Beiträge von Jürgen

    Hallo Oliver,
    nichts überstürzen, mach langsam weiter, du bestimmst das Tempo. Es ist bei jedem verschieden.
    Bei mir hat das auch gedauert, bis ich so den tiefen Sinn erkannt habe.
    Und wenn dir das hilft zur Zeit mit jedem neuen Tag, dann ist das gut, du bist weiter trocken, und mit jedem neuen Tag, kommst du einen Schritt weiter.
    Übrigens, ich mach das heute noch, morgens intensiv in den Spiegel schauen, und ich freu mich jedesmal, mich zu erkennen, nüchtern.
    Das hat was.
    LG
    Jürgen

    Hallo Pia,
    erstmal danke für deine Offenheit, du siehst selber es steckt viel mehr dahinter,als was man so am Anfang sieht. Das ist denk ich bei jedem so.
    Bei deinen Eltern hast du ja gut gehandelt, sehr konsequent, klasse.
    Und das in deiner Familie, die spüren was, die haben Gefühl, du spürst es ja auch, das es anders ist wie die früheren Versuche. Das ist ein gutes Zeichen für dich.
    Angst ist ein Mangel an Selbstbewußtsein, das kommt wieder zurück.Zur Zeit kommt die Angst, sporadisch über dich. Nihm sie hin und nihm sie als Chance in dich zu gehen, und dich zu hinterfragen, was ist los mit mir, wo kommt das her, was kann ich dagegen machen.
    Und wenn du dich 3 mal umziehst hast du mehr zeit darüber nachzudenken. Mach mal ne Pause, die Frage kannst nur du dir beantworten.
    Ängste sind auf alle Fälle Hinweise, das irgendwas nicht rund läuft .
    Sei vorsichtig mit dir.
    LG
    Jürgen

    Hallo Jim,
    irgendwann hab ich auch abends nur Bier getrunken, konnte ein paar Tage aufhören, so schlimm ist es ja nicht.So betrügt man sich selber, das kann über Jahre gehen, man funktioniert mehr oder weniger, die seelische Abhängigkeit kriegt man in seiner Welt nicht so mit.
    Die Flasche Bier ist Mittags schon im Kopf aufgemacht und so geht das seinen Gang.
    Du must wissen was du willst mit aller nötigen Konsequenz, da schließ ich mich den anderen Postings an.
    Geh in dich, überleg was du willst, die Tür ist offen hier, einen Fuß hast du schon drin.
    Nun folgen die weiteren Schritte, wenn du den willst und innerlich bereit dazu bist, kannst du die Tür mit voller Wucht aufstoßen.
    LG
    Jürgen

    Hallo Koko,
    das sind schon interessante Gedankengänge.
    Vielleicht fühlst du dich nicht wohl in deiner Haut.?
    Du bist da schon auf dem richtigen Weg, horch weiter in dich rein.Es liegt in dir. Und all die Jahre gehen nicht spurlos an Körper und Seele vorbei.
    Und wir vergessen dich nicht.
    LG
    Jürgen

    Hallo Daya,
    sie hat aber erreicht was sie wollte, du hast ein schlechtes Gewissen und machst dir noch Gedanken was sie an hat.
    Nächstes Mal liest dein Buch, an der Arbeitslosigkeit kannst du nichts ändern. Aber an deinen Verhaltensweisen schon. Das gehört auch zum trocken werden dazu, und nicht zu knapp.
    Kopf hoch, das wird schon, Geduld mit dir.
    LG
    Jürgen

    Hallo Spedi,
    auf diesem Wege.
    Grad hab ich deine Postings bei mir am Anfang gelesen, Oliver hat mich draufgebracht.
    Ja Simone,
    Ich bin dankbar, das Spedi so offen war und ihre Meinung bei mir genauso ,wie bei dir, vertreten hat.
    Und ich kann nicht behaupten, das es mich krank gemacht hat.Im Gegenteil.
    Der Alkohol macht Krank, und seine psyschischen Begleiterscheinungen, die jeder mehr oder weniger mit sich rumschleppt.
    LG
    Jürgen

    Hallo sumoon,
    das tu jeden Abend ein paar Minuten vor dem einschlafen, die zeit nehm ich für mich.Denk so, was war gut heute, wie hat es sich angefühlt.
    Was bleibt so hängen von einem ganzen Tag, was hat mich bewegt, wie ging es mir dabei.
    Man bekommt so ein Gefühl für sich selber, so seh ich es.
    Und ein Gefühl für Gefühle, das geht ja so dahin im Lauf der Jahre unter Alkohol. Mehr oder weniger.
    LG
    Jürgen

    Hallo Oliver,
    deine Familie und 2 Freunde, das hast du viel in Händen, halt dies fest.Und je mehr die alte Welt stirbt, umso mehr öffnet sich eine neue Welt.
    Erst jetzt kannst du leben wie du willst, ohne Entscheidungen die durch Alkohol beeinflußt werden.
    Du solltest auch bedenken, bei dir waren es 30, bei mir so 25 Jahre, die uns der Alkohol begleitet hat.Deswegen kommt dir auch alles komplizierter vor. Es ist ungewohnt für uns, und das hast du gut ausgedrückt:
    Es erfordert Eigeninitiative, das kann dir Flügel geben, deine eigenen Entscheidungen zu treffen.
    Was du so schreibst , das kann ich alles nachvollziehen,echt gut.
    LG
    Jürgen

