Beiträge von Aurora

    Hallo Yvonne,

    dass du kein Vertrauen zu ihm hast ist verständlich. Sowas funktioniert ja auch nicht auf Knopfdruck, wie alles andere auch nicht auf Knopfdruck funktioniert. Dass du nun die Böse bist und er der Gute - das ist mir auch so passiert. Im Grunde war es mir dann aber irgendwann egal, Hauptsache ich hatte wieder ein normales Leben. Mit meinem Ex hatte es keinen Sinn darüber zu reden, er war der Meinung und basta. Oookay, soll er. Er ist heute noch der Meinung, denke ich. Na jut, wenn es ihn glücklich macht. Ich weiß dass es nicht stimmt! Und das ist wichtig. Alles andere kann ich nicht beeinflussen.

    Aber ich gebe zu, es hat mich sehr lange sehr verletzt, dass es so war. Das ist wirklich ein Prozess, der Zeit braucht, dass du dich nicht mehr darüber aufregst.

    Es tut mir leid, dass dein Kleiner böse Träume hat. Gut, dass du für ihn da bist! Wer weiß was da in seinem Kopf spukt.

    Liebe Grüße
    Aurora

    Hallo und willkommen in unserer Online-SHG, Brokenhope,

    so wie du das Verhalten deiner Eltern, deines Vaters, schilderst, so habe ich es schon oft gehört. Leider. Trocken zu werden und vor allem zu bleiben ist nicht einfach und erfordert viel Arbeit. Nicht jeder schafft das...

    Du schreibst:

    Zitat

    ...und mich endlich meinem Leben zu widmen.

    Wie möchtest du das machen? Magst du von deinen Plänen ein wenig erzählen?

    Liebe Grüße
    Aurora

    Hallo Grünes Kistchen,

    ich kann mir das gut vorstellen, wie erschrocken du warst, deine Mutter zu sehen.

    Ich kenne das von meinem Sohn. Der lebt gerade nicht in Berlin und kommt nur ab und an mal zu Besuch. Er wohnt dann immer bei seinem Vater, weil der genug Platz hat. Der Vater, also mein Exmann, trinkt ja auch schon lange...

    Beim letzten Besuch vom Sohn im Juli meinte er, es wäre erschreckend, wie stark der Vater abgebaut hätte. Es wäre kaum auszuhalten. Man könne schon morgens kein normales Gespräch mehr mit ihm führen, was vor einigen Monaten davor noch zum größten Teil möglich war. Und er bekäme ja auch in der Zeit, in der er dann da wohnt, mit, was da abläuft. Das Trockenkotzen morgens, die Besinnungslosigkeit, die im Laufe des Tages immer mehr wird. Der körperliche Verfall.

    Das tut selbst mir weh zu hören, ich war ja mit meinem ersten Mann 26 Jahre zusammen. Aber für meinen Sohn ist das noch mal anders, für ihn ist es der Vater, den er da sieht. Sohn redet nur wenig darüber, leider. Er verdrängt oder macht mit sich alleine was aus. Und dann fährt er ja immer nach wenigen Tagen wieder weit weg. Und diese Entfernung ist sehr gut! So empfinde ich das. Ich erlebe ja den Sohn bei Telefonaten und so, er ist dann immer wieder wesentlich entspannter, wenn er wieder weg ist.

    Akzeptanz ist sehr wichtig! Und so schwer. Es handelt sich ja um deine Mutter und da ist schon ein besonderes Verhältnis, eine Bindung. Ich merke es ja auch an meinem Sohn, da ist es eben der Vater. Die Entfernung ist da das beste!

    Du hast deine Entscheidung getroffen. Das ist gut, schreibst du ja selbst.

    Liebe Grüße
    Aurora

    Hallo Yvonne,

    das ist ja echt blöd :( .

    Es ist schwer da was zu sagen, für mich. Vielleicht vertraust du deinem Bauchgefühl? Wenn er dir betrunken erscheint lässt du das Kind nicht mit ihm gehen. Was aber sagt das Kind dazu? Er freut sich ja auf seinen Papa. Es ist leider eine so schwierige Sache.

    Hast du mit deinem Kleinen schon mal darüber gesprochen was es bedeutet, alkoholkrank zu sein? Kinder können das durchaus verstehen. Sie merken ja immer selbst, dass da was nicht stimmt, auch wenn wir als Eltern, Mütter, denken, sie kriegen nix mit. Ein Gespräch, in dem nicht der Papa am Pranger dann steht sondern es darum geht, dass er suchtkrank ist, kann da viel bewirken und erleichtern.

    Ich weiß, dass du nicht darauf herumreiten möchtest, dass alles an dieser Alkoholkrankheit liegt. Und er dafür Absolution bekommt. So soll das nicht sein! Und so wie du deinen Mann beschreibst ist er generell nicht gerade der beste Typ... egal ob mit oder ohne Suff. Aber diese Dinge sind ja zwischen euch Erwachsenen und haben erst mal mit eurem Kind nichts zu tun.

