Beiträge von Hartmut

    Hallo charly66,

    Zitat

    is mein verhalten wirklich falsch?

    wie würdest du es benennen? Wenn du dich immer im Kreis drehst und in keinem Bereich , sei es von erfahrenen CO-Abhängigen oder nun im Alkoholiker Bereich eine Bestätigung deines handelns bekommst.

    Solange du die Belange deines Freundes in deiner Co Abhängigkeit höher stellst als deine Krankheit sselbst ,s olange wirst du Fragen einer verzweifelter Co stellen.

    Suchst du ein Weg zu ihm oder die Gesundung zu dir?

    Gruß Hartmut

    hallo Weitsicht,

    ich benutze nochmals ganz schnell deinen Thread um Chanell zu antworten :wink: Kannst ruhig schimpfen :lol:


    Hallo chanell,

    ich lese bei dir eine eigene Erfahrung die du versuchst in verschiedene Punkte zu zu verallgemeinern.

    Zitat

    Halo Hartmut!
    Ein Alkoholiker wird im laufe seiner "Karriere" straffällig!


    ich kenne mehr Alkoholiker die nicht straffällig geworden sind als welche die es wurden. Ich habe auch nie in meiner "Karriere"die Frau oder Kinder geschlagen. In anderen Einzelfällen mag das anders sein .

    Was du erlebt hast und was du durchmachen musstest ist eine ganz schlimme Sache und nun verstehe ich dich besser mit deiner Post.

    Ich habe damals bei meiner Trennung (nicht wegen Alkohol) das alleinige Sorgerecht der Frau übertragen und habe nun ein Umgangsrecht ohne straffällig zu sein. Ein begleiteter Umgang zu den Kinder kannst du bei einem Jugendamt beantragen wenn du es für notwendig hälst und du deine Kinder gefährdet siehst.

    Zitat

    Und sich "NUR" trennen, ist sicher NICHT ausreichend! Gerade wenn man Kinder hat! Und zwar in erster Linie für SICH als Mutter und MENSCH.
    Wenn ich dann bei anderen lese sie geben Ihre Kinder ungeschützt dem nassen Elternteil, dann zieh ich einfach daraus das diejenige noch nicjht aufgewacht ist, und selbst noch "krank" ist!

    Diese Krankheit betrifft auch beide Elternteile und sollten auch so selbstkritisch beäugt werden. Ich habe mal ein Thread ins Leben gerufen und würde mich mal auf deine Sichtweise freuen.

    https://beispiel.rocks/beispiel.rocks…topic17134.html

    Gruß Hartmut

    Hallo zusammen,

    da ich ja immer bekannt bin , auch Fragen zu stellen die nicht immer das Verständnis der anderen hat , stelle ich mal als Vater und trockener Alkoholiker in Anlehnung des Threads "Sind Kinder bei einem alkoholabhängigen Elternteil geschützt" diese etwas provokante, doch ernstgemeinte Frage.

    Sind Kinder bei einem CO-abhängigen Elternteil gut aufgehoben?
    Brauchen denn CO-Abhängige nicht auch eine qualifizierte Unterstützung in der Erziehung?

    Gruß Hartmut

    Hallo Tina,

    ich spreche hier von einem Umgangsrecht und nicht um ein Auwachsen bei einer Alkoholiker Familie. Der Umgang soll ja auch vorab von qualifizierten Menschen überprüft werden und wenn nötig in Begleitung geschehen.

    ich spreche als Alkoholiker und nicht als CO oder EKA , bei denen ich mich nicht reinversetzen kann , deswegen finde ich auch deine Ansichten Ok.

    Gruß Hartmut

    Hallo Chanell,

    warum bist du denn so angepisst wenn sich dein Denken mit den Erfahrungen der anderen nicht deckt? Du hast dich doch hier auch angemeldet um einen Erfahrungsaustausch zu haben der dir und anderen hilft. Oder wolltest du Bestätigungen deines Weges und Gedanken?
    Chanell

    Zitat

    Dann finds doch unhöflich!
    Finds auch unhöflich von dir wenn du dich in MEINE Angelegenheiten einmischt! Immerhin habe ICH hier diese wertvolle Diskussion angeregt!!!!!!

