Weil es mir dann leichter fallen würde, es zu akzeptieren
Eine Frage, die mich gerade umtreibt. Wie nahe steht Maeron an einem Rückfall? Hast du es dir schonmal gedanklich durchgespielt? Scheinst dich ja echt zu quälen.
Weil es mir dann leichter fallen würde, es zu akzeptieren
Eine Frage, die mich gerade umtreibt. Wie nahe steht Maeron an einem Rückfall? Hast du es dir schonmal gedanklich durchgespielt? Scheinst dich ja echt zu quälen.
dass man ein größeres Repertoire eines Handlungsspielraumes hat, auch um dann eigenständige Entscheidungen zu treffen, die wahrlich nicht einfach sind.
wer ist man?
'Umstände führen nie zum Alkoholismus'.
Ich denke so einfach ist es nicht.
Und aus einem anderen Thread
Ich denke, so einfach ist es nicht. I
Wenn ich diesen Satz lese, kommt er entweder aus einer CO Ecke oder bei einem noch nassen Alkoholiker.
Da frage ich mich. Wird sich nicht zuweilen eine Mauer aufgebaut, um sich dahinter zu verstecken. Die Opferrolle eingenommen und sich erstmal selbst handlungsunfähig erklärt? Auf Zeit gespielt? Ist der CO oder Alkoholiker eigentlich schon so weit etwas für sich zu tun oder muss er noch ein paar Runden schwimmen?
Natürlich und das unbenommen mag der Weg steinig werden und es braucht Informationen, aber mit einer ständigen Diskussion, was alles zu beachten wäre, alles wichtig ist und da und da noch eine Information braucht, ist ja nichts erreicht.
Als ich trocken werden konnte, hatte ich keinen Gedanken daran verschwendet, ob es einfach ist. Es war notwendig.
Hallo Berni,
ich habe dieses Thema aus Unfugs Thread in deinem Thread verschoben. Sonst wird der andere Thread verwässert.
Darüber sollten wir ernsthaft nachdenken.
mal zur Erinnerung, hier ist ein Selbsthilfeforum für CO oder Alkoholiker und keine Beratungsstelle für Finanzdienstleistungen oder wie beute ich den Alkoholiker aus. Es geht vordergründig um die eigene Erkrankung.
Hallo,
das ist unfug77 Thread, da geht es mittlerweile um was ganz anderes.
wenn sie tatsächlich zur Suchtberatung möchte , werde ich sie dort hin begleiten. schon allein deshalb weil sie nicht selber fahren kann.
Unter Zwang in die Suchberatung wird nicht viel bringen. Bin gespannt, ob sie ihr Vorhaben umsetzen will oder es nur ein Versprechen war, was unter der Rubrik. "Beruhige mal die Meckerer", läuft.![]()
Willkommen bei uns ,
ich komme mal zu dir rüber. In einem anderen Thread hast du eine Frage gestellt.
ändert sich dann nicht etwas in dem "System - heimlich trinken"..
Das System heißt Sucht. Solange die Sucht nicht gestoppt wird, wird sie bedient. Das nur aus der Motivation des Süchtigen heraus.
Gegenfrage, ändert sich irgendwas, was am System beim Co Abhängige, wenn er den Alkoholiker "überführt" hat? Hört er dann auf, nachzuschauen, ob der Alkoholiker heimlich trinkt? Warum schaut er denn überhaupt nach?
Ich kann immer nur in dem hier und jetzt reden.
Und das ist gut so.
Ich kann mich an die Anfangszeit zurückbesinnen, wo und welche Stolpersteine bei mir waren. Ich kann aus den 17 Jahren gesammelte Forums-Erfahrungen mit einer geschriebenen Post abgleichen
So zu sagen aus deiner Sicht aus in die Zukunft schauen.
Auch wenn der Mensch individuell ist, ist es die Sucht nicht. Die läuft meist nach Schema F ab. Ich hatte damals alles aufgesaugt, was ich so an mögliche Stolpersteine auf mich zukommen könnte, war ja nicht schlimm es zu wissen.
Ich habe kein Problem mit Alkohol. Ich habe das auch mit meiner Frau besprochen. Sie kann überall und immer trinken, wenn sie will. Ich habe auch keine Probleme damit, wenn um mich herum getrunken wird. Ich habe festgestellt, daß mir das nicht im geringsten etwas ausmacht. Im Gegenteil, selbstbewusst beobachte ich die Menschen um mich herum, wie sie trinken und bin so froh, das ich das nicht mehr muss.
Und da sehe ich eine Gefahr. Ich kann zuvor nie ausschließen, ob es mir etwas ausmacht oder nicht. Ich bin nicht jeden Tag gut gelaunt. Nicht jeden Tag gesundheitlich auf der Höhe. Oder emotional gefestigt. Und dann sitze ich eine Handbreit vom Glas weg.
