Beiträge von Hartmut

    Hallo Bernd,

    die Sucht hat ihre eigene Gesetze und lässt auch keine Nachlässigkeiten zu. Sie ist in uns und wartet auf Gelegenheiten wo sie zuschlagen kann.

    Mich würde mal interessieren ob du da schon weißt ,wie es dazu gekommen ist und was du nun vor hast?

    Gruß Hartmut

    Hallo Ette,

    für mich ist es ein Modewort, das nun als Allround Schlagwort verwendet werden kann oder darf. Dabei verliert es schnell seinen eigentlichen Sinn.

    Ich weiß auch nicht , ob bei einen Erfahrungsaustausch , in einem Forum die Empathie eindeutig ausgemacht werden kann. Mir fehlt da einfach die Mimik , die Gestik und auch vielleicht das Verständis der Formulierungen der geschrieben Post.

    Wenn bei einem Erfahrungsaustausch , Wertungen für andere Personen abgegeben werden , lese ich des öfteren , das da bei einer Nichtübereinstimmug , angeblich die Emathie fehlt.

    Gruß Hartmut

    Hallo Claro,

    danke für deine Antwort.

    für mich liest sich da aber eine Halbherzigkeit raus, um vielleicht noch Möglichkeit zu haben ,doch nicht krank zu sein und mit einem blauen Auge davon gekommen zu sein. Ich kann mich aber auch irren.

    Wie Andi geschrieben hat.

    Zitat

    ]Überlege doch mal warum Du dich nicht zu deiner Krankheit bekennst

    Was denkst du denn über Alkoholiker und wie siehst du dich in dieser Rolle?

    Gruß Hartmut

    Hallo S. Käferchen,

    da bin ich ja mal froh das du eine Thread eröffnet hast und ich nicht allein da stehe , für provokanten Fragen. :wink:

    Das da als erstes , aus der Entäuschung heraus ,hilflos zu sein, eine Wut auf dem Partner entsteht , der alkoholkrank ist, kann ich nachvollziehen .
    Ich würde sogar sagen , das es im ersten Moment , die auch durch Unwissenheit über die Sucht entsteht , eine gerechte Wut ist.

    Was mir aber nicht gefällt, ist dann, eine Verallgemeinerung, die das Bild des Alkoholikers vorverurteilt.

    Wenn mir dann klar wird ,das auch hinter der Wut ,die eigene CO-Krankheit steckt , wäre es doch sinnvoller sich erstmal um sich zu kümmern , als immer wieder seine Wut dazu verwenden, um sich im Kreis zu drehen. So lässt sich die Wut nicht mehr kontrollieren und das macht dann noch wütener.

    Kaputilation war für mich als Alkoholiker das Zauberwort um mich gesunden zu lassen.

    Gruß Hartmut

    Hallo Claro ,

    willkommen hier im Forum,

    sich ein Zeitlimit zu setzen ,um nüchtern zu bleiben ,ist für mich nur nachvollziehbar ,wenn es um die nächsten 24h geht und das täglich ,bis zu meinem Lebnsende. Alles andere hatte ich in meine 30 Jahren Saufens gemacht und wurde mit Beendigung der Trinkpause belohnt .

    Aus diesem Kreislauf kam ich erst heraus als ich mich hier anmeldete ,dann der Weg der Grundbausteine ging und mich an die Fersen der Langzeittrockene heftete ,diesen Weg aufmerksam nachging,ohne lange nachzufragen. Ich habe ihn übernommen , obwohl ich am Anfang , bedingt durch mein noch "nasses Denken , gedacht habe, die spinnen alle.

    Soviel mal zu meinen Weg der mich bis heute über 2 Jahren zufrieden trocken leben lässt.

    Kennst du die Grunbausteine schon?
    https://beispiel.rocks/beispiel.rocks…echternheit.php

    da steht allerhand drin das dir die Möglichkeit aufzeigt wie du die ersten Schritten gehen kannst.


    Zitat

    Und geoutet habe ichmich noch nirgends, ich habe bislang nur komentarlos jedes Glas zurueckgewiesen.


