Beiträge von Aurora

    Liebe HR,

    wie kann ich denn das verstehen, was du da schreibst :shock:

    Zitat

    Ich kann mich im Moment n o c h nicht von ihm trennen, weil ich ihn über alles liebe. So wie ihn habe ich vorher noch nie einen Mann geliebt. Das macht es mir schwer ihn einfach aufzugeben und zu verlassen.

    Vor allem, weil er sich oft wie ein widerlicher Macho aufführt und mich das sehr verletzt. Das tut er immer, wenn ich auf ihn zugehe.

    Das ist doch der reine Widerspruch, oder?

    Liebe Grüße
    Aurora

    Hallo liebes Sonnenblümchen,

    also ich kann von mir nur sagen, meine Gutmütigkeit war reiner Zweck dazu, um mir Liebe und Anerkennung zu verdienen. Von den anderen, denen ich meine Gutmütigkeit angedeihen ließ. Ich wollte in einem guten Licht da stehen, und da mein Selbstwert irgendwo im Keller in einer Ecke verstaubte, holte ich mir Selbstwert über diesen Weg. Ich sah nicht mich als liebenswerte Person, wie ich von Natur aus bin, sondern ich meinte eben, es mir erarbeiten zu müssen. Ich konnte es nur durch andere Menschen bekommen, das Selbstwertgefühl.

    Und meine Gutmütigkeit gab mir Macht. Macht über meinen trinkenden Exmann. Denn was wäre er wohl ohne mich? Ein Nichts, denn ohne mich wäre er ja untergegangen. Verkommen. Haltlos. Und ich, die Gutmütige, reichte ihm immer wieder souverän die Hand, um ihn zu retten, wenn er aus seinen Suffzeiten langsam wieder auftauchte. Ich, die Gutmütige, nahm doch alles auf mich für ihn. Um ihn zu retten und vor der ganzen Welt als die "Gute" da zu stehen.

    Ich, die Gutmütige, nahm alles auf mich, um ein wenig wertvoll zu sein in den Augen der anderen, um mir Liebe zu erarbeiten, um Macht zu haben, um meine eigene Angst und Schwäche nicht mehr spüren zu müssen. Um nicht als die "Böse" da zu stehen, die ihren armen, saufenden Mann da einfach so links liegen lässt. Oder vielleicht sogar eigene Bedürfnisse hat...

    Oh, wie war ich gutmütig! Und weia, wie wurde ich ausgenutzt, wie habe ich mich benutzen lassen, wie sehr habe ich mich verdreht. Ich war ja grenzenlos gutmütig. Und bin daran fast zerbrochen...

    Liebes Sonnenblümchen, das sind meine Gedanken und meine eigenen Erfahrungen dazu. Das ist mir so beim Lesen deines letzten Postings durch den Kopf gegangen. Vielleicht kannst du was davon für dich auch sehen?

    Liebe Grüße
    Aurora

    Hallo HR,

    mit Konsequenz ist gemeint, dass du das auch machst, was du ihm androhst. Wenn du z.B. sagst:"Wenn du wieder in der Kneipe mit deinen Kumpels stundenlang sitzt, komme ich nicht mit" oder "gehe ich nach einer halben Stunde". Und du dann das auch so machst. Oder du ihm, sagst:" Wenn du betrunken bist, gehe ich da oder da alleine hin." Und so weiter.

    Ich habe meinem Exmann sehr oft angedroht, z.B., dass ich mich trennen würde, wenn er nicht aufhört. Aber ich hatte nicht den Mut, viele Jahre lang, das auch konsequent durchzuziehen. Oder ich habe gedroht, ihn nicht mehr mit zu versorgen, ihm nichts mehr zu kochen. Oder dass ich alleine gehen würde, zu Feten oder so, wenn er vorher schon besoffen wäre. Oder dass ich dann alleine nach Hause gehen würde, ohne ihn. Es gäbe eine ellenlange Liste, was ich ihm angedroht habe. Aber gemacht habe ich dann das alles nicht. Viele Jahre lang. Und im Endeffekt hat er mich deshalb nicht mehr für voll genommen. Als ich vor nunmehr gut 4 Jahren sagte, dass es mir reicht und ich nun ausziehen werde, hat er mich ausgelacht... :( . Dieses Mal war ich aber an meinem Tiefpunkt angelangt und konnte nicht mehr. Und habe mir wirklich eine Wohnung gesucht. Da war er baff. Und ich war da das erste Mal konsequent.

