Beiträge von Hartmut

    Hallo Jule,

    willkommen hier im Forum,

    ich lese dich hier als Powerfrau :wink: Alles straff organisiert und immer das Bestreben alles richtig zu machen. Kann es sein das da ein Hauch von Perfektionismus mit eine Rolle spielt? Überfordere dich nicht an Hand deiner oder anderer Ansprüche. In der ersten Zeit des Trocken werdens spielen Gefühle und Gedanken verrückt und müssen sich erstmal sortieren.

    nun kommt ein fürchterliches Wort das dir wahrscheinlich nicht so schmeckt : GEDULD :wink:

    Zitat

    ch könnte ganz gut einen Schubs für Freitag brauchen. Da will ich zur offenen Stunde in einem Suchtberatungszentrum gehen und mir ist ganz schön bang davor. Ich merke, dass ich ganz leise anfange, mich selbst zu be******** mit Gedanken, wie: brauchste vielleicht gar nicht, läuft doch alles gut. Und das ist grober, fahrlässiger Unfug. Hab halt Schiß. Weiß auch nicht, was da auf mich zukommt.

    ich würde mich mal fragen was ich zu verlieren habe wenn ich da hin gehen würde oder welchen Nutzen ziehe ich daraus?

    Kann es sein das dich dein Scham bremst krank zu sein?

    Wenn das nicht so ist, dann gehe mal hin und nimm Erfahrungen, die dir neue oder andere Erkenntnisse bringen einfach mit. Denn wenn du das nicht machst wirst du es nie wissen ob es was gebracht hätte.

    Zu Verlieren hast du nichts außer eventuell 2 Stunden deines Lebens. :wink:

    das waren mal meine Gedanken dazu

    Gruß Hartmut

    Hallo zusammen

    es steht jedem zu sich so zu äußern wie er es für richtig hält. Es ist auch jedem seine Entscheidung wie er seinen Weg geht. Es braucht auch keine Rechtfertigung dafür. Ich bin für mich verantwortlich, genau wie derjenige der einen anderen Weg geht.

    Wenn jedoch jemand bewusst Alkohol zu sich nimmt obwohl er Alkoholiker ist dann kann er auch in meinen Augen nicht trocken sein. Das Rückfälle den Tod bedeuten können ist ja nichts Neues. Und wenn das nun als zu wenig Fingerspitzengefühl gewertet wird liegt im Auge des Betrachters.

    Hallo Chadedala,

    jeder dir hier Antwort gegeben hat schreibt meistens aus Erfahrungen heraus. Auch wenn die Wortwahl nicht immer deinen Anklang findet ist es wert darüber in Ruhe nachzudenken und das herauszuziehen was du für dich als Richtig erachtest.

    Gruß Hartmut

    Hallo Chadedala.

    ich wollte ja gerade dazu schreiben das du eine Trinkpause macht jedoch bist du für mich noch gar nicht trocken. Wer bewusst Alkohol in jeglicher Form zu sich nimmt ist für mich nass bis hinter den Ohren. Welche Wunderdinge du dem Alkohol noch zugestehst ist schon der Wein in der Soße, den du dann als Geschmack abhakst. Du steckst dir bewusst Riskien ab und bist am probieren wie weit du gehen kannst.

    Eine Loslösung vom Alkohol sieht bei mir anderes aus.

    es ist deine Entscheidung die du in meinen Augen nur solange standhältst wie es dein Suchtgedächtnis zulässt. Die Prozesse im Hirn gehen bei der Sucht einen anderen Weg als du es gern hättest.

    Warum tust du das denn ? Was musst du dir denn beweisen? Bist du nun Alkoholiker oder hoffst du noch das du über Kampf und Willen bestehen kannst.?

    Gruß Hartmut

    Hallo Xen,

    schön das du dich meldest.

    Zitat

    Lernen, hinfallen- aufstehen und weitergehen

    ist auch eine Möglichkeit die im allgemeinem Leben sehr hilfreich sein kann.

    Bei meiner Trockenarbeit jedoch lerne ich nicht hinzufallen um nicht aufstehen zu müssen und kann dadurch , auch wenn in kleinen Schritten, immer weitergehen. Aufstehen ist eine Option bei der ich nicht weiß ob ich es schaffe.

    Schönen Advent wünsche ich dir.

