Beiträge von Aurora

    Hallo ratlos,

    das hört sich nun nicht gerade gut an...

    Es ist typisch für uns Cos, was du gerade machst. Du isolierst dich immer mehr. Zum einen aus Angst, dass er total zu ist und du nicht weißt, wie du ihn zuhause dann vorfindest, zum anderen weil du eh keine ruhige Minute hättest und dich auf deinen Frei-Abend nicht einlassen könntest. Zumal da dann ja dein Kind auch mit ihm alleine ist, er aber nicht mehr verantwortlich sein kann, weil er zu betrunken ist.

    Wenn du da mal richtig reinhorchst merkst du, wie sehr du dich, deine Persönlichkeit, deine Lebensfreude dadurch beschneidest. Irgendwann sind die Freunde dann ganz weg und du stehst alleine da. Ich wusste dann zum Beispiel auch gar nicht mehr, woran ich eigentlich Freude hätte und was mir Spaß machen würde. Ich hatte meine gesamte Persönlichkeit aufgelöst...

    Zitat

    Ich werde es näher beobachten, aber eigentlich ist es auch egal. Ich kann ihm nicht verbieten, zu tun was er will. Ich kann nur versuchen keine Angriffsflächen zu bieten.

    Das ist der Weg der Kontrolle. Du beobachtest ihn und stellst ihn zur Rede, wenn dein Verdacht sich bestätigt. Daraus entsteht die nächste Eskalation mit ihm. Er wird immer eine Angriffsfläche finden. Ich rede da jedenfalls aus eigener Erfahrung, egal, ob ich was machte oder nichts machte oder wie ich es machte, es gab immer eine Angriffsfläche, wenn ihm danach war.

    Sieht so eine gute, liebevolle Beziehung aus? Ist das Liebe, ist das ein gegenseitiges Geben und Nehmen, Toleranz und Geborgenheit?

    Ist das ein Zuhause, ein Nest, in dem ein Kind unbeschwert aufwachsen kann? Vertrauen und Selbstbewusstsein entwickeln kann? Sicherheit findet?

    Liebe Grüße
    Aurora

    Liebe Sunshine,

    als ich mit meinem nassen Ex in dieser Suchtspirale drin hing wusste ich leider von all dem nichts. :( . Also vom nassen Verhalten ebenso wenig wie von meinem Co-Verhalten.

    Und da mir halt immer wieder vorgehalten wurde dass ich Schuld hätte an seinem Saufen habe ich das auf mich bezogen und geglaubt und mich total minderwertig und unwert gefühlt. Wir passten eben mit unseren Verhaltensweisen zusammen wie zwei Puzzleteilchen, ich mit meinen Persönlichkeitsmerkmalen und er mit seinen.

    Es war daher für mich eine Offenbarung, als ich hier im Forum ankam und las, dass es nicht an mir liegt und niemals lag sondern an der Sucht, wie er sich verhalten hatte. Das war, als hätte man mir eine Tonnenlast von den Schultern genommen!

    Deine Geschichte war übrigens die erste Alkoholiker-Geschichte, die ich damals hier gelesen habe... und sie hat mich sehr beeindruckt. Es ist daher sehr wichtig, sich auch mit der "Gegenseite" zu beschäftigen. Das meiste über Alkoholismus habe ich durch euch trockene Alkoholiker erfahren und gelernt!

    Ich finde es deshalb auch toll, das hier in unserer Gruppe alles gemischt ist. So schmoren nicht die Alkis in ihrer Brühe und die Cos ebenfalls nicht in ihrer eigenen. Es trägt sehr zum Verstehen bei.

    Aurora

    Hallo Hartmut,

    mein Exmann hat auch versteckt. Warum er das genau gemacht hat weiß ich nicht, er hat es mir nie gesagt. Auch nicht nach der Trennung, als er die 4 Jahre nicht getrunken hat.

