Beiträge von Ette

    Hallo billi,

    na, was macht der Hexenschuss? Wie geht es dir denn so? Ich weiß, dass du dir wünschst, dass jemand danach fragt, wie es dir geht. Du darfst aber auch gern ohne diese Frage von dir berichten. Ich freu mich drauf, von dir zu lesen.

    LG
    Ette

    Hi fmk,

    okay, das kann ich nachvollziehen, da ich im Moment in einer ähnlichen Situation bin. Sehe meine Fähigkeiten, die nicht auf irgendwelchen Papieren stehen und habe somit keine Möglichkeit, sie im beruflichen Umfeld einzusetzen.

    Welche Alternativen hast du ohne das Wunder? Und was würde helfen, auch in der derzeitigen Arbeitssituaion Job und Kind unter einen Hut zu bringen?

    LG
    Ette

    Hallo Jörg,

    Zitat von Lütze

    Da gibts Momente,da fällt mir wie Schuppen aus den Augen ,was S I E tat.Womit sie mich quälte.Ja,ja,ich weiss,was ich schreibe...

    Ich weiß, was du meinst. Und es war für mich alles andere als ein gutes Gefühl, als ich im nachhinein feststellte, wo ich überall manipuliert, gedroht und kontrolliert habe. Alles hinter dem Mäntelchen der Liebe. Und weil ich wollte, dass alles so geht, wie ICH will. Hab nicht danach gefragt, ob es auch das ist, was er will. Kluge Ratschläge verteilt, in denen ich davon ausging, dass das, was ich für mich für richtig hielt, auch für ihn gut wäre.

    Inzwischen kann ich mit ihm darüber reden. Aber es dauerte seine Zeit.

    Bei dir guck ich immer einmal wieder vorbei, seit dem du "noch ganz am Anfang" warst. Du bist auf einem guten Weg, habe ich das Gefühl. Ich freue mich immer, bei dir zu lesen. Auch wenn du manchmal einen schwierigen oder schlechten Tag hast. Was macht deine Frau, um mit der Situation bzw. ihrer Co-Abhängigkeit umzugehen?

    LG
    Ette

    Zitat von siri sorokin


    er sagt wieder dass er ohne mich nicht leben und trocken sein kann.....ich weiss das ist quatsch. aber es macht mich so traurig, dass ich garnichts tun kann. warscheinlich ist es jetzt höchste zeit den kontakt komplett für immer abzubrechen.

    Hallo siri,

    ich kenne das. Und die Hoffnung, das nach der Entgiftung ein guter, trockener Weg beschritten wird. Das Zerbrechen der Hoffnung, weil es kurz nach der Entgiftung bereits weitergeht mit dem Freund Alk, kenne ich ebenso.

    Dass er ohne dich angeblich nicht leben und trocken sein kann, nun, damit wird dir ganz offensichtlich die Verantwortung aufgebürdet, für seine Trockenheit zu sorgen. Solange er sich derart äußert, ist er meines Erachtens noch nicht so weit, die Verantwortung für sein Leben zu übernehmen und wirklich etwas verändern zu wollen.

    Die Trauer über die Machtlosigkeit, etwas bewirken zu können, habe ich ebenso empfunden wie du. Und es fiel mir ebenso schwer wie dir, den Kontakt abzubrechen. Dies muss jedoch nicht bedeuten, dass diese "Kontaktsperre" für immer sein muss. Aber zu mindest so lange, bis jeder von euch in der Lage ist, sein Leben alleine, ohne den anderen, auf die Reihe zu bekommen. Hier will ich dir keine unnötige Hoffnung geben. Denn es kann ebensogut sein, dass einer von euch beiden nichts an seinem Leben ändert und so ein halbwegs gesunder Kontakt nicht mehr möglich ist. Oder aber in der Veränderung feststellt, dass er ohne den Anderen besser zurecht kommt.

    Ich hatte auch erst den Ansatz, dass ER gesund werden muss, damit alles in Ordnung käme. An mir selbst habe ich wenig verändert. Als er dann aus seiner LZT zurück kam, war es so, dass er mein Co-Verhalten, das ich ja durch seine Abwesenheit nicht abgelegt hatte, nicht ertragen konnte und dann von sich aus sich zurückzog mit der Begründung, er müsse alleine klarkommen, um trocken zu werden. Das ist inzwischen drei Jahre her.