Nun ist der Weg in die Sucht schleichend. Jedoch auch der Weg in den Rückfall. Gerade wenn ich denke, ich habe alles in Griff, kann dagegen halten oder mein Selbstbewusstsein ist höher als die notwendige Demut.
Ich stehe noch ganz am Anfang. Aber alle, die mit mir zutun haben sagen, das ich auf einem guten Weg bin.
Ein wenig kritischer hinterfragt. Findest du es selbst auch auf einem guten Weg zu sein? Hast ja 8 Monate hinter dir.
Aus der Fülle der Angebote, sich das passende auszuwählen, ist allerdings ohne Vorwissen, aber mit dem durch Alkohol doch etwas vernebeltem Kopf, irre schwer.
Da gebe ich dir vollkommen recht, war bei mir nicht anders.
Mein Weg war nach der ambulanten Entgiftung und trotz der Empfehlung eines Arztes Therapie machen zu "müssen", der Gang zu den Profis. Profis in der Form von langjährige trockenen Alkoholiker. Die hatten ja was richtig gemacht. Ich hatte auch das Glück dieses Forum gefunden zu haben, was damals eine unmissverständliche klare Linie verfolgte. Kein Beschönigungen oder langes herumdoktern.
Eine Beratung oder eine Therapie sollte vom Prinzip "Hilfe zur Selbsthilfe" bieten.
So sieht es aus. Nicht die Hilfe, die mir übergestülpt wird, hilft. Nicht die Masse der Hilfe, die ich in Anspruch nehme, macht mich trocken.
Nur das Umsetzen davon. Tun muss man tun.
Ich bin ja schon ein paar Tage trocken
und kenne die Anfangseuphorie, wenn über Therapien, Therapeuten, reale oder online SHG gesprochen wird. Das eigene gute Gefühl getragen von der Nüchternheit soll man sich auch lange beibehalten.
Aber alles, was für den Einzelnen gut ist, ist für den anderen nichts. Wir hier in Deutschland haben auch noch das unglaubliche Glück unter hunderte Hilfsangebote wählen zu können.
Für mich und da spreche ich auch nur für mich, wird mir vieles zu inflationär eingesetzt. Als Allheilmittel angepriesen. Nicht jeder Arzt ist auf Sucht Fragen spezialisiert und er handelt eben nur nach dem medizinischen Schema F.
Das trocken werden und bleiben findet im realen Leben satt. Da muss ich raus aus der "Käseglocke" und mein Leben nüchtern so gestalten und auch in der Lage sein ohne jegliche Hilfsmittel trocken zu bleiben.
Aber um es mal positiv zu beschreiben. Es funktioniert. Das Forum ist voll mit Langzeittrockenen.![]()
Bist Du in einer Selbsthilfegruppe?
Zur Info. Wir sind hier eine Selbsthilfegruppe.
Hallo Stromer
ich finde deine Offenheit und den Umgang mit deiner Sucht bemerkenswert. Je schonungsloser ich mit mir und der Sucht umgegangen bin, umso sicherer wurde mein Weg.
Weiter so!
Ich finde es gut, dass du bei allem, was auf dich so hereinprasselt dich reflektiert.
Was ich nahe legen wollte ist lediglich die Glaubwürdigkeit der Aussage, mehr nicht.
Und nun komme ich zu diesem Punkt. Was habe ich persönlich davon, wenn ich einen Alkoholiker überführe? Es ändert sich ja nichts, außer dass ich eventuell eine Genugtuung erfahre.
Der Alkoholiker weiß es ja schon weitaus länger als der "Impulsgeber" und wird sich so lange herauswinden, bis er von sich aus etwas tun möchte. Zumindest ist das meine Erfahrung. Ich kenne auch keinen Langzeittrocknen, der aufgrund nur von Druck von außen aufgehört hat.
Wenn die 73 jährige Mutter sowieso jeden Tag 1/3 Flasche Vodka trinkt, was 300ml entspricht, wo ist denn das Problem wegen der 100ml?
Was qualifiziert dich eigentlich solche Aussagen zu treffen? Welches Wissen hast du, dass du eine Ferndiagnose aus eine Post heraus zu machen. Und was ist, wenn es schiefgeht? unfug77 , analog deines Namens, das ist Unfug.
Hier werden nur Ratschläge und Tipps vorgetragen, niemand muss hier irgendwelche Ratschläge in die Tat umsetzen, aber vielleicht reicht es ja, um den einen oder anderen ins Grübeln zu versetzen, die Augen zu öffnen, oder die eigene Beobachtungen / Vermutungen zu bewerten.....
Das ist der verkehrte Ansatzpunkt.
Hier werden Erfahrungen ausgetauscht und wir sind auch keine Beratungsstelle. Wir sind auch nicht da, um andere die Augen zu öffnen. Und dein Ratschlag hier ist, gelinde Mal gesagt, Bullshit. Gefährlich und nicht zu Ende gedacht.
unfug77 , du wirst nichts ändern können, egal wie hart das ist, das kann nur der Süchtige für sich selbst.