    Ich weiß nur, was das mit mir gemacht hat. Immer, wenn ich Flaschen oder Dosen gefunden habe war es, als bekäme ich einen Schlag in den Magen. Er erzählte ja immer, dass ich mir alles nur einbilden würde und er nichts trinken würde. Und dann hatte ich den Beweis aber in der Hand, dass das nicht stimmte.

    Ich fühlte mich dann hintergangen, verar.scht. Als blöd hingestellt. Das Verstecken habe ich also auf mich bezogen, dass er mich absichtlich täuschen wollte. So nach dem Motto: die Blöde soll mal denken, ich sag der eh nicht, was Sache ist.

    Es machte mich also minderwertig, die Pullen zu finden, so empfand ich das. Vor allem eben weil er ja ständig das Gegenteil behauptete. Er hat sich nie dazu wirklich geäußert, wenn ich ihm die Fundstücke unter die Nase hielt.

    Es war für mich wie ein Vertrauensbruch. "Du kannst mir glauben, ich trinke nicht", das konnte ich nicht so wirklich glauben aber ich wollte es. Es hat meine Wahrnehmungen völlig verdreht. Vor allem, wenn ich dann eben leere Flaschen gefunden hatte.

    Aurora

    Hallo Milla,

    es ist ja wirklich so. Nun bist du aus der Situation raus und es ist ein riesen Loch entstanden. Der ganze Thrill der Beziehung ist plötzlich weg...

    Du kommst zur Ruhe und das bedeutet, dass du dich plötzlich mit dir selbst auseinander setzen musst. Der Partner ist nicht mehr da. Da fehlt regelrecht was, das du lange Zeit gewohnt bist. Denn du hattest mit ihm genug zu tun.

    Du kannst nun damit beginnen das entstandene Loch zu füllen. Mit neuen Dingen die dir Spaß machen und dein Leben lebenswert. Das ist erst mal gar nicht so einfach. Denn durch das viele Kümmern um ihn, die ganzen Sorgen und Verletzungen, die da entstanden sind, hast du vielleicht einen Teil deiner Persönlichkeit vergessen...

    Ich kann gut nachvollziehen, wie es dir geht, denn ich war auch in dieser Lage. Und daher weiß ich auch wie schwer es ist. Aber ich weiß auch, dass es schaffbar ist!

    Ich möchte dir Mut machen. Du hast den wichtigsten und schmerzlichsten Schritt ja schon gemacht, in dem du dich getrennt hast. Das ist toll! Nun darfst du deine Wunden lecken und dann langsam deinen neuen Weg beginnen.

    Liebe Grüße
    Aurora

    Liebe ClaudiA,

    so wie ich dich hier kennen gelernt habe, und das sind ja schon etliche Jährchen, habe ich dich nie als jammerndes Opfer empfunden. Du bist eine resolute Person. Weißt, was du willst.

    Bestimmte Dinge, wie Gesundheit, sind nicht immer steuerbar. Da musst du lernen mit umzugehen und das beste daraus zu machen. So empfinde ich dich hier.

    Ich kenne aber auch diese Killergedanken: jetzt geht es mir zuuu gut, da muss doch gleich der Hammer kommen. Weg mit diesen Gedanken. Das sind alte Phrasen, die ich jedenfalls seit meiner Kindheit zu hören bekomme:

    Wenn's dem Esel zu heiß wird... oder: freu dich nicht zu früh, werd mal nicht übermütig... und noch viele weitere Lebensspaß-Killer.

    Pah, die braucht kein Mensch! Ich weiß nicht, wer sich das mal ausgedacht hat. Denn warum soll es mir nicht sehr gut gehen, wenn es mir gerade sehr gut geht? Es kommt alles, wie es kommt. Also geht es mir heute gut und das genieße ich.

    Ich wünsche dir ein wunderbares Wochenende
    liebe Grüße
    Aurora

    Liebe Aiko,

    was ist denn bei dem Termin bei der Sozialberatung heraus gekommen?

    Konntest du zur Ruhe kommen?

    Heute ist, wenn ich mich nicht irre, Fasching. Vorhin habe ich ein Foto meiner drei Enkel geschickt bekommen, alle drei in bester Verkleidung :lol: . Ich hoffe, deine Kleine hat eben solchen Spaß.