    Gruß Hartmut

    Hallo heio,

    Zitat

    Ja der satz hat was aber wir tun es doch alle für uns oder? für wen sonst

    ich habe mehr Alkoholiker kennen gelernt die es nicht aus freien ureigenen Willen taten sondern für andere um gut dazustehen.
    Sowie jeder erkennt Alkoholiker zu sein so weiß auch nur er für wen er trocken wird.

    Das erkenne ich daran das ich für meine Trockenheit alles tun würde um trocken zu bleiben. Dazu gehören auch alle Unwidrigkeiten des Lebens dazu.

    Überprüfe doch mal ob es noch einen Grund für dich gedanklich gibt um rückfällig zu werden.

    Gruß Hartmut

    Hallo heio,

    was machen denn die Vorwürfe mit dir aus?
    Wohin gehen deine Gedanken in Bezug zum Alkohol?

    Das Leben ändert sich ja nicht dadurch das jemand trocken wird von Grund auf. Problem in der Beziehung die sich jahrelang angesammelt haben sind ja nicht weg sondern wird auch vom Partner zurecht mit Misstrauen begegnet.

    Das Vertrauen muss sich auch erst mit der Zeit der Trockenheit erarbeitet werden und bedarf auch sehr viel Geduld. Beratungsstellen für Beziehungsprobleme gibt es genug und wäre auch eine Option die Beziehung von einem Therapeuten beleuchten zu lassen.

    das wichtigst ist erst seine Trockenheit an erster Stelle zu setzen und aus ganzen Herzen es für sich zu wollen.

    Das waren mal meine Gedanken dazu

    Gruß Hartmut

    Hallo heio,

    warum bist du hier?

    Möchtest du deine Freundin manipulieren oder was für dich tun.?
    Fangt das schon wieder an wie vor der Entgiftung?
    Oder suchst du einen Grund wieder Saufen zu dürfen.

    Du weißt ganz genau warum ich das schreibe und bitte dich deine Unstimmigkeiten nicht über das Internet aus zu diskutieren obwohl du genau weißt das sie dich hier lesen kann.

    Gruß Hartmut

    Hallo cailin,

    Zitat

    Das mit dem Tagebuch muss ich mir noch ein wenig überlegen, so viel Erfahrung mit Internet-Foren habe ich offen gestanden noch nicht. Verlegen Ich muss mich da, glaub' ich, erst noch ein wenig eingewöhnen...

    die Gewöhnung geht relativ schnell. Ich hatte am Anfang überhaupt keine Ahnung wie das alles funktioniert. Einfach Fragen stellen und dann wird das schon. :wink:

    Du befindest dich hier im Offen Bereich und dieser kann durch jeden der sich im Internet tummelt eingesehen werden. Wir haben auch noch einen erweiterten Bereich der von Suchmachinen nicht gefunden werden kann und du anonymer bist. In diesen erweiterten Bereich besteht auch die Möglichkeit Tagebücher zu schreiben.

    im Offenen kannst du das auch, ist jedoch einsehbar.

    Gruß Hartmut

    Hallo Ramona,

    es ist schon etwas verwirrend :shock:

    du möchtest Ratschläge, aber dir gefallen die Antworten nicht.
    Du schreibst das es allgemeine Tiefen in der Beziehung gibt die nicht dem Alkohol zugesprochen werden können aber dich stört das Weizen. jedoch seit ihr glücklich. Du fühlst dich hier außer Reihe und doch brauchst du Unterstützung und Ratschläge.

    um was geht es dir denn nun genau? Reden ist immer gut . Nur über was möchtest du reden in einem Alkoholiker-Co-Forum?

    Schaue mal diesen Link an ob du dich daran erkennst.
    https://beispiel.rocks/beispiel.rocks…bhaenigkeit.php

    Gruß Hartmut

    Hallo Pittchen

    Zitat

    Ich hoffe, das war auch nicht das was Du mir vermitteln wolltest ...

    ich kannte dich doch 2008 noch nicht :wink: Du bist damit auch nicht gemeint . Es ging mehr um den Thread Titel Alkoholiker Light.

    In diesem Thread steht sehr viel drinnen ,das mir zu dem damaligen Zeitpunkt meiner Trockenheit, sehr viel mitgeben hatte.

    Sollte ich mal Unklarheiten mit Erfahrungen und Ansichten einer bestimmten Person habe dann spreche ich sie auch direkt an.

    Gruß Hartmut

    Hallo Pitchen

    Zitat

    Für mich liegen zwischen einem Glas, vielen Flaschen und der Entgiftung auch viele Stufen. .