    Wenn sich jemand an der wertvollen Dsskussion beteiligt muss es ja nicht unhöflich sein wenn er eine andere Meinung hat.

    ich selbst finde deine Ansichten, was das Umgangsrecht der Kinder zu einen Alkoholiker betrifft erschreckend. Ich weiß auch nicht aus welcher Motivation heraus du das so siehst. Deine Erfahrungen mit dem Alkoholiker sind deine und nicht die der Kinder . Sollten wir den Kinder nicht eine selbstständige Entwicklung mit auf den Weg geben?

    Das Wohl und Recht der Kinder, auch mit Hilfe von außen ermöglichen , wenn es meinen eigenen Unmut oder Verstehens gegenüber dem Alkoholiker an objektiver Ansichten für die Kinder nicht zulässt.

    Natürlich sind eigene Befindlichkeiten und Erlebnisse ausschlaggebend und Kinder sollen geschützt werden. Da kann aber auch eine qualifizierte Hilfe sehr wichtig sein.

    Zitat

    Ich bleib dabei! Kein Kind sollte ein trinkendes Elternteil besuchen, ausser mit begleitetem Umgang! Aber da liegt ja schon eine Straftat vor!

    Muss nun Alkoholismus als Straftat eingestuft werden damit der Alkoholiker sein Kind sehen kann? Zum Wohle der Kinder kann das wohl nicht sein.

    Gruß Hartmut

    Hallo Frank,

    danke für deine Rückmeldung.

    Zitat

    Hartmut der Unterschied zwischen damals und heute ist, das ich für mich kapituliert habe, ohne Wenn und Aber. Ich weiss, ich bin Alkoholiker und zocke nicht mehr rum, bin ichs oder bin ichs vielleicht doch nicht.

    die Kapitulation ist für mich auch ein wichtiger Schritt gewesen, überhaupt mit der Trockenheitsarbeit zu beginnen und mein Leben auch diesem trockenen Leben anzupassen. Ich habe mich akribisch an die Grundbausteine gehalten und mich auch nicht von meinen illusorischen Gedanken verleiten lassen "Das es mir nichts ausmacht ,bei trinkenden Menschen dabei zu sein. Ich habe Feste , egal wer da dort war und welchen Grund es hatte , im ersten Jahr komplett gemieden und diese Zeiten mit anderen sinnvollen Beschäftigungen aufgefüllt.

    Meine "Rückfällen" nach den Trinkpausen , waren immer diesen alten Verhaltensmuster zuzuschrieben.

    Meine Erkenntnisse daraus :wink:
    Nur nicht trinken alleine reicht genauso wenig aus , wie die Annahme das die Kapitulation alleine mich trocken werden lässt. Es gehört dazu altes Verhaltensmuster abzulebgen , es mit neuen zu ersetzen, um überhaupt eine Chance zu haben ,zufrieden trocken zu werden.


    Frank , wie du deinen Weg gehst und welche Erkenntnisse du aus den vergangenen Versuchen trocken zu werden gezogen hast und was du machst, um trocken zu bleiben , bleibt ganz alleine dir überlassen.
    Zumindest haben wir beide den gleichen Anfangsgedanken.:wink:

    Zitat

    Nicht zu trinken allein reicht nicht, ich muss an mir arbeiten!!!

    In diesem Sinne trockene 24h

    Gruß Hartmut

    Hallo espoir,

    alles gute zu deinen ersten 10 Monate trocken :wink:

    Der 7. des Monats ist ein guter Tag :wink:. 2 meiner Kinder haben am 7. Geburtstag, mein Vater hatte an einem 7. Geburtstag und auch ich habe meinen monatlichen Trockenheitstag am 7. :lol:

    mache weiter so :wink:

    Gruß Hartmut

    Hallo Frank,

    einen sicheren Arbeitsplatz ist heute was sehr wertvolles und kann mit zu einem stabilen Fundament werden was auch die anderen Lebensbereichen betrifft. Gerade am Anfang des trockenen Weges ist das eine große Stütze. Jedenfalls sehe ich das so.

