Beiträge von Ette

    Na du Lesestrampler? Du brichst ja wohl alle Rekorde. Beneidenswert!

    Ich fühlte mich heut schon froh und zufrieden, weil ich Hilfe schreien konnte und einer da war, der mich hörte. Manchmal ist das Leben schon Besch..... und heftig traurig. Aber es liegt nicht in meiner Macht, es zu beeinflussen. Auch wenn mich manches traurig macht, macht es mich nicht mehr kaputt. Ich häng mich jetzt einfach ganz zufrieden an die (Strick-)Nadel.

    Bis denne

    Ette

    In mir pulsiert das Leben zur Zeit sehr gemäßigt. Fast so, als würde ich Winterschlaf halten. Es fällt mir morgens schwer, mich aus der genüsslichen Umarmung meiner Bettdecke zu lösen.

    Als ich heute morgen vor das Haus trat, tippelte eine Amsel noch recht verschlafen über den Rasen. Wahrscheinlich geht es ihr ähnlich wie mir. Ein hungriger Erpel machte sich schon über das Fallobst her und in den nackten Zweigen tschilpten ein paar Spatzen. Auch in dieser trüben Jahreszeit schläft die Natur nicht. Ich genieße die kleinen Zeichen von Lebendigkeit.

    LG
    Ette

    Zitat von crevette


    Ich sag nur was Ette so ganz beiläufig sagt: dass es beim einen Suchtmittel um ein Lebewesen geht und beim anderen nicht. Und daraus ergibt sich OBJEKTIV eine andere Wertigkeit - Lebewesen ist MEHR wert, als ein Ding

    Du hast recht, crevette, ansich sollten Menschen wichtiger sein als Dinge oder Getränke. Wenn es sich jedoch um DEINE SUCHT handelt, ist aber eine Wertigkeit des Suchtmittels wurscht. Du hängst an deinem Partner wie der Alki an der Flasche. Und diese Tatsache versuchst du mit deinen Endlosdiskussionen zu verstecken. Klar, wenn du diese Tatsache akzeptieren würdest und ehrlich mit dir wärst, müsstest du dich ja bewegen. Bewegen aus deiner Sucht heraus. Aber das willst du nicht. Im Gegenteil - mit deinen "never-ending-stories" und immer wieder neuen Argumenten suchst du dir auch hier noch die Aufmerksamkeit, die dir womöglich dein trinkender Partner verweigert. Aber von uns kann dir keiner dein "Illusionskuscheldeckchen" klauen. Du wirst irgendwann selbst soweit sein, es zu lüften.

    Ich wünsch dir die Kraft dazu, es endlich zulassen zu können.

    Gruß
    Ette

    Guten Morgen,

    heute genieße ich wieder einmal ganz besonders die dunkle Stille an diesem Novembermorgen. Ich kann noch nicht einmal genau sagen, warum. Ich habe wach noch ein Weile im Bett gelegen. Eingekuschelt, warm, noch schlafumfangen. Zufriedenheit, einfach aus der Tatsache heraus, zu leben und die Wärme zu spüren. Ich freue mich auf den Tag, obwohl nichts Besonderes ansteht. Vielleicht einfach darauf, ihn erleben zu können. Halbwegs gesund und ohne Schmerzen.

    Dieser Tage hat der Tod ganz in der Nähe eingeschlagen. Vielleicht ist mir dadurch bewusst, dass jeder Tag, den ich er-lebe, ein Glück ist.

    LG
    Ette

    Danke Bopunty für dein Posting. Ich gehe sogar noch einen Schritt weiter. Wenn ein Alki nichts mehr trinken will, dann ist das toll und wird als Fortschritt akzeptiert. Wenn ein Co seine Grenzen aufzeigt und nicht wieder Strukturen leben möchte, die er aus "alkoholischen" Zeiten kennt, muss er sich dafür rechtfertigen.

    Ich stehe zu meiner "Militanz", denn ich weiß, wo es mich hinbringt, wenn ich meine Grenzen nicht verteidige. Das Zulassen der Überschreitung meiner Grenzen ist für mich "das erste Glas", vor dem ich mich schütze.

    LG
    Ette

    Zitat von Mieken


    Doch ich habe niemals einen Co-Abhängigen für meinen Suchtdruck verantwortlich gemacht.
    LG Mieken

    Hallo Mieken, richtig, das hast du so explizit nicht getan. Du hast Thelma gebeten, die Überschrift ihres Threads zu ändern. Für mich ist das eine Art Verantwortung abgeben an die Schreiberin der Überschrift. Der Weg, dich anders einzuloggen, wurde von dir erst im zweiten Schritt formuliert.

