Beiträge von Hartmut

    Hallo Franky,

    Zitat

    ich würd mich über Rückmeldungen und aufmunternde Worte sehr freuen

    und wie sollen die aufmunterte Worte aussehen?

    Zitat

    Ich hab mir für nächste Woche auch einen Termin bei einer Suchtambulanz in meiner Nähe machen lassen, ich brauch jetzt absolut professionelle Hilfe.

    das ist löblich. Es ist aber auch so, das nicht die professionelle Hilfe dich trocken hält, sondern du das tun musst. Es ist wichtig sie in Anspruch zu nehmen ,wenn eine Perspektivlosigkeit vorherrscht, jedoch solltest du es nicht als Schutzschild sehen.

    ich denke es werden sicherlich genug Gründe gegeben haben, das du rückfällig wurdest. Oder waren da keine und du hast aus freien Willen gesoffen? Dann könnte ich es verstehen, warum es nicht gereicht hatte, vor dem Rückfall, sich hier oder in deiner SHG zu melden.

    Erzähle mal wie es dazu kam und vor allem was dein Internist zur der neuerlichen /eventuellen Entgiftung gesagt hat.

    Gruß Hartmut

    Hallo Bolle,

    es mag sein, das du gefrustet bist und dir das Internet zu nutzen machst, um deine Beziehungsprobleme öffentlich auszutagen . Für mich hat das nichts mit Loslösung zu tun sondern mit einer Art Abrechnung.

    Du schreibst hier im Detail, so das es die Annahme haben könnte, das sie mitlist. Sollte das so sein, ist das der verkehrte Weg und die verkehrte Plattform.

    Viel wichtiger wäre es zu wissen , wie du dich nun in deiner Trockenheit siehst und was es mit dir ausmacht. Welche Gedanken du an den Alkohol hast und ob eine Rückfallgefahr besteht.

    lass dir dies ernst und gut gemeinte Denkanstöße, vorurteilsfrei durch durch den Kopf gehen. :wink:

    Gruß Hartmut

    Hallo Bolle,

    Heißt das ,das du nun , 1 Woche wieder nüchtern lebst?

    es ist gut ein Tagebuch zu führen, um daraus reflektieren zu können. Wir haben im erweiterten Zugang , einen extra Tagebuch Bereich, bei dem nicht das ganze Internet mitlesen kann oder von Suchmachinen gfunden wird. Überlege es dir mal.

    Du schreibst von Loslassen und von einem Neubeginn.
    Ich habe für mich erfahren dürfen, das da auch unabdingliche Lebensänderungen notwendig sind. Ich habe das eine mit dem anderen verbunden und hatte auch gleich hier ,ein Wegweiser mitgeteilt bekommen , der mich nach zig Jahren des Verzweifelns und Versuchens , zufrieden trocken werden ließen.

    Das sind die Grundbausteine. Daran habe ich mich gemessen ,überprüft und das wichtigsten überhaupt , ohne wenn und aber, danach gehandelt , auch wenn sie mir am Anfang dubios vorkamen.
    https://beispiel.rocks/beispiel.rocks…echternheit.php

    vielleicht ist das auch was für dich.

    Gruß Hartmut

    Hallo

    xena

    Zitat

    Klar gibt es Tage da habe ich einen Rückfall in die co-abhängigkeit, das ist dann so ein Druck, wie es ein Alkoholiker wohl verspürt, wenn ich das so vergleichen darf.


    und

    Zitat

    Was passiert bei einem Rückfall: Ich hatte zwei Rückfälle innerhalb von 4 Wochen.
    Es ist nicht nur der Körper der leidet. Ich habe, Gott sei dank, nicht sonderlich großen körperlichen Entzug zu leiden. Bei mir ist es die Psyche die leidet.

    wie ein Rückfall, für einen CO-Abhängigen aussehen kann, oder wie er nachhaltig wirkt ,kann ich mangels von Erfahrungen nicht einschätzen oder beurteilen. Ich weiß jedoch das ein Rückfall bei einem Alkoholiker der Tod sein kann. Wenn nicht gleich, dann auf längerer Zeit, da er nicht mehr zum trockenen Leben zurückfindet. Deswegen würde ich das eine und andere nie vergleichen wollen.