    Wir haben nun auch wieder regelmäßigen, freundschaftlichen Kontakt. Ich musste jedoch akzeptieren, dass wir zusammen keine Paarbeziehung leben können. Jedoch hat mir sein Rückzug sehr geholfen, für mich selbst etwas zu tun und somit einen großen Teil meiner co-abhängigen Strukturen verändern konnte.

    LG
    Ette

    Heute Morgen hatte ich eine Empfindung, die mir zeigte, dass ich mich ziemlich verändert habe seit der Zeit als ich mit „meinem Alki“ zusammenlebte. Ich habe mich beim Aufwachen einfach nur wohl gefühlt, weil ein freier Tag vor mir liegt. Weil ich gut geschlafen hatte und mich ausgeruht fühle. Weil ich heute der einzige Mensch bin, auf den ich Rücksicht nehmen muss.

    Das war, weiß Gott, nicht immer so. Es hat eine ganze Zeit gedauert, bis ich mich an das Leben mit mir gewöhnt habe und es nun auch genießen kann. Sicherlich gibt es Momente, wo ich gerne mit jemanden leben würde. Manchmal fehlt mir ein Ankuscheln vor dem Einschlafen oder beim Aufwachen das halbschläfrige in den Arm nehmen, das mir früher den Start in den Tag nicht so abrupt erscheinen ließ. Und manchmal fände ich es auch deutlich einfacher, nicht für den ganzen Haushaltssch....... alleine verantwortlich zu sein.

    Ich werde einfach mal versuchen, meinen Weg bis hierher aufzuschreiben. Vielleicht kann er eine Hilfe sein, Hoffnung machen, dass mit der Trennung von einem trinkenden Partner nicht alles vorbei ist. Ich dachte immer, ich bin nicht in der Lage, alleine zu leben und habe die Menschen, die dies tun, verständnislos und mit einer Art Mitleid betrachtet. Ich konnte es mir nicht vorstellen, dass jemand gerne alleine lebt. Ich konnte es mir nicht vorstellen, weil es für mich selbst unvorstellbar war.

    LG
    Ette

    Hallo wal,

    herzlich willkommen hier im Forum. Du schreibst, dass du kein Helfersyndrom hast und auch die anderen Beschreibung nicht auf dich passen. Vielleicht magst du ein eigenes Thema aufmachen, um mehr von dir und deiner Situation zu erzählen.

    Diesen Thread hat Elocin eingerichtet, damit hier Punkte gesammelt werden, an denen wir unsere Co-Abhängigkeit erkennen können. Dies ist hilfreich, um aus der Abhängigkeit zu kommen.

    Zu Anfang als ich mich mit dem Thema auseinandersetzte, war ich auch der Meinung alles andere als co-abhängig zu sein. Es war mein blinder Fleck. Etwas, was ich an mir nicht wahrnehmen konnte oder wollte. Es dauerte eine Weile, bis sich das geändert hat und ich meine eigene Abängigkeit wahr- und annehmen konnte.

    Also dann - ich freu mich auf dich in deinem neuen Thread.

    LG
    Ette

    Zitat von dagmar007


    Mit dem Job und dem ehemaligen Lebensgefährten war ich ein Wrack....

    Guten Morgen Dagmar,

    du warst ein Wrack, schreibst du, aber du hattest genau das, was für Co´s unererlässlich ist – Beziehungen. Denn dies ist die Grundstruktur von uns Co-Abhängigen. Unsere Krankheit wird auch in erster Linie dann Co-Abhängigkeit genannt, wenn sie in Zusammenhang mit einem trinkenden Angehörigen auftritt. Ohne Alki wird sie als Beziehungsabhängigkeit bezeichnet und ist gesellschaftlich ausgesprochen gewünscht. Schließlich sind die Menschen, die sich für Andere aufopfern doch recht bequeme, hilfreiche Mitglieder unserer Gesellschaft. Wenn du dir Menschen ansiehst, die unter Burnout leiden, wirst du immer wieder Co-Strukturen dahinter finden.