    Du hast geschrieben das gewisse Lebensumstände dich damals dazu bewogen haben ,deine Trockenheitsarbeit/SHG zu vernachlässigen und dieses mit ein Grund war rückfällig zu werden. Wie du sicherlich weißt haben wir hier im Forum ein Grundgerüst , das Grundbausteine heißt und ich nach diesen zufrieden trocken wurde.

    Kannnst du dir mal die Mühe machen diese Grundbausteine mit deinen damaligen oder heutigen Weg zu vergleichen und mir deine Erfahrungen weiter vermitteln? Gibt/ gab es überhaupt ein Unterschied?

    Hier mal der Link :wink:
    https://beispiel.rocks/beispiel.rocks…echternheit.php

    trockene24h wünsche ich dir

    Gruß Hartmut

    Hallo Andi,

    ich kann mich da ganz Martin anschließen und dir dringens raten, so einen Blödsinn zu unterlassen. Nach 3 Wochen oder mehr sich mit Willen unter trinkenden Menschen zu setzen und dann die Flucht ergreifen ,wenn es eng wird, ist für mich nicht nachvollziehbar.

    ich habe 30 Jahre gesoffen und gedacht ich könnte dem Alkohol trotzen ,auf Konfrontation gehen und gegen ihn kämpfen. So endeten auch immer wieder meine Trinkpausen . Erst als ich kapituliert hatte und mit diesem Forum den Weg der Grundbausteine gegangen bin ,wurde ich trocken.

    die Grundbausteine kennst du schon?
    https://beispiel.rocks/beispiel.rocks…echternheit.php

    lese dir sie mal durch und du hast schon mal eine reele Chance trocken zu werden.

    Gruß Hartmut

    Hallo charly66,

    ich bin selbst auch Alkoholiker und kann dir nur sagen das er alles was er macht für sich und seine Sucht macht. Du bist eine ausführende große Hilfe für ihn . Nicht mehr und nicht weniger. :wink:

    Nun aber mal zu dir Was machst du denn für dich?
    Ich habe die ganze Zeit nur vom ihn gelesen was er macht.

    Das dieses ganz tiefes CO-Verhalten ist, ist mir bekannt ,nur was willst du nun für dich tun?

    Gruß Hartmut

    Hallo Peter,

    ein verspätetes willkommen auch von mir. :wink:

    Zitat

    Ich habe meine Partnerin gefragt, ob sie mich heiraten will - und - sie hat zu allem Überfluß "ja" gesagt Geschockt

    was alles passiert wenn Mann und mit Frau sich mal näher unterhaltet siehst du nun. :wink: :lol: Wer aber 30 Jahre trocken ist der schafft auch ne Ehe :wink:

    Ich wünsche euch alles gute dabei.

    Gruß Hartmut

    Hallo Charly,

    die Sucht geht ihre eigene Wege und du unterstützt seine wie deine Sucht mit deinem/ euren Verhalten.

    Es geht hier um dich und nicht um deinen Mann. Er macht ja gerade schon Selbstmord auf Raten und keiner kann ihn davon abringen , außer er selbst. Er wird auch weiter machen solange du es zuläßt und immer wieder springst. Glaube mir das mal .

    Werde wach und schaue mal zu dir und dein Leben, das du nebenbei ja auch noch hast. :wink: Hier im CO-Bereich hast du alle Hilfe die du für dich einforderst aus nächster Hand. Nimm sie an und du kannst mit deiner Krankheit ein wertvolles Leben aufbauen.

    Gruß Hartmut

    Hallo Caro,

    Zitat

    hartmut,wem sagst DU das?


    von mir zu dir mit dem selbigen Gedanken :wink:

    Zitat

    ja HASS IST EIN SCHLECHTER WEGBEGLEITER!und er ist zerstörerisch!!!!mit diesem hass habe ich mich selbst immer zerstören WOLLEN mich und niemanden anderes

    ich wünsche dir deinen Frieden den ich auch mit mir schließen konnte.

