Beiträge von Aurora

    Oha,

    das hört sich teuflisch lecker an. Ich werd schon beim Lesen ein Kilo schwerer :lol: , aber das ist wurscht. Genuss muss sein!

    Wir hatten gestern Kalte Küche. Unterwegs Pommes und Currywurscht gefuttert. Auch Kalorien pur, muss aber auch manchmal sein.

    Heute gibt es Bratkartoffeln...

    Aurora

    Liebe Linde,

    ja, das gibt es tatsächlich noch. Aber das hat unsere Enkelin schon, das Seepferdchen. Jetzt hat sie auch das Schwimmabzeichen "Bronze" und "Silber". Ich stell mir das ähnlich vor wie früher Frei- und Fahrtenschwimmer.

    Aurora

    Hallo,

    es geht mir weiterhin gut.

    Das so sagen zu können ist alleine schon ein Highlight. Ich habe mich seit Anfang 2012 nicht mehr so gefühlt wie jetzt. Und erst jetzt, wo es mir wieder so gut geht sehe ich, wie schwer diese Depression war, in der ich so lange immer wieder drinnen gehangen habe. Fast die letzten 5 Jahre immer wieder. Mal mehr, mal weniger.

    Und ich sehe jetzt auch, dass ich schon vorher, in meiner ersten Ehe, sehr viele depressive Episoden hatte. Das habe ich nun gelernt aus dem, was ich hinter mir habe und worauf ich zurück geblickt habe. Und damit kann ich nun viel anfangen denn ich weiß, dass ich auch da sehr auf mich achten will. Das Leben fühlt sich nämlich so, wie es jetzt ist, viel besser an.

    Der Sohn ist nun weit weg im Hessenland. Er ist gut angekommen und hat seine Arbeit angefangen. Es hört sich alles gut an bei ihm. Und wir haben jetzt noch öfter einen Grund, nach Hessen zu reisen :wink: . Einmal, um Sohnemann zu besuchen und dann auch noch Morgenrot, unsere liebe Freundin.

    Am Wochenende hat auch seit langem unsere Enkelin hier wieder übernachtet. Sie wollte das gerne :D . Na und wir erst... Das war eine so schöne unbeschwerte Zeit! Auch da merke ich nun, wie viel einfacher das ist ohne Depression. Ich war zwar schon auch erschöpft gestern Abend, als sie weg war. Aber das hat sich anders angefühlt als vorher. Wir waren mit ihr am Wochenende im Schwimmbad, sie musste da noch einen Sprung vom 1 Meter Brett machen. Die Schwimmhalle, wo das Schulschwimmen ist, hat keine Sprungbretter. Also machen Oma und Dante das mit ihr... Und wie! Sie ist auch gleich noch vom 3 Meter Brett gehopst, gleich 2 Mal hintereinander. Und war traurig, als das wieder zugemacht wurde. Unsere kleine mutige Enkelin. Nun hat sie endlich ihre Schwimmabzeichen vollständig.

    Jetzt braucht nur noch das Wetter mal besser zu werden.

    Aurora

    Hallo Nicole,

    herzlich willkommen.

    Ich kann dir gerade nix Sinnvolles schreiben, ich bin schrecklich müde. Aber keine Angst, ich komme wieder 8):mrgreen: .

    Ich wollte dir zuerst nur mal "Tach" sagen und sammel nun neue Kräfte.

    Liebe Grüße
    Aurora

    Hallo Gollo,

    ich kann Martin und Carl Friedrich nur zustimmen. Leider. Denn es ist mit Sicherheit auch emotional äußerst schwierig, so mit dem eigenen Sohn umgehen zu müssen. Das ist es ja, was es Angehörigen so schwer macht. Die emotionale Seite des Ganzen.

    Aber auch wenn es noch so weh tut, es wird euch nichts anderes übrig bleiben, wollt ihr euren Seelenfrieden und auch eure körperliche Gesundheit nicht verlieren.

    Im warmen Nest sieht sich dein Sohn ja zu keinen Änderungen veranlasst. Er hat ja dort alles, was er braucht. Sogar ein Trugbild des Familienlebens nach außen hin.

    Es gibt neben den genannten Stellen auch noch sozialpsychiatrische Dienste, die ihr kontaktieren könnt. Um eben auch Unterstützung vor Ort zu bekommen. Du kannst danach g.oo.geln. Wo in deiner Nähe solch eine Stelle ist.

