So habe ich mich vorgestellt....

  • Hallo prof_schroeder

    ich gehe mal kurz hier avalon222 ein.

    Zitat

    Und ich persönlich bezweifele das ein Co gesund wird, wenn er sich nur vom alkoholkranken Partner trennt.Er bleibt trotzdem Co und fällt eventuell wieder in die nächste Cobeziehung.
    Ich denke, um aus einer Cobeziehung rauszukommen muss man sich erst einmal mit sich selber befassen.Warum man aushält und wie man sich Schritt für Schritt abgrenzen kann vom Cosein. .

    das ist eine wichtige Erkenntnis. Jedoch kann ich auch nicht gesunden wenn das Suchtmittel (in diesem Falle der Alkoholiker) sich in umtitelbarer Nähe befindet. Da kann ich mich nicht mit m,ir selbst befaseen oder an mich denken. Das ist ähnlich gelagert wie bei einem "nass denkenden" Alkoholiker. Der glaubt auch das es ausreicht nur das Glas wegzustellen und sonst nichts zu ändern.

    Hallo Uschi.

    Trennung löst genauso wenig eine Co-Abhängigkeit wie keine Trennung.
    Es geht aber im Endeffekt erstmal um die Loslösung vom Suchtmittel und das erlernen eines Co-freien Lebens. Das da die verdammten Gefühle, wie Liebe, Zuneigung , Helfen Wollen und Mitleid dagegen stehen macht es nicht einfacher. Nur in der Co-Rolle verharren und aussitzen hat noch niemand gesunden lassen.

    Zudem ist das auslassen über das Verhalten des nassen Partners, ähnlich wie ein Stammtischgespräch eines Alkoholikers. Es wird mehr dem Suchtmittel die Aufmerksamkeit gewidmet als die Loslösung davon.

    Das waren mal meine Gedanken dazu. Mit Erfahrungen kann ich dir leider da nicht dienen.

    Gruß Hartmut

    Gruß Hartmut

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    Wer will, findet Wege. Wer nicht will, findet Gründe!

    Trocken seit 2007

  • Hallo Hartmut,

    es stimmt,es geht ersteinmal um die Lösung vom Suchtmittel.Ist aber für einen Co der Alkoholiker das Suchtmittel ?oder liegt diese Sucht oder Abhängigkeit nicht in uns selber?Und projezieren wir diese Abhängigkeit nicht auf den alkoholkranken Partner ?
    Ich als CO habe gelernt ,das nicht der trinkende Partner des Wurzels Übel ist, sondern meine Denkweise,meine Schuldgefühle.Ich lerne mich abzugrenzen und mich selbst etwas zu begreifen.
    Ich blicke in meine eigenen Untiefen,noch etwas vorsichtig, merke aber es ist gar nicht so schlimm :oops: .

  • Hallo Uschi,

    noch kurz eine Antwort für Avalon222 und ich bin hier weg. :wink:

    Zitat

    Ist aber für einen Co der Alkoholiker das Suchtmittel ?oder liegt diese Sucht oder Abhängigkeit nicht in uns selber?Und projezieren wir diese Abhängigkeit nicht auf den alkoholkranken Partner ? Ich als CO habe gelernt ,das nicht der trinkende Partner des Wurzels Übel ist, sondern meine Denkweise,meine Schuldgefühle.

    In mir steckt die Sucht und das was mich süchtig gemacht hat ist das Suchtmittel. Da ist es unerheblich ob es Wein ,Bier, Schnaps, oder Whiskey war , das mich süchtig machte. Denn das sind nur die Überbegriffe und Verschleierungsversuche für den Alkohol. Nun habe ich auch noch keinen Alkoholiker trocken werden sehen, mit einer Flasche Bier in der Hand, oder in einem nassen Umfeld.

    Wenn ich das auf CO beziehe dann ist es unabhängig ob da nun der Partner X der Auslöser ist oder ob es schon tief in mir verwurzelt ist. Zuerst muss ich mich aus dem Umfeld entfernen um zu gesunden.In einem "nassen CO-Umfeld" geht das in meinen Augen nicht.

