Hallo Kerstin
ich finde es schade um dich. Wie viele Rückfälle tolerierst du denn noch? Ich spreche da nicht von deinem Partner sondern von nur von dir . Denn es geht nur um dich.
Gruß Hartmut
Hallo Kerstin
ich finde es schade um dich. Wie viele Rückfälle tolerierst du denn noch? Ich spreche da nicht von deinem Partner sondern von nur von dir . Denn es geht nur um dich.
Gruß Hartmut
Hallo Pleja
Zitatch habe im Moment ein wenig Sorge um meine Trockenheit, warum schreibe ich nun also nicht, damit der Thread hier nicht wieder geschlossen wird.
schön dich wieder einmal zu lesen, weniger schön das du Angst um deine Trockenheit hast. Sollte da der Grund liegen wegen Medikamente dann musst du dich auch an einen Arzt wenden der das auch nur für dich beurteilen kann. Suche dir notfalls Alternativen im medizinischen Bereich . Speziell Suchtärzte sind da wohl der Ansprechpartner.
Ansonsten frage ich dich mal direkt wie weit du gedanklich schon im Rückfall steckst ? Was ist denn der Auslöser ? Nur Medikamente?
Was meinst du das du dazu beitragen kannst deine sozialen Kontakte wieder herzustellen? Gehst du zusätzlich in eine reale Gruppe?
Viele Fragen habe ich da mal wieder an dich .
Gruß Hartmut
Hallo kerstin
mein
Zitat"weil er saufen will.
war auf die Situation gemünzt mit der noch eventuelle, fehlende Erkenntnis, Tiefpunkt usw. Sonst hätte er ganz schnell für sich schon um Hilfe gerufen.
Alles andere hat ja Spedi schön erklärt .
Gruß Hartmut
Hallo Kerstin
Zitatwarum gibt er kein Signal, dass er in gefahr ist und sucht schutz?
weil er saufen will. Er ist Alkoholiker und solange es nicht von sich aus kommt oder sein Tiefpunkt erreicht ist , werden die Lippenbekenntnisse immer wieder eingeholt.
Gruß Hartmut
Hallo Pustekuchen
wir möchten uns hier nicht über andere Gruppen austauschen , da wir eine eigene sind. Möchtest du dich hier auch austauschen und deinen Weg schildern damit wir dich besser kennen lernen dürfen? denn es geht ja um dich. Warst ja seit August nicht mehr aktiv hier.
Gruß Hartmut
Hallo Purzelbaum
wie sieht den dein Zuhause aus? Was hast du denn für ein alkoholfreies Umfeld? Dazu gehören Freund Bekannte usw.. Bist du , außer hier , noch in einer Therapie , hast einen Therapeuten oder gehst du noch in eine reale SHG?
Was hast du denn die ganze Zeit gemacht um nüchtern zu bleiben um deine Eiegnverantwortung zu übernehmen?
Ich weiß das sind sehr viele Fragen aber vielleicht kommen wir dann deiner Angst rückfällig zu werden etwas näher.
Gruß Hartmut
Hallo Matthias
Zitatmeiner meinung und überzeugung nach, haben die eltern kaum eine möglichkeit, die entscheidung der kinder zu beeinflussen
in einem fortgeschrittenen Alter nicht mehr jedoch in der Kinder- Erziehung schon. Dazu muss aber auch die Voraussetzungen gegeben sein , selbst kein "nasses" Suchtproblem zu haben.
Wichtige Fragen wären an mich wären dann .
Fühle ich mich schuldig an dem Trinkverhalten meiner erwachsenen Kinder ? Was macht es mit mir? Wie bin ich zu dem Alkohol gekommen und welche Vorbilder habe ich nachgeahmt? ( Freunde Bekannte Familie Werbung usw ). Was kann ich denn heute noch dazu beitragen entgegenzuwirken. Aktive Hilfe oder Hilfe durch Nichthilfe.