    Liebe Grüße
    Aurora

    Liebe Waldhaus,

    wie ist es dir ergangen in der letzten Zeit?

    Zitat

    Ich muss da raus und weiß nicht wie. Ich hätte so gern ein friedliches ausgeglichenes Leben, und habe Angst vor meinen Ängsten. Ich habe Angst, nicht konsequent zu sein.

    Hat sich da inzwischen für dich ein wenig was klären können? So Ängste sind schlimme Gefühle, ich kenne sie auch leider zu gut. Aber Angst lähmt auch, macht starr, unsicher.

    Mach doch mal "Piep".

    Liebe Grüße
    Aurora

    Liebe Dafina,

    wie geht es dir inzwischen?
    Sind die Gedanken um IHN weniger geworden? Oft hilft da ja nämlich einfach auch die Zeit. Wenn der Kontakt unterbrochen ist dauert es erst mal schon, bis ER nicht mehr dauernd im Kopf präsent ist. Aber das Leben geht ja weiter und oft tun sich dann neue Wege auf.

    Viele Grüße
    Aurora

    Hallo,

    vieles ist hier schon geschrieben worden, dem ich beipflichte!
    Das Gefühl der Scham, weil er so säuft. Das Gefühl, ihm da unbedingt helfen zu wollen und ihn beschützen zu müssen. Das Gefühl, Verständnis zu haben, warum er trinken muss. Das Gefühl der Schuld, weil er es so dar stellt, dass ich an seinem Saufen Schuld bin.

    Dann das Gefühl der Unabkömmlichkeit, weil, ohne mich wird er untergehen. Das Gefühl dass Menschen mich hoch achten, weil ich das alles mit mache. Das Gefühl, ihm überlegen zu sein, alles in der Hand zu haben.

    Das Gefühl der Angst, etwas verändern zu müssen. Das Gefühl der Angst vor Eigenverantwortung. Das Gefühl der Angst, dass es ihm weh tut, wenn ich gehe. Das Gefühl der Niederlage, weil ich es nicht geschafft habe, ihn zu verändern. Das Gefühl der Verantwortung, ich muss doch die Familie zusammen halten. Das Gefühl dass alle mit IHM Mitleid haben und mich verachten. Wenn ich gehe.

    Das Gefühl, dass ich nichts wert bin und es nicht anders verdient habe...

    So mal ein kleiner Auszug.

    Hartmut, zuerst, die ersten Jahre, fand ich seinen Alkoholkonsum schon irgendwie "normal" denn so kannte ich es aus meiner Familie. Da wurde immer viel gebechert. Und ich hab mit gebechert... ich konnte dann so manchen unter den Tisch saufen, worauf ich irgendwie auch stolz war... :oops: . Heute weiß ich, dass ich mir da schon ganz schön viele Enzyme angesoffen hatte und froh sein kann, nicht selbst abhängig geworden zu sein.

    Als es immer klarer wurde was mit meinem Ex los war griff dann die obige Spirale...
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    Ich denke, Coabhängigkeit ist keine chronische Krankheit. Sie ist eine Prägung, es sind bestimmte, tief eingeprägte und gut gelernte Verhaltensmuster. Und Prägungen kann ich zwar abmildern, aber diese tiefe Prägung die ich habe wird nie weg sein! Das bedeutet, ich muss schon zusehen, dass ich da achtsam mit mir bin.

    Also dass ich auf meine Grenzen achte, mir bewusst bin, dass ich wertvoll bin, mich als Mensch ernst nehmen darf und meine Gefühle ernst nehme. Ich habe es ja selbst im letzten Jahr gemerkt, wie ich wieder in ein comäßiges Verhalten gerutscht bin. Nach und nach. In meinem Umgang mit dem Schwiegersohn.