    LG
    Ette

    Hallo Dia,

    dank dir für die Antwort. Na, ich grüße auf jeden Fall alle die, die mich hier haben "landen" sehen und mich begleiteten.

    Inzwischen werden meine "Rückfälle" deutlich weniger und ich denke, ich werde mir dieser Tage mal überlegen, wie ein neuer Thread für mich aussehen kann. Und - wie er Mut machend sein kann... na, mal sehen.....

    LG
    Ette

    Zitat von gudi1234

    Ich hatte doch bereits als Kind Kontakt mit Alkoholikern und wollte nie mehr damit etwas zu tun haben und jetzt - ich bin reingefallen und fühle mich wie eine Fliege im Spinnennetz.


    Guten Morgen gudi,

    mir ist es erst in meiner Reha richtig bewusst geworden, dass es in meiner Ursprungsfamilie ein Alkoholproblem gab. Für mich war es als Kind selbstverständlich, dass mein Vater fast jeden Tag angeheitert nach hause kam, meine Mutter meckerte und selbst abends oftmals das himmlische ........tröpfchen auf dem Tisch hatte. Bier gehörte für mich zu den Grundnahrungsmitteln der Erwachsene. Im nachhinein ist mir dadurch einiges für mich klar geworden. Ich hab, so wie es aussieht, mit meinem Freund etwas nachgelebt, was ich aus der Kindheit kannte. Obwohl ich ebenso Stein und Bein geschworen hätte, dass ich nie einen trinkenden Mann haben wollte. Das, was wir als Kind ge- und erlebt haben, sitzt tief, sodass selbst wenn wir mit dem Kopf etwas ganz anderes wollen, sich ähnliche Strukturen immer wieder zeigen können. Als mir das klar wurde, hatte ich auch die Möglichkeit, für mich zu entscheiden, wie ich damit umgehen wollte. Als Kind hatte ich keine Chance, mich aus diesem Teufelskreis zu lösen, war quasi im Spinnennetz verstrickt. Als Erwachsene kann ich sehr wohl etwas tun. Das geht aber nicht, wenn ich mich wie eine Fliege fühle, denn die ist das Opfer. Ich bin inzwischen eher so ein alter Besen, der das Spinnennetz zerreißt und wegfegt.

    Ich kann verstehen, dass du deine Situation als Prüfung betrachtest. Prüfungen beinhalten aber immer die Chance, sie zu bestehen, etwas für sich selber daraus mitzunehmen. Gudi, es ist eine Chance, für dich etwas zu verändern und deshalb ziemlich wichtig, in dieser Situation auf DICH selbst zu achten und für DICH zu sorgen. Stell dir vor, du wärst dein eigenes Kind. Das würdest auch nicht einer solchen Situation aussetzen und es darin belassen wollen. Ich wünsch dir Kraft und Mut.

    LG
    Ette

    Hallo Ina,

    ich kann deinen Trennungsschmerz nachvollziehen und doch frage ich dich das Gleiche wie Spedi: Wäre es dir lieber, es würde so weitergehen wie jetzt? Die Fassade einer Beziehung aufrechterhalten, bis sie irgendwann aufgrund des gesteigerten Alkoholkonsums gar nicht mehr aufrecht zu erhalten ist? Mir kam meine Beziehung manchmal vor wie ein Potemkinsches Dorf. Alle dachten, wir wären so ein glückliches, harmonisches Paar, aber dahinter war nichts als Kummer, Frust und Hoffnung, dass alles gut würde, wenn er nicht mehr tränke.

    Durch die Trennung damals von meinem Freund hatten wir beide die Möglichkeit, etwas zu verändern. Er ist inzwischen seit ca. 3 Jahren trocken und ich habe mich auch ziemlich verändert in dieser Zeit. Inzwischen sehen wir uns auch häufig wieder, zumal wir beide in der Suchtkrankenhilfe tätig sind. Er bei den Betroffenen und ich bei den Co´s. Ich glaube, das hätte wir beide nicht geschafft, wenn wir zusammengeblieben wären. Im Gegenteil. Ich denke, er hätte noch mehr und schlimmer getrunken und ich wäre sicherlich irgendwann in der Psychiatrie gelandet.