Gruß Hartmut
Hallo Seidenraupe,
Zitatdie zwei Glas Wein beim Familiengeburtstag (neben ganz viel Selter, Saft und Cola) oder der viele Alkohol im Fernsehen oder der inzwischen fast `normale´ Bierkonsum auf der Straße? Zu unserer Gesellschaft gehört Alkohol leider dazu. Sich dem ganz zu entziehen scheint mir unmöglich zu sein.
Für mich macht es ein wesentlicher Unterschied ob jemand neben mir Alkohol trinkt oder ich zu Hause im Fernseher Alkoholwerbung noch registriere. Mein zu Hause ist alkoholfrei . Auf der Feier aber nicht.
Im ersten Jahr einfach alles meiden was zu meiden ging und nicht dem Alkohol zu laufen und unvermeidbares genau beobachten was es mit mir macht. Das war mein weg in die Abstinenz. Mein Kopf war ja voll mit sucht orientierten Gedanken , die erst mal neu sortiert werden mussten.
Gruß Hartmut
Hallo Steiger
für mich ist Suchtdruck ein unbedingtes Verlangen sofort was trinken zu müssen. Das Anspringen des Suchtgedächtnisses sind für mich Erinnerungen an Alkohol die durch Sinnesreizungen oder Situationen hervorgerufen werden. Also wahrscheinlich ähnlich wie bei dir. Beim erinnern schon gegensteuern, bevor Suchtdruck überhaupt aufkommen "könnte"
Gruß Hartmut
Hallo Hans,
ich unterscheide für mich Suchtdruck und ein Anspringen des Suchtgedächtnisse das nie verloren geht. Ich hatte ja des öfteren bewusste Trinkpausen gemacht und mir bestimmte Zeiten gesetzt . In diesen Pausen hatte ich Suchtdruck und musste des öfteren meine Faust ballen um es zu erreichen . Danach war dann wieder Saufen bis zur nächsten Pause.
Nun habe ich mich ja für die lebenslange Abstinenz entschieden mit allem was dazu gehört. Erkenntnis, Kapitulation , Risikominimierung und gehe GERNE und aus vollster Überzeugung diesen Weg. Nun springt mein Suchtgedächtnis zwar auch noch hin und wieder an .Dafür bin ich sogar dankbar. Jedoch bleibe ich aber seit diesem neuen Ziel von Sauf oder Suchtdruck verschont.
Nasse Verhaltensmuster die fast 30 Jahre einstudiert wurden , werden ja nicht , nach ein paar trocken Jahren, ausgelöscht. Das dauert nun mal auch Jahre.
Gruß Hartmut
Hallo Melanie
mein aufrichtiges Beileid.
Gruß Hartmut
Hallo feli
was machst du denn nach 3 Monate nüchtern sein auf einer Party wo gesoffen wird? Wir hältst du dich trocken? Wie sieht dein Umfeld aus? Gehst du in Selbsthilfegruppen? Woher weißt du denn das es dir nichs ausmacht und nicht diese Erfahrungen sich negativ mit der zeit auswirken?
genau diese Fragen stellte ich mir selbst als ich immer wieder scheiterte.
Gruß Hartmut
Hallo maun
selbst wenn da kein Alkohol drinnen wäre würde ich ihn nicht essen . Ich lasse auch alles weg was eine Alkoholbezeichnung hat.
Gruß Hartmut
Hallo Dagmar
es ist und es bleibt die alleinige Verantwortung beim Alkoholiker. Nicht das Umfeld muss sich nach dem Alkoholiker richten. Wenn ein trockener Alkoholiker Risiken in Kauf nimmt ist es alleinig sein Problem.
Selbst ein offensives Outen gibt keine Garantie . Jedoch ist es unerlässlich für die eigene Gesundheit.
Gruß Hartmut
Hallo avallon 222
ich verstehe nun nicht was du möchtest. Wo ist denn hier ein erhobener Zeigefinger oder ein Angriff auf das Verhalten?
