Beiträge von Hartmut

    Hallo

    es kommt darauf an wie du es siehst?

    War es eine Trennung ,wegen sein Saufen und anderer partnerschaftliche Probleme oder eine Trennung ,die notwendig war ,um dich von deiner CO-Krankheit zu lösen.

    Wenn es wegen der CO Abhängigkeit war ,ist ein sauberer Schnitt unausweichlich. Das dieses nicht nur Nutzen nach sich zieht ( zb. Versicherung) mag am Anfang noch eine Hürde sein. Jedoch mit der Zeit komplett auf eigenen Beinen zu stehen ist doch eine wesentlich bessere und unabhängigere Aussicht .

    Gruß Hartmut

    Hallo

    Zitat

    Beispiel: Du bist auf einer Grillfeier zum Geburtstag Deiner Schwester eingeladen. Deine Schwester, ihr Mann, die Kinder, die Eltern und Schwiegereltern und an die 20 Freunde deiner Schwester (teilweise auch mit Kindern) werden kommen. Es verspricht ein schönes Fest zu werden. Die einen trinken Saft, die anderen ein, zwei Bier, zur Begrüßung bekommt jeder ein Glas Sekt. Aber: Die engsten Freunde wissen um deine Krankheit und man drückt Dir ein Glas Orangensaft in die Hand. Du weißt, es gibt kein Hänseln, kein Überreden, usw. Im Gegenteil: Würdest Du um ein Bier bitten, würdest Du Kopfschütteln ernten und auch keines bekommen. Würdest Du dieser Feier fernbleiben?

    ich würde an deiner Stelle und in Anbetracht deiner kurzen Trockenheit und den mehren Anläufen die du hattest ,ohne wenn und aber im ersten Jahr solche Veranstaltungen fern bleiben und mich und meine Trockenheit kümmern, damit du auch eine gewisse Stabilität erreichen kannst und dir erstmals auch ein anderes Umfeld aufbaust.

    Mein Suchtgedächtnis richtete sich , gerade am Anfang meines Trocken werdens ,nicht nur an Begebenheiten, an denen ich nicht gesoffen hatte ,sondern auch an Sinneswahrnehmungen die ihm dienlich waren, wieder saufen zu können. Und wenn da gerade an so einem Fest ,der Geruch, das Denken oder die Synapsen verrückt spielen, kann es zu spät sein. Selbst wenn ich dann , dieses Fest fluchtartig verlasse , nehme ich diese Eindrücke mit und baue mir automatisch einen Verzicht auf, der zu Suchtdruck werden kann.

    Austesten, riskieren ,probieren, versuchen , experimentieren usw...ist die Sprache des Nasses Denkens (sucht orientiertes Denken) das nun mal am Anfang da ist.

    Es dauerte auch eine Zeit ,bis ich das verstand, was ich eben geschrieben habe. :wink: Nur diese Zeit solltest du dir geben, denn sie notwendig, um überhaupt dir eine Chance zu geben, es trocken verstehen zu können.

    Gruß Hartmut

    Hallo Doro,

    Zitat

    Hallo, darf ich mal was zu Hartmut sagen?

    Natürlich Doro , deswegen sind wir ja hier um uns auszutauschen :wink: Jeder schreibt seine Erfahrungen hier auf, sonst macht das keinen Sinn. Ich greife hier auch niemand an sondern nur Sichtweisesn oder Erfahrungen auf und stelle meine dazu


    Gruß Hartmut

    Hallo

    wer nicht trocken ist kann auch keine Rückfall haben. Es ist auch wurscht, ob er einen leichten, schweren, mittelschweren ,annehmbaren oder sonst einen schön oder eingeredeten Rückfall hat. Dabei ist es auch unerheblich welche Menge getrunken wird .

    Das Hauptmerkessmal der Alkoholkrankheit ist der Kontrollverlust , deswegen gibt es auch kein kontrolliertes Trinken. Die einen die es probiert haben sind daran verreckt, die anderen üben noch.

    Den Alkoholiker einfach fallen lassen , wenn er noch nicht bereit dazu ist , sich helfen zu lassen. Da nutzten auch keine Lippenbekenntnisse es tun zu wollen sondern nur sein eigenes Handeln.

    pensamentos , es gibt hier im Forum so viele Geschichten von Menschen die es geschafft haben aus der CO Krankheit herauszukommen. Du musst sie nur lesen und dich dabei erkennen. Nur wenn du dich weiterhin mit seinen Belangen als Kranker beschäftigst wird das nichts.


    Gruß Hartmut

    Hallo pensamentos,


    Zitat

    Trockener Alkoholiker und ab und zu ein Bier??

    wenn ein Alkoholiker Alkohol zu sich nimmt ist er nicht trocken. Für mich war er es auch nach deiner Erzählung nie. Ein kurzer Reset und das war es. Es ist da auch unerheblich woher er sein Saufen bekommt und wer es ihm gibt. Er ist für sich verantwortlich und sonst niemand. Er ist nicht entmündigt und keiner flößt ihm den Suff ein. Zudem er genau weiß wie er sein Zeug bekommt.

