Beiträge von Hartmut

    Hallo Nisi

    als Erstes vorweg. Es gibt keine Schablone für einen Alkoholiker oder eine Zeitspanne bis er ein Alkoholiker ist oder rückfällig wird. Jedoch wäre es schon ungewöhnlich, wenn ein Mensch mit 4,6 Promille nicht an Alkohol gewöhnt wäre.

    Zitat

    Noch eine Frage wäre wie viel Jahre habt ihr euer Alkoholproblem geleugnet und wie lange hat es gedauert bis ihr was dagegen gemacht habt und wirklich trocken wart

    Nun leugnet ein Alkoholiker sein Problem nicht, meist nimmt es als Solches nicht wahr. Und wenn er es wahr nimmt will er es nicht wahr haben und verteidigt solange sein Saufen bis er sein persönlichen Tiefpunkt hat.

    Gruß Hartmut

    Hallo mo1009,

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    Momentan bin ich nich nicht soweit den ultimativen Schritt zu machen. Aber es ist alles vorbereitet, sollte ich soweit sein.

    Das kommt mir als Alkoholiker bekannt vor. Ich hörte mich jahrelang sagen „Morgen höre ich auf, ganz sicher) 😉

    Ich wünsche dir das du einen Weg findest der dich "entspannt" glücklich werden lässt.

    Gruß Hartmut

    Hallo Moni

    er schafft sich nur ein Zeitpuffer, um in Ruhe weiter saufen zu können. Du machst es ja, zwar mit Unmutsäußerungen, problemlos mit. Also ist die Welt in Ordnung. Solange du für dich keine Konsequenzen ziehst, (es geht hier ja um dich) solange stößt du weiterhin auf „Fragen, die für dich keine Antwort geben“ Es gibt nur eine Antwort auf die Fragen. Er müsste von sich auf aufhören zu saufen. Und zwar nur von sich aus.
    Macht er es nicht, weil er noch nicht soweit ist, dann bleiben dir nur 2 Sachen übrig. Du machst es weiterhin mit und jammerst über die Situation oder du ziehst für dich Konsequenzen damit du wieder zufrieden und ohne Ängste, glücklich werden kannst.

    Gruß Hartmut

    Hallo Melina

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    Eine fällt mir aber gerade noch ein: Belügt sich ein Alkoholiker auch selbst oder gezielt nur die Angehörigen um in Ruhe weiter trinken zu können. Also ist es mehr Manipulation oder glaubt er selbst, was er sagt?

    Wie Sunshine es schon beantwortet hat war es auch bei mir. Nun ist es nicht nur wegen Außen und seinem Umfeld wegen. Man belügt sich solange selbst, bis man es auch selbst glaubt.

    Zitat

    Neulich hat er aber ganz offiziell sein Hefeweizen getrunken und ist trotzdem noch parallel an den Wein gegangen

    Er hatte sein „Level" noch nicht erreicht was er als Süchtiger für sich braucht. . Da geht es auch nicht um Wein, Bier oder Schnaps. In Wein ist mehr Alkohol wie in Bier. Da geht es eben schneller. Zudem man als Alkoholiker immer unter Druck steht und nicht weiß wie man wieder an den Stoff kommt und haut dann alles schnell weg.

    Gruß Hartmut

    Hallo Lilli1990,

    wie bei deiner Freischaltung im Vorstellungsbereich erwähnt, werden die Schreibrechte für den offenen Bereich für einen Monat freigeschaltet. So kann man das Forum kennenlernen, sich orientieren und austauschen. Für eine Fortführung ist ein Antrag für den erweiterten Bereich notwendig.

    Damit kannst du weiterhin den offenen Bereich (blau) nutzen. Zusätzlich steht dir dann der geschützte Forenbereich (grün) zur Verfügung. Dieser kann im www nicht gefunden werden.

    Hier nochmal der Link.
    https://alkoholiker-forum.de/erweiterter-zugang


    Ich hoffe, du hast schon etwas für dich erfahren können und wenn du den Erfahrungsaustausch vertiefen möchtest, würden wir uns darüber freuen.

    Gruß Hartmut

    Hallo zusammen,

    Erkenntnis Alkoholiker hatten wir sicherlich schon mal aber nun mal die Diskussion aus meiner Sichtweise.

    Aus meiner Erfahrung heraus kann die Erkenntnis Alkoholiker zu sein nur von einem selbst kommen.