    Was meinst du denn wie lange du dieses Versteckspiel standhalten kannst? Wenn es keiner weis dann wirst du auch immer Alkohol angeboten bekommen. Wie sieht denn dein Alkoholfreies Umfeld aus?

    Gruß Hartmut

    Hallo Doro,

    hätte ich dich gemeint ,dann hätte ich dich persönlich angeschrieben oder dein name mit vermerkt. Glaube mir das mal :wink:

    ich bin hier von den CO zu lernen und nicht um anzuklagen :wink:
    Das nenne ich auch Erfahrungsaustausch

    Bei jedem Schmerz den du gerade erleidest oder du dich betroffen fühlst , steckt meistens ein Grund dahinter ,der dafür verantwortlich und wert ist ,sich mal genauer zu betrachten. Jedenfalls sind das meine Erfahrungen :wink:

    ich finde es gut das du zum Jugendamt gehn möchtest (SPÄSSLE) Schön das du noch ironisch sein kannst.

    Gruß Hartmut

    Hallo

    ich tummel mich mal weiter hier rum :wink:

    Da ich nun soviel ,von dem bösen, nassen, unfähigen Alkoholiker gelesen habe ,der nicht in der Lage scheint ,sich um Kinder zu kümmern und wenn berechtigt,auch richtig ist, wollte ich mal nachfragen , wie es mit alkoholkranke Mütter aussieht?

    Gibt es da Unterschiede oder hängt da emotional mehr dran?

    Da ja auch das Bild "Mütter kümmern sich um die Kinder" in den Köpfen weitläufig noch vertreten ist.

    Gruß Hartmut

    Hallo zusammen,

    mit so einer Resonanz habe ich gar nicht gerechnet und bin nun auch froh , Sichtweisen kennen zu lernen, die mir bisher verborgen waren.

    Das schöne an diesem Thread ist für mich als Mann , das ich nur von netten Frauen umgeben bin. Da fühl ich mich wohl und bleib noch ein wenig. :lol:

    ich lese hier aber verstärkt raus das da ein Feinbild dem Vater gegenüber aufgebaut wird und weniger der Auswirkungen der Krankheit. Gut das ist erstmal mein Eindruck.

    Nun zu einer weiteren Frage die ich mir gerade stelle.

    reicht eine Selbstanalyse bei der CO-Krankheit aus um selbst beurteilen zu können das es die Kinder gut haben oder ist da es nicht besser auch ein professionelle Hilfe dazu zu ziehen?

    Gruß Hartmut

    Hallo charly66,

    Zitat

    is mein verhalten wirklich falsch?

    wie würdest du es benennen? Wenn du dich immer im Kreis drehst und in keinem Bereich , sei es von erfahrenen CO-Abhängigen oder nun im Alkoholiker Bereich eine Bestätigung deines handelns bekommst.

    Solange du die Belange deines Freundes in deiner Co Abhängigkeit höher stellst als deine Krankheit sselbst ,s olange wirst du Fragen einer verzweifelter Co stellen.

    Suchst du ein Weg zu ihm oder die Gesundung zu dir?

    Gruß Hartmut

    hallo Weitsicht,

    ich benutze nochmals ganz schnell deinen Thread um Chanell zu antworten :wink: Kannst ruhig schimpfen :lol:


    Hallo chanell,

    ich lese bei dir eine eigene Erfahrung die du versuchst in verschiedene Punkte zu zu verallgemeinern.

    Zitat

    Halo Hartmut!
    Ein Alkoholiker wird im laufe seiner "Karriere" straffällig!


    ich kenne mehr Alkoholiker die nicht straffällig geworden sind als welche die es wurden. Ich habe auch nie in meiner "Karriere"die Frau oder Kinder geschlagen. In anderen Einzelfällen mag das anders sein .

    Was du erlebt hast und was du durchmachen musstest ist eine ganz schlimme Sache und nun verstehe ich dich besser mit deiner Post.

    Ich habe damals bei meiner Trennung (nicht wegen Alkohol) das alleinige Sorgerecht der Frau übertragen und habe nun ein Umgangsrecht ohne straffällig zu sein. Ein begleiteter Umgang zu den Kinder kannst du bei einem Jugendamt beantragen wenn du es für notwendig hälst und du deine Kinder gefährdet siehst.

