Beiträge von Hartmut

    Hallo,

    ich kenne mich nicht aus und wenn das bei mir so ist , dann lasse ich es einfach weg. Ich brauche es nicht zum überleben und habe keinen Verzicht es stehen zu lassen.

    Warum auch, wenn ich zufrieden trocken bin :wink:

    Gruß Hartmut

    Hallo Avalon222

    die Erkenntnis krank zu sein und der Wille was dagegen zu tun ist die Grundvoraussetzung für alles was danach folgt. Ist diese nicht da oder es wurde kein persönlicher Tiefpunkt erreicht, dann ist es schwerlich auch Maßnahmen umzusetzen die zur Gesundung beitragen.

    Das Leid muss tiefer sitzen wie die Liebe zu dem Suchtmittel oder zum Partner. Da aber auch bei der CO-Krankheit die Opfer rolle dazu gehört macht es nicht einfacher.

    Es werden hier Erfahrungen weitergegeben , wie sich der einzelne aus der Sucht löste. Alle Erfahrungen sind auch nicht eins zu eins übertragbar.Es sollte auch keiner zur Trennung raten aber auch nicht darüber schweigen, wenn es ihm geholfen hat. Leider gibt es nicht den Königsweg.Aber es gibt eine Tendenz, die zur Zufriedenheit führt und das ist meistens nicht der Weg, der dem einzelnen oder in seinem Denkschema passt.

    Gruß Hartmut

    Hallo Uschi,

    noch kurz eine Antwort für Avalon222 und ich bin hier weg. :wink:

    Zitat

    Ist aber für einen Co der Alkoholiker das Suchtmittel ?oder liegt diese Sucht oder Abhängigkeit nicht in uns selber?Und projezieren wir diese Abhängigkeit nicht auf den alkoholkranken Partner ? Ich als CO habe gelernt ,das nicht der trinkende Partner des Wurzels Übel ist, sondern meine Denkweise,meine Schuldgefühle.

    In mir steckt die Sucht und das was mich süchtig gemacht hat ist das Suchtmittel. Da ist es unerheblich ob es Wein ,Bier, Schnaps, oder Whiskey war , das mich süchtig machte. Denn das sind nur die Überbegriffe und Verschleierungsversuche für den Alkohol. Nun habe ich auch noch keinen Alkoholiker trocken werden sehen, mit einer Flasche Bier in der Hand, oder in einem nassen Umfeld.

    Wenn ich das auf CO beziehe dann ist es unabhängig ob da nun der Partner X der Auslöser ist oder ob es schon tief in mir verwurzelt ist. Zuerst muss ich mich aus dem Umfeld entfernen um zu gesunden.In einem "nassen CO-Umfeld" geht das in meinen Augen nicht.

    Uschi nun bin ich ganz brav und verzieh mich wieder. :)

    Gruß Hartmut

    Hallo prof_schroeder

    ich gehe mal kurz hier avalon222 ein.

    Zitat

    Und ich persönlich bezweifele das ein Co gesund wird, wenn er sich nur vom alkoholkranken Partner trennt.Er bleibt trotzdem Co und fällt eventuell wieder in die nächste Cobeziehung.
    Ich denke, um aus einer Cobeziehung rauszukommen muss man sich erst einmal mit sich selber befassen.Warum man aushält und wie man sich Schritt für Schritt abgrenzen kann vom Cosein. .

    das ist eine wichtige Erkenntnis. Jedoch kann ich auch nicht gesunden wenn das Suchtmittel (in diesem Falle der Alkoholiker) sich in umtitelbarer Nähe befindet. Da kann ich mich nicht mit m,ir selbst befaseen oder an mich denken. Das ist ähnlich gelagert wie bei einem "nass denkenden" Alkoholiker. Der glaubt auch das es ausreicht nur das Glas wegzustellen und sonst nichts zu ändern.

    Hallo Uschi.