    Das Herantragen, sei es der Arzt, Freunde, Bekannte, Familie oder die SHG waren zwar eine Überlegung wert, habe ich jedoch schnell in die Tonne getreten, weil ich eben noch nicht soweit war. Auch die ganzen Bücher und Hilfsmaßnahmen was da so einen an den Kopf geschmissen wird sind nebensächlich gewesen. Besonders die „Hobby Psychologen mit ausgeprägten "Helfer Syndrom“ auf beiden Seiten der Medaille hatte ich besonders geliebt. Nein das war nichts.

    Meine Überzeugung. Es kann keine Erkenntnis reingedrückt werden. Die Erkenntnis kam kurz vor dem Anmelden.

    Wer meldet sich schon freiwillig in einem Alkoholiker Forum an, wenn er keine Erkenntnis hat? Ich hätte auch so aufhören können, funktionierte aber nicht. Ab diesen Zeitpunkt ging es mir doch nur noch ums wahrhaben wollen und „Wie komme ich jetzt aus dieser Nummer raus“

    Was ich schnell feststellen konnte war, dass es zwischen „nassen und trockenen“ Alkoholiker ein gleiches Verhaltensmuster gibt. Es gab auf beide Seiten diejenigen, die nicht nur vehement ihre „Hilfe“ überstülpen wollten, sondern auch überzeugen wollten das ich entweder kein oder doch Alkoholiker bin. Das hatte alles nichts mit mir zu tun. Ich musste mir doch klar werden in der Birne.

    Hilfestellung ersetzt nicht eigen Selbsthilfe. Ich glaube das ist der Schlüssel für einen guten Weg

    Über weitere „eigene Erfahrungen" würde ich mich freuen. Es soll kein wissenschaftliches fundiertes oder eine angelesene Diskussion werden.

    Gruß Hartmut

    Hallo Jessica,

    wie Karsten schon geschrieben kannst du dich gerne im Vorstellungsbereich melden. Da deine kostenfreie Monatsfrist schon länger abgelaufen ist, wurde nun die Schreibrechte für den offen Bereich deaktiviert. Ich öffne jedoch den Thread wieder, damit eventuell ein Feedback von anderen User die dich bisher begleitet haben ,kommen kann

    Gruß Hartmut

    Hallo Lalu,

    Nun ist das der erste Schritt. Wie ist es denn zum Rückfall gekommen ? Warst du beim Arzt oder wie entziehst du gerade? Schreibe doch mal etwas mehr damit wir dich besser unterstützen können.

    Gruß Hartmut

    Hallo Jessica,

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    ch bin tatsächlich unsicher. Bzw. Ich denke, dass ich noch kein Alkoholiker war /bin. Einfach, weil es so viel von der Menge her noch nicht war.

    Ich hoffe für dich das es stimmt und du die Kurve nochmal bekommen hast.

    Da sich das Forum nur an bekennende Alkoholiker richtet die sich austauschen und einen gemeinsamen Weg suchen, wünsche ich dir alles Gute auf deinen Weg. Ich schließe hier auch erstmal ab. Sollte es irgend wann mal zu der Erkenntnis kommen, kannst dich gerne wieder bei uns melden.

    Gruß Hartmut

    Hallo Jessica,

    es geht nicht darum das Menschen in meinem nahen Umfeld trinken, es geht darum was es mit mir macht , wenn sie trinken. Alle meine Sinne sind auf Sucht eingestellt . In meinem Umfeld respektiert man mich und weiß um meine Sucht. Die „Verzichten“ müssen haben selbst ein Alkoholproblem. Die nicht trinken müssen verzichten ja nicht. Ich verbiete niemanden etwas, ich verlange nur Schutz für mich.

    Zitat

    Und da fällt es mir dann schon schwer mitunter. Wobei ich kürzlich mal probiert habe. Und er schmeckt gar nicht wirklich, wenn man nicht mehr daran gewohnt ist.

    1. das ist schon ein Rückfall. 2. unabhängig davon, wie es schmeckt , du bist immer dran gewohnt, wenn du süchtig bist. Hättest du probiert, wenn Alkohol nicht griffbereit gewesen wäre?

    Wenn jemand Fleisch oder Vegetarisch isst , löst das keine Alkohol oder Suchtgedanken aus. Deswegen hinkt dieser Vergleich.

    Zitat

    Und immerhin haben sie es akzeptiert, das ich wohl (gerade) nichts trinke.

    Was heißt gerade? Gedanklich schon wieder beim Saufen? Oder meinen sie das du nur mal kürzer treten willst?

    Nun zu meiner Frage meiner vorletzten Post. Siehst du dich als Alkoholiker und ist es dein Wunsch eine lebenslange Abstinenz anzustreben?