    Ich kann als Co nachvollziehen, dass Jenny sich darüber aufregt, weil ich ähnliche Geschichten aus der Zeit kenne, als mein Ex-Freund angeblich trocken war. Kam es zu einer Auseinandersetzung, musste ich mir schon mal anhören, dass er wegen genau dieser Auseinandersetzung nun wieder Saufdruck hätte. Würde ich mich anders verhalten, hätte er diesen nicht. Und wenn Thelma ihre Überschrift ändert, hast du keinen Saufdruck.

    Ich sehe die Strukturen sehr wohl als ähnlich an. Aber das ist nun einmal das Karma unserer Krankheiten. Schließlich müssen sowohl Alkis als auch Co´s lernen, ihre Bedürnisse zu formulieren. Und genauso ist es ein Lernprozess, zu akzeptieren, dass mit dem Einfordern seiner Bedürnisse nicht immer gleich ein Ja kommt, sondern dass es auch erforderlich sein kann, sich mit dem Bestehenden abzufinden und für sich selbst neue Wege zu suchen, um dem was stört, aus dem Weg zu gehen. Nur so kann die eigene Zufriedenheit und Abstinenz nicht vom Verhalten anderer abhängig gemacht werden.

    Thelma hat die Überschrift geändert. Sie hat also Verantwortung dafür getragen, dass du, Mieken, nicht immer den Hauch von.... Dingenskirchen vor Augen hast. Ich schreibe das vollkommen wertfrei und versuche hier lediglich die Fakten zu benennen.

    LG
    Ette

    Hallo Mieken,

    hmmm - Pranger - ein unschönes Wort für die Tatsache, dass du die Verantwortung für deine Bitte übernehmen musstest. Es hat mir gut gefallen, dass du für dein Bedürfnis bezüglich des Titels eingetreten bist. Ich habe in einem Fernsehbericht über Sucht gesehen, was zum Beispiel Werbefilme mit dem jeweiligen Suchtmittel im Gehirn für Reaktionen auslösen, obwohl sich der jeweilige Probant dessen gar nicht bewusst war. Wenn die Überschrift hier bei dir ein Craving auslöst, wie geht es dir dann mit Werbeplakaten, auf denen Bier zu sehen ist? Kannst du überhaupt ganz normal durch die Stadt gehen, ohne jedes Mal Suchtdruck zu bekommen? Ich stelle es mir dann ganz schön schwierig vor, am "normalen" Alltag teilzunehmen.

    Meine erste Intention war auch, wenn dir die Überschrift immer bei deiner Art, dich einzuloggen, ins Auge fällt, hast du ja auch die Möglichkeit, einen anderen Weg des Einloggens zu wählen. Für mich hat die Tatsache, dass Thelma nun die Überschrift geändert hat, schon etwas damit zu tun, dass du ihr die Verantwortung übertragen hast, dass du nicht mit dieser Überschrift konfrontiert wirst.

    Ich finde diese Diskussion hier interessant, denn sie zeigt an einem recht unscheinbaren Beispiel, die Konflikte, die im Umgang miteinander in Beziehungen mit Alkoholabhängigen und Co´s auftreten können.

    LG
    Ette

    Guten Morgen,

    zur Zeit merke ich, wie ich mich wieder einmal verändere. Ich habe ein Bedürfnis danach, ohne die Flüchtigkeiten des „normalen“ Lebens zu sein. Nachhaltigkeit und nicht der rasche Konsum werden mir immer wichtiger. Noch weiß ich nicht genau, wie ich dieses Bedürfnis umsetzen kann in meinem Leben. Aber die ersten Schritte tue ich dahin. Ich sehe einen großen Zusammenhang von Reduktion und Zufriedenheit für mich. Seit einiger Zeit lebe ich recht sparsam und fühle mich gut damit. Äußerlichkeiten verlieren ihren Wert, was aber nicht heißt, dass ich herumlaufe wie eine alte Hexe. Viel mehr ist es eine Ablösung von der Mentalität „mein Haus, mein Auto, mein Rennpferd“. Denn all das sind nur Dinge, die irgendwann verloren gehen können. Mit wenig zufrieden zu sein, ist aber etwas, das in mir ist, das mir erhalten bleibt, auch wenn sich das Außen verändert.

    LG
    Ette

    Zitat von verflixt

    Also dieser Satz ist mir ein bissl aufgestossen, wenn ich mal ehrlich sein darf.... Ich denke zwar nicht, dass du es böse oder abwertend gemeint hast, aber es hat mich geärgert.