    Uschi nun bin ich ganz brav und verzieh mich wieder. :)

    Gruß Hartmut

    Gruß Hartmut

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    Trocken seit 2007

  • :) Hu hu Ihr Lieben, wer sagt, dass Ihr Euch verziehen sollt? :lol: Mitnichten, ich lese gern, wenn Ihr auch hier in meinem Thread Euch austauscht . :wink:
    Ich lasse mich doch nicht über meinen Mann aus wie an einem Stammtisch Hartmut, ich beschreibe bzw. habe beschrieben, meine Gefühle, Gedanken, das Verhalten von mir zu dem Verhalten meines Mannes. :) so viel kurz dazu :wink: Nun aber allen erst mal einen schönen Abend und restlichen Nachmittag. Ich werde gleich nach Hause düsen und mir den Hund für einen Spaziergang schnappen, mir etwas gutes zu essen machen und mich mit einem Marzipan-Kirsch-Tee auf die Coach legen :lol: und ein wenig fernsehen und natürlich auch mit meinem Mann sprechen, der seit gestern einen weiteren Entzug hinter sich bringt.
    LG Uschi

  • Was mir da noch gerade einfältt: Ich habe mir überlegt, vielleicht einen zweiten neuen Thread zu eröffnen, in dem ich einfach nur noch aufschreiben werde, was mit MIR und meiner Sucht ist, ganz unabhängig von meinem Mann. Aber ich glaube, so ein ganz wenig von ihm wir doch drin stehen. Aber man könnte diesen Thread dann schliessen und löschen? Wäre das eine Möglichkeit? Hm....ich muss darüber schlafen, hätte gern zuvor eine Antwort, ob das geht. Ich würde dann zunächst einen kurzen Abriss bzw. eine Zusammenfassung geben und dann starten :wink: Wäre das möglich oder würde dieser Thread erhalten und stehen bleiben? LG Uschi

  • :) guten morgen ihr lieben, oh wie schade, keine antwort auf meine fragen hinsichtlich des neuen threads :) wie blöd........liegt mir am herzen...könnte was schreiben jetzt dazu :wink: , halte aber meine dumme manchmal zu ironische zunge im zaum....warte gern weiter auf die antwort :wink: grüß alle lieb

  • Hallo Prof,

    ob du nun einen neuen Thread eröffnest oder den bestehenden weiterführst musst du entscheiden.
    Wenn du einen neuen Thread eröffnen willst, dann lass aber bitte den jetzigen nicht löschen.
    Häufig wird in einem neuen Thread Bezug genommen auf Dinge, die im Alten stehen und man hat keine möglich sich zu informieren. Außerdem ist es doch deine Geschichte, die kann man doch nicht einfach löschen.

    Gruß Weißbär

    Liebe Grüße
    Weißbär

  • glück auf uschi

    :arrow: schreib mal ne PN an karsten :lol:

    ich meine mich erinnern zu können :arrow: in den "bedingungen" steht das der alte threat stehenbleibt (sogar wenn jemand aufhört -> backmaus) :roll::?:

    :arrow: alles liebe :lol:

    :D
    matthias

    trocken seit 25.4.1987 - glücklich liiert - 7 Kinder - 17 Enkel

  • Hallo Weißbär, na ja aber das Löschen geschieht nur zum Schutz und ich schreibe einen Abriss der Geschichte in den Neuen thread ohne so unendliche viele Details der Öffentlichkeit preiszugeben, um den schutz hier zu wahren. lg uschi

  • :) Halloli, also es ist so, dass der alte Thread gesperrt werden, nicht gelöscht werden kann wegen der Antworten der Foris im alten thread und der Mühe, die sich gegeben wurde. Damit bleiben alle Details bestehen, ich denke drüber nach aber ich werde hier meinem alten thread damit wohl eher treu bleiben :wink: denn der zweck wäre nur der schutz gewesen und den erreiche ich damit nicht also weiter gehts Ihr Lieben :D
    Heute geht es mir gut Ihr Lieben, ich bin wunderbar ausgeschlafen und privat ist ruhe eingekehrt. Mein Mann macht seit 2 Tagen Entzug, es geht ihm wahrlich nicht gut. Ich bin bei mir, freundlich zu ihm, koche ihm auch tee und suppe, sofern ich selbst in der küche für mich gerade etwas zubereite, zeige dieses mal keinerlei mitleid und dabei geht es mir gut privat.
    beruflich platzt bald der knoten und ich werde rasten, denn was hier im büro abläuft, das erträgt keiner wirklich. Wir haben den 4. des Monats und mein Gehalt ist noch nicht auf dem Konto. nun denn.....lg uschi

  • Hallo liebe Uschi!

    Als regelmässige Mitleserin in Deinem Thread bin ich dieser Tage auch ganz erschrocken gewesen, wie sehr Du durch die Ereignisse wieder heruntergezogen wurdest.
    Da ich selbst auch tief im Sumpf der Co-Abhängigkeit stecke, weiss ich auch gar nicht, ob ich Dir etwas raten kann oder darf...aber beim lesen Deines letztes Beitrages ist mir ein Schauer über den Rücken gelaufen.

    Bitte bitte mach Dir klar, dass Du Dir nichts Gutes tust, wenn Du so weiter machst wie bisher. Mal gibt es Saufexzesse, mal macht er "Entzug", welcher exakt bis zum nächsten Exzess dauert.
    Du wirst immer wieder Ängste ausstehen...was ist los, wenn ich nach Hause komme...wenn er alleine weg geht, wird er etwas trinken, wenn ja, wie viel.
    Liebe Uschi, das macht Dich über kurz oder lang kaputt!!!

