Beiträge von Aurora

    Hallo Tanja,

    na ja, die erste Selbsthilfegruppe besuchst du ja schon, denn das Forum ist ja auch eine :wink: . Jedenfalls sehe ich es dafür an und deshalb bin ich hier. Der offene Bereich kostet ja auch nichts, der geschlossene schon.

    Es gibt viele verschiedene SHGs. Welche zu dir passt, must du vielleicht auch ein wenig ausprobieren. Al-Anon, das hat mir zum Beispiel damals nicht gepasst. Es kommt ja auch auf die Menschen an, die da sind. Der Name der Gruppe, die Organisation, die dahintersteht, ist für mich zweitrangig. Ich habe im realen Leben meine Gruppe bei den Guttemplern gefunden. Das ist sehr individuell, wem was passt! Reine Geschmacksache.

    Bei den Gruppen wird eine Spende verlangt. Denn es müssen ja auch die Räumlichkeiten bezahlt werden, zum Beispiel. Und einen finanziellen Beitrag zu zahlen, dass ist es wert! Leider wird das oft nicht so gesehen...

    Gehe los und entscheide selbst, was zu dir passt. Das ist doch spannend, Leute kennen zu lernen. Sich auszutauschen. Sich nicht mehr alleine fühlen.

    Liebe Grüße
    Aurora

    Hallo,

    Martha :D , nun verstehe ich, wie du es gemeint hast.
    Ja, ich kenne das auch, dass Dinge in mir hochkommen, wenn ich hier lese oder schreibe.

    Am Anfang war das dauernd, manchmal sehr, sehr stark und ich habe geweint. Auch in meiner realen Gruppe war mal ein Thema, da habe ich hinterher zu hause dran denken müssen und es ist mir wieder alles bewusst geworden. Und ich habe geheult vor Schmerz.

    Das ist Aufarbeitung! Für mich jedenfalls. Ich wollte nichts verdrängen, was da war. Daraus konnte ich lernen, auch damit umzugehen. Zu sehen, warum ich damals so war und warum es passieren konnte, wie es war. Und dann konnte ich es loslassen, ganz langsam.

    Inzwischen gibt es noch Situationen, aber die sind anders. Im Urlaub habe ich oft zurückgedacht, an alte Urlaube, damals. Und ich habe es genossen, wie gut ich jetzt mein Leben genießen kann. Und das habe ich dann gemacht. Hach, Strandkorbrumgelümmel, schööööön.

    Ich möchte auch gerne Wege aufzeigen, hier. Das ist für mich der Sinn einer SHG. Ich will niemanden retten, denn das kann ich nicht. Ich kann aufzeigen, wie es sein kann, ich kann meine eigenen Gefühle aufzeigen und meine Erfahrungen, wie es bei mir war. Daraus kann, wenn möchte, jemand hier was für sich selbst machen. Und aus den Dingen der anderen Teilnehmer, es fließt ja so viel zusammen.

    Ich bin frei inzwischen, von meinem Ex. Ich begegne ihm mit Freundschaft, das geht in unserem Fall. Er ist trocken. Würde er saufen, ginge das nicht! Da mache ich einen Strich, saufende Menschen kann ich nicht mehr permanent haben, will ich nicht. Ich habe genug gehabt davon in meinem Leben, das hat keinen Platz mehr.

    Wenn ich hier also von meinem Ex was schreibe oder so, dann ist das weit weg, so ähnlich, als würde ich von einer Episode meines Lebens berichten. Es berührt mich nicht mehr emotional, meistens. Ich habe das auch wieder am Wochenende gemerkt.

    Da kam endlich die Urkunde über das Scheidungsurteil. Da las ich nochmal die Daten, unseren Hochzeitstermin. Das hat gezogen in meinem Herzen, ganz kurz. Und dann habe ich mich massig gefreut! Weil ein Schritt wieder weiter gegangen ist! Dieses Dokument ist wichtig für mein weiteres Leben, wenn ich z.B. nochmal würde heiraten wollen. Das hat mich einfach gefreut.

    Das ist der Abstand, 3 Jahre sind das jetzt. Es dauert, aber es lässt nach, das Verbundenheitsgefühl, der Schmerz.

    Ich wünsch dir was und mache jetzt mal endlich "Normalität" :lol: .

    Liebe Grüße
    Aurora

    Hallo Monty,

    dein Beispiel mit dem Eis zeigt mal wieder, wie wenig in der Öffentlichkeit bekannt ist, was Alkohol eigentlich ist! Über Zigarettenqualm lässt sich jeder aus und die Botschaften auf den Zigarettenpackungen sagen alles... Beim Alkohol ist das leider nicht so...

    Alkohol ist ein Nervengift.

    Es ist so schwierig, teilweise. Einmal hatte ich in einem Supermarkt eine Diskussion an der Wursttheke, über Rum-Salami...

    Na gut, wer es möchte, der soll Likör drübermachen oder sonstwas, über Eis. Aber es muss doch mal einfach akzeptierbar sein, wenn ich sage, ich will es alk-frei. Ich will dieses Gift nicht essen. Diese Ignoranz der Eisverkäuferin ist mir ein Rätsel :roll: . Schade, damals, mit der Gruppe, da hat es mir da gefallen und das Eis war lecker - und alkoholfrei.

    Ich hoffe, ansonsten geht es dir gut.

    Liebe Grüße
    Aurora

    Hallo,

    vielen Dank für die Antworten! Einige Dinge möchte ich dazu noch sagen.