    In Eurer Post habe ich mehr oder weniger eine Verharmlosung heraus-gelesen und das halte ich für einen gedanklichen Fehler, der in die falsche Richtung geht. Ich kann mich aber auch irren und ihr meint was anderes. :wink:

    Hallo Bolle , seit wann bist du nun trocken? Ich dachte seit fünf Wochen , wann hattest du denn da deinen Rückfall?

    Gruß Hartmut

    Hallo Miri73,

    deine ganzen Fragen, können dir nur ein verschwommenes Gesamtbild ermöglichen , das aber nicht auf jeden Einzelnen anwendbar ist. Der Alkohol ist ein bewusstseinsverändernde Droge, sowie ein Zellgift, das bei den Abhängigen unterschiedliche Auswirkungen hat.

    Solange der Alkoholiker nass ist , solange lebt er auch in einer anderen Welt, die ein Nicht-Süchtiger, schwer oder gar nicht verstehen kann.

    Mich würde mal interessieren, ob dich noch was dazu treibt, als es nur versehn zu wollen? Was macht es mit dir ,machtlos anschauen zu müssen , das ein nahe stehender Mensch zu Grunde geht? Nicht verstehen können , das der Alkoholiker nur aus freien Stücken was tun kann.

    Denke mal darüber nach was dich da quält.

    Gruß Hartmut

    ps. schaue mal in deinem Postfach nach, da hast dun die Antwort wegen deiner verschwindende Antworten :)

    Hallo Bolle,

    wenn du für dich trocken werden möchtest und deine Trockenheit an erster Stelle setzt, dir auch bewusst bist, das es nur um dich geht , wirst du auch erkennen das es keine Gründe zum Saufen gibt.

    Ich lese in deiner letzten Post immer in der "Wir -Form".

    Es geht also hier in deiner Post, um ein Versuch , vergangener Erlebnisse in ein anderes Licht zu rücken. Aber jeder einzelne denkt selbständig und entscheidet , dann auch so. Das gestehe ich auch jedem Partner zu. Was war kannst du nicht los lassen ,wenn du hier nun versuchst, in die Opfer oder Unverstandenen-Rolle zu schlüpfen.

    Nun ist es auch sehr schwer dich zu verstehen was du nun möchtest? Ein CO-Hilferuf das sie zurückkommt oder damit abrechnen ,das du nun ein trockenes Leben führen kannst.

    Gruß Hartmut

    Hallo

    Zitat

    Rosa Li
    Wie solche Männer in ihr Verderben laufen kann ich auch absolut nicht verstehen

    das ist die Sucht , die dazu treibt und für einen Nicht- Süchtigen meist nicht zu verstehen.

    Zitat

    Sie müssen dieser Droge Alkohol einfach willenlos ausgeliefert sein

    genauso ist das . Da hilft auch kein flehen, jammern Kopfschütteln, aufregen, hoffen oder ein direktes Ansagen , drohen, Konsequenzen ziehen usw...... Wenn der Süchtige nicht will ,dann geht gar nichts.

    Das ein zigste was geht, ist es zu akzeptieren und nach sich selbst zu schauen. Was kann ich für mich tun . Was muss ich für mich tun.

    Gruß Hartmut

    Hallo Bolle,

    nicht das wir uns nun falsch verstehen.

    Deine eigene Gedanken sind hier erwünscht ,die dir helfen trocken zu werden. Es nutz nur nichts etwas aus einem Buch zu zitieren das nicht auf deinen Mist gewachsen ist.

    Das hat einerseits urheberrechtliche Gründe und desweiteren sind es ja nicht deine Erfahrungen. Deine Erfahrungen sind wichtig, um sich selbst zu analysieren und dies gehören zum Austausch dazu.

    In deinem zitierten oder auch selbst geschriebener Post, ist es auch sehr schwierig zu unterscheiden, was nun, zu was gehört.

    ich hoffe das nun eventuelle Missverständnisse geklärt sind.

    Gruß Hartmut

    Hallo Bolle,

    willkommen hier im Forum,

    Bitte achte darauf das es ausschließlich deine Gedanken sind, die du zum Austausch verwendest und nicht aus Bücher zitierte. Zudem denke ich das das Forum nicht dazu geeignet ist, Beziehungsprobleme zu bearbeiten.

    nimm dir das Forum zum Anlass um trocken zu werden deswegen hast du dich ja auch angemeldet.

    ich danke dir für dein Verständnis.