    Es ist für Kinder wichtig, dass sie da informiert sind, dann ist vieles einfacher zu erklären. Kinder fühlen sich ja meistens schuldig an Dingen. Wenn zum Beispiel was verabredet wurde und Papa nicht kommt. Ich könnte mir vorstellen, dass es für deinen Sohn einfacher ist wenn er bestimmte Dinge weiß. Da kann er besser einordnen.

    Ich bin gespannt, wie das nun abläuft heute...

    Liebe Grüße
    Aurora

    Hallo Yvonne,

    da krieg ich richtig Gänsehaut wenn ich das lese. Was dein XY von sich gibt. Das ist ja der Hammer an psychischer Gewalt! Und das sollte man nicht unterschätzen, das ist mindestens genau so schlimm wie körperliche Gewalt. Ich weiß leider, wovon ich da schreibe. Mein Exmann hatte diese psychischen Schläge auch prima drauf. Er hat mich damit ziemlich kaputt gemacht... und ich habe es zugelassen.

    Wie gut, dass du da raus bist! Auch wenn er jetzt immer wieder diese Dinge von sich gibt, aber du bist dem nicht auf Dauer ausgesetzt und bist für dich unterwegs. Eine Scheidung scheint da echt das beste.

    Zitat

    Ich bin so schwer verletzt...gestern tat mir sogar das Herz weh,

    Das ist das Phänomen. Man redet von "gebrochenem Herzen" und das gibt es wirklich! Also das Herz bricht natürlich nicht mitten durch aber diese Schmerzen sind echt. "Herzschmerz". Hatte ich auch, ganz bewusst nach dem Tod meiner Tochter und dem Kleinen. Da habe ich auch in einem Buch darüber gelesen. Es gibt ihn also wirklich, diesen Herzschmerz. Wie sehr musst du verletzt sein...

    Zitat

    Unsere Kind träumt neuerdings schlecht, nachdem er beim Papa war. Die Konsequenzen für die Kinderseele sind unabsehbar und das stimmt mich nachdenklich. Ich werde eine Pause einlegen...bis ich ihn brauche, um ins KKH gehen zu können.

    Was meinst du damit? Dass du deinen XY zum Kinderhüten brauchst, wenn du in's Krankenhaus musst?

    Liebe Grüße
    Aurora

    Hallo Yvonne,

    wie kommst du darauf, dass du unnormal bist :shock: ? Ich finde das ganz und gar nicht.

    Du bist ganz tief verletzt worden. Das tut doch weh, und wie. Und da hast du gestern ein Stück des Mannes gesehen, der er mal war und den du geliebt hast, kein Wunder, dass du heute Heul-Tag hast. Lass dich einfach mal drücken.

    Leider dauert es tatsächlich eine Weile, bis der Schmerz besser wird. Ich meine, du hast ja keinen Schalter im Herzen, den du umlegen kannst und alles ist gut. Das wäre toll, wenn man sowas hätte...

    Zitat

    Ich schwöre bei Gott, ich wollte meinen Frieden machen...und es ihm auch so sagen...aber offenbar bin ich noch nicht so weit. Vielleicht hängt er noch zu sehr davon ab, wie sich mein Noch-Mann verhält.

    Da ist was dran. Wenn er sich so verhält wie gestern, als du den Mann gesehen hast, der er mal war, dann löst das doch in dir was aus. Es spiegelt dann ein Bild von dem, was du in deinen Wünschen und Träumen gelebt hast, was ihr auch real mal gelebt habt. Dadurch wird der Verlust ja ganz deutlich. Er ist nicht mehr so, vielleicht war er das nie, vielleicht war es die rosa Brille, die du aufhattest? Ich kenne dieses Gefühl sehr gut aus meiner Trennung damals. Da war mein Ex dann plötzlich so, wie ich ihn kennen gelernt hatte und wie ich es mir immer gewünscht hätte. Und das hat mich schon hin und her geschleudert. Ich habe mir dann eine Art Feindbild aufgebaut, auf Anraten meiner Therapeutin. In solchen Momenten habe ich mir dann in mein Gedächtnis gerufen, was alles passiert war und warum ich mich getrennt hatte. Das hat ganz gut geholfen.

    Ich wünsche dir trotz Heul-Tag einen guten Tag
    Aurora

    Hallo Stefan,

    erst mal begrüße ich dich herzlich in unserer Online-SHG!

    Zitat

    Ich werde wohl weiterhin erstmal "zurückstecken" und ihr die Zeit geben, die sie braucht, auch wenn das mit Sicherheit nicht leicht wird...

    Du musst gar nicht zurück stecken! Denn so, wie sie sich verändert, verändern wird, so kannst du das auch! Du musst doch nicht darauf warten, was passiert und was sie nun macht. Auch du darfst machen.