    Zitat

    Und sich "NUR" trennen, ist sicher NICHT ausreichend! Gerade wenn man Kinder hat! Und zwar in erster Linie für SICH als Mutter und MENSCH.
    Wenn ich dann bei anderen lese sie geben Ihre Kinder ungeschützt dem nassen Elternteil, dann zieh ich einfach daraus das diejenige noch nicjht aufgewacht ist, und selbst noch "krank" ist!

    Diese Krankheit betrifft auch beide Elternteile und sollten auch so selbstkritisch beäugt werden. Ich habe mal ein Thread ins Leben gerufen und würde mich mal auf deine Sichtweise freuen.

    https://beispiel.rocks/beispiel.rocks…topic17134.html

    Gruß Hartmut

    Hallo zusammen,

    da ich ja immer bekannt bin , auch Fragen zu stellen die nicht immer das Verständnis der anderen hat , stelle ich mal als Vater und trockener Alkoholiker in Anlehnung des Threads "Sind Kinder bei einem alkoholabhängigen Elternteil geschützt" diese etwas provokante, doch ernstgemeinte Frage.

    Sind Kinder bei einem CO-abhängigen Elternteil gut aufgehoben?
    Brauchen denn CO-Abhängige nicht auch eine qualifizierte Unterstützung in der Erziehung?

    Gruß Hartmut

    Hallo Tina,

    ich spreche hier von einem Umgangsrecht und nicht um ein Auwachsen bei einer Alkoholiker Familie. Der Umgang soll ja auch vorab von qualifizierten Menschen überprüft werden und wenn nötig in Begleitung geschehen.

    ich spreche als Alkoholiker und nicht als CO oder EKA , bei denen ich mich nicht reinversetzen kann , deswegen finde ich auch deine Ansichten Ok.

    Gruß Hartmut

    Hallo Chanell,

    warum bist du denn so angepisst wenn sich dein Denken mit den Erfahrungen der anderen nicht deckt? Du hast dich doch hier auch angemeldet um einen Erfahrungsaustausch zu haben der dir und anderen hilft. Oder wolltest du Bestätigungen deines Weges und Gedanken?
    Chanell

    Zitat

    Dann finds doch unhöflich!
    Finds auch unhöflich von dir wenn du dich in MEINE Angelegenheiten einmischt! Immerhin habe ICH hier diese wertvolle Diskussion angeregt!!!!!!

    Wenn sich jemand an der wertvollen Dsskussion beteiligt muss es ja nicht unhöflich sein wenn er eine andere Meinung hat.

    ich selbst finde deine Ansichten, was das Umgangsrecht der Kinder zu einen Alkoholiker betrifft erschreckend. Ich weiß auch nicht aus welcher Motivation heraus du das so siehst. Deine Erfahrungen mit dem Alkoholiker sind deine und nicht die der Kinder . Sollten wir den Kinder nicht eine selbstständige Entwicklung mit auf den Weg geben?

    Das Wohl und Recht der Kinder, auch mit Hilfe von außen ermöglichen , wenn es meinen eigenen Unmut oder Verstehens gegenüber dem Alkoholiker an objektiver Ansichten für die Kinder nicht zulässt.

    Natürlich sind eigene Befindlichkeiten und Erlebnisse ausschlaggebend und Kinder sollen geschützt werden. Da kann aber auch eine qualifizierte Hilfe sehr wichtig sein.

    Zitat

    Ich bleib dabei! Kein Kind sollte ein trinkendes Elternteil besuchen, ausser mit begleitetem Umgang! Aber da liegt ja schon eine Straftat vor!

    Muss nun Alkoholismus als Straftat eingestuft werden damit der Alkoholiker sein Kind sehen kann? Zum Wohle der Kinder kann das wohl nicht sein.

    Gruß Hartmut

    Hallo Frank,

    danke für deine Rückmeldung.

