Hallo du liebe böse Frau,
wo steckst du denn? Ich hoffe, es geht dir gut.
Liebe Grüße
Aurora
Hallo du liebe böse Frau,
wo steckst du denn? Ich hoffe, es geht dir gut.
Liebe Grüße
Aurora
Hallo Katrienchen,
gute Besserung für deinen Fuß.
Manchmal ist in solchen Fällen wie Fußverletzungen oder Krankheiten doch besser, ein paar Tage zuhause zu bleiben und sich zu schonen
. Auch wenn da Grübeleien aufkommen. Aber ich kenne das ja auch... ich habe mich auch immer zur Arbeit "geschleppt" (damit unterstelle ich dir jetzt nicht, dass es bei dir gerade so ist!).
Nur keine Schwäche zeigen, immer lächeln, immer fit, allzeit bereit.
Das ist nicht gut
. Selbstfürsorge ist sehr wichtig.
Leider wurde ich trotz meiner Pünktlichkeit, Loyalität und Aufopferung raus geworfen, als ich nicht mehr gebraucht wurde. Und auch danach habe ich nirgends die Goldene Klinge bekommen...
Liebe Grüße
Aurora
Liebe Eule,
ich drück dir auch die Daumen, dass alles glatt geht.
Liebe Grüße
Aurora
Hallo,
liebe eklissee, schön, dich wieder zu lesen. Ein paar "alte Häsinen" können wir hier immer gut gebrauchen!
Ich hatte eine schöne Zeit. Mit Morgenrot gab es viele Gespräche, Lachen und Unternehmungen. Mit meinem Sohn gab es gute Gespräche. Und wir waren auch unterwegs. Es hat alles gepasst.
So Alltag, jetzt kannste wieder kommen
.
Aurora
Hey Eule,
klasse, deine Entschlossenheit und dein Mut! ![]()
Liebe Grüße
Aurora
Hallo Chuck,
ja, rückblickend ist diese Traurigkeit - warum habe ich das so lange gemacht. Das hat viel damit zu tun, sich selbst zu verzeihen, denn niemand macht ja sowas aus Langeweile. Du hast in der Situation so gehandelt, wie du es konntest und wie es sich richtig angefühlt hat.
Ich selbst bin ja ein Mensch, der nicht gerne Fehler macht
. Ich schäme mich dann bzw. versuche ich immer, keine Fehler zu machen. Ich habe gelernt, dass das Fehlermachen aber einfach zum Menschsein dazu gehört, dass jeder Fehler macht, dass es normal ist, dass es zur Entwicklung beiträgt und man viel daraus lernen kann. Diese Einsicht hat mir viel geholfen und Druck weg genommen. Denn diese Gedanken "warum" kenne ich auch zur Genüge...
Du hast noch eine Menge an Leben vor dir. Das zählt, die Vergangenheit ist abgeschlossen. Aber du kannst daraus sehr viel für deine Zukunft an Erfahrung mitnehmen!
Du kannst sehr stolz auf dich sein! Du hast so viel bewegt.
Liebe Grüße
Aurora
Hallo,
hey Morgenrot, das wird was. Freu mich schon soooo dolle.
Liebe Katrienchen, vielen Dank für die Wünsche ![]()
Liebe Viola, auch dir vielen Dank. Ich denke oft an dich. Mal sehen, ob ich dich auch mal irgendwann "heimsuche"
. Ich bin ja Rentnerin...und Renterinnen haben (fast) immer Zeit ![]()
Aurora
Hallo,
so ganz habe ich mich immer noch nicht von allem erholt, aber im Großen und Ganzen geht es mir jetzt wieder gut. Es ist so schwer die eigene Schwäche anzuerkennen. Ich habe meine Energie an alle und vor allem an die Zeit mit dem Exmann so freiwillig ausgegeben, dass halt für mich jetzt nicht mehr soooo viel übrig ist. Ich übe mich also weiter mit Achtsamkeit. Das bekommt mir gut.
Und zum Auftanken der Akkus werde ich morgen was machen
. Ich habe mich entschlossen, unsere liebe Freundin Morgenrot zu besuchen
. Ganz alleine, denn Dante hat nicht frei. Dieser Mut, das alleine zu machen, ist für mich ein gutes Zeichen, denn die letzten Jahre hatte ich das alles verloren. Solchen Mut eben.
Ich düse also morgen früh los und mache mir zwei schöne Tage bei Morgenrot und anschließend suche ich meinen Sohn heim
, auch für zwei Tage. Ich glaube, das wird mir unheimlich gut tun.