    Du darfst zum Beispiel Dinge entdecken, die dir Spaß machen, die dir Entspannung bringen und so. Und zwar ohne sie! Sie darf ja ein Teil deines Lebens sein aber nicht der einzige Mittelpunkt. Ein Mensch ist eine Bereicherung für mich aber er gehört mir nicht, mal ganz grob gesagt.

    In einer Partnerschaft leben 2 Menschen, 2 verschiedene und eigenständige Menschen. Und sie haben verschiedene und eigenständige Gedanken. Und Wünsche und Lebensvorstellungen. Es ist eine unheimlich schöne Bereicherung, wenn diese 2 Menschen in der Mitte eine Ebene finden, auf der beide glücklich zusammen sind. Aber es gibt neben dieser Ebene noch viele verschiedene, für jeden einzeln.

    Zum Beispiel ist es bei meinem Mann und mir so, dass er es liebt, regelmäßig in die Sauna zu gehen. Und ich kann dem so gar nichts abgewinnen. Also geht er alleine. Er kann meine Musik nicht leiden und ich seine nicht. Er liest sehr viele Bücher politischen Inhalts, ich liebe Belletristik. Ich gucke gerne amerikanische Liebesschnulzen, da könnte er sich schütteln... Letztens war er zur Hochzeit seiner Nichte eingeladen, in einem anderen Bundesland, da ist er alleine hingefahren. Weil ich da nicht hin wollte. Ich treffe mich gerne mit meinen Freundinnen, mache Kaffeeklatsch, stricke und häkel und noch vieles mehr. Ich habe meine Dinge, er seine.

    Und doch haben wir eine gemeinsame Ebene. Eine große Ebene. Auf der wir uns treffen, uns lieben und gemeinsam Dinge machen. Das alles geht.

    Du musst also nichts zurück stecken! Im Gegenteil, du darfst leben! Und vielleicht wirst du gerade interessant für sie, wenn du vielfältig bist? Von deinen Dingen erzählen kannst? Wenn ihr aufeinander trefft und euch wieder findet?

    Viele Grüße
    Aurora

    Hallo Yvonne,

    Wut und Trauer, das gehört auch zusammen. Ein Teil der Trauer ist auch die Wut! Das weiß ich, denn ich habe mich sehr viel auch mit Trauer beschäftigt, beschäftigen müssen, denn ich habe meine Tochter und mein Enkelkind verloren und noch sehr viel andere Dinge. Es gibt verschiedene Trauerphasen, die immer passieren, bei jedem. Wenn man nicht in einer Phase stecken bleibt, was auch oft passiert. Ich weiß aber auch, dass es individuell ist, wie lange verschiedene Phasen dauern.

    Ich verstehe deine Verletztheit sehr gut! Denn es ist unheimlich kränkend, was dein XY da macht. Ich verstehe es auch sehr gut, dass du ihm und seiner Freundin dein Kind nicht anvertrauen möchtest. Aus Wut und Traurigkeit heraus. Und aus Angst ob sie noch saufen. Nur weil jemand Alkoholiker ist heißt das aber nicht, dass er nicht zuverlässig ist. Wenn er/sie trocken ist. Was du ja nicht weißt in deinem Fall... Deine Vorsicht ist da nicht falsch.

    Mein Mann ist auch Alkoholiker, er ist seit 12 Jahren trocken und einer der zuverlässigsten Menschen, die ich kenne. Er steht voll im Leben, wie jeder andere auch. Weil er seine Krankheit zum Stillstand bringen konnte. Ich schreibe dir das nur mal so als Beispiel, du schreibst ja, wenn du so abfällig über Menschen redest meinst du nur diese bestimmten und nicht alle. Aber ich persönlich finde es gut, sich auch das wirklich klar zu machen. Es wäre schade, wenn du gegen alles und jeden misstrauisch wärst, weil dir diese Dinge passiert sind.

    Ich finde es gut, dass du dir Hilfe beim Jugendamt holst!

    Viele Grüße
    Aurora

    Hallo Susi,

    zumindest ist die Idee, dass deine Mutter in den leeren Wohnbereich zieht, nicht schlecht. Sie hat dann wenigstens eine räumliche Trennung, zumindest hat sie einen Rückzugsraum. Wenn sie es dann noch hinbekommen könnte deinen Vater sich selbst zu überlassen, also ihm keine Wäsche mehr macht, nicht für ihn kocht etc., wenn sie es schaffen würde, sich nach und nach ein selbstbestimmtes Leben aufzubauen, dann wäre das gut. ABER - wie Yvonne schon schreibt, sie muss es selbst wollen. Solange sie nichts ändern will ist es einfach so. Es ist ihr Leben...

    Zitat

    Ich denke, sie wird ihn nie verlassen/ausziehen und u.a. deswegen wird er auch vermutlich nicht aufhören zu trinken...