    Konsequenz heißt also, die Dinge auch zu tun, die du ihm ansagst. Auch wenn er dir deshalb Schuldgefühle einredet, dir droht oder so. Oder heult...

    Wie kannst du dich verhalten, dass du dir nicht schadest? Na ja, indem du die Dinge für dich so machst, wie du sie kannst und es dir gut tut. Schaden tust du dir doch damit, dass du ein Leben lebst, in dem du dich nicht wohl fühlst. In dem du deine Interessen zurück stellst, dich nur nach seinen Befindlichkeiten richtest. In dem du dich verdrehst und deine Persönlichkeit verleugnest. Oder?

    Jetzt habe ich aber noch eine Frage an dich. Wie meinst du das genau?

    Zitat

    Aber ich habe akzeptieren müssen, daß ich mich noch nicht von ihm trennen kann. Jetzt noch nicht.


    Warum meinst du, dass es jetzt noch nicht geht? Was musstest du da akzeptieren?

    Viele Grüße
    Aurora

    Hallo,

    liebe Nici :D , danke für die Grüße! ich freu mich immer, wenn du ein paar Worte hier lässt.

    Ja, die Woche ist gut kurz, mein freier Tag ist aber auch schon wieder rum. Ich war ein wenig unterwegs, habe auch einige Dinge ergattert :D . Sonst ist hier alles wieder tooooootal unspektakulär. Alles schööööön ruhig. Früher musste ich immer Action haben um mich, immer was machen. Ich brauchte das, um nicht meine Situation allzu deutlich sehen zu müssen. Um zu beweisen, wie toll ich doch bin. Ich bin immer irgendwas oder irgendjemandem hinterher gerannt, habe mich verdreht, war unecht. Und völlig überfordert und voller Druck.

    Jetzt kann ich das Leben genießen, wie es kommt. Wir haben unsere Hochzeitsreise geplant, auch ganz ruhig, da gibt es keinen Stress und Streit, keine Nörgeleien von der Sippe, wie es früher immer die Sippe vom Ex drauf hatte. Jetzt gibt es solche Nörgeler nicht mehr in meiner Nähe :D ! Wir werden im Herbst nach Florenz fahren. Hach, ich freu mich.

    Es ist also wie immer ruhig im Hause Aurora. Und ich kann diese Ruhe genießen und zulassen.

    Aurora

    Hallo Amira,

    ich sag dir auch mal "Hallo" hier in unserem Forum.

    Schattenspringer hat dir da schon was geschrieben, was ich nur unterstreichen kann. Du hast schon einige Schritte getan und merkst ja, wie viel ruhiger dein Leben sein kann. Treffen bzw. reden im betrunkenem Zustand bringt garnichts. Also kannst du da auch ganz klar eine Grenze ziehen und ihn stehen lassen, wenn er betrunken ankommt. Bzw. ihn garnicht reinlassen, in deine Wohnung z.B.

    Wie könnte denn nun dein nächster Schritt aussehen? Es ist schwierig, dir da konkret was zu schreiben. Was meinst du selbst? Ist dieser Zustand, so, wie ihr lebt, für dich akzeptabel? Jeder macht sein Ding und gut ist? Oder kannst du dir einen Schritt weiter vorstellen, dich endgültig zu trennen?

    Grüße von
    Aurora

    Hallo,

    liebe Melanie :D , ja, es kann wirklich ein Vorteil sein, so ein Landleben. Obwohl ich es mir als Großstadtpflanze so garnicht vorstellen kann. :roll: . Geb ich zu. Aber das ging ja dann wirklich ratzfatz mit dem Sohn-Ausweis.

    Na ja, ich hab ja jetzt erstmal Ruhe mit dem Amt da. Für den neuen Führerschein brauch ich nicht weiter zu warten.

    So, Wochenende ist überstanden. Der Geburtstag war schön, es war ruhig. Eine Menge Verwandte waren da, aber es war einfach entspannend, nur so bisschen smalltalk, mehr nicht. Das Wetter war angenehm und das Essen mehr als reichlich... Wie's so ist.

    Jetzt geht es wieder in eine neue Woche. Bei mir in eine recht entspannte, da Mittwoch mein freier Tag ist und Donnerstag ist Feiertag. Auch mal ganz nett.