Hach, ick freu mir... auch wenn mir ein wenig mulmig ist vor meiner eigenen Courage. Ich freue mich, dass ich endlich wieder zu solchen Dingen in der Lage bin. Das ist ein unheimlich befreiendes Gefühl.
Aurora
Hey Gealein,
weia
, lass dir das mal auf der Zunge zergehen:
Zitatjetzt muss ich erstmal arbeiten (in der Firma meines Mannes....Traurig ), und er liegt grad daheim auf der Couch und schläft erstmal in aller Ruhe aus. Böse
ich weiß ja nicht, wie du da finanziell mit drin hängst. Aber das empfinde ich als Kleinmachen, du machst dich klein damit! Lässt dich klein machen.
Das hast du nicht nötig!
Du bist doch kein Opfer der Umstände... er pennt seinen Rausch aus und du sorgst? Puh.
Es ist gut, dass du da wütend wirst. Auf wen bist du wütend, kannst du das erkennen? Eher auf ihn oder auch auf dich, weil du das so machst? Ich war damals nämlich dann auch auf mich sehr wütend weil ich erkannt habe, was ich mir eigentlich alles hatte gefallen lassen. Was ich eigentlich alles gemacht und mich dabei selbst entwürdigt hatte.
Liebe Grüße
Aurora
Liebe Emilene,
du schreibst
Zitatdie Schicksale der anderen waren/sind viel härter.
Bamm - voll der Killergedanke! Und so typisch...
Natürlich gibt es verschiedene Lebensschicksale. Und natürlich kommen einem manche sehr schlimm vor. Aber Fakt ist, du steckst in deiner Geschichte und für dich ist jetzt gerade alles am schlimmsten. Es ist egal, wie oder was bei anderen ist, verstehst du. Es ist so wichtig, sich selbst mit seinen Empfindungen ernst zu nehmen und nicht immer alles so herab zu spielen.
Für dich ist jetzt alles super schlimm, sonst wärst du nicht hier und nicht auf Hilfesuche! Und darauf kommt es an. Auf dich, nicht auf andere...
Was jetzt innerhalb der Beziehungen passiert ist oft ähnlich, aber es gibt doch auch Unterschiede. Das hängt ja auch von der Persönlichkeitsstruktur des Trinkenden ab. Erst mal. Glaube ich. Mein Exmann war immer eher ein sanfter Mensch. Daher hat es lange gedauert, bis seine aggressive Seite zum Vorschein kam. Es gab jahrelang keinen Streit, ich habe rumgemeckert wegen seiner Sauferei und so, er hat nichts gesagt und geschluckt. Und eher auf psychischer Ebene da was mit mir gemacht, was ich lange gar nicht bemerkt habe. Aber auch das ist Gewalt!
ZitatDie Frage war was ich tun möchte um mein Leben zu ändern und damit auch das meiner Tochter?!
Ich muss und will raus aus dem ganzen Schlamassel.
Das ist ja schon mal ganz klar. Und ein wichtiger Ansatzpunkt. Jetzt kannst du weiter machen und sehen, was du da als erstes machen kannst. Wohnungsanzeigen gucken? Dich anwaltlich beraten lassen? Mit der Tochter reden (ich weiß gerade nicht, wie alt sie ist, aber ich glaube, sie ist nicht mehr ganz so klein).
Es ist wichtig, immer in Aktion zu bleiben. Sonst bist du schnell wieder in der alten Starre. Ich rede da aus Erfahrung, leider...
.
Liebe Grüße
Aurora
Liebe Eule,
ach nööö, so schnell wird hier keine verstoßen
. Warum auch?
Du hast damals so gehandelt, wie du es für richtig empfunden hast. Du bist nicht die erste, bei der es so ist, ich habe es schon so oft gehört. Und du wirst auch nicht die letzte sein, die wieder zurück geht.
Jetzt stehst du aber an einem anderen Punkt als damals.
Du musst ja nicht ewig in dieser Wohnung bleiben. Vielleicht kann es erst mal als Notlösung dienen und du kannst von dort aus eine andere Wohnung finden?
Viele Grüße
Aurora
Hallo und willkommen Gealein,
du schreibst
Zitat... Die Dame war total nett.... aber eins hat sie mir am Ende als "Schlusssatz" sozusagen noch mitgegeben: Eine Trennung ist das einzig richtige, es liegt nur noch an mir zu sagen "jetzt!". Eigentlich habe ich das schon gewusst, aber bisher verdrängt... ich dachte immer, man kann doch eine Ehe und so viele gemeinsame Jahre nicht einfach aufgeben. Es gibt so viele Scheidungen, ist es dann nicht besser, es nochmal und nochmal zu versuchen? Das ist wohl eine Art "vor der Wahrheit weglaufen" oder "Sich selbst in die Tasche lügen", oder? Weinen
Ja, auf eine Art ist das tatsächlich so... dabei spielen natürlich auch die Prägungen eine große Rolle, die wir mitbekommen haben, die sagen, wie wir uns als Frau zu verhalten haben.