    Von diesem Gedanken verabschiede dich mal! Dass und ob dein Vater trinkt hängt nicht von deiner Mutter ab oder von sonst wem. Es hängt von ihm ab! Natürlich ist es auch so, dass Trennungen den Tiefpunkt beim Abhängigen auslösen können, es ist aber nicht generell so!

    Mehrgenerationenhaus - das kenne ich nicht. Aber ich habe damals mit meinem Exmann im Haus gewohnt, in dem auch meine Eltern wohnen. Also in einem Mietshaus. Mein Ex und ich hatten unsere Wohnung aber gekauft. Ich bin schlussendlich damals ausgezogen. Alles andere hätte mich umgebracht. Mal ganz hart gesagt. Das hat mich viele Tränen gekostet und viel Loslassen aber ich war doch frei dann. Die Trennung hatte auch finanzielle Einbußen für mich. Aber das war mir dann egal. Ein Leben in Zufriedenheit, Freiheit, Lebenslust ist nicht mir Geld zu bezahlen!

    Später hat mein Exmann im Rahmen unserer Scheidung meine Hälfte der Eigentumswohnung abgekauft... ich weiß nicht, wie das bei euch ist? Ich meine, ihr habt doch sicherlich einen finanziellen Anspruch da auf irgend was. Seid Miteigentümer, was weiß ich. Hast du schon mal darüber nachgedacht, wie das bei euch geregelt ist? Du kannst das ja auch mal mit einem Anwalt besprechen. Informationen sind nie schlecht und erleichtern vieles.

    Ich wünsche dir ein gutes Wochenende
    Aurora

    Liebe Susi,

    ich begrüße dich erst mal sehr herzlich hier!
    Momentan kann ich nicht viel schreiben, ich bin gerade selbst sehr unter Stress, leider. Aber wegen des ganz normalen Alltags-Wahnsinns.

    Ich selbst bin auch kein Kind abhängiger Eltern, ich bin Coabhängige. Da gibt es aber viele Parallelen.

    Ich schicke dir also herzliche Grüße
    Aurora

    Yvonne schrieb:

    Zitat

    aber eine chronische Krankheit ist eine Geissel...egal was es ist. Wir reden ja über eine Krankheit, die allgegenwärtig ist und euch jeden Tag beschäftigt...egal ob eine Woche trocken oder zwanzig Jahre. ..


    .

    Aha. Du scheinst ja ALLES über die Alkoholkrankheit zu wissen...
    Also ich beschäftige mich ganz sicher nicht jeden Tag mit meiner Alkoholrankheit, und das wäre auch kein erstrebenswertes Leben für mich.
    Es gibt ein ziemlich buntes Leben neben meiner Alkoholkrankheit mit meiner Familie und Freunden und Bekannten, die Krankheit ist nur ein Teil von mir.
    Meine Alkoholkrankheit ist zwar in mir, aber ich bin symptomfrei, sozusagen.
    Ja, ich habe eine chronische Krankheit, aber die Alkoholkrankheit macht mir weder Schmerzen noch quält sie mich sonst irgendwie.
    Sie macht sich bei mir im ganz normalen Alltag nicht mal bemerkbar.
    Was zu beachten ist, das ist bei mir längst in Fleisch und Blut übergegangen, so wie Zähneputzen, um das mal so lapidar zu sagen.
    Im Gegensatz zu vielen anderen chronischen Krankheiten habe ich persönlichen Einfluss auf meine Alkoholkrankheit und muss nicht leiden.
    Auch wenn Du der Meinung bist, das die Alkoholkrankheit eine Geissel ist, erlebe ich das völlig anders.
    Und mitunter kann Krankheit sogar eine Chance zur persönlichen Weiterentwicklung sein.
    Gerade bei unserer Krankheit ist das gar nicht mal sooo selten der Fall.

    Zitat

    ...und auch du bist gefährdet, bis zum Ende deiner Tage


    Ja, das ist so. Aber auch dieses Wissen belastet mich nicht (mehr), ich vertraue auf mich selbst, das erlaube ich mir einfach.
    Ich konnte mir eine stabile Trockenheit aufbauen in den letzten 16 Jahren, was auch etwas ist, auf was man bauen darf.
    Das ist meine persönliche Meinung und so mache ich das auch

    Zitat

    ...und nur, weil du dank Selbsthilfegruppen oder was sonst noch Erleuchtung erfahren hast, heisst das noch lange nicht, daß du mich kennst.


    Erleuchtet? Nu mach aber mal n Punkt. :lol:
    Ich war in genau EINER realen SHG vor längerer Zeit für ca. 1 Jahr und ich bin in DIESER SHG.
    Desweiteren hatte ich ärztliche Betreuung bei und nach meiner damaligen Entgiftung. Weiter nichts.
    Alles klar?

    Zitat

    ABER: nicht alles , was ich an eigenen Erfahrungen darbiete hier, ist Hass auf meinen Mann...


