Hallo S. Käferchen,
da bin ich ja mal froh das du eine Thread eröffnet hast und ich nicht allein da stehe , für provokanten Fragen. 
Das da als erstes , aus der Entäuschung heraus ,hilflos zu sein, eine Wut auf dem Partner entsteht , der alkoholkrank ist, kann ich nachvollziehen .
Ich würde sogar sagen , das es im ersten Moment , die auch durch Unwissenheit über die Sucht entsteht , eine gerechte Wut ist.
Was mir aber nicht gefällt, ist dann, eine Verallgemeinerung, die das Bild des Alkoholikers vorverurteilt.
Wenn mir dann klar wird ,das auch hinter der Wut ,die eigene CO-Krankheit steckt , wäre es doch sinnvoller sich erstmal um sich zu kümmern , als immer wieder seine Wut dazu verwenden, um sich im Kreis zu drehen. So lässt sich die Wut nicht mehr kontrollieren und das macht dann noch wütener.
Kaputilation war für mich als Alkoholiker das Zauberwort um mich gesunden zu lassen.
Gruß Hartmut