Hallo zusammen,
ich hatte dieses Thema mal angesprochen ,weil ich den Eindruck hatte das aus Unverständnis oder aus sucht orientierten Denken heraus argumentiert wird ,das die Trennung mehr schaden als Nutzen hat.
Trennung ist jedoch nur auf die eigene Person zu sehen, um sich aus der CO Abhängigkeit zu befreien. Das die Kinder es anderes sehen ist ja auch normal, weil sie glauben den alkoholisierten Teil zu verlieren. In einigen Fällen ist es leider auch so. Beim festhalten der Beziehung jedoch werden die Kinder bedauerlicherweise EKA und führen die Krankheit als Familienkrankheit für sich weiter. Bei einer "räumlichen " Trennung ist da der Abstand erstmals auch als Schutz gegeben. Deswegen lasse ich das aus eigen gemachten Erfahrungen nur begrenzt für mich gelten.
Der Hauptgrund ist sollte aus meine Sicht immer der Co Kranke selbst sein. Wie der Alkoholiker für sich entscheiden muss und nicht für die Familie aus der Sucht heraus entscheiden kann /will /möchte, so kann auch der CO nur für sich selbst entscheiden.
Finanziellen Einbusen, sozialer Abstieg oder auch räumliche Veränderung wiegen leider meist mehr, wie das eigene Gesundheitsdenken. Das dieses vorkommt ist nicht von der Hand zu weisen , jedoch auf längere Sicht wird das meist wieder geregelt.
Zitat
und da spielt doch der zurückbleibend Alkoholiker keine Rolle mehr.
das ist auf Bezug auf die eigene Krankheit zu sehen und soll keine Abwertung für den Mensch sein der Alkohol krank ist.
Hoffnung, Liebe , Familiendenken und wirtschaftliche Verhältnisse ist auch der Nebel , die die Sicht auf sich verhindert.
Nun wie kommt der Co aber zu dieser Erkenntnis , das es zu seinem Wohle ist?
Gruß Hartmut