Beiträge von Hartmut

    Hallo @all,

    mir stellt sich da die Frage.

    Wieviel Menschen hätten nicht sterben müssen und welches Leid den trauernden Eltern erspart gewesen wäre , wenn sich die "wissenden "anders verhalten hätten!

    Ein Anruf bei der Polizei genügt um da entgegenzuwirken, wenn der Süchtige nicht einsichtig ist.

    Ich bin selbst auch schon betrunken gefahren auch immer mit dem Gedanken das ich alles unter Kontrolle hatte. Nichts hatte ich unter Kontrolle , außer ein suchtgesteuertes vermindertes Denkvermögen.

    Ich hatte mich genauso strafbar gemacht wie die Zuschauenden.

    Wenn ich heute weiß das jemand betrunken Auto fährt und einen Unfall mit Blech und Personenschäden bauen kann , würde ich mich nicht nur rechtlich schuldig fühlen! Ich könnte es auch nicht mit meinem Gewissen vereinbaren.

    Ich bin da rigiros und melde der Polizei das Kennzeichen damit Unschuldigen das daraus folgende erspart bleibt. Auch bei Bekannten und Verwanden wenn sie nicht mit "normalen" zureden abzuhalten sind.

    Gruß Hartmut

    Hallo Habskoeln,

    du hast gegen nichts verstoßen , das wir nicht entdecken würden. :lol: Bitte keine Medikamente nennen und schon geht es weiter. :wink:

    ich antworte dir mal hier weil ich keine Thread von dir entdecken konnte. Das wäre von Vorteil für dich um dich besser kennen zu lernen.

    @habskoeln

    Zitat

    Einen Feind zu kennen macht es einfacher ihn zu bekämpfen, ein Stück weit berechenbar. Aber da es eine Sucht ist, auch überhaupt nicht - Null - nada - nothing - beherrschbar.

    Ich habe aufgehört zu kämpfen und kapituliert!
    Der Alkohol lebt zwar noch aber ich gehe ihn aus dem Weg und wir beide haben erkannt das es besser ist :wink:
    Beim Kampf verlierst du immer gegen den Alkohol denn er bleibt unberechenbar und ist nie berherschbar, wie du selbst erkannt hast.

    das sind mal meine Erfahrungen dazu

    Gruß Hartmut

    Hallo Sandmann,

    wie du mein Posten empfindest oder siehst ,ist deine Sache, ich bringe hier nur meine Erfahrungen ,aus fast 30 Jahren Saufens und vergeblichen Versuchen damit aufzuhören ,auf das Papier ! Es liegt mir fern irgend jemanden was vorzuschreiben, was er zu tun hat. Als ich hier her kam , war ich mit meinem Latein und Eigenversuche am Ende und habe einfach mal auf die gehört ,die es geschafft haben.
    Warum hätte ich mich denn hier anmelden müssen , wenn ich doch nur eine Bestätigung meines Weges suchte der immer wieder scheiterte?
    Da hätte ich am Stammtisch sitzen bleiben können und mir den Zuspruch dort geben lassen.

    Manfred

    Zitat

    ich weiß jetzt nicht, was ich dir antworten kann


    hast du doch! :wink:

    Zitat

    Ich fühle mich wie in einer Kompanie - ein Ziel, eine Marschroute, und auf gehts! Jeder der sich weigert, ist ein Dessarteur.


    das ist deine Sichtweise nicht meine :!:

    Zitat

    Es ist keine Notration und es hat auch mit "Stärke beweisen" nichts zu tun. Dafür habe ich einen zu klaren Kopf


    Woher kannst du das wissen und welche Erfahrungen hast du in der kurzen Zeit schon gemacht , das du von einem klaren Kopf sprechen kannst? Ich war am Anfang nüchtern und ohne Alkohol aber gedacht hatte ich noch lange "Nass"

    Zitat

    Schau dir meine Überschrift an

    habe ich gemacht :wink: Auch ich habe kapituliert, nur ich gehe nicht mehr so unverantwortlich mit meiner Krankheit oder Leben um und hole mir den "Feind" mit ins Haus , denn dieser hat nicht kapituliert :!:

    Zitat

    Gestorben wird nicht so schnell. Natürlich ist das die letzte Konsequenz, die jeder Alkoholiker vor Augen haben muß - aber man sollte auf dem Teppich bleiben. Der Alkohol macht das Ding nicht rund, sondern erst die Gedanken, die man entwickelt.

    was soll denn auf dem Grabstein stehen falls es doch anders ist. Das nenne ich schön reden /verharmlosen usw. Das kenne ich zu genüge aus meiner nassen Zeit. Ich gehe da kein Risiko mehr ein und mache keine Kompromisse.