    Wir hier im Forum können dir auch Beistand und Hilfe geben, indem du weiter hier schreibst, über deine Sorgen und Ängste. Hier sind viele Erfahrungen, die zusammen laufen und dir vielleicht weiter helfen können.

    Liebe Grüße
    Aurora

    Liebe Baghira,

    ich schreibe dir mal kurz was aus Sicht einer Angehörigen. Mein Exmann ist Alkoholiker, leider immernoch nass, und ich habe über 20 Jahre in dieser Ehe "ausgehalten".

    Angehörige sind ja meistens irgendwann coabhängig, das heißt, sie legen ein bestimmtes Verhalten an den Tag. Das genau so schädlich und zerstörerisch ist wie die Sauferei. Ob das bei deinem Mann so ist, kann ich natürlich nicht beurteilen.

    Wird nun der trinkende Partner abstinent, verändern sich viele Sachen auch beim Angehörigen. Wir sind dann auch sehr verunsichert. Einmal aus den Erfahrungen natürlich, dass ja zwischendurch der Partner auch immer wieder Trinkpausen gemacht hat, Versprechungen gemacht hat usw. Und immer wieder dann doch getrunken hat.

    Ein Alkoholiker, der trocken werden will, verändert sich, muss sich auch verändern. Das verunsichert zusätzlich. Da kommt alles durcheinander, es gibt Hoffnung, Angst vor neuer Enttäuschung, Ratlosigkeit, Unverständnis. Viele Ehen gehen dann leider auch kaputt. Was jetzt auf eure natürlich nicht zutreffen muss! Viele Ehen bestehen ja auch weiter!

    Auch der Angehörige muss Veränderungen durchlaufen. Daher ist es sehr wichtig, zu reden. Offen zu sein. Sich zu informieren, über die Mechanismen der Alkoholkrankheit genau so wie über die Mechanismen der Coabhängigkeit. Für deinen Mann kann es daher hilfreich sein, eine Angehörigengruppe zu besuchen.

    Aber auf alle Fälle ist Reden eben wichtig, Ehrlichkeit und Offenheit.

    Viele Grüße
    Aurora

    Hallo icke,

    ich war ein Mal bei einem Treffen der Alanon dabei. Das ist die Co-Gruppe der Anonymen Alkoholiker. Für mich war das da nichts. Zum einen war es mir ein wenig zu "spirituell", es wurde da aus dem "Blauen Buch" vorgelesen, das war für mich gefühlt wie ein Lesen aus der Bibel...
    Und dann erzählte reihum jeder etwas, was ihn gerade beschäftigte zu seinem eigenen Thema Coabhängigkeit. Antworten gab es da nicht. Das ist so bei den AA, da werden Monologe geführt.

    Für mich war das nicht das Richtige, aber es gibt sehr viele Menschen, für die ist das gut. Du musst es halt probieren.

    Den besten Austausch überhaupt hatte und habe ich hier im Forum! Vor allem im geschlossenen Bereich! Ich war auch einige Jahre bei den Guttemplern, durch meinen Mann, aber zum Thema Coabhängigkeit konnte ich da kaum für mich was mitnehmen. Wie gesagt, ich schwöre da auf unser Forum.

    Ich habe eine Therapie gemacht, nachdem ich mich von meinem ersten Mann getrennt hatte. Das war eine Verhaltenstherapie. Dabei konnte ich sehr gut Dinge aus dieser Beziehung verarbeiten, Selbstwert aufbauen und erkennen, warum ich coabhängig werden konnte. Hauptsächlich hat es mir aber geholfen, die Trennung richtig zu vollziehen. Denn ich habe noch ca 1 Jahr nach meinem Auszug mit meinem Exmann zusammen gehangen.

    Als meine Tochter und mein Enkel gestorben waren habe ich nochmal eine Verhaltenstherapie gemacht. Um dieses Trauma verarbeiten zu können. Dabei wurden auch meine Dinge, die ich schon in der ersten Therapie bearbeitet hatte, nochmal betrachtet und meine Prägungen noch mal angesehen und das hat mich noch stärker gemacht, da auch Veränderungen machen zu können.

    Kann ich wärmstens empfehlen, eine Therapie. Ich hatte auch Glück, beim zweiten Mal hatte ich einen super Therapeuten. Die erste Therapeutin war aber auch nicht schlecht.