    Ina, es IST jetzt schwer, ich weiß. Aber es ist auch eine gute Chance für euch beide.

    LG
    Ette

    Hallo,

    da hab ich doch grad mal in meinem Thread zurückgeblättert. Dabei kam in mir die Frage auf, wie es wohl all denen aus meinen Anfängen hier gehen mag..... Smilla, stoffel666, Larissa, Elle, BeaNRW, lavendel….. WOOOO seid ihr eigentlich alle abgeblieben?

    LG
    Ette

    Guten Morgen Ettena,

    heut morgen ist mir zu der Überschrift deines Threads noch etwas eingefallen. Kapitulation hilft nicht gegen Sucht. Aber sie half mir, meine Aufmerksamkeit auf MICH und meine eigene Entwicklung zu richten. Als ich vor der Alkoholsucht meines Freundes kapitulierte, sprich akzeptiert habe, dass ich sie nicht verändern kann, hatte ich die Energie frei, die ich für die Schaffung meiner eigenen Zufriedenheit brauchte, egal, ob er trinkt oder nicht.

    LG
    Ette

    Guten Morgen Ina,

    die Überschrift deines Threads war auch lange Zeit mein Ausspruch, als ich feststellte, dass mein Freund wieder trank. Und es hat mich wirklich krank gemacht bzw. eine latente Krankheit verstärkt. Bis ich anfing, zu akzeptieren, dass ich nichts an seiner Trinkerei ändern kann.

    Dich hier im Forum anzumelden, war ein guter Schritt. Du wirst viele ähnliche Schicksale lesen können. Und sie ähneln sich alle, egal, welchen Alters die Menschen sind, die schreiben. Denn der Alkohol unterscheidet nicht zwischen jung oder alt, arm oder reich, gebildet oder eher schlicht strukturiert.

    Herzlich willkommen hier! Ich wünsche dir, dass du von den Erfahrungen, die hier in geballter Ladung zu lesen sind, profitieren kannst und für dich einen guten Weg findest.

    LG
    Ette

    Guten Morgen ihrs,

    es freut mich, dass euch mein Genuss-Thread gefällt. Für mich ist er ein Werkzeug, mich immer wieder aufmerksam zu machen. "Genuss ist alltäglich" habe ich einmal gelesen. Hääääää? Erst im Laufe der Zeit konnte ich erkennen, was dieser Satz bedeutet. Nämlich, dass es durchaus möglich ist, jeden Tag einen genüsslichen Moment zu finden, wenn ich aufmerksam mit mir und meiner Umwelt umgehe. Den Fokus auf Angenehmes für uns zu richten. Etwas, das wir Co´s in unserem Weltrettungsbestreben viel zu oft vergessen.

    LG
    Ette

    Zitat von gudi1234

    Aber vielleicht wird ja irgendwann (ich hoffe in naher Zukunft) mal alles wieder gut und ich kann endlich in Ruhe mein Leben leben ob mit ihm oder ohne ihn.

    Guten Morgen gudi,

    "Alles wird gut" - war einer meiner Lieblingssprüche. Und ich hab mir immer die gute Fee gewünscht, da dafür sorgt, dass alles gut wird. Mein Freund würde einfach nicht mehr trinken, ich wäre glücklich und zufrieden und wenn wir nicht gestorben sind, dann leben wir noch heute.....

    Rückzug, Abstand und Dinge für mich allein in Gang zu setzen, waren schwere, aber wichtige Maßnahmen, damit für mich alles gut wurde. Und ich habe mir Hilfe für MICH geholt. Bei der Suchtberatung, in einer psychosomatischen Reha, in meiner realen SHG. Das, was fmk von seiner Mutter schreibt, wäre ansonsten sicherlich auch mein Lebensweg geworden. Dieser Weg ist auch jetzt nicht immer gerade und leicht zu gehen. Aber es ist meiner.

    Es hat eine Weil gedauert und für mich erfordert es immer wieder Auseinandersetzungen mit mir selbst, damit ich nicht rückfällig werde. Aber in der Rückschau erkenne ich nun auch die Chance, die ich durch die Krankheit meines Freundes bekam. Nämlich mich selbst weiterzuentwickeln, einen Teil des Erwachsenwerdens nachzuholen, was in meiner Lebensgeschichte zu irgendeinem Zeitpunkt nicht möglich gewesen war, weil ich genau wie fmk zu früh mit Pflichten betraut war, die mich überforderten und mir die Kraft für meine eigene Entwicklung raubten.