    Sorry, aber es kommt für mich so rüber. Ich kann das leider nicht anders empfinden.
    Ich habe das Gefühl, das Du alle (Dir unangenehmen) Verhaltensweisen von Deinem EX dem Alkohol zuschreibst.
    Und das dann auch noch anderen alkoholerkrankten Menschen so überstülpst.
    So einfach isses aber nu mal nich,aber das ist am bequemsten so, nicht wahr?
    Und auch immer noch einfacher, als nach den eigenen Anteilen in der Abhängigkeitsbeziehung zu schauen.
    Denn die sind ja auch immer da beim CO.

    Zitat

    Da du eine von denen zu sein scheinst, die nicht hören wollen, was ein Co zu sagen hat, mach ich mal lieber einen Bogen um dich


    Das kannst Du gern tun, ich halte es ja möglichst ebenso.
    Ich bin nämlich wegen dem MITEINANDER in dieser Gruppe und nicht für ein GEGENEINANDER.
    Darum interessiert mich auch sehr wohl, was ein CO zu sagen hat !
    Aber Deine Pauschalisierungen einer Krankheit auf eine gewisse abschätzige Art (und das ist noch nett ausgedrückt) werden wohl kaum zu einem Miteinander beitragen.
    Ich für meinen Teil werde Deine Pauschalisierungen jedenfalls nicht so so stehen lassen bzw. mir auch noch überstülpen lassen.
    Ich fühle mich davon verunglimpft.

    Sunshine

    Hallo Yvonne,

    bei dir ist ja immer noch eine Explosion nach der anderen. So viel Wut. Das kostet so viel Energie auch.

    Nicht jeder Alkoholiker ist so drauf wie dein Mann. Mein 2. Mann jetzt ist auch Alkoholiker, Anfang August hatte er seinen 12. Trockengeburtstag. Und er ist nicht so drauf und war es auch nie. Es gibt schon bestimmte Merkmale der Sucht, die sind immer gleich. Bestimmte Phasen oder so, der Weg nach unten, das ist immer ähnlich. Aber dabei ist auch immer noch die Persönlichkeit des Menschen mit dabei. Alkohol verändert schon auch was im Kopf, aber er macht nicht den Menschen neu oder so. Ein A-loch bleibt ein A-loch, sag ich jetzt mal. Egal ob trocken oder nass. Eine Folgeerkrankung des Gehirns ist das Korsakow-Syndrom. Das ist eine Alkohol-Demenz. Und eine anerkannte Krankheit.

    Sei froh, dass du diese Lebenszeit hinter dir hast mit diesem Mann. Er hat dich unglaublich verletzt. Das merke ich aus deiner Wut, zumindest ist es mein Eindruck, dass es so ist. Da ist auch so viel Enttäuschung und so viel Schmerz. Du hast jetzt die Chance, es dir wieder gut gehen zu lassen in deinem Leben. Was er macht soll dir egal sein.

    Zitat

    wir arbeiten daran, gute Eltern zu sein...mein Sohn ist jetzt gerade beim Papa. Allerdings passiert alles nur mit meiner Initiative....auch wieder so´n Einbahnstrassending.

    Na gut, aber es passiert was. Du machst das doch für deinen Sohn und nicht für deinen Mann. Oder?

    Ich hoffe, du hattest ein gutes Wochenende.

    Viele Grüße
    Aurora

    Hallo Yvonne,

    wir schreiben uns zwar in dem Fädchen von hope sun, aber egal... ich schreibe jetzt hier einfach mal weiter. Wenn du magst kann ich das gerne mal in deinen eigenen thread übertragen. Denn ich finde deine Reaktionen und das, was du schreibst, sehr wichtig!

    Denn es zeigt deine Gefühle! Und ich kenne solche Gefühle auch. Von sehr vielen Cos. Von mir natürlich auch, bin ja auch "so eine" :wink: .

    Du darfst deine Wut allen zeigen, auch dem Alkoholiker, was spricht dagegen? Du darfst ja auch deine Freude allen zeigen, das alles sind doch Gefühle, die du in dir hast. Diese riesige Enttäuschung, wenn er endlich nüchtern ist und trotzdem alles auseinander fällt und sich im Prinzip nichts geändert hat. Du darfst das alles zeigen!

    Das andere Ding ist nur, was du erwarten kannst von ihm. Was er in der Lage ist zu geben. Alkoholiker und Cos haben sehr viel aufzuarbeiten, wenn sie nüchtern, trocken werden. Ja, auch Cos werden ja gewissermaßen dann mit trocken. Bestenfalls. Beide Seiten müssen sich in einem neuen Leben zurecht finden. Der Co muss lernen, dem Alkoholiker seine Selbstbestimmung zu überlassen, nach und nach. Er, also Alki, braucht jetzt kein Tutsitutsi mehr sondern Realität. Natürlich auch Verständnis, denn das ist schon sehr schwer alles, so ohne den Stoff Dinge wieder bewältigen und aushalten zu müssen.