    Ich wünsche dir einen schönen Sonntag
    Aurora

    Liebe icke,

    ich finde, du hast eine unheimlich gute Reflexion mit dir selbst!
    Im Grunde weißt du genau, was du willst und was nicht und für mich hört es sich so an, als kannst du das auch erreichen!

    Das geht natürlich nicht ohne Zweifel, das ist doch ganz normal. Es ist immer auch ein Stück Trauer dabei, eine Beziehung aufzugeben, egal, wie schlecht sie war.

    Viele meiner Gefühle damals ( ich bin eine von denen, die unendlich ausgehalten haben) habe ich einfach ausgehalten. Mir immer wieder in's Bewusstsein gerufen, dass es ja einen Grund gab, dass ich gegangen bin. Dass es mein gutes Recht ist, glücklich zu leben und in Frieden. Dass ich mir nicht selbst länger schaden möchte mit meinem Festklammern, nur damit ER keinen Nachteil hat. All das.

    Ich mag diese Karten, auf denen so Lebensweisheiten stehen, unendlich gerne. Da hatte ich immer welche zu hängen (und hab ich immer noch). Da, wo ich sie immer sehen konnte. Das tat mir gut. Und ich habe mir auch aufgeschrieben, was meine Rechte sind, also ganz simpel:
    es darf mir gut gehen
    ich bin nicht für ihn und seine Handlungen verantwortlich
    ich habe ein Recht auf Glück
    ich muss Beschimpfungen nicht ertragen sondern darf gehen
    ich kann ihn nicht ändern
    ich darf mir selbst Gutes tun
    ich habe das Recht, mein Heute und meine Zukunft zu gestalten
    ...
    all so etwas.

    Ich wünsche dir einen sonnigen Sonntag
    Aurora

    Hallo chuck,

    ja, der Austausch unter den Cos hier im offenen Bereich ist leider nicht sehr rege. Das finde ich sehr schade, denn hier können Cos einen sehr, sehr guten Austausch finden. Besser als in manch realen Gruppe. So meine Erfahrung. Und im geschlossenen Bereich ist es noch besser.

    Da geht es also bei euch hin und her mit den gegenseitigen Schlägen unter die Gürtellinie! Das bringt rein gar nichts. Wenn dein XY an- oder betrunken Auto fährt ist das Sache der Polizei, nicht seiner Eltern! Also es macht Sinn, dann bei der Polizei anzurufen und ihn zu melden. Alles andere ist Co!

    Er schlägt natürlich zurück...

    Das kann noch ewig so gehen. Einen richtigen Abstand kannst du erst haben, wenn jeder sein eigenes Leben in den eigenen 4 Wänden hat. Vor allem, wenn da ein Kind involviert ist. Für Kinder ist es äußerst verwirrend, die Eltern so zu erleben und es schädigt nachhaltig ihr Leben!

    Trotzdem hast du etwas sehr wichtiges für dich gespürt. Und das ist super und du solltest dir dieses Gefühl gut merken, damit du es dir jederzeit in's Bewusstsein zurück holen kannst. Nämlich:

    Zitat

    Später saß ich mit meinem Sohn auf der Brücke vor dem Bach unseres Hauses und auf einmal merkte ich HEY! ES GEHT MIR GUT! Ich war bei mir selbst, es war ein wunderschöner Moment, zu erkennen (nach vielen Wochen) ES GEHT MIR GERADE GUT, WEIL ICH BEI MIR BIN.

    Das ist ein Gefühl, was normal sein sollte im Leben von Menschen. Nicht dieses andere, der Zorn, die Verachtung und das gegenseitige Kaputtmachen. Das Klammern an ungesunden Strukturen aus Angst vor allem möglichen.

    Zitat

    Ich habe einfach nur festgestellt, dass es mir gut geht, wenn ich bei mir bin und die Natur genieße und wenn ich einfach mal nicht im Gedanken bei ihm bin.

    Ja, so sollte es sein! Es ist kein kleiner Schritt sondern eine wichtige Erkenntnis! Und darauf kannst du aufbauen!

    Ich rede das auch nicht nur so klug daher, ich habe es ja selbst so erfahren. Den Zorn, die Verachtung und das gegenseitige Kaputtmachen. Das ist Hilflosigkeit, die das hervor ruft. Hilflosigkeit, dass du XY nicht ändern kannst. Dass du machtlos bist. Dass deine Wünsche und Träume vom gemeinsamen Leben für ihn anders aussehen als für dich. Und die Angst, den Schritt zu tun, der nötig ist. Nämlich raus aus allem. Da ist vor allem auch diese starke Angst der finanziellen Dinge. Aber glaub mir, Geld alleine macht nicht glücklich...