    Und das wird immer so sein dass ich da wieder hin komme, wenn ich nicht aufpasse. Ich habe die Kurve da jetzt gekriegt, ein Glück. Aber ich weiß, es kann immer wieder passieren. Also stärke ich weiterhin mein Selbstbewusstsein... das Bewusstsein, dass ich eben diese Persönlichkeitsstruktur habe und da auf mich achten sollte.

    Aurora

    Hallo CoA,

    da du diese Aggressivität aus deiner Familie kennst lebst du nun ständig dieses vertraute Muster. Es scheint sehr, sehr intensiv in dir drinnen zu sein. Und obwohl du dich damit ja schädigst lebst du es, einfach, weil es dir so vertraut ist. Und das bedeutet auch Sicherheit. Obwohl diese ganze Sache eben in hohem Maße schlecht für dich ist. Du bist wie magisch von solchen Menschen, die aggressiv sind, angezogen. Weil du es nicht anders kennst. Es ist für dich "normal", dass so miteinander umgegangen wird.

    Na klar spielt da der Selbstwert die große Rolle. Was bist du dir wert? Wo ist deine Schmerzgrenze? Hast du überhaupt eine? Du bist unterwürfig, ein Opfer. Du lässt dich wieder und wieder dazu machen. Wieder und wieder lebst du dieses alte Muster... das dir immer wieder bestätigt, dass du es nicht anders verdient hast, nichts wert bist.

    Da ist es wichtig, aus diesem alten Muster heraus zu kommen! Dass du erkennst, dass du das nicht verdient hast, dass Menschen so mit dir umgehen. Du hast ein Recht darauf, dass Menschen mit dir respektvoll umgehen und dich achten! Du darfst alles ablehnen, was dich verletzt, körperlich und seelisch! Das ist dein Recht!

    Ich drück dir die Daumen für einen guten Abschluss deiner Prüfung.
    Und vielleicht kannst du danach etwas mehr auf doch blicken, Schritt für Schritt. Vielleicht auch noch mal eine Therapie machen. Für dich! Für ein Leben. Für dein Leben. Für dein lebenswertes Leben. Das solltest du dir wert sein!

    Liebe Grüße
    Aurora

    Hallo und herzlich willkommen CoA,

    das, was du schilderst über deine Erfahrungen mit Männern, das hat im Grunde nicht hauptsächlich was mit Alkoholikern zu tun. Es gibt ja auch Menschen, die ihre bestimmten Neigungen ausleben mit Personen, die sich darauf einlassen. Da steht nicht unbedingt Alkohol im Mittelpunkt.

    Für mich liest sich dein Beitrag so als hättest du den Zwang, dir wehtun zu lassen, dich erniedrigen zu lassen. Du fährst auf aggressive Männer ab. Normalos machen dir Angst. Da lebst du irgend ein bestimmtes Muster, etwas Vertrautes. Aber sehr Selbstzerstörerisches.

    Hast du schon mal überlegt, dich einem Psychologen anzuvertrauen? Deine Problematik scheint sehr tief zu gehen.

    Coabhängigkeit ist eine Störung, ausgelöst durch die vermeintliche Hilflosigkeit und Unbeholfenheit des Alkoholikers. Da wird ein Helfersyndrom ausgelebt, dass den Co sich besser, gebraucht und wichtig fühlen lässt. Das ist eine gewisse Art Machtgefühl, das da entsteht. Dem Süchtigen unbedingt helfen und ihn aus dem "Schlamm" ziehen zu müssen. Weil niemand anderes das kann.

    Das hat was mit sehr geringem bzw, erst gar nicht vorhandenem Selbstwertgefühl zu tun. Unter anderem. Aber ich weiß nicht ob da immer unbedingt das Wehtun und Erniedrigen an erster Stelle stehen. Zuerst geht es darum, sich wichtig und gebraucht zu fühlen. Das Wehtun ist dann eine Folge der kranken Beziehung, das Erkennen des Cos, dass er da machtlos ist und trotzdem nicht mehr aus dem Strudel raus kommt. Und doch nicht aufhören kann den Alkoholiker um jeden Preis retten zu wollen.