Hallo zusammen,
das ist der Vorstellungsbereich und der Thread von Unfug77 und dient nicht zum allgemeinen Austausch.
unfug77 , wenn du dich hier im Forum austauschen möchtest, dann bewirb dich bitte über folgenden Link.
Von aussen könnten z.B. Psychologen oder Sozialarbeiter ja eventuell durchaus Gründe sehen, warum derjenige in die Sucht abgeglitten ist?
Psychologen oder Sozialtherapeuten schon. Ist ihr Job.
Für mich sind es Annahmen, Hypothesen oder Begleitumstände, die eine Sucht begünstigen können, aber keine Gründe, die dazu führen. Dazu müsste ich, mal übertrieben gesagt, jede Minute meines Lebens analysieren, was mich zur Sucht getrieben hätte.
Das wäre aus heutiger Sicht auch nur schemenhaft herzustellen, da sich die Erinnerungen in den Jahren verschwimmen. Je mehr Verbindungen ich zur Sucht suche, umso mehr Gründe würden mir heute bleiben, um wieder anzufangen. Mir bleibt also nur die Erkenntnis, dass die Sucht der treibende Faktor ist, dass ich gesoffen habe oder wieder anfange zu saufen.
Ich muss aber auch zugestehen, dass ich sehr zwiegespalten von der „Allzweckwaffe“ Psychologen oder Therapien bin. Wird mir zu schnell empfohlen. Ich habe auch dazu eigene Erfahrungen sammeln können.
Viele Alkoholiker hilft es, und sie haben dadurch einen Anker für ihre Trockenheit. Mag auch helfen, dass sie ihre „vor der Sucht Erkrankungen“ besser zu verstehen.
Mal zum Nachdenken. Ich habe sehr viele Festivitäten, viele Feiern und Veranstaltungen hinter mir und fühlte mich da auch wohl und trank fröhlich mit. Ist das nun ein Grund gewesen, Alkoholiker zu werden, weil es mir gut ging? Muss ich da heute aufpassen, dass es mir nicht gut geht?
Wäre dann rund um die Uhr mein Verhalten der Grund Alkoholiker geworden zu sein?.
Krieg schließe ich mal aus und bin froh in einem Land zu leben was seit fast 80 Jahren kein Krieg mehr geführt hat
Ich denke so einfach ist es nicht.
Oh doch, so einfach ist das für mich.
Man wird ja nicht innerhalb von ein, zwei Monate alkoholabhängig. Zumindest kenne ich keinen.
Ich bin nicht zu meinem Alkoholismus gezwungen worden. Lebensumstände begünstigen zwar mein Trinken, aber ich wusste auch, dass es zu einer Sucht kommen kann. Freiwillig in die Sucht gesoffen habe ich mich nicht. Den Absprung nicht geschafft, das war mein Problem.
Und Leute mit posttraumatischen Störungen lassen sich meist auch auf dieses immer und überall verfügbare Betäubungsmittel ein.
Hier im Forum wimmelt es von User, die Posttraumatische Störungen haben. Warum saufen sie nicht oder nahmen keine Drogen? Warum war in meinem nahen Umfeld ich der einzige, der süchtig geworden ist?
Erklärungen und Rechtfertigungen für die Sucht zu suchen heißt nichts anderes, sich nicht eingestehen zu wollen, dass jeder seinen Teil dazu beiträgt, süchtig zu werden. Ich spreche nicht von Schuld. Schuldzuweisungen lösen ja nicht das Problem.
Beispiel.
Wenn du dich trennen würdest, würde deine Frau sofort aufhören zu saufen? Oder? Denn der Grund wäre ja weg. Dann wäre doch Ihre Welt wieder in Ordnung.
Nasse Alkoholiker haben es so an sich, dass sie die Schuld für Ihre Abhängigkeit immer jemand anderes zuschiebt. Umstände führen nie zum Alkoholismus. Wer das von sich behauptet, hätte sich bewusst in die Abhängigkeit gesoffen.
Wissen eure Partner, egal ob Betroffene/r oder Co., ob ihr hier im Forum aktiv seid oder nicht? Was wäre die bessere Strategie?
Nun ist das deine Selbsthilfegruppe und ich empfehle dringend es auch nur, als Deine zu belassen. Natürlich ist Theorie und Praxis ein Unterschied. Jedoch was du zurzeit hast, ist eben die Realität und das Umsetzen liegt alleine an dir.
Wir hier haben ja nichts davon, was du tust oder wie du handelst.
Auch bekomme ich von ihr als Alkoholikerin häufig Schuldgefühle untergejubelt, ich sei nun mal an ihrer Sauferei schuld.
Nur solang wie du es für dich zulässt. Warum säufst du nicht, es belastet dich ja auch?