    Es gibt immer einen Weg. Ich habe mich damals so unglaublich frei gefühlt als ich es endlich geschafft hatte. Vielleicht so ähnlich wie du letztens. Ich hatte wenig Geld aber das war egal. Denn ich hatte endlich Frieden in mir.

    Liebe Grüße
    Aurora

    Hallo,

    liebe Tautropfen, es sind so wunderbare Worte, die du mir schreibst. Das tut mir richtig gut. Ich bin dir sehr dankbar dafür. Und würde mich freuen, in deinem Faden etwas von dir zu lesen.
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    Langsam wird es wieder ruhig und sortiert in mir. Herz und Seele wachsen weiter zusammen und ich fühle mich gut damit, habe mich neu geordnet. Letzten Sonnabend waren Dante und ich dann die drei Kinder hüten, also unsere Enkelin und ihre neuen Geschwister. Das war toll! Es sind super Kinder, alle drei und sie passen gut zusammen. Als wäre es schon immer so gewesen. Und wir sind ganz selbstverständlich Oma und Dante... das tut gut. Ich glaube, ich habe meinen Platz wieder gefunden. Und Dante auch.

    Am Ostersonntag sind wir bei meiner Nichte eingeladen, zur Taufe ihrer zweiten Tochter. Der Kontakt zu meiner Nichte ist leider sehr, sehr lose geworden, die kleine Tochter habe ich erst einmal kurz gesehen. Trotzdem habe ich zugesagt, dass wir kommen.

    Und nun rief mich mein Schwiegersohn an und hat uns eingeladen, genau für Ostersonntag. Er hat seine Mutter eingeladen und die Mutter seiner Lebensgefährtin - und uns. Familienzusammenführung oder so. Und die Mutter der Partnerin wäre aus dem Häuschen, sie wäre so neugierig darauf, mich endlich kennen zu lernen. Ich hatte mit der Enkelin vor Weihnachten gebacken und gebastelt für die neue Familie, und das fand sie so schön und hat sich so gefreut. Nun wolle sie mal wissen, wer ich bin...

    Das ist einfach ein super schönes Gefühl für mich. Ich gehöre noch immer dazu! Obwohl das wichtigste Bindeglied, nämlich meine Tochter, fehlt. Es gibt inzwischen neue Bindeglieder. Das ist total schön.

    Ich bin so glücklich, dass ich das für mich erhalten konnte, es hat ja auch was mit mir als Person zu tun, dass es so ist. Ich habe so viel Liebe für meinen Schwiegersohn und meine Enkelin, ich glaube, dass ich das auch zeigen konnte und kann. Und sie nehmen das an. Und die Partnerin und ihre Kinder auch. Denn auch da besteht ein sehr gutes Gefühl.

    Ich habe die Taufe abgesagt...

    Aurora

    Hmmmm, Bärlauch, den habe ich vorhin auch im Bioladen gekauft. Frisch pflücken kann ich den hier nirgends. Aber gut, ich bin's gewöhnt, bin halt schon immer eine Großstadtpflanze und gehe nicht in den Wald sondern in einen Laden, um mir bestimmte Dinge zu kaufen.

    Bei uns wird es heute einen bunten Salat geben, mit gutem Gemüse und gutem Olivenöl. Und gutem Brot. Und natürlich Steak dazu, Dante freut sich schon darauf :lol::wink: .

    Und das werden wir bei bestem Frühlingswetter auf unserem frisch geputzten Balkon einnehmen. Wie die Könige. Das ist Luxus pur!

    Aurora

    Hallo Cookie,

    Zitat

    ...ich hatte abends auch einen kleineren Zusammenbruch und wollte unbedingt nach Hause. Zu den Problemen die ich kannte, anstatt mich mit der neuen Situation auseinander zu setzen.

    Ich bin nun kein EKA aber diese Situation hatte ich als Co damals auch! Irgendwann waren der Druck und die Schuldgefühle so groß, dass ich kapitulieren wollte. Ich dachte, ich gehe zurück zu meinem Ex, da weiß ich, woran ich bin. Dann hätte ich aber wenigstens diese Gefühle nicht mehr gehabt. Ich habe das auch einfach ausgehalten, so wie du. Und es wurde dann langsam besser. Es gehört zum Prozess wohl auch dazu, sich so zu fühlen.