    Zitat

    Ja, _nur_ trocken sein reicht nicht aus, deshalb bemühe ich mich um eine Therapie.


    Das ist eine sehr gute Entscheidung aber auch nur ein ergänzender Baustein des Trockenwerdens :!:

    Zitat

    Bis es soweit ist, denke ich auch, dass die Grundbausteine hilfreich sind. Aber sage nicht, das nur der eine Chance hat, der sie alle befolgt

    Es ist die größtmögliche Chance ,aus meinen Erfahrungen heraus und nicht aus einem hypotetischen Wunschdenkens. Ich bin froh auch eine Familie an meiner Seite zu haben die mich unterstüzt und meine Weg mit mir geht .

    Hartmut

    Zitat

    Nimm es nicht als als ein Angriff sondern denke einfach mal in Ruhe darüber nach. Wir alle haben das gleiche Ziel.

    ich wünsche dir weitere trockene 24 h

    Gruß Hartmut

    Hallo Manfred,

    ich weiß ja nicht inwieweit deine Familie der Tragweite und Ausmaßes unsere Krankheit bewusst ist , das sie dem Alkohol einen höheren Stellenwert zu Hause gibt , als den tödlichen Verlauf unserer Krankheit!

    Höchstens deine Frau ist auch süchtig und braucht den Alkohol.

    Oder ist es dir wichtig eine Notration zu Hause zu haben, um die Türe nicht ganz zuzuschlagen?

    Ich schiebe es mal auf die "Nassen Gedanken" die jeder am Anfang des Trocken werdens mit sich trägt ,sonst kann ich so einen Bodenlosen Leichtsinn nicht nachvollziehen.
    Nur nicht trinken reicht da nicht aus und wenn du nicht bereit bist Veränderungen zuzulassen, öffnest du mit deinen jetzigen "Nassen Gedanken" dem Rückfall ,Tür und Tor !

    bei deinen ganzen Tatsachen die du aufgestellt hast solltes du diese Tatsache auch nicht außer acht lassen.
    In einem anderen Thread trauert gerade eine Tochter um ihren Vater der an den Folgen unserer Krankheit verstorben ist.

    Nimm doch einfach mal die Grundbausteine als Wegweiser und du wirst sie bald verstehn können, auch wenn du sie im Moment anders siehst.
    Was ist denn daran so schwer den Menschen zu vertrauen die sich jahrelang ausgetauscht und diese Erfahrungen zusammenzutragen haben. Sie leben zufrieden , trocken und ohne Verzicht :wink:

    Nimm es nicht als als eine Angriff sondern denke einfach mal in Ruhe darüber nach. Wir alle haben das gleiche Ziel.

    Ich wünsche dir die nötige Weitsicht für dein Tun.
    Gruß Hartmut

    hallo Lütze,

    da schreib ich mir im Chat die Finger wund :? und du verschwindest einfach :lol:

    dann eben hier nochmals. :wink:

    Glückwunsch zu deinen ersten 9 Monate Trockenheit!

    Hast du gut hinbekommen.
    Die Geburt ist nun geschafft nun lebe :wink:

    Gruß Hartmut

    Hallo Bienchen77,

    ich bin selbst Alkoholiker und war froh in meinem damaligen Denken Menschen wie dich gekannt zu haben.

    Ich habe es ausgenutzt und immer suchtspezifische gehandelt , den mir war der Alk wichtiger als die größte Liebe an meiner Seite.Ich habe meinen persönlichen Tiefpunkt gehabt und bin trocken geworden.

    Dein Leidensdruck ist noch nicht zu hoch und du musst leider erst noch ganz tief fallen um es zu verstehen.

    Du weißt das wir da sind , wenn du weitter Hilfe benötigst.
    Bis dahin wünsche ich dir alles gute auf deinen Weg

    Gruß Hartmut

    Hallo Kawi,

    schön das du nun deinen eigenen Thread hast und auch entschlossen deinen /unseren Weg gehst! :)

    kawi

    Zitat

    ich finde es aber super dass ich dieses Forum gefunden habe – gut mit allem einverstanden bin ich nicht, aber wer ist das.


    bei Verbesserungsvorschläge sind wir immer ganz Ohr.
    Die kannst du gerne äußern und wenn sie vereinbar und machbar sind ,wird sie Karsten sicherlich gerne aufnehmen. :wink:

    Gruß Hartmut

    Hallo@all

    nun hat meine provokadive Frage doch einiges produktives bewirkt :wink:

    Ich habe hier in diesem Thread doch eine ganze Menge Infos bekommen die ich sicherlich bei der Suchtberatung auch hätte bekommen können.
    Ich habe hier auch den Vorteil ,ein schnelles Feedback zu bekommen und das was ich nicht sofort verstehe, zu einem späteren Zeitpunkt, immer wieder nachlesen oder nachfragen kann.

