Beiträge von Hartmut

    Hallo Zhig,

    solange ich noch Hass , Zorn , Wut dem Alkohol gegenüber hatte , solange hatte ich noch nicht vor ihm kapituliert und stand mit ihm im Kampf.

    Mittlerweile räume ich dem Alkohol keinen so hohen Stellenwert mehr ein, um negative oder positive Gefühle, ihm gegenüber zu haben. Ich habe aufgehört zu kämpfen und akzeptiere meine Kapitulation.

    Er ist und wird immer sein. Das ist alles was ich noch für ihn empfinde.

    Soviel erstmal meine Erfahrungen dazu.

    Gruß Hartmut

    Hallo Franky,

    bei den vielen Gründen die du angeführt hast ,das du Saufen musstest, frage ich mich, welche Gründe du hattest es nicht zu tun?

    Da ein Rückfall erfahrungsgemäß im Kopf stattfindet, lange bevor er da ist, frage ich dich auch da mal direkt. Wie weit hast du dir Ihn vorbereitet?

    Zitat

    Diese verdammten Rückfälle machen mich echt fertig, ich will das nicht mehr

    was sind denn nun deine Erkenntnisse es anders zu tun?

    Wie ernst ist dir überhaupt, das Trocken bleiben und was verbindest du damit? Ich sehe es als sehr besorgniserregend an, Rückfälle als nicht zu schwer zu sehen oder zu verharmlosen. Ich wüsste nicht ob ich einen Rückfall überleben würde .

    Franky, ich schreibe immer etwas direkt und es soll nicht persönlich gegen dich gerichtet sein. Denke mal darüber nach.

    Gruß Hartmut

    Hallo Pusteblume,

    ich habe mich mal bei dir etwas eingelesen. Vor ca 3 Jahren warst du das erste mal bei einer Entgiftung Und seit dem drehst du dich im selben Kreis und kommst da nicht raus.

    Zum Trockenwerden gehören nun mal grundlegende Veränderungen dazu die nicht kurzfristig zu sehen sind, bis eine gewisse Stabilität erreicht wurde, sondern dich dein gesamtes Leben begleiten. Erst wenn du bereit bist das durch zuziehen und es nur für dich zu wollen, hast du eine reelle Chance.

    Mein Werkzeug meines Weges sind und bleiben die Grundbausteine.
    https://beispiel.rocks/beispiel.rocks…echternheit.php
    Dein Schreiben oben ist für mich zweitrangig. Das kenne ich ich von mir und meine Trinkpausen. Es ist nichts weiter als eine Analyse die dich oder mich damals , unweigerlich zum Saufen gebracht haben. Obwohl ich es doch vorher schon wusste das es in die Hose geht.

    Wie sieht es im Moment bei dir aus.?

    Trinkst du noch?

    Gruß Hartmut

    Hallo Xen,

    ein Austausch lebt davon das die eigene Erfahrungen weitergegeben werden um eine andere Sichtweise kennen zu lernen. Wenn mir dann was auffällt schreibe ich es. Wenn der User dieses nicht haben möchte , dann kann er sich ja mitteilen. Ich habe schlichtweg bei dir Gedankenschritte gesehen, die früher den Anlass gaben, wieder zu Saufen.

    Zitat

    Es tut mir leid, daß Du bei meinen Beiträgen durchgehend
    eine Möglichkeit herausliest, daß man wieder trinken könnte oder
    möchte. Mal ernsthaft, wieso ist das so bei Dir??

    Ich lese nicht nur deine Beiträge und äußere mich dazu. Ist mir auch nicht aufgefallen das es bei dir verstärkt wäre.

    Was erwartest du denn von einem Erfahrungsaustausch?
    Bestätigungen ? Das kann ich dir leider nicht immer bieten.

    Ich finde es schon interessant was du schreibst. Solltest du Jedoch auf meine Antworten verzichten wollen dann sage es einfach.

    Gruß Hartmut

    Hallo Xen,

    wenn ich dir hier meine Erfahrungen schreibe, widerspreche ich dir nicht, sondern stelle diese aus meiner Sicht , klar und deutlich dar.t. Es geht nicht gegen dich oder sonst jemand hier.

    Zitat

    Was ist daran so verwerflich, wenn es die Typischen
    Alkoholiker gibt und eben die anderen??

    Die Abgrenzung die du da für dich machst, erweckt bei mir den Eindruck, das du dich nicht für süchtig hältst sondern nur ein bisschen.

    Es gibt mehr Alkoholiker mit Krawatten als unter der Brücke. Alkoholiker, egal in welcher Kategorie ich sieeinteile , sind den gleichen Regularien der Sucht ausgesetzt. Wer sie nicht stoppt verreckt elendig daran.