    Trennung löst genauso wenig eine Co-Abhängigkeit wie keine Trennung.
    Es geht aber im Endeffekt erstmal um die Loslösung vom Suchtmittel und das erlernen eines Co-freien Lebens. Das da die verdammten Gefühle, wie Liebe, Zuneigung , Helfen Wollen und Mitleid dagegen stehen macht es nicht einfacher. Nur in der Co-Rolle verharren und aussitzen hat noch niemand gesunden lassen.

    Zudem ist das auslassen über das Verhalten des nassen Partners, ähnlich wie ein Stammtischgespräch eines Alkoholikers. Es wird mehr dem Suchtmittel die Aufmerksamkeit gewidmet als die Loslösung davon.

    Das waren mal meine Gedanken dazu. Mit Erfahrungen kann ich dir leider da nicht dienen.

    Gruß Hartmut

    Hallo zusammen,

    fast 9 Monate war dieser Thread aus meinem Gesichtsfeld verschwunden. Gut das ich eine Lesebrille habe und mich auf die Schatztruhe , die das Forum bietet, zurückgreifen kann. :)

    Meine gewagte These.
    Zielführend aus der Co-Krankheit geht nur über sich selbst und nicht über den Nassen Alkoholiker. Er ist als Mensch wichtig, jedoch als Kranker weiterhin das Suchtmittel, das den Co-Kranken nicht gesunden lässt. Loslösung vom Suchtmittel und Kapitulation vor der Krankheit ist ausschlaggebend für den Co. Abgrenzung und Trennung sehe ich da als ersten Schritt.

    Somit ist es auch unwichtig was der Alkoholiker als Partner /Freund oder Verwander in seiner Sucht macht oder anstellt. . Es ist ein Suchtverhalten seinerseits , das sich mit der Co Krankheit regelrecht ergänzt, wenn sich davon nicht gelöst wird.

    Was bleibt ist ja noch die Frage, ob ich CO-Krank bin ,oder nur ein Schlupfloch suche ,das es mit meiner Beziehung wieder klappt und den Schuldigen aller Probleme den "Alkohol" ausgemacht habe.

    kann man(N) :) das so stehen lassen? Was meint Ihr dazu?

    Gruß Hartmut

    Hallo Franky,

    es geht ja nicht hier um meine Einschätzung oder die Funktion als Moderator. Wichtig ist das du für dich richtig einschätzen kannst.

    ich habe aber für mich leider erfahren müssen das meine eigene Einschätzungen meist daneben waren.

    Du bist unter ärztlicher Aufsicht und das ist gut so.

    Weiter machen bevor wir aufhören :)

    Gruß Hartmut

    Hallo Franky,

    als ich kapituliert hatte, war mir alles egal, ich wollte nur Hilfe.

    Zitat

    bin ich sofort zu meinem Hausarzt und gleich erzählt, das ich einen brutalen, tagelangen Saufrückfall hatte, er hat mich dann auch sofort in eine Entzugsklinik über weisen wollen, das wollte ich aber nicht,

    es ist echt Klasse ,das du dahin bist, aber du sondierst schon wieder. Doch noch nicht ganz kapituliert? Nach Hause gehen, mit einer Selbstmedikation, bei Entzugserscheinungen, halte ich für mehr, als bedenklich.

    Denke mal darüber nach.

    Gruß Hartmut

    Hallo Franky,

    Zitat

    ich würd mich über Rückmeldungen und aufmunternde Worte sehr freuen

    und wie sollen die aufmunterte Worte aussehen?

    Zitat

    Ich hab mir für nächste Woche auch einen Termin bei einer Suchtambulanz in meiner Nähe machen lassen, ich brauch jetzt absolut professionelle Hilfe.

    das ist löblich. Es ist aber auch so, das nicht die professionelle Hilfe dich trocken hält, sondern du das tun musst. Es ist wichtig sie in Anspruch zu nehmen ,wenn eine Perspektivlosigkeit vorherrscht, jedoch solltest du es nicht als Schutzschild sehen.

    ich denke es werden sicherlich genug Gründe gegeben haben, das du rückfällig wurdest. Oder waren da keine und du hast aus freien Willen gesoffen? Dann könnte ich es verstehen, warum es nicht gereicht hatte, vor dem Rückfall, sich hier oder in deiner SHG zu melden.

