wird es bestimmt Vorgesetzte oder auch Kollegen geben, mit denen sie im engeren Kontakt steht.

    Wieso meinst Du, eingreifen zu müssen?

    Hallo restart,

    es sind nur Vermutungen Deinerseits und außerdem hast Du keinen engeren Kontakt zu ihr.

    Wer weiß, was in ihrem Privatleben gerade passiert.

    Im Moment ist es wichtig, dass Du Dich um Dich selbst kümmerst und stabil abstinent bleibst.

    Belaste Dich nicht mit Problemen von anderen, die im Grunde nichts mit Dir zu tun haben.

    Ich mag es nicht, wenn mein Mann in meiner Gegenwart Alkohol trinkt. Am Anfang hat er mich immer gefragt, ob es ok ist, wenn er etwas trinkt. Und so gut wie immer habe ich es verneint.

    Er trinkt mittlerweile fast gar keinen Alkohol mehr. Er sagt selbst, der Alkohol bekommt ihm nicht. Und wenn, dann nur, wenn ich nicht dabei bin.

    Wieso hindert Dich das gedanklich, Dobby?

    Ist es doch mehr Alkohol als ab und an bei Dir?

    Ich kann nicht zur Therapie, zum einen gibt es kaum Plätze und zum anderen arbeite ich selbst in dem Bereich. Kolleginnen hören mir zu, bedauern meine Situation, aber sie wissen, dass ich den Weg alleine finden muss.

    Aber auch eine Therapeutin braucht jemanden, der ihr zuhört und auch neue Impulse gibt.

    Hast Du zu einer von Deinen Kolleginnen einen engeren Kontakt und kannst Du Dich etwas intensiver mit ihr austauschen?

    Hallo Dobby,

    momentan kannst Du nicht wirklich zur Ruhe kommen.

    nur diesen Alkoholzombie will ich nicht mehr haben.

    Hast Du ihm das schon in aller Deutlichkeit gesagt?

    Mein Mann hat damals gesagt, dass er es sich so sehr wünscht, dass ich mit dem Saufen aufhöre. Aber er war genauso wie Du hilflos.

    Irgendwann ist mir dieser Wunsch immer öfter in den Sinn gekommen. Gerade auch, weil ich seine Verzweiflung gespürt habe.

    Aber erst, als ich körperlich und seelisch völlig am Ende war, habe ich es geschafft, mit dem Saufen aufzuhören.

    Zwischenzeitlich hatte ich immer wieder hier im Forum und auch in verschiedenen Büchern über Alkoholismus gelesen. Ich habe mich sozusagen innerlich auf meine Abstinenz vorbereitet.

    Trotz allem gingen Jahre ins Land, bis ich endlich so weit war.

    Solange Dein Mann nichts gegen die Alkoholsucht tun will und Du bei ihm bleibst, wird sich nichts ändern.

    Hallo Julitschka,

    Dein Thema habe ich hier her in den Bereich "Hilfe von außen annehmen" verschoben.

    Hast Du schon mit Deinem Arzt über dieses Thema gesprochen?

    Oftmals wissen die Ärzte, an wen man sich wenden kann und haben auch sonst einige Tipps für den Patienten.

    Wie geht es Dir denn momentan? Die psychische Belastung ist bestimmt auch nicht gut für Deine chronischen Erkrankungen, Jul.

    Ich habe auch einen Hund und kann Deinen Einwand nachvollziehen. Es ist eine Sache der Abwägung.

    Hast Du Bekannte, Freunde in der Nähe, mit denen Du reden kannst?

    Hallo Zabou,

    jetzt tritt das ein, womit er nicht gerechnet hat. Nämlich, dass Du so nicht mehr leben willst und auch dabei bleibst.

    Ich hole Dir nochmal Deine Zeilen vom Anfang in Erinnerung:

    Zu Hause trinkt er kaum, das ist ihm zu langweilig. Er muss raus -unter Leute - die trinken natürlich auch

    Seit ca 2 Jahren gelingt ihm das immer weniger .ich bin hier nur noch die Haushälterin.

    Rufe Dir in Erinnerung, wie Du Dich gefühlt hast und warum Du Dich so entschieden hast.

    Hallo Jul,

    willkommen bei uns in der Selbsthilfegruppe!

    Damals hatte Dein Lebensgefährte einen kalten Entzug, der lebensgefährlich wurde. Davor warnen wir in der Selbsthilfegruppe, ohne ärztliche Unterstützung einen Entzug zu machen.

    Alkoholiker können nicht kontrolliert trinken. Alkoholiker bleibt man sein ganzes Leben.

    Und solange er das nicht verstehen will, wird er weiterhin trinken und auch die Trinkmenge wird sich wieder steigern. Sucht ist eine Spirale, die nur eine Richtung kennt, nämlich nach unten.

    Solange Dein Partner nicht einsieht, dass er Alkoholiker ist und etwas dagegen unternehmen will, ärztlich begleitete Entgiftung und Unterstützung in einer Selbsthilfegruppe und eventuell auch eine Therapie, wird sich nichts ändern.

    Aber das alles muss er von allein erkennen und die nötigen Schritte tun.

    Mein Mann hat sich damals auch sehr gewünscht, dass ich mit dem Saufen aufhöre. Aber die Angehörigen können leider nichts bewirken. Erst als ich nicht mehr konnte, körperlich und seelisch, da habe ich aufgehört zu saufen.

    Das Einzige, was die Angehörigen tun können, ist dafür zu sorgen, dass es ihnen besser geht. Entweder mit Distanz oder auch mit Trennung.

    Du bist jetzt für die offenen Bereiche freigeschaltet, Cat-Mom!

    Und Du kannst überall schreiben, jedoch bitte nicht die ersten 4 Wochen bei den
    neuen Teilnehmern im Vorstellungsbereich.

    Ich wünsche Dir einen guten und hilfreichen Austausch.

    Guten Abend Cat-Mom,

    willkommen bei uns in der Selbsthilfegruppe.

    Das Leben mit einem Alkoholiker ist nicht einfach und Du hast Dich nach der langen Zeit entschieden, dass Du so nicht weiterleben willst.

    Hast Du schon Pläne, wie Du vorgehen willst?

    Für den Austausch klicke den Link an:

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    Schreibe einen kurzen Satz, dann wirst Du freigeschaltet und Dein Thema zu den "Erste Schritte für Angehörige" im offenen Bereich verschoben.