    "Trockenleg Versuche" und /oder jemand anders dafür verantwortlich zu machen ,das er nichts mehr trinkt , ist ein CO Verhalten. Das ist aber deine Baustelle für die du dich vordergründig kümmern solltest.

    Gruß Hartmut

    Hallo Ette

    Zitat

    Mit meinem Ex hatte ich am Anfang eine solche Beziehung

    Das war und ist dein EX und nicht der Maßstab aller Männer. Vertrauen kann ich nur am Neuen Partner aufbauen und nicht am EX abbauen.

    Zitat

    Du weißt schon, gebranntes Kind .....

    Ein Kind das sich an der Herdplatte verbrannt hat kocht ja heute auch mit dem Herd. Du kennst deine CO Anteile und wirst auch im Austausch mit deiner SHG Gruppe sehr schnell merken wenn da was schief lauft und du vor Liebe erblindet sein solltest.

    Ich denke aber auch ,das zu viel Denken sehr hinderlich sein kann. Ich hatte mehrere Fernbeziehungen, die einerseits dienlich für mein Saufverhalten waren aber auch meine jetzige Freundin ist aus einer Fernbeziehung, nur heute in "trocken" Tüchern .

    Gruß Hartmut

    ps. ohne Männer und Frauen Denken geht es nun mal nicht. Aber das auf einen Nenner zu bringen ist echt spannend :) :)

    Hallo Ette,

    Zitat

    Sehnsucht nach einer Partnerschaft zum Beispiel. Ich lebe jetzt 5 Jahre allein und kann mir inzwischen schon vorstellen, mit jemandem zusammen zu leben. Und doch habe ich nicht wirklich Lust, mich auf so etwas einzulassen. Mein Sohn meint, wenn ich alleine bliebe, hätte ich auch nicht die Gefahr, so verletzt zu werden, wie es mal geschah. Er meint, ich wäre ein Schisshase, weil ich mich lieber allein durchs Leben schlage. Hmmmm..... wieder etwas, worüber ich nachdenken muss.

    du musst es wollen und hast auch das Rüstzeug um eine Partnerschaft ohne CO Anteile zu führen. Fernbeziehungen oder Wochenendbeziehungen sind ein gutes Übungsfeld um den Partner / Lebensgefährden erstmals kennen zu lernen. Es müssen ja nicht gleich die Hochzeitsglocken im Tal erklingen :)

    wenn das mal kein Männer Denken ist :)

    Gruß Hartmut

    Hallo bluevelvet,

    alles was du gerade schreibst hat nichts mit Selbstschutz zu tun sondern du steckst ganz tief in der CO Abhängigkeit. Du machst dir selbst was vor und baust dir weiterhin eine Mauer um dich selbst.

    Er ist in der Klinik und es wird sich um ihn gekümmert. Hilfe durch Nichthilfe ist für Ihn und für dich am besten .

    Was tust du für dich? Wo bleibst du dabei? Welche Gedanken machst du über dich ohne IHN im Hintergrund zu haben?


    Bluvelet, es ist nicht einfach alles zu verstehen, denn auch der CO Kranke hat am Anfang seiner Loslösung nasse Gedanken. Da gehört auch mal ein Vorschussvertrauen, für der weitergegebene Erfahrungen von Co-Abhängige dazu , die es schon länger geschafft haben und sie dir zur Verfügung stellen.

    Soviel mal meine Gedanken.

    Gruß Hartmut

    Hallo zusammen

    mal etwas zum überdenken, was mein Eindruck hier ist, der nicht zum Anlass genommen werden sollte , um wieder zu diskutieren. Einfach mal darüber nachdenken.

    mir kommt es leider so vor, das sich der ganze Thread zu einer Unterhaltungsplattform entwickelt . Da spricht jeder ,für jeden ,über jeden um nicht bei sich bleiben zu müssen. Was das alles in einem öffentliche einsehbaren Alkoholiker Forum zu suchen hat bleibt mir ein Rätsel. Suchtfragen oder Trockenarbeit sind da weit weg.

    werden dann Auffälligkeiten von Forenmitglieder geäußert kommt es zum Auffordern, einer anderen schreib oder Ausdrucksweise und konstruktive Trockenarbeit bleibt dabei auf der Strecke.

    Das dieses für den eine oder anderen notwendig sein kann. kann ich noch nachvollziehen . Nur würde ich dieses im erweiterten Bereich tun und nicht hier im öffentlichen.

    Gruß Hartmut

    Hallo Frucht,

    es freut mich das du 106 tage ohne Alkohol lebst.