    Erzähle mal wie es dazu kam und vor allem was dein Internist zur der neuerlichen /eventuellen Entgiftung gesagt hat.

    Gruß Hartmut

    Hallo Bolle,

    es mag sein, das du gefrustet bist und dir das Internet zu nutzen machst, um deine Beziehungsprobleme öffentlich auszutagen . Für mich hat das nichts mit Loslösung zu tun sondern mit einer Art Abrechnung.

    Du schreibst hier im Detail, so das es die Annahme haben könnte, das sie mitlist. Sollte das so sein, ist das der verkehrte Weg und die verkehrte Plattform.

    Viel wichtiger wäre es zu wissen , wie du dich nun in deiner Trockenheit siehst und was es mit dir ausmacht. Welche Gedanken du an den Alkohol hast und ob eine Rückfallgefahr besteht.

    lass dir dies ernst und gut gemeinte Denkanstöße, vorurteilsfrei durch durch den Kopf gehen. :wink:

    Gruß Hartmut

    Hallo Bolle,

    Heißt das ,das du nun , 1 Woche wieder nüchtern lebst?

    es ist gut ein Tagebuch zu führen, um daraus reflektieren zu können. Wir haben im erweiterten Zugang , einen extra Tagebuch Bereich, bei dem nicht das ganze Internet mitlesen kann oder von Suchmachinen gfunden wird. Überlege es dir mal.

    Du schreibst von Loslassen und von einem Neubeginn.
    Ich habe für mich erfahren dürfen, das da auch unabdingliche Lebensänderungen notwendig sind. Ich habe das eine mit dem anderen verbunden und hatte auch gleich hier ,ein Wegweiser mitgeteilt bekommen , der mich nach zig Jahren des Verzweifelns und Versuchens , zufrieden trocken werden ließen.

    Das sind die Grundbausteine. Daran habe ich mich gemessen ,überprüft und das wichtigsten überhaupt , ohne wenn und aber, danach gehandelt , auch wenn sie mir am Anfang dubios vorkamen.
    https://beispiel.rocks/beispiel.rocks…echternheit.php

    vielleicht ist das auch was für dich.

    Gruß Hartmut

    Hallo

    xena

    Zitat

    Klar gibt es Tage da habe ich einen Rückfall in die co-abhängigkeit, das ist dann so ein Druck, wie es ein Alkoholiker wohl verspürt, wenn ich das so vergleichen darf.


    und

    Zitat

    Was passiert bei einem Rückfall: Ich hatte zwei Rückfälle innerhalb von 4 Wochen.
    Es ist nicht nur der Körper der leidet. Ich habe, Gott sei dank, nicht sonderlich großen körperlichen Entzug zu leiden. Bei mir ist es die Psyche die leidet.

    wie ein Rückfall, für einen CO-Abhängigen aussehen kann, oder wie er nachhaltig wirkt ,kann ich mangels von Erfahrungen nicht einschätzen oder beurteilen. Ich weiß jedoch das ein Rückfall bei einem Alkoholiker der Tod sein kann. Wenn nicht gleich, dann auf längerer Zeit, da er nicht mehr zum trockenen Leben zurückfindet. Deswegen würde ich das eine und andere nie vergleichen wollen.

    In Eurer Post habe ich mehr oder weniger eine Verharmlosung heraus-gelesen und das halte ich für einen gedanklichen Fehler, der in die falsche Richtung geht. Ich kann mich aber auch irren und ihr meint was anderes. :wink:

    Hallo Bolle , seit wann bist du nun trocken? Ich dachte seit fünf Wochen , wann hattest du denn da deinen Rückfall?

    Gruß Hartmut

    Hallo Miri73,

    deine ganzen Fragen, können dir nur ein verschwommenes Gesamtbild ermöglichen , das aber nicht auf jeden Einzelnen anwendbar ist. Der Alkohol ist ein bewusstseinsverändernde Droge, sowie ein Zellgift, das bei den Abhängigen unterschiedliche Auswirkungen hat.

    Solange der Alkoholiker nass ist , solange lebt er auch in einer anderen Welt, die ein Nicht-Süchtiger, schwer oder gar nicht verstehen kann.