    Aurora

    Liebe Joanne,

    da kommt also wieder die Hoffnung :roll: .
    Vielleicht ist es besser, wenn du diesen harmonischen Tag einfach mal als "diesen harmonischen Tag" nimmst. Nicht mehr und nicht weniger. Ohne gleich wieder Zukunftspläne zu schmieden und Hoffnungen zu hegen, die dann vielleicht doch wieder zerstört werden...

    Ich meine damit, genieße doch einfach in solchen Situationen den Moment. Dass es dir dann gut geht gerade. Ohne in die Zukunft zu blicken. Denn die Zukunft kannst du nicht unbedingt beeinflussen. Aber dein Jetzt schon! Indem du es dir einfach im Augenblick dann gutgehen lässt.

    Liebe Grüße
    Aurora

    Liebes Clärchen,

    du schreibst

    Zitat

    Wenn er jetzt trinkt bin ich schuld weil ich ihn heute nur zurückgewiesen habe!


    Da sag ich "nein! Bist du nicht!" Wenn er es machen sollte, dann nur, weil er es will und nichts anderes. Mit Sicherheit würde er sagen, dass es deine Schuld wäre, aber du darfst dir diesen Schuh nicht anziehen. Weil es einfach nicht stimmt.

    Zitat

    Ich habe ja auch eine Vorgeschichte mit meinem Vater. Alles kommt jetzt hoch. Kindheit, Jugend und als mein Vater trocken war habe ich meinen Mann kennengelernt. Irre, oder?


    Nö. Ich würde mal sagen, es ist sehr oft der Fall, dass es so ist. Coabhängige haben oft solche Vorgeschichte! Sie leben dann die bekannten Muster weiter, so, wie sie als Kind geprägt worden sind.

    Zitat

    Wie konnte mir das passieren? Ich habe das gefunden was ich nie wieder wollte

    Du hast das gefunden, was dir vertraut war! Weil du es schon seit Kindertagen so kennst. Gut, dann bist du erstmal wütend. Aber dann kannst du anfangen, genau da hinzusehen und Veränderungen zu machen

    Gut ist es, aus diesem Kreislauf auszubrechen. Also rauszugehen aus solchen Beziehungen und Veränderungen an sich zuzulassen. Die alten Muster zu überschreiben, damit sie in neuen Beziehungen nicht mehr greifen können.

    Viele Grüße
    Aurora

    Hallo,

    nun habe ich seit gestern endlich auch meinen neuen Ausweis. Nachdem ich nochmal 1 Stunde 45 Minuten warten "durfte" auf dem Bürgeramt :evil: . Und sehr freundlich waren die Mitarbeiter da auch nicht gerade. Na ja, jetzt gilt das Ding bis 2021, das beruhigt ja sehr...

    Sonst geht es mir soweit ganz gut. Zur Zeit hatte ich einen leichten Hänger, auch das kommt eben vor. Ich hatte was zum Grübeln, fühlte mich zurückgeworfen in allem. Aber ich habe lange nachgedacht, geredet und nun geht es wieder aufwärts. das ist eben der Fortschritt gegenüber damals. Ich bleibe nicht hängen, sondern ich kann hinsehen und dann auch erkennen, dass ich eben doch schon viel weiter bin als ehemals. Das beruhigt mich gerade.

    Nun geht es noch ein wenig arbeiten und morgen haben mein Sohn und meine Mutter Geburtstag. Da freue ich mich drauf, auch einige Verwandte mal wieder zu sehen.

    Aurora

    Hallo Clärchen,

    deinen Zwiespalt kann ich gut nachvollziehen. Mir ging es ja damals ähnlich. Mein Exmann wurde trocken, als ich mich trennte. Und er dachte dann, nun geht alles "normal" weiter. Ich konnte aber fast nicht seine Gegenwart ertragen. Nach kurzer Zeit ging er mir auf den Keks. Er hatte nichts verändert an sich, ich änderte mich gerade ständig. Ich wusste, ich liebe ihn nicht mehr, aber ich traute mich nicht, das auszusprechen. Denn ich wollte ihm doch nicht weh tun... :? . Und verletzte damit mich selbst unheimlich.

    Denn ich war erstmal nicht in der Lage, "nein" zu sagen und Grenzen zu setzen. Er merkte das und überschritt ständig meine wackeligen Barrieren. Umarmte mich, wollte mich küssen... Ich konnte das nicht, stieß ihn weg, was Anlass war zu endlosen Diskussionen, in denen er mich runterputzte, mich als frigide bezeichnete, als lieblos, ihn im Stich lassend usw. Welche Schuldgefühle hatte ich...