    Denke an Dich und werde Dir darüber im Klaren, dass Dein Mann noch nicht an einem Punkt befindet, an dem er eine Entscheidung für sich treffen will.

    So hart es klingt, aber lass ihn fallen!!

    Ich habe diese Zeilen nicht gerne geschrieben und hoffe, Du bist mir nicht böse, dass ich meine ehrliche Meinung schreibe!

    Alles Liebe für Dich und eine gute Entscheidung wünscht

    Billy

  • Liebe Billy, aber ich bin Dir überhaupt nicht böse, warum auch? Es ist Deine ehrliche Meinung und Du bist eine der ganz vielen Vertrteter der Trennung hier, das kann ich auch verstehen. Abgrenzung ohne Trennung ist für viele nicht möglich, ich jedoch versuche es, auch wenn es auf Dein Unverständnis stößt und für Dich wie Rumeierei aussieht. Ist es für mich nicht: Ich weiß dass der Entzug genau bis zum nächsten Exzess geht. Ängste? sind viel weniger geworden....ich fahre nicht mehr in Angst heim, er könnte getrunken haben....nein die Angst ist futsch.....ich bin durch die Ereignisse runtergezogen worden, nicht weil er getrunken hat sondern was es aus ihm macht und was es mit mir dann macht....ein schauer weil ich ihm nen tee oder ne suppe abgebe? das wiederum vermag ich nicht nachzuvollziehen, das halte ich schlichtweg für überzogen, darin einen rückschritt zu vermuten. Es kommt doch auf MICH an, ich spiele nicht die Krankenschwester Billy, nein nein lach wahrlich nicht. Es geht hier darum, dass wenn ich eh in der Küche mir einen Tee mache z.b. und er fragt ob ich ihm einen mitkoche, es tue. Beim letzten Mal habe ich ihn oft gefragt wie es ihm geht usw., ihn bedient usw. das tue ich nicht mehr, vielleicht hast Du das missverstanden. Warum also Schauer? keine Ahnung ....LG Uschi

  • Ich weiß auch, dass mein Mann sich nicht an einem Punkt befindet der tief genug ist....ich denke an mich....ich lerne immer besser, mich abzugrenzen und ich finde ehrlich gesagt die Aussage ich tue mir nichts gutes, wenn ich ihn nicht fallen lasse, nicht richtig. Ich sehe das anders. LG Uschi

  • :) Bei sich bleiben ist für mich das Wichtigste, lernen, für sich selbst etwas zu tun, sich abgrenzen, den Partner machen lassen wie er es für richtig hält, das ist wichtig für mich. Keine Schuld und Scham mehr empfinden, das lerne ich gerade, mit Freunden wieder Dinge zu unternehmen, für sich selbst klar zu kommen und wenn man als Frau mal zum Hammer greifen muss, ich bitte ihn um nichts mehr :wink: ich bin für mich verantwortlich, nicht für ihn und ich bin nicht auf ihn angewiesen, das lerne ich gerade. Ich empfinde es als normal, dass der Weg nach vorn auch mit Rückschritten verbunden ist......vielleicht erliege ich da einer Fehlempfindung :wink: LG Uschi

  • Hallo uschi,
    ich schreibe dir mal was mir bei dir durch den Kopf ging . Es muss nicht auf dich zutreffen aber es war plötzlich da. :)

    täglich grüßt das Murmeltier. Es ist nicht leicht die Sucht zu verstehen und noch weniger die daraus zuziehende Schritte , besonders wenn man sie selbst tun müsste. Dann warten man lieber ab und hofft auf einen guten Tag, dann sieht es doch schon besser aus. Gelöst ist zwar nichts aber herausgeschobenen bis zum nächsten tieferen Fall.
    Abwarten, aussitzen, das wird schon wieder. Sich hier mitteilen, das alles beim Alten ist aber das Fortschritte erkennbar wären und sich dabei in der Opfer rolle wohlfühlen. Dann noch dazu schreiben das man bei sich ist und es lernt . Das dieses Schönreden auch Symptome sind wird zweckmäßig wiederum schön geredet.

    liebe Uschi, nun sind das alle Symptome, die ein nasser Alkoholiker an den Tag legt. Wenn die Co-Abhängigkeit eine vergleichbare Sucht ist dann sollten die Alarmglocken läuten.

    Das waren aber nur meine Gedanken und müssen nicht auf dich zutreffen .

    Vielleicht kannst du was damit anfangen.

    Gruß Hartmut

    Gruß Hartmut

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    Trocken seit 2007

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