    Ich wünsche dir Mut und Kraft, auch für dich den richtigen Weg zu finden.

    LG
    Ette

    Zitat von Karotte


    Einer meiner Copunkte ist: Das ich mich viel zu sehr von anderen und deren Stimmung abhängig mache...manchmal Dinge tue, die ich für mich anders machen würde, aber damit der andere nicht sauer, oder traurig oder wütend is...handel ich nach seiner Vorstellung.

    Guten Morgen,

    Karotte, ja, dieses Verhalten kenne ich von mir selber auch. Inzwischen habe mich davon freigemacht, mich als eine Art negativen Nabel der Welt zu sehen, der für alles und jedes verantwortlich ist. Wenn jemand wütend ist, weil ich nicht so reagiere, wie er es sich vorstellt, ist es aber ganz alleine sein Ding. Ich muss lediglich die Stärke haben, damit umzugehen, dass ich nicht von jedem umsäußelt und gern gehabt werde. Meine Meinung äußern, meine Bedürfnisse geltend machen, auch auf die Gefahr hin, abgelehnt zu werden. In meiner tiefsten Co-Phase war es mir wichtig, mit allen Menschen klarzukommen. Ein Ding der Unmöglichkeit, wenn ich mich selbst ernstnehmen will.

    Noch etwas ist mir aufgefallen. Früher bin ich oft verschnupft und heiser zur Arbeit gedackelt, um zu zeigen wie pflichtbewusst und unersetzlich ich bin. Geschafft hab ich nicht viel mit einer Grippe und honoriert hat es auch nie jemand, dass ich trotz Krankheit zur Arbeit ging. Inzwischen sorge ich dafür, dass ich die Ruhe zum Gesundwerden habe und bleibe ein paar Tage zu hause. An sich eine Selbstverständlichkeit, die niemand negiert. Früher hatte ich angenommen, dass ich mit einer krankheitsbedingten Auszeit negativ auffalle, weil dann nix mehr richtig läuft. Es geht aber auch ohne mich, nur war ich in meinen Co-Strukturen so vermessen, anzunehmen, dass ich unersetzlich sei.

    LG
    Ette

    Hallo ihr alle,

    Elo hat recht. Der Besuch eines Coaches oder Lebensberaters als erste Krisenintervention kann hilfreich sein. Ich lege neuen Gruppenmitgliedern nahe, eine Suchtberatungsstelle aufzusuchen. Aus meiner Arbeit als Gruppenleiterin weiß ich, dass unsere hiesige Suchtberatungsstelle Angehörigen immer auch eine Psychotherapie empfiehlt, um eine nachhaltige Genesung von den Abhängigkeitsstrukturen zu bewirken.

    Und wie Elo auch schreibt, gerade mit Ängsten sollte man nicht alleine "herumdoktoren". Zumal die Be- und Verarbeitung von Ängsten mit professioneller Hilfe eine gute Aussicht auf Heilerfolg hat.

    LG
    Ette

    Guten Morgen Karl,

    kann ich verstehen, dass du nichts abgeben willst. Ist ja auch eine Schw.....arbeit, die Dinger zu verarbeiten. Allerdings.....die Gedanken, die hochkommen, die wären ja schon mal interessant....

    Ich wünsch dir einen genüsslichen Tag.

    LG
    Ette

    Zitat von crevette

    - wieso ist das nicht mein Gefühl, sonder das eines anderen, das ich mir "anziehe"??? Wenn ich am TV sehe, wie jemand eine halbe Million ergattert und ich freu mich für den dann zieh ich mir doch nicht sein Gefühl an! Oder???

    Guten Morgen crevette,

    ich denke nicht, dass ich es dir erklären kann. Du wirst es dann verstehen, wenn du es zulassen kannst und willst. Wie Spedi immer so schön schreibt - wer will, findet Weg, wer nicht will, Gründe.

    LG
    Ette