    Und der Co muss lernen, los zu lassen. Verantwortung wieder dahin zu geben, wo sie hingehört. Das eigene Leben wieder entdecken, Hobbies, Spaß, Freunde. Cos müssen auch lernen, wieder angstfrei auszugehen. Ihr eigenes Leben zu genießen, ihn einfach sein zu lassen.

    Und das alles ist sehr schwer. Es braucht sehr viel Toleranz und Verständnis auf beiden Seiten. Viele Gespräche und Offenheit. Wenn jetzt einer der Partner dazu nicht bereit ist, warum auch immer, kann das nichts werden. So habe ich das selbst erfahren. Mein Ex war gar nicht bereit, irgend etwas zu verändern. Er wollte einfach weiter machen wie vorher, nur eben ohne zu saufen. Und das wollte ich nicht... Denn ich hing da nach wie vor in der Co-Rolle fest und es war sehr schwer, da raus zu kommen. Seine Muster waren noch immer die nassen Muster, vielleicht oder auch ganz bestimmt waren es einfach seine Lebensmuster, seine Persönlichkeit. Und solch einen Partner wollte ich einfach nicht mehr...

    So wie du es beschreibst erscheint es mir mit deinem Partner ähnlich zu sein. Auch mein Ex hat sich im Schoß seiner Familie verkrochen, die allerdings jetzt nicht abhängig waren. Das hat mich sehr verletzt denn es hat mich so unglaublich wertlos fühlen lassen. Ich war doch immer da gewesen und nun war ich an allem Schuld... Oh ja, ich kann deine Gefühle sehr gut verstehen.

    Zitat

    Bitte entschuldigt, aber ich habe einfach langsam keine Lust mehr darauf, den Alkoholiker nur als Opfer zu sehen. Opfer sind andere.

    Opfer und Täter, das ist sehr schwer das auseinander zu halten. Im Grunde sind alle Opfer... Opfer der Sucht. So sehe ich das. Wenn du das so sehen könntest würde es vieles für dich leichter machen. Ich denke, du wirst das auch sehen können aber momentan ist bei dir einfach noch zu viel Wut und Enttäuschung. Und wie gesagt, das ist auch okay so. Wichtig finde ich dabei nur, dass du trotzdem weiter gehst. Nicht in diesen Gefühlen stecken bleibst. Denn dann wärst du genau so unfrei wie vorher mit deinem Partner.

    Ich hoffe, du hast für das Wochenende etwas Schönes für dich geplant. Das Wetter wird ja wieder super, da kannst du was draus machen. Ich schicke dir viele Päckchen an Kraft und Mut und Sonne, Lust wieder in's Leben zu sehen, in dein Leben, und spüren zu können, dass es für dich weitergehen wird. Anders als geplant, aber gut, das Leben ist manchmal so...

    Ach, und wenn diese Gedanken an ihn und all den Mist da kommen, versuche einfach sie mal zu vertagen. Wenn du lebst dann solltest du das ohne ihn im Kopf genießen. Dafür schicke ich dir ein paar von meinen "Stopp-Schildern". Immer wenn solch Gedanke kommt sag: " :arrow: da geht es lang und tschüss. Ich denke über dich später nach, jetzt habe ich keine Zeit. Ich muss nämlich mein Leben genießen!"

    Liebe Grüße
    Aurora

    Liebe Josy,

    dass du Selbstmordgedanken hast zeigt, wie immens belastend alles für dich ist. Gut, dass du da weg bist aus der Wohnung.
    Das Zusammenleben mit Abhängigen macht leider auch die Mitbetroffenen kaputt. Du merkst das ja auch selbst. Du putzt und kochst und machst dir Sorgen und Gedanken, die Rolle ist verdreht, oder? Sie ist ja eigentlich die Mutter, du das Kind, auch wenn du erwachsen bist. Du hast die Verantwortung übernommen, es ist genau andersrum jetzt. Typisch.

    Und dadurch hast du kein wirklich freies eigenes Leben mehr.

    Ich kenne all das, was du fühlst, sehr gut! Nur dass es bei mir der Exmann war. Wenn Eltern betroffen sind ist das noch mal eine andere Hausnummer. Das ist ja noch mal eine andere emotionale Bindung.

    Ich hatte es dir ja schon im Vorstellungsbereich geschrieben. Es wird wenig Sinn machen, ihr Info-Material zu geben, ihren Arzt zu informieren. Wenn deine Mutter alles abblockt dann kannst du sonst was machen. Sie muss es wollen.

    Du hast jetzt das einzig Richtige und für dich Machbare getan. Du hast dich raus gezogen. Körperlich schon mal. Emotional wird das noch lange dauern. Hast du schon mal daran gedacht, dich selbst einem Arzt anzuvertrauen? Du bist doch völlig fertig. Du brauchst da auch Unterstützung.

