Beiträge von Hartmut

    Hallo Julchen,

    erstmal zu Vaan

    Zitat

    Zu den Kindern kann ich Dir wenig sagen, da ich selber keine habe.

    dann können wir mal mit dem eigentlichen Thema weiter machen. :wink:

    Hallo Julchen,

    ich denke das der 20 jährige und die 17 jährige alt genug sind sich der Situation zu stellen. Inwieweit sie Hilfe durch ein provisionnelles Gespräch wollen kannst du ja durch kurze Nachfragen erfahren. Es gibt auch Möglichkeiten der 8 Jährigen unter obhut einer Aufsichtsperson zur Seite zu stellen , nur denke ich nicht das es die eigene Schwester oder Bruder sein sollen , wenn sie eh auch nicht so richtig möchten.

    Aus eigener Erfahrung kann ich nur sagen das sich Kinder erstmal zurechtfinden mussten und ihre Ruhe brauchten um alles zu verarbeiten und sich der neuen Situation zu stellen. Alle "Manipulierversuche" eines Elternteils waren da mehr schädlich als zuträglich. Eine neutrale Person bringt da wesentlich mehr.


    Nur was ich nicht ganz nachvollziehen kann ist , das du versuchst deinem EX die Kinder nachzutragen. Er muss doch reagieren um seine kinder zu sehen. Er hat doch die Verantwortung für die Kinder mit übernommen.

    Gruß Hartmut

    Hallo susanne,

    Zitat

    Mensch Hartmut,
    Du must mich doch endlich verstehen. UND ich bleibe öffentlich.


    Ich kenne dich nicht und warum sollte ich es verstehen?


    Ich verstehe es nur als Nasses Verhalten was ich auch am Anfang hatte.

    Wenn du aber hier keine Hilfe benötigst , dann wünsche ich dir alles Gute auf deinem Weg der Erkenntnis.

    Gruß Hartmut

    Hallo Susanne,

    Zitat

    Hier wurde ja immer sehr viel über den persönlichen Tiefpunkt geschrieben, der einen Menschen wie der Blitz aus dem Himmel treffen muss. Wir wissen doch alle inzwischen, dass das gar nicht stimmt.
    Bevor wir uns hier haben, hatten wir eine lange Zeit der Verzweiflung hinter uns.


    Wer ist Wir?

    ich schreibe hier über mich und meine eigen gemachte Erfahrungen. Wie sieht es bei dir aus?

    nur mal als Denkanstoß für ein Selbsthilfe- Forum ;)

    Gruß Hartmut

    Hallo manfred,

    nach Yvonne Post , habe ich mal deinen anderen Thread auch zurückverfolgt und da hattest du das Thema alkohlfreies Zuhause vor 7 Monate schon einmal aufgegriffen.

    Die dir gegeben Antworten sind im großen und ganzen die gleichen wie Heute. Wolltest du eine Bestätigung deines Weges haben oder suchst du ein Bestätigung für dein Zuhause? Ich komme da nicht ganz mit.

    Es beschäftigt dich ja schon seit 7 Monaten und scheint noch nicht abgeschlossen zu sein.

    Trockene 24h

    Gruß Hartmut

    Hallo Manfred,

    Zitat

    Was Leben und Tod angeht, so ist jeder Alkoholiker dafür selber verantwortlich.

    und desewegen ist für mich auch ein alkohohlfreies Zuhause einer der wichtigsten Grundbausteine.

    Zitat

    Die häusliche Umgebung suchtmittelfrei zu halten ist eine gute Hilfe für den, der seine Labilität einzuschätzen weis. Jedoch mit der Verknüpfung - "ich bin krank" - "das ist fast ein Gesetz" - "wenn du mich liebst..." - eine Anforderung (Einforderung), die einem nicht zusteht.

    Es ist für mich keine "Hilfe"sondern eine Krankheitseinstellung und hat nichts mit Labilität oder gar Willen zu tun.
    Eine "Einforderung/Aufforderung" kommt ,meiner Meinung nach nur zu stande, wenn ich die Krankheit noch nicht in ihren ganzen Ausmaße, mit dem Partner besprochen habe, oder er selbst dem Alkohol einen höheren Stellenwert einräumt.