    Hallo Oliver,
    du bist genauso wie alle anderen hier nicht abgeschrieben, mich eingeschlossen. Nur zeigt sich jetz wer zu dir steht, das ist wichtig, das sich die Spreu vom Weizen trennt.
    Und das was sich da im Kopf abspielt ist das heimtückische an unserer Krankheit, und es kann nur derjenige verstehen der das mit gemacht hat.
    Diese Achterbahnfahrt der Gefühle ist nicht ohne,es wird besser Oliver, mit der Zeit.Denk nicht was sein wird, denk an jetzt und heute, was du dagegen für dich tun kannst.Red mit jemanden, schreib, egal was hilft, probier alles aus.
    Heute, und laß dich da nicht runterziehen.
    Manchmal ist es auch besser die Welle über einen kommen zulassen,und mal ruhig innehalten.
    Du hast alle Zeit der Welt
    LG
    Jürgen.

    Hallo Elke,
    beeindruckend, jetzt auch noch LZT mit Kind, es geht alles, wenn man/Frau an sich dranbleibt.
    Sei froh das dirs schlecht geworden ist und es dir auch bei Alkohol so wird.
    Behalt dir den instinktiven, ursprünglichen Schutzt bei.
    LG
    Jürgen

    Hallo Daya,
    du raffst dich nicht auf, in dir hängt die bleiernde Müdigkeit, die schon auf die Lebensweise mit Alkohol in den letzten Jahren zusammenhängt.
    Das ist der Ballast des Alkohols den man mit sich rumschleppt.
    Und wenn du den Problemen aus dem Weg gehst und nennst es dann Erholung im Bett, dann kommt dir das doch bestimmt bekannt vor.Und dann auch noch meditatives Tanzen deswegen ausfallen zulassen, denk an dich und nicht an die Probleme deiner Tochter, das zieht dich doch mit rein, das merkt man doch aus deinen Zeilen.
    Denk mehr an dich und deine Bedürfnisse.
    LG
    Jürgen

    Hallo Oliver,
    gut als Braumeister arbeite ich nicht mehr, find ich immernoch die logische Konsquenz, wenn man vor dem Alkohol kapituliert hat, und die Trockenheit an oberster Stelle steht.
    Und Provoziert ist nicht das richtige Wort.Es war eher ein Gefühl der Angst mich , wobei ich froh bin das ich das hatte. Allgemein sei gesagt dazu, das zeigt meine Erfahrung hier, jeder bestimmte Verknüpfungen oder Situationen mit Alk verbindet. Das können die unglaublichsten Dinge sein. Deswegen war und ist es für mich wichtig, die Dinge auszuschließen die so wie bei mir, klar auf der Hand lagen.
    Dewegen ist das immernoch aktuelll wie meine Krankheit.
    Ich bin Alkoholiker und bleib es.Heut bezeichne ich mich als trockener Alkoholiker, der den Schnee von gestern nicht zur Lawine werden lassen will.
    Ich will dir nur mal eine Verknüpfung von mir zu Alkohol letzt erzählen:
    Duschshampoon mit Cocos,aufeinmal hat ich eine Erinnerung an die 80er Jahre, da war damals so ein Mischgetränk mit Cocos total in.
    Ich hab dewegen kein Saufdruck bekommen, aber die Gedanken waren da an das Getränk.
    Ich trink auch kein Cola mehr, wegen Mischgetränke.
    Ich hab da für mich einen natürlichen Schutz entwickelt, geschadet hat es mir nicht, sorgsamer und achtsamern mit mir umzugehen.Dadurch lernt man sich auch besser kennen.
    Ganz schön viel für eine Frage, aber da siehst du mal an diesem Beispiel wie vielschichtig unsere Krankheit ist, und wie verschieden das alles sein kann.
    LG
    Jürgen

    Hallo Koko,
    das hast du gut erkannt mit den Depressionen, die früher schlimmer waren. Alkohol verstärkt diese ungemein oder führt dich in sie rein, wie man es nihmt.
    Der Alkohol ist weg, und schon hast du keine Angst mehr vor der dunklen Jahreszeit.
    Laß die Sonne weiter scheinen in dir.
    Und das ist auch eine positive Veränderung, du achtest auf dich und bleibst eine Woche daheim.
    LG
    Jürgen

    Hallo Frank,
    mit Traumdeutung hab ich nicht viel am Hut. Was ich von mir weiß, und auch aus deinen Zeilen lese. Du bist offen für dich, für andere, du kommst an Sachen in dir ran.
    Das ist alles manchmal ein bischen viel für Körper und Seele. Irgendwo muss es verarbeitet werden z.B.im Traum.
    Ich konnte während meiner Saufzeit gar nicht mehr träumen. Es kommt wieder seit einigen Monaten, da bin ich froh drum.
    LG
    Jürgen