    Mich würde mal interessieren, ob dich noch was dazu treibt, als es nur versehn zu wollen? Was macht es mit dir ,machtlos anschauen zu müssen , das ein nahe stehender Mensch zu Grunde geht? Nicht verstehen können , das der Alkoholiker nur aus freien Stücken was tun kann.

    Denke mal darüber nach was dich da quält.

    Gruß Hartmut

    ps. schaue mal in deinem Postfach nach, da hast dun die Antwort wegen deiner verschwindende Antworten :)

    Hallo Bolle,

    wenn du für dich trocken werden möchtest und deine Trockenheit an erster Stelle setzt, dir auch bewusst bist, das es nur um dich geht , wirst du auch erkennen das es keine Gründe zum Saufen gibt.

    Ich lese in deiner letzten Post immer in der "Wir -Form".

    Es geht also hier in deiner Post, um ein Versuch , vergangener Erlebnisse in ein anderes Licht zu rücken. Aber jeder einzelne denkt selbständig und entscheidet , dann auch so. Das gestehe ich auch jedem Partner zu. Was war kannst du nicht los lassen ,wenn du hier nun versuchst, in die Opfer oder Unverstandenen-Rolle zu schlüpfen.

    Nun ist es auch sehr schwer dich zu verstehen was du nun möchtest? Ein CO-Hilferuf das sie zurückkommt oder damit abrechnen ,das du nun ein trockenes Leben führen kannst.

    Gruß Hartmut

    Hallo

    Zitat

    Rosa Li
    Wie solche Männer in ihr Verderben laufen kann ich auch absolut nicht verstehen

    das ist die Sucht , die dazu treibt und für einen Nicht- Süchtigen meist nicht zu verstehen.

    Zitat

    Sie müssen dieser Droge Alkohol einfach willenlos ausgeliefert sein

    genauso ist das . Da hilft auch kein flehen, jammern Kopfschütteln, aufregen, hoffen oder ein direktes Ansagen , drohen, Konsequenzen ziehen usw...... Wenn der Süchtige nicht will ,dann geht gar nichts.

    Das ein zigste was geht, ist es zu akzeptieren und nach sich selbst zu schauen. Was kann ich für mich tun . Was muss ich für mich tun.

    Gruß Hartmut

    Hallo Bolle,

    nicht das wir uns nun falsch verstehen.

    Deine eigene Gedanken sind hier erwünscht ,die dir helfen trocken zu werden. Es nutz nur nichts etwas aus einem Buch zu zitieren das nicht auf deinen Mist gewachsen ist.

    Das hat einerseits urheberrechtliche Gründe und desweiteren sind es ja nicht deine Erfahrungen. Deine Erfahrungen sind wichtig, um sich selbst zu analysieren und dies gehören zum Austausch dazu.

    In deinem zitierten oder auch selbst geschriebener Post, ist es auch sehr schwierig zu unterscheiden, was nun, zu was gehört.

    ich hoffe das nun eventuelle Missverständnisse geklärt sind.

    Gruß Hartmut

    Hallo Bolle,

    willkommen hier im Forum,

    Bitte achte darauf das es ausschließlich deine Gedanken sind, die du zum Austausch verwendest und nicht aus Bücher zitierte. Zudem denke ich das das Forum nicht dazu geeignet ist, Beziehungsprobleme zu bearbeiten.

    nimm dir das Forum zum Anlass um trocken zu werden deswegen hast du dich ja auch angemeldet.

    ich danke dir für dein Verständnis.

    Gruß Hartmut

    Hallo Espoir,

    Zitat

    Irgendwie fehlt mir so ein bisschen der "innere Zusammenhalt".
    Verstehst du ein bisschen, was ich meine?

    Ja ich denke schon aber das nutzt dir ja wenig :wink:

    Zu zweit wieder eins sein und nicht allein in der Beziehung. Liebe wieder spüren und nicht nur gesagt bekommen. Die gleiche Wellenlänge zum Partner finden.

    ich wünsch dir das von Herzen.

    Gruß Hartmut