    Gruß Hartmut

    Hallo Jessica,

    Hut ab, du kommst wieder. Schön.
    Nun mache mal bitte den Ton aus und lese den folgenden Text mal emotionslos und werte es mal nicht als Angriff auf deine Person.
    Keiner will das hier. Es geht ausschließlich um die Sucht. :wink:

    Wir vermitteln hier die Grundbausteine und das Forum steht für einen Austausch mit trocknem Alkoholiker, die eine lebenslange Abstinenz anstreben. Deswegen war meine Frage nach deinem Ziel. Es nutzt nichts sich mit jemand zu unterhalten der eine Trinkpause anstrebt. Zumindest die Erkenntnis Alkoholiker zu sein und den Wunsch eine lebenslange Abstinenz anzustreben, sollte zumindest vorhanden sein. Wenn dann ein User seinen eigenen Weg geht, respektiere wir das.

    Aber ich werde nicht anfangen Verständnis zu zeigen oder versuchen trocken zu streicheln, wenn ein User seinen Weg im nassen Umfeld geht und nach mehreren Monaten , daraus Gedanken an Alkohol und wieder Saufen aufkommen und wohlmöglich kurz vorm Rückfall steht. Es ist auch nicht meine Art drum herum zu schreiben. Das ist mir die Sache nicht wert.

    Die Rückfall Quote zeigt leider auch massiv auf, dass es eben nicht reicht nur das Glas wegzustellen. Deswegen schaffen es auch nicht alle , viele müssen auch mehrere Anläufe nehmen und andere verrecken eben dran. Ich weiß, wovon ich spreche, denn ich war so ein Kandidat.

    Nun würde ich vorschlagen überprüfe dich mal genau. Wo du dich siehst und wo du hinwillst. Du schreibst zum Beispiel, das in deinem Umfeld getrunken wird. Das du kämpfen musst usw. Das können zum Beispiel Auslöser für deine verstärkte Alkohol Gedanken sein.

    Gruß Hartmut

    Hallo Jessica,

    warum gleich so angepisst? Wieso flüchtest du anstatt dich dem Thema zu stellen? Du malst dir aus, Wein zur Erleichterung zu trinken. Du schreibst nach 89 Tagen " sinngemäß" ich habe mir nur 100 Tage vorgenommen. Wo liegt mein Interpretation Fehler? Was sind denn nun deine Ziele ?

    Mit der Faust in der Tasche durchhalten oder einen Weg zu finden der dich zufrieden trocken werden lässt?

    Wenn gehen möchtest ist das deine Entscheidung und ich wünsche ich dir alles Gute. Ansonsten bist du hier immer willkommen.

    Gruß Hartmut

    Hallo Jessica


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    Auf Arbeit ist es fast nicht auszuhalten. Und doch bleibt mir ja nichts anderes übrig.
    Da wäre abends ein Glas Wein zum abschalten schon mal nicht schlecht...

    Hast du dir schon mal Gründe zurechtgelegt um dein abendliches Glas Wein zu rechtfertigen ? Dann sage ich schon mal Prost.

    Zitat

    Inzwischen habe ich 89 Tage. Ursprüngluch hatte ich 100 geplant

    Das ist ein Forum bei dem sich Menschen austauschen die eine lebenslange Abstinenz anstreben. Ist das nicht bei dir der Fall? Oder wie soll ich diese Post verstehen?


    Gruß Hartmut

    Hallo Carmen,

    ich sehe die Typisierung nur als Einteilung für Alkoholiker. Ein Nicht Alkoholiker wird ja nicht typisiert. Ein Vergleich der eventuell hinkt :wink: Ein Otto Motor bleibt ein Otto Motor auch wenn er in verschieden KW oder Hersteller angeboten wird. Das Grundprinzip bleibt gleich.

    Für mich ist das nicht wichtig, da es unabhängig davon ist, trocken zu werden.

    Viel wichtiger ist es mal zu erkunden. Was machen eigene Erkenntnisse aus solchen Fragen für mich? Suche ich eventuell insgeheim doch noch einen Weg kein Alkoholiker zu sein oder suche ich für mich ein Schlupfloch aus der Krankheit? Oder ist eben nur interessehalber.

    Gruß Hartmut

    Hallo Elly

    schade :( Aber schön das wir zusammen viele Jahre uns ausgetauscht haben und das erreichen konnten was der Sinn unseres Anmelden war. Eine stabile Trockenheit. Behalte sie dir, melde dich hin und wieder mal und bleibe rundum gesund.

    Gruß Hartmut