    Ich sag dir, ich begann damals meine Therapie und es war eine große Entlastung und Erleichterung, als meine Therapeutin sagte, ich wäre ja nicht zuständig dafür, es ihm Recht zu machen. Sondern ich darf "nein" sagen, wenn mir danach ist. Durch sie habe ich erfahren, und auch durch das Schreiben hier, dass meine Gefühle richtig und wichtig sind und dass ich Grenzen setzen darf! Das war toll, das ist toll.

    Du bist normal und deine Gefühle sind richtig, ganz klar. Du hast das Recht, "nein" zu sagen und Stoppschilder zu setzen. Du hast das Recht, es dir gut gehen zu lassen.

    Liebe Grüße
    Aurora

    Liebe Nicole,

    was deine Mutter sagt, musst du doch nicht machen :roll: , du bist erwachsen und selbst verantwortlich für dich und deine Gefühle! Du merkst es ja selbst, meistens geht es dir schlecht mit dem Rat deiner Mutter!

    Nicht die Anderen müssen da der Maßstab sein, sondern nur du selbst. Du hast das Recht Dinge zu beenden, die dir nicht gut tun! Egal, was die Mutter da denkt oder sonstwer. Denn es ist einzig und alleine dein Leben, die anderen haben ihr eigenes, wo sie sich drum kümmern können...

    Liebe Grüße
    Aurora

    Hallo Antilope,

    auch ich frage mich gerade, warum du es zulässt, dass sich alles so lange hinzieht? Er kann seine Dinge doch an einem oder zwei Terminen regeln und gut ist. Wozu lässt du dich überhaupt noch auf Diskussionen mit ihm ein?

    Die Trennung ist Fakt und es tut weh. Das ist normal, dass es weh tut und du weißt es ja auch. Aber ich finde, auf diese Art, wie es da abläuft bei dir, verlängerst du diesen Schmerz doch noch unglaublich :roll: .

    Grüße von
    Aurora

    Liebes Sonnenblümchen,

    du schreibst,

    Zitat

    aussaugen, an Gefühl alles aus einem rausziehen...


    und meinst damit, das tut dein Partner mit dir. Na gut. Du hast Recht damit. Aber du bist ja auch noch da und du lässt es zu, dass er dich aussaugen kann, oder?

    Liebe Grüße
    Aurora

    Hallo Sonnenblümchen,

    huhu, ich lese mit :wink: . Deine Wut kann ich gut verstehen! Es ist gut, diese Wut zu haben und sie raus zu lassen. Gut, dass du deine Gefühle hier aufschreibst. Das kann sehr erleichternd sein. Deine Gefühle sind ja normal.

    Du schreibst von einer funktionierenden Partnerschaft. Mit jemandem der trinkt gibt es sowas nicht. Da findet nichts auf einer gleichen Ebene statt. Das ist einfach so. Der Mann, der dir geschworen hat, dich glücklich zu machen, ist irgendwo in seinem Nirwana verschwunden. Er wird gesteuert von der Sucht.

    Gut, dass du da Schluss machen konntest. Nun lass mal deine ganze Wut und alles raus und dann wirst du sehen können, wie gut es dir gehen kann. Du wirst dein Leben wieder sehen und die vielen schönen Dinge, die du noch erleben willst.

    Viele Grüße
    Aurora

    Hallo Nicole,

    erstmal sag ich dir willkommen im Forum!

    Ob dein Mann abhängig ist oder nicht, kann nur er alleine sagen. Ob er heimlich trinkt, wer weiß? Ich kenne aber auch diese Trinkpausen von meinem Exmann, wenn der merkte, jetzt wurde ich wieder immer ungnädiger, konnte er aufhören, solange, bis ich wieder neue Hoffnung geschöpft hatte. Dann fing er wieder an zu trinken... Ein übler Kreislauf.

    Für dich ist doch jetzt wichtig, dass du nun ganz ehrlich überlegst, wie es bei dir weitergehen soll. Das ist ein schlechtes Argument, finde ich, ein Vorwand:

    Zitat

    Ich versuche es nur noch der Kinder wegen


    Auch die Kinder leiden unter solchen Situationen, und vor allem, wenn ein Elternteil trinkt!

