hi laura
erstmal vorneweg - du darfst hier soviel schreiben wie du willst - das wichtigste ist das es dir gut tut. mir hilft das schreiben hier sehr, danach gehts mir immer besser... kanns also nur weiterempfehlen 
puh, wenn ich das so durchlese hab ich den eindruck das du da verdammt tief mit drinnen steckst
irgendwie hab ich das gefühl das du diejenige in der familie bist wo sich um vieles kümmert
und das obwohl du (auch wenn volljährig, das spielt keine rolle) das kind bist. es ist aufgabe deiner eltern sich um dich zu kümmern, nicht du dich um sie und speziell deinen vater. leider kommt das viel zu häufig in alkoholikerfamilien vor 
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noch? versteh ich das richtig und es ist dein auszug geplant?
wäre ne gute entscheidung in meinen augen - ich bin mit 16 ausgezogen und bin verdammt froh drum - auch wenn ich noch viel von daheim mitbekommen hab, meine mutter wohnt nicht weit weg von mir. aber ne wohnung is einfach ein eigenes reich, ein rückzugsort. nicht zu vergessen wie weh es tut zuzusehn wie sich ein elternteil kaputt macht...
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Ich spreche mit niemandem außer meinen Schwestern und meiner Mutter darüber. Ich schäme mich zu sehr dafür.
geschämt hab ich mich früher auch, etz nicht mehr. ich kann nichts für das was meine eltern tun oder nicht tun, ich konnte sie mir auch nicht aussuchen. dein vater ist krank, alkoholsucht ist eine krankheit wie jede andere auch - nur leider (ich noch nicht so) von der gesellschaft akzeptiert - fehlende aufklärung wird da wohl unter anderem eine rolle spielen. und das würde ich dir auch empfehlen, das du dich informierst über die krankheit - nicht um deinen vater zu helfen sondern für dich! richtig verstehn werden wir diese krankheit nicht, aber zumindest ansatzweise - mir hat das zum teil geholfen zu verstehn das ich meiner mutter nicht helfen kann - nur wenn sie will und sich selber hilfe sucht, nur dann hat sie eine chance trocken zu werden. ich als kind bin da machtlos.
ich finde es schon mal gut, das ihr immerhin innerhalb der familie darüber redet, aber wichtig wären für dich auch weitere ansprechpartner. ich bin verdammt froh das ich freunde (und ganz besonders meine beste freundin) habe mit denen ich jederzeit drüber reden kann. wie wärs wenn du den anfang bei deinem freund machst, er wird dich ganz bestimmt nicht in irgendeiner weise verurteilen. meinst du nicht das er wissen sollte was dich bedrückt? das es dir nicht gut geht merkt er bestimmt, da bin ich mir sicher.
etz hör ich aber erstmal auf, glaub es ist dann doch ganz schön viel geworden, hoffe du meldest dich bald wieder.
liebe grüße