    Zitat

    Objektiv gesehen ist der Wunsch nach einem suchtfreien Raum nur das Eingeständnis der (noch) eigenen Schwäche gepaart mit der Knebelung des Partners.

    mein Partner fühlt sich nicht geknebelt da ich ihn aktiv in meine Trockenheitsarbeit einbinde , das ja unseres, weitere Zusammenleben bestimmt.

    Gruß Hartmut

    Hallo Julchen,

    bei mir war Karneval immer ein legalisiertes Sauffest und ich bin froh das ich es nicht mehr muss. Da kommt es auch nicht in Frage oder sehe es als Verzicht.

    Zitat

    Aber wenn ich da gern hingeh, nehm ich mir da nicht Lebensqualität und seh das als Opfer?

    dann such ich mir für diese Zeit einen sinnvollen Ersatz, wo der Stellenwert des Alkohols keine Rolle spielt , damit ich nicht aus falsch verstandener Lebensqualität zum Opfer werde :wink:

    Gruß Hartmut

    Hallo

    Zitat

    manchmal gibt es aber eben situationen wo man den partner mit einbringt in seinen beitrag,das sollte ja auch nicht die regel sein,aber in manchen situationen ist es unabdingbar.

    sehe ich nicht so. Es reicht wenn ich Erfahrungen hier reinbringe und keine Personen die mit diesen Erfahrungen zu tun haben .Ich möchte mich nicht ohne Wissen und hinter meinem Rücken irgendwo lesen wollen.

    Zur Schuldfrage.
    Da die Schuldfrage nichts an meiner Abhängigkeit ändert ist sie für meine Trockensarbeit unwichtig. Deswegen interssiert sie mich nicht und würde mich auch nur ablenken und für die Abhängigkeit ein Hintertürchen auflassen.

    Gruß Hartmut

    Hallo Ette,

    nun kann ich es besser verstehen.

    Wenn ein Co helfen "muss" und es perfekt machen will , kommt er immer wieder an seine Grenzen , da dem Alkoholiker ja nicht zu helfen ist. Er dreht sich immer wieder im Kreis und seine Krankheit verschlimmert sich, solange er nicht kapituliert und sich von dem Suchtmittel löst.

    Dann wäre eine Trennung vom Partner ja unabdingbar, wenn dieser nicht bereit ist was für sich zu tun.

    Wenn "beide trocken" sind , dann besteht die Möglichkeit des Zusammenlebens weiter , macht es aber für den CO schwieriger , da nun der Alkoholiker keine Hilfe mehr benötigt die aber bei der CO-Krankheit ein Hauptbestandteil ist.

    Ich hatte aber auch des öfteren den Eindruck um Co-Bereich , das sich einige gerne in der "Opferolle" bewegen und nicht nur Co-Abhängiges Verhalten annehmen und es zu einen Bestandteil der Krankheit machen.

    Dann auch vermitteln das sie ne Lösung gefunden haben aber dannach wieder die "Opferrolle" zurückfallen , ein anderes Problem annehmen und das ganze "Spiel" von vorne los geht.

    Etwas kompliziert diese CO Geschichte. Werde noch viel bei dir lesen um es beser zu verstehen.

    Schönes Wochenende.

    Gruß Hartmut

    Hallo Ette,

    Zitat

    Und trotzdem sind die Ursachen die gleichen. Anerkennung, die Suche nach der Anerkennung, ohne die wir Co´s scheinbar nicht leben können. Die Suche danach, in Beziehungen zu Menschen (und Beziehung zwischen Menschen ist jeglicher Kontakt nach außen) Akzeptanz und Wertschätzung zu erhalten. Und die Suche nach Perfektion. Wir setzen uns selbst unter Druck, indem wir perfekt sein wollen. So perfekt, dass wir es uns nur sehr schwer gestatten, schwach, hilflos und verunsichert zu sein.

    ich bin ja nun nicht CO -Krank und kenne das aber auch von mir. Ist das eher suchtspezifisch oder trifft es denn nicht auch auf "gesunde" Menschen zu. Machen wir uns denn das Leben manchmal selbst schwer , wenn wir ein fast jedes Verhalten auf die Krankheit projezieren?

    mal nachdenklich nachgefragt. ;)

    Gruß Hartmut

    Hallo Dagmar

    du hast dich hier am 4.5 2008 angemeldet und da würde ich nicht mehr von einem "Neuling "sprechen. Nur wenn sich das eigene Denken sich bis heute noch nicht verändert hat und ich immer noch keine Forschritte erreicht habe dann werde ich immer Neuling bleiben. Diese Gefahr sehe ich besonderes wenn ich gerade am Anfang meines Weges denjenigen an die Ferse hefte, die selbst noch keine Erfahrung bisher gesammelt haben.