Hier werden von Alkoholiker Erfahrungen ausgetauscht und meine Vergleich von Diabetiker zu Alkoholiker hat was mit der Akzeptanz zu tun , das beides Krankheiten sind. Die nichts anrüchiges haben aber auch nicht in Vergessenheit geraten werden sollten. Das nach einer gewissen Zeit der Verinnerlichung das Zählen auch in den Hintergrund rückt.
Hast du auch was positives heraus gelesen oder wolltest du die Diskussion der Richtlinien vom Forum hier mit rein tragen?
Gruß Hartmut
Hallo Chaos
ZitatIch muss mir nicht jeden Tag sagen das ich Alkoholikerin bin
heißt das du es schon soweit verinnerlicht und die Krankheit für dich akzeptiert hast ? Solange du es nicht vergisst unheilbar krank zu sein und nicht nachlässig wirst ist das doch ok. Ich denke sogar , das es ein Zeichen ist , das du nicht mehr dagegen ankämpfst.
Am Anfang war es mir aber sehr wichtig Tage und Wochen zu zählen. Heute ist es so wie es ist. Ich weiß zwar meinen Jahrestag, da es wie eine neue Geburt für mich war.
Ein Diabetiker sagt sich ja auch nicht jeden Tag das er krank ist , weiß aber genau das er seien Spritzen nie vergessen darf. Ich habe ihn aber auch noch nicht eine Strichliste schreiben sehen , das er heute besonders gut gespritzt hat.
Gruß Hartmut
Hallo Pittchen
deine Anmerkung
ZitatNaja, ... meine Kritiker wird´s freuen ...
meine Antwort dazu.
ZitatWenn ich so denken würde , wäre ich auch verkehrt hier . Denn meine Selbsthilfe besteht nicht nur aus Schulterklopfer .
nun versteh ich nicht ganz deinen Antwort dazu . Ich freue mich auf jede kritische Bemerkung , jedoch hat Kritik nichts mit Schadensfreude zu tun , wenn der andere das nun umsetzt oder es sein lässt. Verstehst du nun was ich meine? Ich brauche nicht nur Schulterklopfer für meine Entwicklung , die mir alles so bestätigen , wie ich es vorgebe.
es ist doch schön , wenn du dir dann selbst auf die Schulter klopfen kannst und dich deiner Trockenheit erfreust.
Gruß Hartmut
Hallo Nicci
ZitatHallo Hartmut, wenn ich schon als Beispiel diene wollt ich mir klar anschauen, ob was dran ist. Weil ich der "Anerkennung von außen" früher wirklich Wert zugemessen habe > immer schön sich selber überprüfen.
nicht du warst das Beispiel sondern das geschriebene Wort von Matthias. Das habe ich mit ihm versucht zu ergründen. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen.
Gruß Hartmut
Hallo Poster
ich hatte auch stark geraucht und dabei gesoffen. Dann hörte ich während der nassen Zeit auf und fing in der trockene Zeit wieder an.
(Nun ganz rauchfrei)
Heute macht es mir nichts aus wenn jemand raucht außer das es stinkt.
Es soll alles gemieden werden was dem einzelne in Verbindung zu Alkohol bringt. Dem eine ist es das Musizieren dem anderen das Rauchen .
Wichtig ist es das du genau das für dich herausbekommst , was bei dir anschlägt. Das solltest dann mit sinnvollen Beschäftigungen ersetzen , um dann mit der Zeit stabiler zu werden.
Das geht nicht von heute auf morgen und ist ein ganz langer Prozess.
Gruß Hartmut
Hallo Poster
deine Wünsche in allen Ehren . Jedoch ist es nun mal ein Alkoholikerforum
Oder macht es dir was aus ,wenn jemand raucht und du bekommst dann Saufdruck? Verbindest du das mit dem Alkohol?
Gruß Hartmut