    Es ist kein leichter Weg. Da ist viel Trauer auch mit dabei, viele schlimme Gefühle. In diesen Momenten habe ich mir dann auch immer vor Augen gehalten, was der Grund für die Trennung war. Nämlich das ganze Elend einer Verbindung mit einem suchtkranken Menschen. Das hat geholfen...

    Du machst das super und es ist wirklich gut, dass du die Unterstützung deiner Freunde hast! Das macht eine Menge aus.

    Viele Grüße
    Aurora

    Liebe Cookie,

    ja, du kannst sehr stolz auf dich sein :D !

    Ich habe schon bei vielen EKAs gelesen, dass sie ihre Mutter/ihren Vater vermissen. Also in der Rolle des Beschützers, des Vertrauten, der Eltern eben. Das tut sehr weh zu erkennen, dass deine Mutter dieser Rolle nicht gerecht werden konnte und nicht kann.

    Trotzdem ist sie deine Mutter und es ist auch klar, dass du Liebe für sie hast. Sie hat diese Liebe auch für dich, aber die Sucht steht immer vor allem. Und die Sucht ist stärker als alles.

    Darum ist es klasse, wie du deinen Weg machst, wie deine Freunde dich auch unterstützen. Es ist toll, solche Freunde zu haben! Denn dein Leben kannst du leben, in die Hand nehmen. Die Sucht deiner Mutter aber nicht.

    Ich wünsche dir viel Erfolg bei deinen Dingen jetzt und bin gespannt, wie alles wird.

    Liebe Grüße
    Aurora

    Hey Cookie,

    wow, was für eine Power :D , super!

    Zitat

    Auf dieses Tam Tam habe ich keine Lust. Ich muss mich nicht so behandeln lassen,

    Zitat

    dass ich auch einfach kein emotionaler Abfalleimer bin.

    Zitat

    Ihre Probleme sind nicht meine Probleme und ich hab auch keine Lust mein Leben von ihr und ihren Schwierigkeiten bestimmen zu lassen.

    Ja, genau das ist es ! Druck dir das groß aus und hänge es da an, wo du es immer wieder sehen kannst. Falls du ein schlechtes Gewissen kriegst.

    Viele Grüße
    Aurora

    Hallo Cookie,

    Zitat

    Und sofort schaltet sich die Stimme in meinem Kopf ein "das kannst du nicht machen, das darfst du nicht machen, das ist dumm". Ich frage mich, ist es optimal? Nein. Aber warum darf ich denn nicht? Wer verbietet mir das? Wer sagt mir denn was ich muss? Und warum kann ich nicht?

    Das ist ein sehr interessanter und wichtiger Ansatzpunkt! Wer ist diese Stimme? Vielleicht kannst du da mal genau hinhören und das raus finden. Ich habe auch so innere Zensoren. Und habe heraus gefunden, dass es oft die Stimme meiner Mutter ist, die das sagt.

    Zitat

    Natürlich liebe ich meine Geschwister, meine Mutter, eben alle, die ich als Familie sehe und natürlich will ich dass es ihnen gut geht. Aber das liegt doch zu allererst in ihrer eigenen Verantwortung? Alle diese Menschen sind erwachsen. Wenn sie Hilfe brauchen und ich kann helfen, will ich gerne da sein. Wenn sie fragen. Ansonsten sind sie doch aber für sich selbst verantwortlich?

    Ja! Natürlich sind sie alle für sich selbst verantwortlich. Ganz klar. Und auch du bist für dich verantwortlich. Nicht für alle anderen... Ist das die selbe Stimme, die dir das sagt? Dass du verantwortlich bist?

    Du sorgst für das Wohlbefinden deines Umfeldes. Und bleibst selbst auf der Strecke dabei, stellst dich selbst hinten an. Aber das ist verkehrt rum. Du solltest zuerst in deiner Prioritätenliste kommen. Du magst Veränderungen nicht? Ganz klar, wer mag das schon, das ist zuerst mal ein ganz normales menschliches Bedürfnis, nichts ändern zu müssen. Angst zu haben davor. Du solltest dich davon nur nicht lähmen lassen. Diese Angst ist auch zu überwinden. Das geht!

    Und vor allem, ganz wichtig, du darfst das...

    Viele Grüße
    Aurora