Das macht die ganze Sache schon schwer. Ich habe selbst eine Ehe hinter mir, aus der ich nach 25 Jahren raus konnte. Nicht empfehlenswert, es so lange auszuhalten. Denn ein Leben mit Freude und Genuss war das lange schon nicht mehr gewesen. Ich habe heute noch mit den Folgen unter anderem dieser Beziehung zu tun, gesundheitlich.
Du hast nun die ersten Schritte gemacht. Das ist gut! Ansprechpartner findest du hier viele, wenn du magst kannst du in den geschlossenen Bereich wechseln, da geht es noch offener her, denn da kann nicht die ganze Welt mitlesen.
Du warst beim Jugendamt, vielleicht haben die Mitarbeiter da auch Adressen von Psychologen, die sich mit Kindern aus Suchtfamilien auskennen. Oder du nimmst Kontakt zum sozialpsychiatrischen Dienst deiner Gemeinde auf. Die Adresse findest du im Internet. Und vor allem, such auch dir einen Arzt, eine Ärztin.
Auch wenn es dir noch so schwer fällt, du musst aktiv bleiben. Da hilft nichts. Hol alle mit in's Boot, die dir was nutzen. Dazu hast du alles Recht der Welt! Und schreibe hier (oder vielleicht im geschlossenen Bereich) weiter. Immer tippseln, das erleichtert ungemein.
Liebe Grüße
Aurora
Liebe Katrienchen,
diese Wut ist echt klasse und kann der Motor für Veränderungen sein! Wut ist ein starkes Gefühl, gut, dass du das fühlen kannst. In meinem damaligen Leben gab es Zeiten, da hatte ich kein Gefühl mehr... da war ich nur noch fertig.
Aber diese Wut kenne ich dann auch. Das war heftig.
Ja, raus damit! Und Platz für Neues schaffen. Das ich echt eine gute Idee!
Liebe Grüße
Aurora
Hallo Eule,
meine Daumen hast du auch!
Liebe Grüße
Aurora
Hallo Emilene,
es ist okay, was du geschrieben hast. Im Zusammenleben mit einem suchtmittelabhängigen Partner spielt ja auch immer der Partner mit eine große Rolle. Erst mal...
Ja, vieles von dem, was du schreibst, kenne ich auch
. Bei mir ist es jetzt 10 Jahre her, dass ich ausgezogen bin und ein eigenes Leben aufgebaut habe. Trotzdem hat diese lange Ehezeit bei mir ihre Spuren hinterlassen.
Das ist jetzt mal einfach so und wie Lütte es schon schreibt, nicht mehr veränderbar.
Was hast du denn nun in naher Zukunft für dich geplant? Was erscheint dir machbar um zu einem für dich und deine Tochter besseren Leben zu kommen?
Liebe Grüße
Aurora
Hallo Eule,
solche dunklen Tage gibt es leider immer wieder. Da kannst du gar nichts gegen machen. Denn es ist doch auch normal, dass diese ganzen Dinge, die du jetzt erledigst, diese Schritte, diese Trennung, auch weh tun. Und es ist gut, wenn du dann einfach an solchen Tagen durchschnaufst und heulst.
Lass dich mal drücken.
Ich glaube, wenn eine räumliche Trennung da ist geht es besser, sich abzulösen. Du bist ja dann nicht mehr tagtäglich mit dem XY konfrontiert. Ich habe leider damals den Fehler gemacht, meinen Exmann noch dauernd in meinem Leben rumwurschteln zu lassen. Trotz räumlicher Trennung. Er war ja dann nüchtern geworden (erstmal) und ich habe mich echt nicht getraut, den endgültigen Cut zu machen. Das war gar nicht gut. Für mich nicht, weil ich immer wieder mit seinen Dingen konfrontiert wurde, für ihn nicht, weil er sich Hoffnungen machte, dass wir wieder zusammen kommen. Und dementsprechend Druck auf mich ausübte.
Richtig loslösen konnte ich mich, als ich ihn eben nicht mehr in mein Leben gelassen habe. Das war zwar auch schmerzlich bzw. ich hatte viel Schuldgefühle dabei, aber letztendlich war es das beste, was ich machen konnte.