    Gruß Hartmut

    Hallo Espoir,

    Zitat

    Irgendwie fehlt mir so ein bisschen der "innere Zusammenhalt".
    Verstehst du ein bisschen, was ich meine?

    Ja ich denke schon aber das nutzt dir ja wenig :wink:

    Zu zweit wieder eins sein und nicht allein in der Beziehung. Liebe wieder spüren und nicht nur gesagt bekommen. Die gleiche Wellenlänge zum Partner finden.

    ich wünsch dir das von Herzen.

    Gruß Hartmut

    Hallo Espoir,

    das dachte ich mir.

    Ich hatte früher, sogar Gründe gesammelt , bis zum Griff zur Flasche. Und wenn keine da waren , welche geformt und ausgebaut , damit ich eine Rechtfertigung hatte. :oops: Wenn ich unzufrieden bin, nehme ich auch heute noch manchmal Gründe, die in einer Zufriedenheit, kaum wahr genommen werden, zum Anlass , um mich so richtig mies zu fühlen. Das alles sind noch Überreste aus meiner nassen Zeit.

    das habe ich für mich erkannt und weiß auch, das der Griff zur Flasche keine Lösung mehr ist. Also muss was anderes her, um mich wieder gut zu fühlen. Wenn ich das Problem denn nicht löse ,trage ich es immer weiter mit mir rum und es kommt irgendwann wieder zum Ausbruch.

    Was kannst du dazu beitragen und vor allem , welche Hilfe kannst du in Anspruch nehmen , um eine zufriedenstellende Lösung, für dich zu finden ohne gleich, die Birne wegzudampfen?

    Dein Mann scheint da nicht gerade der richtige Ansprechpartner zu sein. Hast du ihm eigentlich schon gesagt ,das er einen wesentlichen Teil dazu beitragt, das du unzufrieden bist und deswegen in seinen Augen nervst?

    Hast du dir Möglichkeit mal ne Auszeit in Form eines Urlaubes , Wellness oder sonstiges zu machen. Alleine ohne MANN?

    Gruß Hartmut

    Hallo Espoir,

    da liegt ja einiges im Argen . Solange du andere Bedürfnisse, über deine stellst ,wird die Sehnsucht nach Erfüllung verwehrt bleiben. Da in der Sehnsucht auch die Sucht steht, ist das in meinen Augen gefährlich. Was macht es mit dir und die Gedanken an Alkohol. Verspürst du in solchen Situation manchmal das Gefühl , dich weg -beamen zu müssen?

    Pass auf dich auf.

    Gruß Hartmut

    Hallo Pittchen,

    ich kann nur mein Weg bewerten und nicht deinen wie du dich dabei fühlst.. Deinen kann ich aus meinen Erfahrungen gut oder schlecht für mich bewerten. Für diesen Weg fehlt mir das Verständnis aber nicht für dich und dein Verhalten. Da ich ja in früheren Trinkpausen dieses auch so gedacht und getan hatte. Ohne Verständnis dir gegenüber würdest du ja keine Post erhalten. Wie du die Post für dich aufnimmst oder verwendest obliegt ja dir selbst und niemand anderes.

    Zitat

    Verständnis, wenn meine Trinkpausensituation ja allen Langzeitabstinenten so bekannt ist.

    Heißt das nun das du ein Trinkpause machst oder interpretiere ich da was rein?

    Und nun nochmals zur Verdeutlichung.
    Mir ist es egal welchen Weg du gehst oder was du tust um zufrieden trocken zu werden. Hauptsache du bist es.

    Mir ist es aber nicht egal wenn ich in einer Post lese, das ein Trocken werden, im Alkohol- trinkenden Umfeld als gut geheißen und sorglos ausgetestet wird.

    bei einer sehr hohen Rückfallquote und der hohen Sterberate eines Alkoholikers , ist mir der Weg der größtmöglichen Risikominimierung der Beste. Das dadurch auch Zufriedenheit , ohne Verzicht erreicht werden kann, kann ich durch mich und andere Langzeit Trockenen bestätigen.

    Gruß Hartmut

    Hallo Pittchen

    Zitat

    es entmutigt mich, dass nichts trinken wertlos ist.

    was würde dich denn ermutigen?
    Zustimmung?
    Bestätigung ?
    Verständnis?

    zudem du die Werte für dich stellst und nicht die anderen.

    Gruß Hartmut