    Ich hoffe, du hast eine gute Nacht
    liebe Grüße
    Aurora

    Hallo Yvonne,

    ich gebe dir schon Recht, dass es für Alkoholiker viel mehr Hilfsangebote gibt als für die Angehörigen. Professionelle Angebote. Das ist auch meine Erfahrung!

    Darum finde ich unsere Online-Selbsthilfegruppe so wertvoll! Hier geht es nämlich gut zur Sache und das kann sehr hilfreich für die Angehörigen sein.
    Ich hatte damals mal ein Gespräch bei einer Suchtberatung, leider hatte die Dame da keine eigenen Erfahrungen. Sie hat mir zugehört, das war schon mal ganz gut, und sie hat mir ein Buch empfohlen, aber so richtig Verständnis hatte ich da nicht. Ich war auch mal bei einer Sprechstunde bei einer kleinen Selbsthilfevereinigung hier in Berlin, da hatte ich ein kurzes Gespräch mit einer trockenen Alkoholikerin, auch das war nicht wirklich hilfreich. Dort gab es auch eine Gruppe für die Angehörigen, allerdings nur 1 Mal im Monat... zu diesem Zetpunkt hätte ich tagtäglich darüber reden wollen, über meine Gefühle und den immensen Druck, den ich in mir hatte. Und die Schuldgefühle.

    Ich war bei einem Psychiater, der hatte Null Durchblick, was Co-Abhängigkeit bedeutet...

    Und in der realen Gruppe, in der ich später einige Jahre war, da gab es auch eine Angehörigengruppe. Da war ich mal und war schockiert. Da saßen die Cos unter sich und bauchpinselten sich in ihrem Leid... das ist auch nicht hilfreich. Echt. Ich hatte in unserer Gruppe damals einen Co-Bereich aufgebaut, das war gar nicht selbstverständlich. Und wurde von den Alteingesessenen auch argwöhnisch beobachtet. Leider konnte ich das nicht weiter ausbauen, da kam ein schlimmer Schicksalsschlag und ich war erst mal zu nichts mehr in der Lage.

    Also sag ich mal ganz frech, dass du hier echt gut gelandet bist! Für mich war es damals eine Offenbarung und ein riesen Glück! Leider wird der Bereich in meinen Augen viel zu wenig genutzt von den Cos.

    Ich kann deine Wut und Aufregung gut verstehen. Als mein Exmann damals nüchtern wurde ging es mir auch so. Ich dachte, dass wir nun endlich wieder reden könnten und auch was klären könnten zwischen uns. Aber das wollte er nicht. Ich hatte auch gedacht dass es toll gewesen wäre, er hätte mal ein "Danke" oder so gesagt... es kamen aber nur die üblichen Schuldzuweisungen und so, ähnlich wie im nassen Zustand. Und das war er auch im Kopf damals, nass, nur sein Körper war alkoholfrei. Aber egal.

    Damals steckte ich noch sehr in meinem alten Co-Leben. Ich sah mich als Frau, die sich lange Jahre aufgeopfert hatte, die alles am Laufen gehalten hatte, die Kinder alleine groß gezogen hatte und so weiter. Da sollte er, verdammt noch mal, endlich dankbar sein... Das wollte und konnte er aber nicht. Und im Laufe meiner Entwicklung wurde mir auch klar, dass es ja all die Jahre meine eigene Entscheidung gewesen war, das zu machen. Er hatte nie darum gebeten. Ich habe alles freiwillig gemacht, ebenso hätte ich ja auch gehen können, viel eher schon. Wir waren aber miteinander umklammert, er in seiner Sucht, ich in meinem Verhalten. Denn das Co-Leben hatte mich ja auch ausgefüllt.

    Es hatte mir ein Gefühl von Wichtigkeit gegeben. Ich habe Mitleid von Außen bekommen, Aufmerksamkeit, das fand ich gut. Ich wurde als "Die Starke" angesehen. Das war gut für mein Selbstbewusstsein, von dem hatte ich nämlich nichts. Und dieses "Danke", das nie kam, das wäre für mich so die Krönung gewesen für mein Opfer, was ich ihm viele, viele Jahre gebracht hatte.

    Ich denke, es ist erst mal nicht unnormal, dass du dich so fühlst, es so empfindest. Das wird sich ändern, je mehr du dich entwickelst und Dinge erkennen kannst. Und dann wird es nicht mehr wichtig sein für dich.

    Er ist nun im Schoße seiner saufenden Sippe, na da kennt er sich doch bestens aus. Leider. Sei froh, dass du das hinter dir hast!

    Jetzt beginnt dein Leben!

    Liebe Grüße
    Aurora

    Hallo,

    gestern hatte ich wieder mal Begegnungen mit meiner Vergangenheit...