Du schaffst das auch! Hab nur Mut. Morgen ist ein neuer Tag. Und wenn du morgen noch immer so kraftlos bist, dann machst du eben übermorgen weiter. Und wenn andere Leute dich belächeln, dann versuche das zu ignorieren, auch wenn es schwer fällt. Die stecken ja alle nicht in deiner Haut! Andererseits weißt du nicht, ob die anderen Leute dich belächeln, weil du nicht in ihre Köpfe gucken kannst. Vielleicht würdest du überrascht sein wenn du offen mit ihnen reden würdest, wie viel Hilfe dir plötzlich angeboten würde. Wer weiß...
Liebe Grüße
Aurora
Liebe TheXX,
ich weiß jetzt nicht, ob dein Mann schon seine Entgiftung hinter sich hat. Das passiert ja meistens im Krankenhaus unter ärztlicher Überwachung. So lange das nicht passiert ist, muss er moderat weiter trinken! Er kann sonst in einen sehr gefährlichen kalten Entzug kommen.
Das ist erst mal diese Seite.
Du bist nicht albern oder so. Du handelst so, wie es dir momentan möglich ist. Das muss ja nun nicht alles gleich perfekt sein. Und überhaupt, wer entscheidet, was richtig und was falsch ist? Du entscheidest das. Denn du lebst dein Leben, niemand sonst. Und du sollst dich damit wohl fühlen, egal, wie deine Entscheidung aussieht. Du bist da keinem Rechenschaft schuldig!
Wichtig ist für dich, dass du versuchst, mit dir in's Reine zu kommen. Dir über Dinge klar wirst. Er hat jetzt seine Dinge in's Rollen gebracht und wartet auf das "Okay". Mehr geht da für ihn wohl erst mal nicht.
Das bedeutet ja aber nicht, dass du auch still halten musst. Verabrede dich mit Freunden. Finde deine Interessen wieder. Für ihn kannst du eh nichts weiter machen. Und du bist auch nicht dazu verpflichtet.
Liebe Grüße
Aurora
Hallo,
liebe Slowly, herzlichen Dank dafür, dass du an mich denkst. Und an meine Tochter, die heute ihren 35. Geburtstag feiern würde...
Aurora
Hallo TheXX,
ich habe dein Thema nun hier her in den Co-Bereich verschoben!
Liebe Grüße
Aurora
Liebe Jule,
natürlich ist es toll, wenn du deinen Mann auf seinem Weg in die Trockenheit auch unterstützt! Das ist ganz klar.
Mein 2. Mann ist ja auch Alkoholiker und ich lebe mit ihm zusammen ein trockenes Leben. Unser Haushalt ist alkoholfrei, das war die Bedingung meines Mannes, als wir zusammen gezogen sind. Ich koche und backe alkoholfrei und trinke selbst auch keinen Alkohol mehr. Das mache ich aus Überzeugung und weil es mir gut damit geht. Gleichzeitig unterstütze ich aber auch indirekt meinen Mann damit auf seinem Weg.
Für seine Trockenheit an sich sorgt aber mein Mann alleine. Also ich erinnere ihn nicht dauernd daran, das er ja auch aufpassen soll, was er isst, wenn er außer Haus irgendwo in ein Restaurant oder so geht. Dinge, die er kauft, die muss er auch selbst auf Alkohol nachgucken. Das ist das, was mir gerade spontan einfällt.
Als Co bist du darauf trainiert, deinem Partner alles abzunehmen. Damit er ja keinen Grund zum Saufen findet oder weil er besoffen ist. Du übernimmst die Verantwortung für alles, weil es auch nicht anders geht.
Und jetzt kommt es. Wird der Partner nun trocken ist er ja selbst wieder dazu in der Lage, für sich und sein Leben Verantwortung zu übernehmen. Er kann wieder Entscheidungen treffen und ist klar dabei. Das ist es dann, was uns Cos so schwer fällt. Diese Fürsorge und Verantwortung wieder abzugeben. Nicht für ihn mitzudenken. Ihn nicht dauernd zu kontrollieren und wie ein unmündiges Kind zu behandeln. Mal überspitzt gesagt.
Du überlegst, dass du bestimmte Gläser entsorgen willst. Da kannst du nun mit deinem Mann dann darüber reden und er kann es (mit) entscheiden. Du musst nicht überlegen, was für ihn sinnvoll und gut sein könnte, das muss von ihm kommen.
Alles, was mir unklar war, als ich mit meinem Mann zusammen kam, habe ich ihn gefragt und mit ihm besprochen. Und so ist das heute noch. Und das ist wichtig! Reden. Immer wieder reden. Und zuhören!
Zum jetzigen Zeitpunkt ist dein Mann gut versorgt. Und genau das solltest du für dich auch tun, für dich sorgen. Alles andere ergibt sich wenn ihr bereit seid, offen und ehrlich miteinander umzugehen.
Liebe Grüße
Aurora