    Gruß Hartmut

    Hallo Caro,

    Hass ist für mich ein schlechter Wegbegleiter und hat für mich was zerstörerisches. Mit Hass möchte ich jemanden schaden und ihn leiden sehen. Damit könnte ich aber nicht in Frieden leben. :wink:

    ich verabscheue gewisse Erlebnisse und bin maßlos wütend darüber. Das gab mir die Möglichkeit zu verarbeiten und abzuschließen.

    Gruß Hartmut

    Hallo Feuervogel,

    Zitat

    Welche Möglichkeiten gibt es mit einem Laptop in einem Dorf mitten in der norddeutschen Pampa in einer akzeptablen Geschwindigkeit und zu einem akzeptablen Preis online zu gehen? Geht das überhaupt?

    über UMTS und einen web'n'walk sick könnte das klappen. Es gibt im Internet oder bei einem Anbieter Flächendeckendes Netzbereiche bei dem du nachfragen kannst ob dein Dorf enthalten ist :lol:

    Ansonsten gibt es erträgliche Tagestarife oder auch Vertagsbindungen für eine Flat über einem längeren Zeitraum.

    ich war vor kurzem in einer Klinik und da hat es ohne Probleme geklappt.

    Gruß Hartmut

    Moin Lütze,

    Immer gerne lese ich auch dich noch heute :wink:
    du warst /bist ja auch von fast Anfang an ein Wegbegleiter für mich :wink:


    es gibt bei unserer Krankheit einfach Situationen die nicht weg diskutiert werden können sondern mit allen Konsequenzen ein Handeln vorraussetzt.

    ich habe es von Anfang an ohne Rücksicht auf Person durchgesetzt und auch nicht immer das sofortige Verständis meiner "Gesprächpartner" bekommen. Diejenigen die mich ernst nahmen und darüber nachdachten, mit denen habe ich heute wieder regen Kontakt . Das hat den Vorteil das es erst gar nicht zu einem Problem kam oder eines wurde.
    Abgrenzung war da mein Schutzschild.

    mir hat mal ein nahestehender gesagt das ich da zu extrem wäre!
    Meine Antwort war.
    Extrem wäre es für mich nach einen Rückfall nicht wieder rauszukommen und daran zu verrecken.

    Diese von Anfang an klare Linie erspart mir heute nach fast 2 Jahren fast jegliche Diskussionen.

    Ansonsten freue ich mich des Lebens und mein Freundeskreis ist mittlerweile höher wie in der nassen Zeit :wink:

    Gruß Hartmut :wink:

    Hallo live,

    wir haben uns schon richtig verstanden oder wie sollte ich das sonst deuten?

    Zitat

    Bezüglich Urlaub: ich brauche es!!!
    aber da kamen mir gestern sponntan zwei Ideen:
    entweder ich fahre mit dem Auto. Einfach runter richtung Italien, Südfrakrreich. Da mir mein Führerschein schon immer auch zu meinen Saufzeiten heillig war, weiß ich ganz genau, das die Autoschlüssel mich immer NEIN sagen lassen.
    Oder ich flige weg, da wo absolutes Alkoholverbot ist. Ich glaube da gibt es ein Ort,südlich von Dubai.
    Hahaha-beide Ideen sehr kostspielig.

    das du das im Vorfeld schon abklären möchtest ist schon klasse. Ich hatte im ersten Jahr der Trockenheit keine Wünsche, außer das ich trocken bleiben wollte. Deswegen den Urlaub nur so geplant das ich nicht zusätzlich gefährdet werde.Einfach wie es in den Grundbausteine steht.
    Im ersten Jahr Orte und Begebenheiten meiden wo gesoffen wird. Danach habe ich mich gehalten und bin dadurch trocken geblieben.

    Ich habe dir auch deswegen geschrieben weil du ja auch schon einen Rückfall hattest bei dem du ähnliche Gedanken hattest.

    Wie oder was du machst liebe Live ist deine Sache. Es sind Erfahrungen die ich weiter gebe. Nicht mehr und nicht weniger. :wink:

    Gruß Hartmut