Hallo,
liebe Speranza, danke für die Weihnachtswünsche.
Hallo Hanna, ich habe das Gedicht noch lesen können, danke auch dir.
Hallo Melanie, auch dir ein Danke für die lieben Worte und den Drücker. Schön, dass wir uns vorhin im Chat getroffen haben!
Mein Weihnachten war ein wenig stressig. Denn der Ex säuft ja wieder und das macht was mit meinen Kindern. Und das wiederum macht was mit mir 
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Am letzten Mittwoch kam mein Sohn aus Magdeburg, Ex wollte ihn vom Bahnhof abholen. Tagelang vorher war er verschollen. Meine Tochter versuchte vergeblich, ihn zu erreichen, denn sie wollte ihm sagen, wann es an Heiligabend losgehen sollte bei ihr. Das alles hat was mit mir gemacht. Ich hatte Sorge wegen meines Sohnes, ob das klappt. Er wohnt ja auch die Zeit jetzt beim Ex. Ich wusste nicht, ob mein Sohn noch den Wohnungsschlüssel hat vom Ex, alles war wirr. Spätabends stand dann das Auto vom Ex da, also musste es wohl geklappt haben. Wenigstens etwas.
Bei der Tochter hat er sich aber nicht mal gemeldet. Und ich hörte dann, dass der Ex betrunken gewesen war am Mittwoch. Und dann ab Donnerstag krank war - mit anderen Worten, er machte einen kalten Entzug. Ich hatte Wut und Sorge, all sowas, denn den Kindern ging es nicht sooo gut.
Am Heiligabend rief dann mein Sohn hier an, er käme mit uns mit, weil der Papa nicht mitkommt, der hätte Durchfall. Aha. Mein Sohn war schon traurig darüber. Irgendwann später nachmittags rief der Ex dann doch tatsächlich endlich mal die Tochter an, um abzusagen. Sie hat wohl ziemlich geheult
. Und ganz echt, das macht was mit mir. Es macht mich wütend. Dass er so mit den Kindern umgeht, obwohl ich weiß, es ist die Sucht. Ich habe alles gekappt, was zu kappen geht, aber die Verbindung mit den Kindern kann ich nicht kappen. Das müssen sie selbst. Aber es tut mir weh, wenn sie so traurig sind.
Wir hatten dann aber einen schönen Abend, besser, als wäre er dabei gewesen. Und ich habe den Kindern nichts gesagt von meinen Gefühlen. Das ist meins, sie müssen alleine da was für sich sehen.
Am 1. Feiertag tauchte der Ex doch tatsächlich bei meinen Eltern auf. Er hatte sich selbst eingeladen, meine Mutter kann ja leider nicht "nein" sagen. Er hatte einen ziemlichen Tatterich. Ich sagte nur, "es ist lebensgefährlich, solch kalten Entzug zu machen!" Er zuckte nur die Schultern, "ist doch gut gegangen." Idiot!
Ich bin sehr wütend. Obwohl ich getrennt bin, mein Leben hier gut läuft, kann mich das Saufen des Ex doch noch beeinflussen. Indem es meine Kinder beeinflusst. Blöd ist das.
Es haut mich nun nicht mehr vom Sockel oder sonstwas, aber es macht mir Gedanken und Wut. Ich kann zum Glück mit Dante darüber reden, er versteht es und gibt mir gutes Feedback. Das ist einfach nur gut. Und ich konnte meine Gedanken hier lassen, in meinem TB im geschlossenen Bereich. Das ist auch gut.
Aurora