    Du spürst es ja schon selbst, denn du schreibst

    Zitat

    Aber ich bin so unglücklich damit.

    Du und deine Gefühle, das ist der Maßstab. Nichts weiter. Du hast ihm die Trennung angedroht. Natürlich wäre es das Beste, wenn du das auch durchziehen kannst. Vielleicht kannst du zu einer Beratung gehen, damit du weißt, wie es für dich und die Kinder weitergehen kann. Wo deine Rechte sind. Du musst ja nichts von heute auf morgen überstürzen, aber du musst dir überlegen, wie du dein weiteres Leben siehst. Und dann langsam Schritt für Schritt machen.

    Viele Grüße
    Aurora

    Hallo Clärchen,

    ob es zur Trennung kommt oder nicht, ist doch in jeder Lebensgeschichte anders. Ich kenne inzwischen auch viele Paare, die zusammengeblieben sind. Wie es bei dir wird...?

    Lass dir doch Zeit zur Bestandsaufnahme. Zuerst ist es immer schwierig, weil der Partner auf einmal nicht mehr trinkt und klar ist. Wieder am Leben teil nimmt. Da sind dann deine Ängste, die hervorkommen, die Unsicherheiten, Hoffnungen, ob es denn diesmal ernst ist und er trocken bleibt. Das dauert teilweise sehr lange, bis der coabhängige Partner frei davon ist!

    Es kostet schon viel Energie und Akzeptanz auf beiden Seiten, da wieder was aufleben zu lassen. Viel reden kann da helfen, Ehrlichkeit. Und natürlich ist es wichtig, dass da noch Liebe ist. Dazu gehört auch Ehrlichkeit dir selbst gegenüber, reinzuhorchen, was hält dich wirklich noch fest.

    Bei mir war es so, Exmänne machte Entgiftung und wurde nüchtern, als ich mich trennte. Da bekam ich Schuldgefühle, weil ich ihn "im Stich" ließ, weil ich meine Versprechen nicht einhielt. Weil ich dachte, ich hätte da Verantwortung für, dass er trocken bleibt. Weil so viele alte Ängste mich festhielten.

    So ging das noch ca. 1 Jahr lang! Ich merkte aber, dass da keine Liebe in mir war, sondern eben diese anderen Sachen. Diese Schuld, diese Ängste usw. Als ich mir das auch eingestehen konnte, konnte ich auch klar sagen, "es geht nicht mehr".

    Lass dir doch noch ein wenig Zeit, alles sacken zu lassen. Und dann kannst du langsam sortieren.

    Viele Grüße
    Aurora

    Liebe Lottemotte,

    gut so.

    Zitat

    Er hat keine Macht mehr über mich


    Ruf dir das immer wieder in's Gedächtnis, wenn es brenzlig wird für dich.

    Es ist sicher nicht einfach am Anfang, aber es wird immer besser. Und es ist der einzige Weg, um ein ruhiges Leben führen zu können. So sieht's mal aus. Keine Telefonate, keine Sms, nix mehr damit.

    Liebe Grüße von
    Aurora

    Hallo dont panic,

    es ist sehr, sehr schwierig mit einem Abhängigen zusammen zu leben und nicht beeinflusst davon zu werden! Da musst du sehr viel Abgrenzungen machen können, dein Leben nur für dich leben, nicht hinsehen. Da frage ich mich aber, warum lebe ich dann mit jemandem zusammen...?

    Zitat

    Wie erkläre ich ihm, dass ich das alles nicht mehr kann und ich gehen muss, wenn es nicht anders wird?

    Indem du einen Moment nimmst, wo er nicht betrunken ist. Und es ihm dann ganz einfach klipp und klar sagst. Aber du musst dir im Klaren sein, dass du auch durchziehen kannst, was du ihm sagst. Das ist wichtig für dich, um glaubwürdig zu bleiben.

    Liebe Grüße
    Aurora

    Hallo HR,

    willkommen im Forum.
    Melanie hat schon alles geschrieben. Dem kann ich mich nur anschließen.

    Zitat

    Aber ich kann nicht mehr, weil die letzte Zeit mir einfach zuviel Kraft mit ihm gekostet hat. Und ich eigentlich nicht mehr will.

    Eine positive Veränderung wirst du daran erkennen können, wenn es dir wieder gut geht! Was hält dich noch fest in dieser Beziehung?

    Grüße von
    Aurora