Beiträge von Hartmut

    Hallo Purzelbaum

    wie sieht den dein Zuhause aus? Was hast du denn für ein alkoholfreies Umfeld? Dazu gehören Freund Bekannte usw.. Bist du , außer hier , noch in einer Therapie , hast einen Therapeuten oder gehst du noch in eine reale SHG?

    Was hast du denn die ganze Zeit gemacht um nüchtern zu bleiben um deine Eiegnverantwortung zu übernehmen?

    Ich weiß das sind sehr viele Fragen aber vielleicht kommen wir dann deiner Angst rückfällig zu werden etwas näher.

    Gruß Hartmut

    Hallo Matthias

    Zitat

    meiner meinung und überzeugung nach, haben die eltern kaum eine möglichkeit, die entscheidung der kinder zu beeinflussen

    in einem fortgeschrittenen Alter nicht mehr jedoch in der Kinder- Erziehung schon. Dazu muss aber auch die Voraussetzungen gegeben sein , selbst kein "nasses" Suchtproblem zu haben.


    Wichtige Fragen wären an mich wären dann .
    Fühle ich mich schuldig an dem Trinkverhalten meiner erwachsenen Kinder ? Was macht es mit mir? Wie bin ich zu dem Alkohol gekommen und welche Vorbilder habe ich nachgeahmt? ( Freunde Bekannte Familie Werbung usw ). Was kann ich denn heute noch dazu beitragen entgegenzuwirken. Aktive Hilfe oder Hilfe durch Nichthilfe.

    Gruß Hartmut

    Hallo Seidenraupe,

    Zitat

    die zwei Glas Wein beim Familiengeburtstag (neben ganz viel Selter, Saft und Cola) oder der viele Alkohol im Fernsehen oder der inzwischen fast `normale´ Bierkonsum auf der Straße? Zu unserer Gesellschaft gehört Alkohol leider dazu. Sich dem ganz zu entziehen scheint mir unmöglich zu sein.

    Für mich macht es ein wesentlicher Unterschied ob jemand neben mir Alkohol trinkt oder ich zu Hause im Fernseher Alkoholwerbung noch registriere. Mein zu Hause ist alkoholfrei . Auf der Feier aber nicht.

    Im ersten Jahr einfach alles meiden was zu meiden ging und nicht dem Alkohol zu laufen und unvermeidbares genau beobachten was es mit mir macht. Das war mein weg in die Abstinenz. Mein Kopf war ja voll mit sucht orientierten Gedanken , die erst mal neu sortiert werden mussten.

    Gruß Hartmut

    Hallo Steiger

    für mich ist Suchtdruck ein unbedingtes Verlangen sofort was trinken zu müssen. Das Anspringen des Suchtgedächtnisses sind für mich Erinnerungen an Alkohol die durch Sinnesreizungen oder Situationen hervorgerufen werden. Also wahrscheinlich ähnlich wie bei dir. Beim erinnern schon gegensteuern, bevor Suchtdruck überhaupt aufkommen "könnte"

    Gruß Hartmut

    Hallo Hans,

    ich unterscheide für mich Suchtdruck und ein Anspringen des Suchtgedächtnisse das nie verloren geht. Ich hatte ja des öfteren bewusste Trinkpausen gemacht und mir bestimmte Zeiten gesetzt . In diesen Pausen hatte ich Suchtdruck und musste des öfteren meine Faust ballen um es zu erreichen . Danach war dann wieder Saufen bis zur nächsten Pause.

    Nun habe ich mich ja für die lebenslange Abstinenz entschieden mit allem was dazu gehört. Erkenntnis, Kapitulation , Risikominimierung und gehe GERNE und aus vollster Überzeugung diesen Weg. Nun springt mein Suchtgedächtnis zwar auch noch hin und wieder an .Dafür bin ich sogar dankbar. Jedoch bleibe ich aber seit diesem neuen Ziel von Sauf oder Suchtdruck verschont.

    Nasse Verhaltensmuster die fast 30 Jahre einstudiert wurden , werden ja nicht , nach ein paar trocken Jahren, ausgelöscht. Das dauert nun mal auch Jahre.


    Gruß Hartmut

    Hallo feli

    was machst du denn nach 3 Monate nüchtern sein auf einer Party wo gesoffen wird? Wir hältst du dich trocken? Wie sieht dein Umfeld aus? Gehst du in Selbsthilfegruppen? Woher weißt du denn das es dir nichs ausmacht und nicht diese Erfahrungen sich negativ mit der zeit auswirken?

    genau diese Fragen stellte ich mir selbst als ich immer wieder scheiterte.

    Gruß Hartmut

    Hallo Dagmar

    es ist und es bleibt die alleinige Verantwortung beim Alkoholiker. Nicht das Umfeld muss sich nach dem Alkoholiker richten. Wenn ein trockener Alkoholiker Risiken in Kauf nimmt ist es alleinig sein Problem.

    Selbst ein offensives Outen gibt keine Garantie . Jedoch ist es unerlässlich für die eigene Gesundheit.

    Gruß Hartmut

    Hallo avallon 222

    ich verstehe nun nicht was du möchtest. Wo ist denn hier ein erhobener Zeigefinger oder ein Angriff auf das Verhalten?

    Hier werden von Alkoholiker Erfahrungen ausgetauscht und meine Vergleich von Diabetiker zu Alkoholiker hat was mit der Akzeptanz zu tun , das beides Krankheiten sind. Die nichts anrüchiges haben aber auch nicht in Vergessenheit geraten werden sollten. Das nach einer gewissen Zeit der Verinnerlichung das Zählen auch in den Hintergrund rückt.