    Zitat

    jeder der geglaubt hat ich schaff es nicht, jeden tag um alkohol zu sein und selber trocken zu bleiben, den belehr ich eines besseren: ich bin seit 106 tagen (in worten hundertsechs) trocken und hab auch nicht vor dies zu ändern. punkt.

    möchtest du dir aber hiermit Schulterklopfer abholen oder warum meldest du dich? Du bist weiterhin mit einem Medikament nüchtern und denkst immer noch das es mit eisernen Willen geht?
    Wie nun ?
    Mit eisernen Willen oder Medizin ?
    Und wieso möchtest du jemanden belehren und sprichst auch noch von Erfahrung?

    Zitat

    meine erfahrung hat sich also bewahrheitet: mit eisernem willen kommt man auf den richtigen weg

    Solange der Wille am Anfang steht kann ich dir recht geben.

    ich wünsche dir mehr Weitsichtigkeit und weniger Durchhalteparolen die für mich immer noch nach Stammtisch anhören.

    Vielleicht solltest du des öfteren schreiben damit wir deine Weg besser kenne lernen, als hier nach 2 Monaten ein Statement abzugeben , das in meinen Augen von Selbstbeweihräucherung nur so trieft.

    Gruß hartmut

    Hallo Matthias,

    Rückfälle sind leider an der Tagesordnung und es macht mich auch immer nachdenklich. Jedoch mehr für mich und mein Augenmerk auf meiner Stabilität . Ich muss nicht alles an mich heran lassen um Mitgefühl zu zeigen .

    Ich kenne einige Forenuser ,die aus Ihrer Sicht aus , das Forum auf Grund der Verweichlichung und der Vierwässerung durch allgemeine Unterhaltungen verlassen haben , wiederum welche die es zu hart angesehen hatten, Wenn ich dazu noch alle andere Möglichkeiten in Betracht ziehen würde, sind es wenige die gingen. :wink:

    Das schöne ist doch das ich wegen mir da bin.

    Gruß Hartmut

    Hallo Kaleu,

    Zitat

    bezogen auf den Alkoholismus sehe ich das wie Du. Denn es handelt sich um eine Krankheit die ich auch nie wieder los werde. Ich kann sie ja nur stoppen. Was immer zurück bleibt ist, dass ich nie wieder gesund mit Alkohol umgehen kann. Da beisst die maus kein Faden ab.


    und

    Zitat

    Was das Co-Verhalten angeht, sehe ich das zumindest für mich selbst aber völlig anders.

    genau darauf wollte ich heraus. Es sind eigenständige Krankheiten. Das bei dir beides zutrifft ist ja nicht die Norm. :wink:

    natürlich kann ich mir hier im CO-Bereich auch Gedanken machen ob ich wirklich erkrankt bin . Das kann aber auch nur ein "Schutz" sein ,nichts zu Hause ändern zu müssen. Ich bin kein CO und bin auch kein Fachmann was dieses betrifft. Jedoch weiß ich das hinter jedem Austausch, einen Sinn steckt ,der nur durch anschließenden Handeln, seine Lage verbessert.

    Zum jammern hat sich hier ja wohl keiner angemeldet.

    Aber nun halte ich mich mal zurück und überlasse den CO die Plattform. :lol:

    Gruß Hartmut

    Hallo Sabine,

    Zitat

    Alkoholiker soll man immer wieder an seine Sucht erinnern!

    ich bin krank aber nicht entmündigt, das ich meine Verantwortung jemand anderes übertragen müsste. Ansonsten sehe es wie meine Vorschreiber.

    Wenn ich mich erinnern lassen müsste, dann wäre ich auch nicht der Schwere meiner Krankheit selbst bewusst.

    mir stellt sich auch gleich dann die Frage.
    Muss ich einen Haut Kranken auch an seine Krankheit erinnern oder den Diabetiker oder doch nur den Alkoholiker? mhh..

    Gruß Hartmut

    Hallo

    ich finde es schon sehr verwunderlich und befremdlich , eine Krankheit als Stigma zu bezeichnen .Ich bin Alkoholiker durch und durch, ohne Abgrenzung oder Einschränkungen ,geschweige denn von einem gewissen "Stadium" oder Schwere.

    Für mich gibt es da nur einen Unterschied . Nass oder trocken.

    Krankheiten sind nichts anrüchiges, für das ich eine Verharmlosung oder eine Entschuldigung brauche. Ich kann für mich aber unterscheiden ob ich krank bin. Sollte ich das nicht sein , frage ich mich worüber wir uns in einem Suchtforum unterhalten oder austauschen.

    jeder muss das für sich erkennen und nicht für ANDERE deswegen schreibe ich auch immer für mich.