    Hier im Forum treffe ich immer Menschen, die auf gleicher Augehöhe(Stand der Krankheit) sind , mit denen ich mich abgleiche und hinterfrage wie weit ich denn schon bin.

    Erfahrungen hole ich mir bei längeren zufrieden lebende Trockene ab. Da bin ich auf einer gefahrloseren Seite und muss nicht unnötig mit meiner Krankheit herum experimentieren.

    Gruß Hartmut

    Hallo
    @merlina

    Zitat

    Was aber die Ratschläge selber angeht, würde ich sagen, dass es egal ist ob die von jemandem kommen der schon gefestigt ist (das "gefestigte" dieser Person könnte ich ja nicht mal beurteilen) oder jemandem der noch nicht so lange da ist.

    ich habe noch nicht erlebt das ein Ertrinkender einen anderen Ertrinkenden retten kann. Da geht einer immer unter.

    Wo sollen denn am Anfang die Erfahrungen her kommen ?

    ich habe mich immer an diejenigen gehalten die mich in meiner Trockenheit weitergebracht haben und nicht die auf gleicher Augenhöhe meine Ansichten bestätigt hatten. Sonst hätte ich auch am Stammtisch sitzen bleiben können.

    das sind mal meine erfahrungen dazu.

    Gruß Hartmut

    Hallo

    ClaudiA

    Zitat

    und genau daran sehen wir ja mal wieder, daß jeder Mensch anders gepolt ist. Ich fand meinen Alkoholismus anfänglich als nicht soo wichtiges Thema in meinem Leben als jetzt z.B., denn ich hatte noch gar keine Ahnung von dem Thema.

    wenn ich dich richtig verstehe dann kommt es auch auf die Motivation an warum ich mich hier angemeldet habe!?

    Ich kam aus einem Tiefpunkt heraus hier an und war mit meinem ganzen Latein am Ende . Ich wusste nicht ein und nicht aus und hoffte das ich hier die Hilfe für mein Problem bekomme und keine Unterhaltung. Ich habe mich auch nicht wegen einem gelegentlichen Alkoholmissbrauch oder aus einer Laune heraus in einem Alkoholikerforum angemeldet . Mir war ganz klar das ich schwer Alkoholabhängig bin und nicht gefährdet.

    ich wusste auch nichts von der Krankheit nur das sie mich umbringt wenn ich nichts unternehme. Hätte ich mich damals auf eine allgemeine Unterhaltung eingelassen, wäre ich mein Alkoholismus sicherlich nicht mit der notwendigen Ernshaftigkeit angegangen.

    Gruß Hartmut

    Moin ClaudiA,

    ich habe das auch so verstanden wie du das siehst :wink:

    Zitat

    nur wenn ich 5 Seiten in einem Thread zurückblättern muss, damit ich an den Punkt gelange, um was es überhaupt geht ,verschwimmt der suchtorientierte Austausch, der ja im Vordergrund stehen sollte.

    :lol:

    @Backmaus

    Zitat

    Für mich sind manche geschriebene Beiträge oberflächlich,für den Schreibenden aber vielleicht im Moment gerade wichtig in seinem Leben.Woher soll ich das wissen?


    Ich bin ja für mich hier um mir zu helfen und frage auch dann nach was er damit meint und dann sehe ich für mich ob es wichtig für mich ist.

    Und wie Karsten schon geschrieben hat.
    Wenn in der Threadüberschrift ein bestimmtes Thema angesprochen wird das z.b Rückfall heißt , muss meines Erachtens nicht über Omas Geburtstags "seitenlang ausgetauscht werden. das sich da auch ein allgemeiner Austausch ergibt liegt auch in der natur der Sache.

    Deswegen war ja meine Frage auch dahingehend gemeint

    Hartmut

    Zitat

    Wo fangt den der Austausch an und wo merke ich selbst das ich nur noch Unterhaltung betreibe die von mir ablenkt ?

    @Backmaus

    Zitat

    Bin gerade etwas ratlos,ziehe mir teilweise den Schuh an-aber auch nur teilweise.