    Ich finde diese Sichtweise sehr bedenklich. Das ist ein Hintertürchen das ich für mich aus meiner Erfahrung geschlossen habe. Das hat für mich einen Hauch von Alkoholiker Light :wink:

    machst du Unterschiede bei Alkoholiker oder der Krankheit?
    Siehst du für dich eine Abstufung zu anderen Alkoholiker?
    Oder siehst du die Tragweite eines Rückfalls durch deinen eigenen etwas anders?

    Gruß Hartmut

    Hallo Pittchen,

    wenn ich richtig gelesen habe, hast du einen Rückfall am Wochenende und da kam in mir die Frage auf, wie sich das denn zugetragen hat ,wenn du nicht schnurgerade dem Alkohol entgegen gelaufen bist.
    Du schreibst auch bei deiner Vorstellung.

    Zitat

    Ich habe einen alkoholfreien Lebensraum.

    Beziehst du diesen nur auf dein zuhause?

    ich finde es klasse das du gleich wieder aufgestanden bist jedoch empfinde ich es als verharmlosen, wie du schreibst , kein Endzeitdrama daraus zu machen". Hört sich für mich wie eine Ausrede an.

    ich kenne einige die Jahre gebraucht haben um wieder da raus zu kommen und einen der es nur bis zum Friedhof geschafft hatte.

    Zitat

    Ich sehe meinen Weg aber auch nicht sonderlich abweichen von anderen ...

    ich auch nicht, aber was ist sonderlich? :wink:

    Gruß Hartmut

    Hallo Pittchen,

    wir empfehlen ja nicht umsonst sich im ersten Jahr von Menschen , Feiern und sonstige Alkoholveranstaltungen fern zu halten.
    Zudem gehörte es auch für mich dazu, mein Umfeld dahingehend zu überprüfen , was nun Saufkumpanen sind und was wirkliche Freunde. Ein Freund trinkt auch nicht in meiner Gegenwart wenn ich ihn das sage und ich es mir von ihm das wünsche.Ein Saufkumpan stellt seine eigene Bedürfnisse des Trinkens über meine Gesundheit .

    ich habe für mich genau unterschieden zwischen einer tödlich verlaufende Krankheit und Erwartungen anderer wie ich dieser begegne.

    Du hältst dich weiterhin in deinem alten trinkenden Umfeld auf und meinst durch Willen und ausprobieren der Sucht Herr zu werden. Ich kenne das aus meinen Trinkpausen und wurde immer wieder eines besseres belehrt. Das Suchtgedächtnis steuert in gewissen Situationen das Handeln und nicht mehr der Wille.

    Das heißt nun nicht , das ich heute keinen Menschen mehr begegne der trinkt jedoch laufe ich nicht schnurgerade darauf zu.

    ich kann dir nur eindringlich empfehlen, mindestens 1 Jahr lang dich zu stabilisieren und solchen Freizeitaktivitäten fern zu bleiben. Das dabei auch Verzicht aufkommt ist normal und diesen gilt es hineinzuwirken, mit sinnvollen anderen Beschäftigungen oder durch kennen lernen "neuer" nicht trinkende Freunden.

    nun weiß ich nicht ob das der Kommentar ist den du dir erwünscht hast oder ob du Alkoholiker suchst, die dir deinen Weg bestätigen.

    Meiner ist es nicht.

    meiner richtet sich an diesen Grundbausteine.
    https://beispiel.rocks/beispiel.rocks…echternheit.php

    Gruß Hartmut

    Hallo Oliver,

    wenn mir misstraut wird überlege ich erstmal inwieweit ich mit selbst trauen kann und schaue auf meine Trocken Zeit zurück. Ob ich zufrieden trocken bin und wie lange schon. Es muss ja Ursachen geben warum mir misstraut wird und warum es mir was ausmacht.

    Zudem kommt es bei mir auch darauf an wer mir misstraut. Sind es Menschen die ich in der nassen Zeit enttäuscht habe dann bleibt mir nichts anderes übrig jeden Tag auf das neue ein Stück Vertrauen zurückzugewinnen.

    Bei fremden Menschen die durch hören/ sagen oder durch Statistiken mir Misstrauen entgegen bringen und mich gar nicht kennen, macht es mir nichts aus. Zudem ich nicht weiß aus welchen Grund und welcher Motivation sie dieses Misstrauen haben. In meiner nassen Zeit habe ich auch die Statistiken dazu verwendet um nicht aufhören zu müssen obwohl ich genau wusste das es keinen anderen Weg gab.

    Gruß Hartmut