    Hast du auch was positives heraus gelesen oder wolltest du die Diskussion der Richtlinien vom Forum hier mit rein tragen?

    Gruß Hartmut

    Hallo Chaos


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    Ich muss mir nicht jeden Tag sagen das ich Alkoholikerin bin

    heißt das du es schon soweit verinnerlicht und die Krankheit für dich akzeptiert hast ? Solange du es nicht vergisst unheilbar krank zu sein und nicht nachlässig wirst ist das doch ok. Ich denke sogar , das es ein Zeichen ist , das du nicht mehr dagegen ankämpfst.

    Am Anfang war es mir aber sehr wichtig Tage und Wochen zu zählen. Heute ist es so wie es ist. Ich weiß zwar meinen Jahrestag, da es wie eine neue Geburt für mich war.

    Ein Diabetiker sagt sich ja auch nicht jeden Tag das er krank ist , weiß aber genau das er seien Spritzen nie vergessen darf. Ich habe ihn aber auch noch nicht eine Strichliste schreiben sehen , das er heute besonders gut gespritzt hat.

    Gruß Hartmut

    Hallo Pittchen

    deine Anmerkung

    Zitat

    Naja, ... meine Kritiker wird´s freuen ...


    meine Antwort dazu.

    Zitat

    Wenn ich so denken würde , wäre ich auch verkehrt hier . Denn meine Selbsthilfe besteht nicht nur aus Schulterklopfer .

    nun versteh ich nicht ganz deinen Antwort dazu . Ich freue mich auf jede kritische Bemerkung , jedoch hat Kritik nichts mit Schadensfreude zu tun , wenn der andere das nun umsetzt oder es sein lässt. Verstehst du nun was ich meine? Ich brauche nicht nur Schulterklopfer für meine Entwicklung , die mir alles so bestätigen , wie ich es vorgebe.

    es ist doch schön , wenn du dir dann selbst auf die Schulter klopfen kannst und dich deiner Trockenheit erfreust.

    Gruß Hartmut

    Hallo Nicci

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    Hallo Hartmut, wenn ich schon als Beispiel diene wollt ich mir klar anschauen, ob was dran ist. Weil ich der "Anerkennung von außen" früher wirklich Wert zugemessen habe > immer schön sich selber überprüfen.

    nicht du warst das Beispiel sondern das geschriebene Wort von Matthias. Das habe ich mit ihm versucht zu ergründen. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen.

    Gruß Hartmut

    Hallo Poster

    ich hatte auch stark geraucht und dabei gesoffen. Dann hörte ich während der nassen Zeit auf und fing in der trockene Zeit wieder an.
    (Nun ganz rauchfrei)

    Heute macht es mir nichts aus wenn jemand raucht außer das es stinkt.

    Es soll alles gemieden werden was dem einzelne in Verbindung zu Alkohol bringt. Dem eine ist es das Musizieren dem anderen das Rauchen .

    Wichtig ist es das du genau das für dich herausbekommst , was bei dir anschlägt. Das solltest dann mit sinnvollen Beschäftigungen ersetzen , um dann mit der Zeit stabiler zu werden.

    Das geht nicht von heute auf morgen und ist ein ganz langer Prozess.

    Gruß Hartmut

    Hallo Ette


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    Ein Weiterlernen eben, jeden Tag ein bisschen...... Deshalb kommt es mir immer so aufgesetzt vor, wenn ich lese, dass sich so manche Schreiberin hier nach zwei, drei, vielleicht auch vier Monaten als "geheilt" von der Co-Abhängigkeit bezeichnet. Aber das ist das Problem jeder Einzelnen und nicht meins.

    da ich nicht CO bin , kann ich mich da auch nicht rein fühlen und hier lerne ich sehr viel von der CO Krankheit.

    Zumindest ist der Punkt geheilt zu sein auch der Euphorie gegolten, die ein Alkoholiker ganz am Anfang seines Weges hat Für mich ist es ein lebenslanger Lernprozess. Das lernte ich aus meinen Trinkpausen. Ich weiß das dieser Vergleich Trinkpausen oder kontrolliertes Trinken im CO Bereich hingt , obwohl Ähnlichkeiten da sind.


    Der CO Kranke will ja was für sich retten , wenn er mal erkannt hat krank zu sein. Ich habe da oft das Gefühl das er es manchmal einfach krankheitsbedingt nicht versteht, das sein Denken nie das kranke Denken des Alkoholikers ist. Also kann eine CO Kranker auch nie über den Alkoholiker gesund werden.

    Nun ziehe ziehe ich mich auch wieder eine Weile aus dem CO Bereich zurück und kümmere mich um mich. :)

    Gruß Hartmut

    Hallo GKrazzhoopper

    ganz wichtig ist jetzt dich zu entspannen. Mache dir ein warmes Bad, eine heiße Dusche und trinke literweise Wasser ohne Kohlensäure. Kann auch Tee sein.

    Vermeide jedoch Koffeinhaltige Getränke. Spazieren wäre auch gut ,jedoch lasse deinen Geldbeutel zu Hause.

    mache dir bewusst das es eine zeitlich begrenzter Druck ist der mit der Zeit vorbei geht. In Zukunft wird er immer weniger, wenn du ihn nun nicht nachgibst. Laufe ruhig wie im Bärenkäfig hin und her .

    Du schaffst das. Glaube mir .

    Gruß Hartmut