Liebe Suzy,
erstmal willkommen im Forum!
Du hast ja nun schon einige Beiträge hier bekommen, im Prinzip steht da alles. Wenn dein Partner nicht die Bereitschaft hat, aufzuhören mit dem Trinken und sein Leben grundlegend zu ändern, bleibt dir tatsächlich nur die Trennung.
Es ist unmöglich, ein lebenswertes Leben an der Seite eines Abhängigen zu führen. Und du hast deine Tochter, Kinder sehen, merken viel mehr, was los ist, als du denkst. Für Kinder ist ein Leben in einer Familie mit Abhängigen die Hölle.
So, das sind erstmal klare Fakten, sozusagen. Und die emotionale Seite?
Du schreibst, es fehlt dir - noch - der Mut für diesen letzten Schritt, obwohl du die Notwendiugkeit schon sehen kannst. Das ist schon viel wert, wenn du das klar erkennst!
Nun ist es an der Zeit zu überlegen, welchen Schritt du als nächstes machen kannst. Es ist sehr schwer, von heute auf morgen ein ganzes Leben umzukrempeln. Aber Schritt für Schritt kannst du es schaffen, aus der Beziehung raus zu gehen.
Es gibt Beratungsstellen, da kann dir gesagt werden, welche rechtlichen Möglichkeiten du hast, zum Beispiel. Es ist wichtig, da gut informiert zu sein. Und für die emotionale Seite kannst du das Forum nutzen, hier sind ja sozusagen Fachleute
. Ich habe zum Beispiel mich nach 26 Jahren von meinem Exmann getrennt, und es gibt hier viele Menschen, die können verstehen, wie es in dir aussieht. Und wir können dir Anstöße geben, Denkanstöße. Es gibt also schon eine Menge Möglichkeiten, wie du Hilfe für dich bekommen kannst.
Hast du dir denn schon mal überlegt, wie dein nächster konkreter Schritt aussehen kann? Was meinst du bist du in der Lage zu machen. Du schreibst, dir fehlt der Mut für den letzten Schritt, für die Trennung. Wofür hast du aber Mut, gerade? Was traust du dir zu, konsequent durchzuziehen?
Viele Grüße
Aurora