    Du schreibst:

    Zitat

    Ich habe im Internet gelesen, dass es beim Umgang mit einem Alkoholiker wichtig ist, sich nicht physisch oder psychisch von ihm missbrauchen zu lassen. Missbrauchen heisst, erniedrigung zu verstärken.

    Das stimmt, aber es trifft nicht nur beim Umgang mit Alkoholikern zu sondern generell mit Menschen...

    Vielleicht fällt dir noch etwas anderes ein als spannende Computerspiele zu spielen. Rausgehen und sich mit Freunden treffen, gemeinsam was zu unternehmen. In's Kino gehen oder so.

    Hast du denn noch andere Hobbies?

    Viele Grüße
    Aurora

    Liebe Gotti,

    oh ja, das Schütteln kenne ich!

    Ich habe mich auch mit meinem Exmann zusammen benebelt... Ich war keine Kostverächterin. Ich habe immer gerne und viel getrunken...

    Als ich mich 2007 vom Ex getrennt hatte, konnte ich dem Alkohol plötzlich nichts mehr abgewinnen. Ich habe noch ab und an mal was getrunken, auf Feiern, aber nur noch wenig. Und dann habe ich es ganz gelassen. Und meinen Mann kennen gelernt.

    Ich wollte mich nie wieder verlieben. Und konnte nichts dagegen tun. Was mir aber klar war das war, dass ich keinen Mann mehr wollte, der auch nur den Hauch einer Alkoholfahne an sich hat. Einen Nichttrinker. Alles andere war mir zu riskant...

    Mein Mann ist Alkoholiker, trocken seit mehr als 11 Jahren. Ich kenne ihn nur trocken. Und er mich nur unbenebelt. Und wir wollen beide nichts daran ändern.

    Ich habe das schon von vielen Cos gehört, dass sie eine regelrechte Abscheu vor Alkohol entwickelt haben, dass ihnen Betrunkene Angst machen. Ich meine, wir wissen ja, was es bedeutet. Abhängig zu sein. Als Co. Und wir wissen, wie es ist, mit einem Abhängigen zusammen zu, na ja leben kann man das ja nicht nennen...

    Liebe Grüße
    Aurora

    Hallo,

    liebe Gotti, ich habe tatsächlich schon mal an so etwas wie "Leihoma" gedacht. Aber das ist nichts für mich. Im Prinzip war ich das ja auch schon das ganze letzte Jahr für die beiden "neuen" Kinder. Nur dass da auch von mir verlangt wurde, sie von Null auf Hundert als Enkel anzunehmen und genau so zu lieben wie meine Enkelin. Das hat mich völlig überfordert...

    Ich werde aber demnächst mit der Schulung für ein Ehrenamt beginnen, das ich dann machen werde. Es ist auch ein soziales Engagement, mehr möchte ich aber nicht darüber sagen. Ich freue mich aber schon sehr darauf!

    Liebe Dank für die vielen guten Wünsche, das tut gut!

    Aurora

    Hallo,

    momentan ist in mir nur abgrundtiefe Traurigkeit...

    Ich vermisse meine Enkelin und spüre die tiefen Verletzungen, die mir zugefügt worden sind.

    Es ist schwer das auszuhalten, nicht auf allen Vieren hin zu kriechen und um Harmonie zu betteln. Mich wieder klein zu machen, alle Schuld auf mich zu nehmen. Ich habe Angst. Alles verloren zu haben, was ich mir mal gewünscht hatte. Dass ich trotz des Todes meiner Tochter und meines Enkels ein Teil der Familie sein darf. Der Familie "Schwiegersohn und Enkelin". Und dann Teil der "neuen Familie".

    Ich habe das versucht, gemacht. Ich habe mich eingelassen, so gut ich es konnte. Aber es kam nichts zurück, ich wurde benutzt wenn Hilfe gebraucht wurde. Mehr "Ansprüche" hatte ich nicht zu stellen... so fühlt es sich an.

    Ja, ich bin traurig... aber ich möchte so nicht mehr behandelt werden.

    Aurora