    Na, Crevette, mir gehts da ähnlich wie verflixt. Ich empfinde dein Posting als recht arrogant. Zumal ich den Eindruck habe, dass ein ganzes Teil der Leute, die hier schreiben, weitaus mehr Fortschritte machen, als ich in deinen Postings lesen kann. Meines Erachtens musst du dich nicht mehr verbiegen, damit du denen gleichst, die sich hier anmelden, weil sie Hilfe suchen. Im Gegensatz zu vielen "Schreiberlingen" hier, weigerst du dich jedoch, dich und dein Verhalten ehrlich zu reflektieren, sondern versteckst deine co-abhängigen Strukturen hinter wortreichen Diskussionen. Suchst für alles eine Begründung dafür, nichts verändern zu müssen. Wie schreibt spedi immer so schön? Wer nichts verändern will, findet Gründe, wer etwas verändern will, findet Wege.

    Gruß und Tschüss

    Ette

    Guten Morgen,

    heute ist also mal wieder einer von Gedenktagen im Jahr, der schon rein von seinem Namen her an Trauer und Depression denken lässt. Dabei war in mir vorhin beim Aufwachen das Gefühl hochgestiegen, dass ich mich heute morgen wohl fühle. Ich lasse mir nicht vom Kalender vorgeben, wie ich mich fühle, habe ich mich also entschlossen und bin gespannt, was dieser Tag mir bringt.

    Ich wünsche allen einen Sonntag der Erholung, des Wohlfühlens und der Zufriedenheit.

    LG
    Ette

    Hallo crevette,

    "Ich will mich nicht damit abfinden, dass ich nicht krieg was ich will. "

    Das erinnert mich an die Zeit, als mein Sohn noch im Kindergartenalter war. Einkaufen endete dann oft an der Kasse mit ein "Ich will das aber!" Manchmal auf begleitet von einem bockigen Aufstampfen mit dem Fuß. Es kostet jedesmal mein ganze Verhandlungsgeschick, im klarzumachen, dass dies nicht ging. Inzwischen ist er 29 Jahre alt und hat akzeptiert, dass man nicht alles haben kann, was will. Und er ist auch aus dier Bockigkeit diesbezüglich heraus gewachsen.

    Gruß
    Ette

    Na, Kaltblütiger, stiebst du durch den Schnee? Wo treibst du dich eigentlich immer herum? Mir fehlst du hier richtig.

    Gestern abend, hab ich ein Lied gehört im Radio. Da musste ich an dich denken. Müsli-Man..... und die Interpreten ließen mich an Bundesautobahnen denken....

    Gib doch bitte mal wieder Laut. Ich mach mir ja schon fast Sorgen um dich.

    LG
    Ette

    Da haben sich doch über Nacht die Bäume vor meinen Fenstern in Zucker-Zauber-Wesen verwandelt, die sich zart und gemächlich im Winde wiegen. So wunderschön sieht Schnee aus! Doch leider wird er nur von kurzer Dauer sein. Denn vorhin, als es noch nicht ganz hell war und die Stille noch Regie führte zwischen den Häusern, hörte ich es schon überall tropfen. Ich hoffe aber, dass es heute Nachmittag noch genauso weiß ist, wie jetzt, damit einen Schneespaziergang machen kann. Leider geht es nicht gleich, denn ich habe Vieles zu erledigen, von dem ich nicht genau weiß, wie lange es dauert. Da es aber eine schöne Beschäftigung ist, ist dies auch nicht wirklich Arbeit und ich werde sie genauso genießen, wie – vielleicht, so Petrus will – den Schneespaziergang heute Nachmittag.

    LG
    Ette

    Hallo Crevette,

    könnte es eigentlich sein, dass er mit dir nicht mehr will? Auch wenn er DIR noch so wichtig ist? Und wann möchtest du diese Tatsache akzeptieren? Es geht nicht alles nach deinem Kopf und schon gar nicht, wenn andere Menschen involviert sind. Solange du das nicht akzeptieren kannst, strampelst du dich ab noch und nöcher. Sorry, aber für solche Diskussionen ist mir meine Zeit zu schade.

    LG
    Ette

    Hi Lilly,

    neiiiin, ich gebe nicht so schnell auf. Vor über einem Jahr hatte ich ein erstes Informationsgespräch, wo mir gesagt wurde, es wäre aufgrund Personalüberhang kein Bedarf. Nun hat sich im Haus einiges verändert. Neue Strukturen erfordern neue Weiterbildungen. Und so habe ich heute ganz offiziell ein Schreiben an meine Personalfrau geschickt. Kopie an meine Chefs. Nun bin ich einfach gespannt..... halt mir mal die Daumen!

    LG
    Ette

    Ihr könnt euch anstellen! Buchhaltung ist sowas von genial. Absolut logisch. War in der Schule und in der Ausbildung immer mein Lieblingsfach, obwohl ich nun auch in eine ganz andere Richtung will. Lohnbuchhaltung würde mich noch interessieren. Mal gucken.... ich bin ja noch jung.

    LG
    Ette