    Gruß Hartmut

    Hallo Martha,

    Zitat

    ..wenn ich mich in eine dieser Schubladen stecken würde, würde ich mich selber derartig einengen und abstempeln, dass es mir keinen Handlungsspielraum zur Veränderung geben würde. Ich betrachte mich ehrlich gesagt auch nicht als CoAbhängig. Ich habe einige Strukturen, die man als CoVerhalten betrachten kann, aber wer hat das nicht?

    Ich bin die Angehörige eines Menschen gewesen, der mehr als da Übliche getrunken hat.

    danke für deine Offenheit. Wenn jedoch keine Krankheit vorliegt, kann auch der Gesunde, es nicht verstehen oder erkennen, welche Schublade für ihn die richtige ist. Denn deine Thesen erfolgt von einem gesunden Menschenverstand. Verallgemeinerungen wie "sind wir nicht alle ein bisschen CO" halte ich für eine verharmlosen und schön reden, der Co-Krankheit. Aber das gehört , glaube ich auch nicht hier in diesen Thread :oops:

    Gruß Hartmut

    Hallo Diandra,

    danke für diesen Thread.

    Es kommt mir auch vor ,das sich die einen hinter der Coabhängigkeit Krankheit als Schutzschild vor sich herumtragen und sich dahinter verstecken und sich n der Opferrolle wohlfühlen. Die andern die sich damit beschäftigen und auch das erfahrene, erlernte und aufgezeigte, aktiv umsetzen sind da schon weniger.

    Jedoch denke ich auch, das es mit einen Bestandteil dieser Krankheit ist, es im Hintergrund für sich ausmachen zu müssen und nach außen diese Krankheit zu verheimlichen, wie jahrelang es ja für den Alkoholismus des Partners gemacht wurde. Nur nicht auffallen .


    Zitat

    Es interessiert mich, da ja immer wieder gesagt wird Co-Abhängigkeit ist auch ein Krankheitsbild. Oder wo liegt der Unterschied zwischen Alkoholiker die trocken werden wollen und den Co-Abhängigen.

    ich denke das beide eigenständige und voneinander unabhängig Krankheiten gesehen werden muss. Nicht als Freibrief für den CO Kranken zu sehen, sondern als Chance sich selbst wahrzunehmen, um krankheitsbedingte Verhaltensweisen zu erkennen .

    Dazu muss ich aber klar werden das ich krank bin. Ursache ,Wirkung und Ausmaß der Krankheit.

    Wer sich hier anmeldet und denkt , das ihm mit etwas BLA BLA geholfen wird aber sonst nichts im Leben ändert,( aus den bekannten Gründen ,der arme Alkoholiker, Das finanzielle, die Liebe, oder gar vorgeschobene Unmöglichkeiten was für sich zu tun) hat das Ausmaß der Krankheit nicht verstanden oder ist aus anderen Gründen hier.

    Gerade die die nicht krank sind, verwässern auch die Ernsthaftigkeit des CO-Kranken. Nun bin ich wohl am Thema vorbei :oops: und komme mal auf das Wesentliche zurück :)


    Die CO Grundbausteine sind da ein hervorragender Wegweiser inwieweit ich selbst erkrankt bin und was notwendig ist ,um zu gesunden. Nur wollen müsste ich es nach der Erkenntnis.

    https://beispiel.rocks/beispiel.rocks…bhaenigkeit.php

    Durch Aussitzen und arrangieren mit der Krankheit mit dem Suchtmittel ist zum scheitern seiner Selbst verurteilt.

    Soviel mal von mir zu dir.

    Gruß Hartmut

    Hallo Xenica,

    Zitat

    Ich gratuliere mir mal selbst

    das hast du dir auch redlich verdient. Schön das du es zum Anlass nimmst , das wir uns mit freuen dürfen. :)

    Herzliche Glückwunsch zu deinem 1 Jahr selbst bestimmten Leben.

    Gruß Hartmut

    Hallo Espoir,

    das Frauen Männer etwas verwirren können ,weiß ich ja ,das es dir hier auch gelingt, zeugt von meiner größter Wertschätzung dir gegenüber. :lol:

    Obwohl es jeder ja nachlesen kann der dich gern liest und deinen weg verfolgt.

    Schön das du vor 3 Jahren deine ersten ernsthaften Anlauf genommen hast um die Abstinenz anzustreben ,auch wenn dieser nach 13 Monate wieder zu Ende war soll das auch dein Anfang sein.

    Ich gratuliere dir nun zu 22 Monate und 18 Tage erfolgreicher Abstinenz.

    oder liege ich da nun verkehrt ?. MH . Mir als bekannter, akribischer Trockenheitheitsverfechter der Grundbausteine, wäre das natürlich peinlich :lol::lol:

    Egal wie lange wir hier trocken sind jeder von uns hat jeden Tag die selben 24 Stunden Zeit um es zu bestätigen.

    Gruß Hartmut