    Halbschuhe? :)

    Gruß Hartmut

    Hallo

    Vaan
    wenn jemand grundsätzlich was gegen Regeln hat ,die einem vernünftigen Austausch und das zusammenleben der Forengemeinschaft dienen, derjenige tut sich auch verdammt schwer mit den Personen die diese Regeln vertreten. Das hinter diesen Personen Menschen stehen die hier im Forum auch Selbsthilfe betreiben , wird dann von solchen geschriebene Beiträge ,die am Thema vorbei gehen, wohl gerne übersehen.

    Was das aber mit meinem Beitrag und Frage zu tun hat weiß ich nun auch nicht .

    Das einzigste was mir dein Beitrag vermittelt hat ist das dich die Frage gar nicht interessiert und du nur zur Unterhaltung was beitragen wolltest.
    Oder?

    ClaudiA

    Zitat

    Ob allerdings jeder Beitrag , der nicht direkt mit dem Austausch zu tun hat, von einem selbst ablenkt, das wage ich doch zu bezweifeln. Schließlich sind wir ja alle Menschen, die eben wieder Leben lernen wollen. Da gehört eben auch so ein Austausch dazu. Nur sollte der eben hier nicht im Vordergrund stehen.

    das spreche ich ja auch nicht ab ,nur wenn ich 5 Seiten in einem Thread zurückblättern muss, damit ich an den Punkt gelange, um was es überhaupt geht ,verschwimmt der suchtorientierte Austausch, der ja im Vordergrund stehen sollte.

    Für allgemeine Themen haben wir auch einen Quasselthread oder den Freizeitbereich der meines Erachtens zu wenig genutzt wird.

    Gruß Hartmut

    Hallo zusammen,

    ich habe mich in letzter Zeit auch weniger im Offenen Bereich beteiligt ,da es nach meinem Eindruck nach, einige sich lieber übers Nachbars Katze , Omas neuen Hut oder die News aus der Modewelt unterhalten.Das ist ja auch einfacher als sich selbst zu betrachten und hinterfragen , was mit einem selbst los ist. Nur frage ich mich warum ich mich da in einem Alkoholiker Suchtforum angemeldet habe.

    Wenn dann noch von "Alten Hasen" die ja angeblich gerne gesehen und gelesen werden, Erfahrungen einfach ignoriert oder gar als Blödsinn dargestellt wird, dann fehlt mir das Verständnis.

    Natürlich ist es auch wichtig sich überall zu informieren und Erfahrungen auszutauschen, nur wenn ich dann einige Forenmitglieder sehe, die sich in allen Bereiche gleichzeitig beteiligen muss ich mich auch hinterfragen wo dann die Umsetzung bleibt . Zudem ich am Anfang meines Weges ja noch keine Erfahrungen habe. Jedenfalls keine die mir selbst weiter geholfen hatten.

    Vielleicht täuscht mich auch der Eindruck und ich sehe es nach fast 2 Jahren Forenzugehörigkeit und die darausfolgende Entwicklung anders.

    Nun zu meiner einfache Frage ;)

    Wo fangt den der Austausch an und wo merke ich selbst das ich nur noch Unterhaltung betreibe die von mir ablenkt :?:

    Gruß Hartmut

    Hallo Frozen Tears,

    Zitat

    Logisch wäre dann ja , dass sich in der Regel der ALkoholiker lieber zurück zieht, seine Sachen packt und auszieht, sich trennt oder ähnliches.


    Warum sollte er das denn tun? Wenn außer ein bisschen Gemecker alles seinen gewohnten Gang geht. Meiner Meinung nach ist es in der der Sucht nur logisch sich derer zu bedienen , sonst hat Logik in der Abhängigkeit nichts zu tun.

    Zitat

    Dass nachdem er trocken ist oftmals eine beziehung in die Brüche geht, die Trennung dann ehr von seiten des Alkoholabhängigen ausgeht Daher meine Vermutung, dass er während der nassen Phase doch auch irgendeine bestätigung oder anderes von Coabhängigen erfahren dürfte, was er dann als trockener Alkoholiker nicht mehr braucht.


    Trennungsgründe haben nicht immer was mit dem Alkohol in der Beziehung zu tun. Trennungsgründe kann sich auch ein nasser Alkoholiker kurzzeitig weg saufen. In der Trockenen Zeit ändert der Alkoholiker auch sein Verhalten gegenüber seines Partners und das ist auch nicht immer in seinem Sinne.

    Gruß Hartmut