Hallo ratlos,
das hört sich nun nicht gerade gut an...
Es ist typisch für uns Cos, was du gerade machst. Du isolierst dich immer mehr. Zum einen aus Angst, dass er total zu ist und du nicht weißt, wie du ihn zuhause dann vorfindest, zum anderen weil du eh keine ruhige Minute hättest und dich auf deinen Frei-Abend nicht einlassen könntest. Zumal da dann ja dein Kind auch mit ihm alleine ist, er aber nicht mehr verantwortlich sein kann, weil er zu betrunken ist.
Wenn du da mal richtig reinhorchst merkst du, wie sehr du dich, deine Persönlichkeit, deine Lebensfreude dadurch beschneidest. Irgendwann sind die Freunde dann ganz weg und du stehst alleine da. Ich wusste dann zum Beispiel auch gar nicht mehr, woran ich eigentlich Freude hätte und was mir Spaß machen würde. Ich hatte meine gesamte Persönlichkeit aufgelöst...
ZitatIch werde es näher beobachten, aber eigentlich ist es auch egal. Ich kann ihm nicht verbieten, zu tun was er will. Ich kann nur versuchen keine Angriffsflächen zu bieten.
Das ist der Weg der Kontrolle. Du beobachtest ihn und stellst ihn zur Rede, wenn dein Verdacht sich bestätigt. Daraus entsteht die nächste Eskalation mit ihm. Er wird immer eine Angriffsfläche finden. Ich rede da jedenfalls aus eigener Erfahrung, egal, ob ich was machte oder nichts machte oder wie ich es machte, es gab immer eine Angriffsfläche, wenn ihm danach war.
Sieht so eine gute, liebevolle Beziehung aus? Ist das Liebe, ist das ein gegenseitiges Geben und Nehmen, Toleranz und Geborgenheit?
Ist das ein Zuhause, ein Nest, in dem ein Kind unbeschwert aufwachsen kann? Vertrauen und Selbstbewusstsein entwickeln kann? Sicherheit findet?
Liebe Grüße
Aurora