    Es wäre für mich ein Hintertürchen solche Einschätzungen zu tätigen. nach dem Motto. Ich bin ja nicht so tief abgerutscht und was besseres. Zudem wenn es bei mir nicht so schlimm war, dann besteht die Möglichkeit wieder saufen zu können. Hintertürchen ;)

    Zitat

    Die Menschen sind verschieden.


    da gebe ich dir recht, die Menschen schon, die Sucht aber nicht.

    Wie du das für dich siehst, ist deine Sache und ich beurteile oder werte sie nicht. Wenn du damit trocken bleibst und zufrieden wirst dann ist das doch toll.

    Gruß Hartmut

    Hallo Xenica,

    Zitat

    ch bin sehr nachdenklich. Weil ich anhand der Beiträge immer wieder feststelle, daß ich "anders" bin. Daß ich anders abhängig war vom Alkohol. Ich merke auch in der AA-Gruppe, daß ich nicht ins typische Alkoholikerbild reinpasse. Das gibt mir zu denken.


    ich finde es gefährlich Alkoholiker nach"Typischen oder Nicht-Typischen Alkoholiker" zu unterteilen. Abhängigkeit bleibt Abhängigkeit egal wie du sie für dich selbst siehst. Wenn ich Unterschiede für mich feststelle beschönige ich meine Sucht und lasse Hintertürchen auf.

    Es sei denn ich bin selbst nicht überzeugt Alkoholkrank zu sein. Und wenn diese Erkenntnis fehlt dann wird es sehr schwer trocken zu bleiben. Denn eine Nicht-Alkoholiker ist ja in seinen Augen nicht Nass gewesen.

    Das waren mal meine Gedanken dazu.

    Schöne Weihnachten wünsche ich dir.

    Gruß Hartmut

    Hallo zusammen,

    wir haben noch freie Plätze. Wer will , wer hat noch nicht? :lol:
    Es kann doppelt belegt werden damit einer nicht zu alleine ist :lol:

    Hier nochmals die Liste
    sylvester

    10:00 bis 12:00...prof_schroeder...........
    12:00 bis 14:00...zerfreila.....................
    14:00 bis 16:00...Speedy53...................
    16:00 bis 18:00...Nele 43.....................
    18:00 bis 20:00..CHorsy.......................
    20:00 bis 22:00....Huck........................
    22:00 bis 00:00....Oliver.......................
    00:00 bis 02:00...................................

    neujahr

    10:00 bis 12:00...prof_schroeder..........
    12:00 bis 14:00...Blue Cloud................................
    14:00 bis 16:00....Spanijoggel...............
    16:00 bis 18:00.....Nisa.K...............................
    18:00 bis 20:00...CHorsy.....................
    20:00 bis 22:00.....Morgenrot................
    22:00 bis 00:00..Sari............................


    Gruß Hartmut

    Hallo Thorsten,

    als ich nach vielen Trinkpausen trocken werden wollte musste ich mein Denken dahingehend verändern ,das es nichts wichtigeres in meinem zukünftigen Leben gibt, trocken zu bleiben. Also steht sie an erster Stelle , unabhängig von Freunde/ Familie/Partner usw. Es ist zwar schön das es Unterstützung vom Partner gibt aber daran mache ich meine Trockenheit nicht fest.

    Wenn du eine Therapie angeboten bekommen hast und du es als notwendig erachtest , dann ist es doch egal ob diese in Vorderasien, Hintertupfingen oder gleich um die Ecke ist. Sie ist doch dazu da um dich am Leben zu halten und dir Wege aufzuzeigen ein trockenes Leben zu führen.

    ich selbst habe keine Therapie gemacht, hätte sie jedoch nicht ausgeschlagen , wenn ich eine bekommen hätte. Trockenheit lässt sich nicht im vorbei laufen erreichen, wenn andere Schauplätze und dessen Belange noch im Vordergrund stehen.

    das waren mal mein Gedanken und Erfahrungen dazu.

    Gruß Hartmut

    Moin Matthias,

    Fragen sind nie schwer , sondern werden anders verstanden ,wie sie gemeint sind und das hängt meistens nur an einem Wort und dessen Bedeutung , für den einzelnen. :lol:

    Danke für deine Antwort.

    Für mich ist ein Verlangen nach Alkohol mit dem Anspringen des Suchtgedächtnisses sehr nah verbunden. Ab da muss ich schon gegensteuern um es nicht in Saufdruck enden zu lassen. Deswegen finde ich es auch gut, das ich weiß, welche Gegenmaßnahmen getroffen werden können.

    Viel wichtiger finde ich es aber schon im Vorfeld zu erkennen , was mir schaden könnte um mich dann gewissen Risiken schon gar nicht auszusetzen zu müssen.

    zb. mich stört es auch nicht wenn getrunken wird , jedoch in meinem direkten Beisein sollten sie das lassen. Wer sagt mir denn ob nicht in so einer Situation, meine Synapsen und Transmitter , gerade dann verrückt spielen und Botenstoffe an das Suchtgedächtniss liefert.

    schönen Abend noch :lol:
    Gruß Hartmut

    Moin matthias,

    wo besteht denn der Unterschied bei dir zwischen Saufdruck und Verlangen?

    du schreibst auch in einer Post das es dir nichts ausmacht wenn neben dir einer trinkt.
    War es schon am Anfang deines Weges so oder erst nach einer gewissen Zeit der "Stabilisierung"?