    Meine Eltern wohnen ja im gleichen Haus wie mein Ex (und ich früher), sie wohnen direkt über ihm. Ich betreue ja meine Eltern inzwischen regelmäßig, komme da also auch immer vorbei, was mir zum Glück schon sehr lange nichts mehr ausmacht. Gestern aber stand die Wohnungstür vom Ex sperrangelweit auf... es ist seine Art zu lüften anscheinend, bei der Wärme.

    Und also sieht er mich und kommt gleich an um mir ein Gespräch an die Backe zu hängen. Es war später Vormittag, er hatte schon gut einen getankt, denn er zitterte nicht mehr. War aber in einem Stadium, in dem er noch recht normal reden konnte. Das Gespräch war auch kurz, "ach, du gehst für deine Eltern einkaufen, hab ich ja für meine Mutter auch immer regelmäßig gemacht...", ich habe mich schnell raus gezogen.

    Als ich dann später mit der Einkaufstasche hoch kam stand er schon da, sagte aber nichts weiter. Beim Runterkommen hatte er dann aber einen ordentlichen Pegel erreicht... Und es ging los. Er hätte mal eine Frage zu meiner Rente. Ich beziehe ja eine Erwerbsminderungsrente, seit Mai 2016. Bei der Scheidung wurde ja damals ein Versorgungsausgleich gemacht und mir aber gesagt, da mein Ex auch noch Renten vom alten Arbeitgeber bezieht, dass ich mir die im Falle meines eigenen Rentefalles privat einklagen müsse. Bei Scheidungen würden nur die gesetzlichen Renten berücksichtigt.

    Das habe ich also gemacht und seitdem dreht der am Rad. Ich hätte ihn verklagt, das war damals 2016 sein Jammer. Es war sinnlos ihm zu erklären, dass es doch nur mein Recht wäre und ich es so machen sollte, musste. Dann hat er irgendwann 2017 einen Anwalt genommen und eine Gegenklage gemacht... aber da ist nichts draus geworden, wie auch, es ist ja alles richtig so, wie es ist. Und nun jammert er schon allen Menschen vor, wie arm er dran wäre. Zum Beispiel meinen Eltern, die er ab und an heimsucht und die sich nicht trauen, ihn aus der Wohnung zu verweisen. Er heult dann und heult...

    Und er hat mittlerweile da anscheinend wieder einen Wahn entwickelt, er kann die Realität nicht mehr erkennen. Ich weiß, dass er früher in solchen Dingen immer sehr versiert und gut informiert war, er konnte stundenlang ellenlange Gesetzestexte und so lesen und auch verstehen. Und jetzt ist da nichts mehr von übrig. Er hat keinen Durchblick mehr und ist fernab jeglicher Realität. Ich meinte zu ihm, ich würde da doch nicht fordern, was unrecht wäre, es ist doch nur mein Recht und wurde mir gesagt, dass es so gehandhabt werden müsse. Mehr nicht. Da heulte er schon wieder und erzählte auch was von seinem Auto, in das jemand beim Ausparken hinten rein gefahren wäre aber der sich gemeldet hätte und so weiter...

    Völlig sinnlos irgendwie. Ich bin dann gegangen, ich hatte mich eh schon viel zu lange wieder auf ihn eingelassen dort. Noch immer stecke ich dann in dem Dilemma, ihm klar machen zu wollen, dass ich nicht schuldig und die Böse bin... Und doch kommt es immer wieder darauf raus. Er hat das immer noch drauf. "Wenigstens dir geht es ja gut..." lallte er.

    Da waren die Teufelchen erst mal ganz happy, dass sie wieder mal was zu tun hatten. Aber ich hab denen schnell den Garaus gemacht, als ich unten im Hausflur ankam lagen sie schon zu größten Teil am Boden.

    Er tut mir irgendwie leid. Aber er weiß auch, wie nüchtern geht, er war ja mal etwas mehr als 4 Jahre trocken. Er hat sich für den Alkohol entschieden. Es ist sein Leben... Und ja,

    Zitat

    "Wenigstens dir geht es ja gut..."

    , dafür habe ich gesorgt und sorge dafür. Es geht mir nicht immer gut aber es geht mir gut. Sozusagen.

    Ich lebe, mit allem, was dazu gehört.

    Aurora

    Hallo,

    jetzt war ich tatsächlich sooo lange nicht mehr hier in meinem guten, alten Fädchen.

    Inzwischen gab es Aufs und Abs, immer wieder falle ich auch in alte Dinge zurück. Ich denke, das wird so sein, bis ich aufhöre zu leben, auf dieser Welt. Das Gute ist aber, dass ich aus diesen Abs immer besser raus kommen kann. Auch mit inzwischen 60 bin ich ja noch lernfähig ...

    Momentan macht mir einfach diese unglaubliche Wärme zu schaffen. Ich mag Wärme und Sommer unglaublich gerne, aber das ist mir jetzt doch zu viel des Guten.

    Egal, es gibt immer was zu meckern...

    Schwitzige Grüße
    Aurora