    Zitat

    Hartmut der Unterschied zwischen damals und heute ist, das ich für mich kapituliert habe, ohne Wenn und Aber. Ich weiss, ich bin Alkoholiker und zocke nicht mehr rum, bin ichs oder bin ichs vielleicht doch nicht.

    die Kapitulation ist für mich auch ein wichtiger Schritt gewesen, überhaupt mit der Trockenheitsarbeit zu beginnen und mein Leben auch diesem trockenen Leben anzupassen. Ich habe mich akribisch an die Grundbausteine gehalten und mich auch nicht von meinen illusorischen Gedanken verleiten lassen "Das es mir nichts ausmacht ,bei trinkenden Menschen dabei zu sein. Ich habe Feste , egal wer da dort war und welchen Grund es hatte , im ersten Jahr komplett gemieden und diese Zeiten mit anderen sinnvollen Beschäftigungen aufgefüllt.

    Meine "Rückfällen" nach den Trinkpausen , waren immer diesen alten Verhaltensmuster zuzuschrieben.

    Meine Erkenntnisse daraus :wink:
    Nur nicht trinken alleine reicht genauso wenig aus , wie die Annahme das die Kapitulation alleine mich trocken werden lässt. Es gehört dazu altes Verhaltensmuster abzulebgen , es mit neuen zu ersetzen, um überhaupt eine Chance zu haben ,zufrieden trocken zu werden.


    Frank , wie du deinen Weg gehst und welche Erkenntnisse du aus den vergangenen Versuchen trocken zu werden gezogen hast und was du machst, um trocken zu bleiben , bleibt ganz alleine dir überlassen.
    Zumindest haben wir beide den gleichen Anfangsgedanken.:wink:

    Zitat

    Nicht zu trinken allein reicht nicht, ich muss an mir arbeiten!!!

    In diesem Sinne trockene 24h

    Gruß Hartmut

    Hallo espoir,

    alles gute zu deinen ersten 10 Monate trocken :wink:

    Der 7. des Monats ist ein guter Tag :wink:. 2 meiner Kinder haben am 7. Geburtstag, mein Vater hatte an einem 7. Geburtstag und auch ich habe meinen monatlichen Trockenheitstag am 7. :lol:

    mache weiter so :wink:

    Gruß Hartmut

    Hallo Frank,

    einen sicheren Arbeitsplatz ist heute was sehr wertvolles und kann mit zu einem stabilen Fundament werden was auch die anderen Lebensbereichen betrifft. Gerade am Anfang des trockenen Weges ist das eine große Stütze. Jedenfalls sehe ich das so.

    Du hast geschrieben das gewisse Lebensumstände dich damals dazu bewogen haben ,deine Trockenheitsarbeit/SHG zu vernachlässigen und dieses mit ein Grund war rückfällig zu werden. Wie du sicherlich weißt haben wir hier im Forum ein Grundgerüst , das Grundbausteine heißt und ich nach diesen zufrieden trocken wurde.

    Kannnst du dir mal die Mühe machen diese Grundbausteine mit deinen damaligen oder heutigen Weg zu vergleichen und mir deine Erfahrungen weiter vermitteln? Gibt/ gab es überhaupt ein Unterschied?

    Hier mal der Link :wink:
    https://beispiel.rocks/beispiel.rocks…echternheit.php

    trockene24h wünsche ich dir

    Gruß Hartmut

    Hallo Andi,

    ich kann mich da ganz Martin anschließen und dir dringens raten, so einen Blödsinn zu unterlassen. Nach 3 Wochen oder mehr sich mit Willen unter trinkenden Menschen zu setzen und dann die Flucht ergreifen ,wenn es eng wird, ist für mich nicht nachvollziehbar.

    ich habe 30 Jahre gesoffen und gedacht ich könnte dem Alkohol trotzen ,auf Konfrontation gehen und gegen ihn kämpfen. So endeten auch immer wieder meine Trinkpausen . Erst als ich kapituliert hatte und mit diesem Forum den Weg der Grundbausteine gegangen bin ,wurde ich trocken.

    die Grundbausteine kennst du schon?
    https://beispiel.rocks/beispiel.rocks…echternheit.php

    lese dir sie mal durch und du hast schon mal eine reele Chance trocken zu werden.

    Gruß Hartmut