    Zitat

    2. ^ hatte mir angewöhnt (tu es noch) immer überall mindesten 1 l wasser in unmittelbarer nähe zu haben - (wir sind schon 20 km zurückgefahren weil meine gute kein trinkwasser in ihrem auto hatte - nich 40 km weiter bis zur Raststätte)


    und

    Zitat

    diese vorgehensweise hab ich mir “antrainiert” lange, immer und immer wieder in gedanken “durchespielt” wie ich mich verhalten will bevor ich saufen muss Ausrufezeichen

    ist das eine Art Notfallkoffer? Hattest du auch mal die Flasche Wasser vergessen und was macht es mit dir wenn sie nicht griffbereit ist?

    Das würde mich mal interessieren. :wink:

    Gruß Hartmut

    Hallo Olle

    Zitat

    Schlimm genug, das der Alk überall sonst so präsent ist ...

    Wo ist er denn präsent?
    In deinem Umfeld das alkoholfrei sein sollte?

    natürlich gibt es überall Alkohol und er wird auch immer da sein. Es kommt daruf an was es mit dir macht.
    Verzicht ?
    Kann er dir noch Wunderdinge versprechen?

    Denke mal darüber nach was dich daran stört.

    Gruß Hartmut

    Hallo uschi,

    kann es sein das er dich eingewickelt hat und deine CO-Knöpfe drückt. Du suchst Auswegen aus der Sucht für dich und stellst hoffnungsvolle Fragen das er keine Sucht hat. Machst du dir nun was vor oder er dir?

    Um wem geht es dir genau?

    Zur Erinnerung stelle ich einen teil deiner Vorstellung hier ein. Überprüfe mal dich selbst.

    Zitat

    dann feierte er krank und zwischenzeitlich ist er frühpensionär (45 jahre alt); bereits kurz nach dem zusammenziehen hat er angefangen zu trinken, erst nur abends mittlerweile von morgens an, dann schläft er stundenlang und dann trinkt er weiter; in den letzten jahren war er nicht ein einziges mal nüchtern , wenn ich gegen 19 uhr von der arbeit heimkomme; es gab unendliche immer wiederkehrende diskussionen, unendlich immerwiederkehrende beleidigungen und beschimpfungen von ihm mir gegenüber; (ach so ja wir haben einen jungen hund der tagsüber bei ihm verweilt), immer wieder versprechungen es werde nicht mehrvorkommen bis hin zu einer alkoholpause von ganzen 6 tagen mit entzugserscheinungen vom allerfeinsten; dann wiederder beginn mit dem trinken, das morgendliche zittern, die feuchten hände, völlige ausbrüche mir gegenüber usw.! bislang habe ich immer versucht zu helfen, bis in der vergangenen woche es derart eskalierte, er beschimpfte und beleidigte mich dass ich es nicht wiedergeben kann; dann am vergangenen freitag unendliche entschuldigungen und versprechungen aber seit montag trinkt er wieder bereits morgens; ich bin so am ende und wir wollen in 2 monaten aus beruflichen gründen umziehen und uns einen kleinen traum erfüllen;ich kann einfach nicht mehr ich hab wohl erkannt, dass ich co abhängig bin und ich bin so verzweifet, ich möchte einfach nur, dass dieser albtraum aufhört und er endlich begreift, was los ist;

    für mich gibt es nur 2 Unterschiede zwischen Alkoholiker. Trocken oder Nass. Trocken gibt es nur mit einem Abstienz vorhaben ein Leben lang.

    Ich wünsche dir das er keine Trinkpause macht und die Abstinenz sucht. Sollte er versuchen zu kontrollieren dann bleibt er immer nass.

    das mal meine Erfahrungen und Gedanken dazu.

    Gruß Hartmut

    Hallo Xen,

    Zitat

    Die wenigsten, bzw allerwenigsten schaffen es
    trocken zu bleiben, -ohne Rückfall!

    Stimmt Xen. Deswegen halte ich mich an die Erfahrungen der Langzeittrockenen und lege da ein besonderen Augenmerk darauf wie und was sie dafür tun um nicht zu den Rückfälligen gehören.

    Dazu gehört auch ein wenig Selbstvertrauen zu sich selbst. Das war bei mir am Anfang auch nicht mehr vorhanden. Ich habe einfach nachgeahmt und mich dahingehend überprüft warum ich kein Selbstvertauen mehr hatte und wer es mir genommen hat oder die Ursache dieses Mangels waren.

    Gruß Hartmut