    Das heißt für mich das ich hier im Forum ,mehr als gut aufgehoben bin und wenn es nötig ist , fachkundige Menschen gibt , die mir dann weiterhelfen können.
    Z.b die Suchtberatung als Ergänzung für weitere Maßnahmen wie Therapie/Ärzte/Psychologe empfehlen.

    Ich bin der "Klassisiche Alkoholiker" und wusste am Anfang auch nur das ich Hilfe brauchte und sonst nicht viel von meiner Krankheit. Wenn ich da gleich "weitergeschickt "worden wäre , hätte ich mich sicherlich ,mit meinen damaligen Nassen Gedanken nicht willkommen oder gut aufgehoben gefühlt.

    Sollte sich in meinem weiteren Verlauf die Notwendigkeit bestehen, die zusätzliche Hilfe benötigt , würde ich ohne wenn und aber , alles in Anspruch nehmen was mir geboten wird.

    Ich sollte aber auch dazu bereit sein ,alles was ich erlerne und erfahre im realen umzusetzen und es nicht nur anzuhören und dannach auszusitzen.
    Es gehört immer auch ein Handeln dazu. Sonst nutzt mir kein Forum, Beratungsstelle, Therapien usw.. was

    Schließlich geht hier um mein Leben und dafür trage ich die Verantwortung.

    Das sind die ersten spontanen Gedanken und Erfahrungen dazu. Ich bedanke mich erstmal bei den jetzigen Poster und freue mich auf jede weitere Anschauung.

    Trockene zufrieden 24h
    Gruß Hartmut

    Hallo Vaan,

    Zitat

    Machen wir uns nichst vor.. Wenn bei einem Rückfall nach editxxxx2 oder 3 Leute zu Hause vor Ort gehabt hätte bin ich mir sicher, dass diese 2 oder 3 Leute xxx vom Saufen abgehalten hätten


    und das macht die Suchtberatung?

    Vaan , was hätte wäre und wenn ist nicht das was ich hier wollte . Echte Erfahrungen die gemacht wurden, sind mir da lieber.
    Zudem ich der Meinung bin das mich keine 10 Mann vom Saufen abgehalten hätten, wenn ich es wollte.

    Es geht mir hier in dem Thread auch nicht um die Suchtberatung außer Acht zu lassen, es geht mir um den Vergleich mit unserem Forum.

    Jeder soll /muss soviel Hilfe in Anspruch nehmen wie er benötigt!!!!

    Gruß Hartmut

    Hallo Vaan,

    Zitat

    Also mir hat die Suchtberatung hier einen Vortrag gehalten über Alkabbau im Blut und all diese Dinge


    solche Informationen habe ich auch hier im Austausch.

    Zitat

    Auch wurde mir die Arbeitsweise der verschiedenen SHGs mitgeteilt. Auch wurden mir Telefonnummern und Ansprechpartner in meiner Stadt genannt.


    ein grober Abriss hatte ich von meinem Arzt.

    Zitat

    Was spricht denn dagegen für den Notfall eine Adresse vor Ort zu haben


    Nichts , kommt aber darauf an was ich als Notfall ansehe?

    Gruß Hartmut

    Hallo zusammen,

    ich lese hier immer wieder im Forum das Neuankömmlinge zur Suchtberatung geschickt werden.

    Warum ist das so?

    Ich bin durch die alleinige Hilfe ,nach der Entgiftung durch dieses Forum trocken geworden und habe von der Suchtberatung keine oder wenig Ahnung.

    Als ich hier ankam wusste ich nicht viel von meiner Krankheit und stellte mich vor. Dannach wurde mir die Notwendigkeit eines Arztbesuches nahegelegt ,den ich befolgte. Der Arzt sprach mit mir meine Entgiftung durch und unterichtete mich über die weiter Möglichkeiten eine SHG oder mögliche Therapie. Dazu bekam ich auch ein Liste von Adressen.

    da meine Selbsthilfgruppe das Forum ist, ging ich auch den Weg der Grundbausteine und bin nun seit 15 Monate zufrieden trocken.

    Deswegen wollte ich mal ,für mein Verständnis wissen , was in der Suchtberatung anderes getan wird ,wie hier oder beim Arzt, außer das ich Sichtkontakt habe?
    Oder ist es als Bestätigung dessen , was wir hier auch vermitteln?

    Mich würde mal ,die gemachten Erfahrungen, interessieren.

    Gruß Hartmut