    Liebe Welia :D , es ist ein lebenslanger Prozess, denke ich. Viele Dinge werden im Laufe der Zeit einfach und selbstverständlich, aber bestimmte Muster können immer wieder auftreten! Deshalb bin ich sehr achtsam mit mir selbst!

    Hallo Grazia :D , ganz frei sein, hm, ich weiß auch nicht. Es sind eben diese Verhaltensmuster, die so sehr eingeprägt sind. Und dann auch Dinge, die unser Hirn einfach triggern, erinnern. Deshalb setze ich mich auseinander mit allem, habe, ähnlich wie ein Alkoholiker, der trocken bleiben will, meine Grundbausteine immer dabei!

    Hallo Martha :D , ja, für mich war und ist alles wichtig, der Austausch mit Betroffenen hier, den ich seit mehr als 3 Jahren mache. Und die Therapie hat es noch für mich verstärkt. Und meine reale SHG. Mein intensiver Austausch fand und findet im geschlossenen Bereich statt. Erst seit Anfang des Jahres bin ich auch mehr im offenen Bereich wieder unterwegs. Irgendwie seit dieser Zeit fühle ich mich selbst fest und sicher genug, um meine Erfahrungen weitergeben zu können. Ich traue mir viel mehr zu als vor einiger Zeit.

    Was ich nicht verstehe, ich schreibe nicht 3 Stunden am Tag über meinen Ex. Ich bin hier, um meine Dinge aufzuarbeiten und mich selbst immer mehr zu festigen. Natürlich ist da auch der Ex das Thema, der gehört ja zur Geschichte dazu. Aber hier geht es um mich! Um meine Rolle im Gestern und im Heute.

    Deine Entscheidung zu wachsen, die finde ich toll :D . Und ob "nur" lesen oder Dialog, es ist egal. Ich nehme mir selbst auch aus vielen Threads was mit, ohne da was zu sagen.

    Hallo Waldliebende :D , ich freue mich über deinen Besuch in meiner Geschichte, und dass du weiterhin vorbeikommen willst. Mein Anliegen hier ist es aufzuzeigen, dass Änderungen immer sein können, egal, wie alt man ist oder wie viele Jahre Beziehung dahinter stehen. Wichtig ist doch, endlich aktiv zu werden. Das alte Leben muss nicht ausgehalten werden, weil es eben immer so war. Du darfst es ändern, endlich lebenswert für dich machen. Dafür ist es nie zu spät. Aber - machen musst du eben selbst. Das geht nicht anders! Ich habe mir meine Dinge erarbeitet. Ich war und bin ehrlich zu mir, beschönige nichts mehr. Das tat oft weh, aber es ist notwendig. Ehrlich und offen hinsehen und machen. Mitlesen darfst du selbstverständlich hier, es ist ja nichts beschränkt auf bestimmte Personenkreise oder so. Es ist der offene Bereich, da kann jedermann lesen, selbst xy aus z. Deshalb stehen meine ganz intimen und wichtigen Dinge und Aufarbeitungen im geschlossenen Bereich in meinem Tagebuch. Da kann nicht das ganze www. drin lesen.

    So, Sonntag abend, morgen geht es wieder los, arbeiten, wieder zur Normalität zurückkehren, was immer das ist 8):wink::lol:

    Aurora

    Hallo,

    liebe Martha :D , erstmal dankeschön für das Kompliment, dass du es schätzt, was ich hier mache im Forum! Das macht mich Stolz, Anerkennung dafür zu bekommen. Ich teile ja damit etwas, was ich selbst hier erfahren habe. Das Forum ist meine wichtigste SHG!

    Und nun deine Frage. Ich hoffe, ich habe verstanden, was du meinst.

    Dante und ich trafen aufeinander, da war ich schon ziemlich getrennt von Ex. Die Trennung fing an, da lebte ich noch zusammen mit ihm, es war ein jahrelanger Prozess. Bevor ich mich dann auch räumlich trennen konnte. Ich war also bei der Trennung nicht mehr am Anfang! Dann dauerte es eine Zeit, bis ich meine Grenzen immer besser setzen konnte. Denn mein Exmann wurde mit meinem Auszug trocken, ist es bis heute! Also etwas, was ich mir viele Jahre lange gewünscht hatte :roll: .

    Da kamen massig Schuldgefühle hoch! Und Ängste, und wasweißich... Ich habe eine Therapie begonnen, weil ich merkte, ich drehe mich im Kreis und komm da nicht raus. Das hat mir gut geholfen und ich erkannte irgendwann immer mehr meinen Wert und konnte auch meine Bedürfnisse immer besser erklären und durchsetzen! Und dann konnte ich meinem Ex auch das sagen, was mir seit vielen Jahren auf der Zunge gelegen hatte und nur nicht rauskam. Nämlich, dass eine Beziehung zwischen uns nicht mehr geht! Denn ich empfand und empfinde keine Liebe mehr für ihn, schon sehr viele Jahre nicht. Das ging kaputt, Schritt für Schritt, je mehr er in der Sucht versank.

    Was mich da festgehalten hatte in der Ehe, auch noch einige Zeit danach, das waren andere Dinge. Und die hatte ich dann im Laufe des ersten Jahres schon mal gut verarbeiten und abbauen können.

    Dante kennt mich und meine Geschichte von Anfang an hier und ich seine! Als wir uns verliebten, wussten wir, worauf wir uns einließen. Da war ich 50 Jahre alt, und in dem Alter bin ich ja kein unbeschriebenes Blatt mehr! Ich habe 2 erwachsene Kinder, einen tollen Schwiegersohn und inzwischen das Enkelchen. Meine Dinge, meine Erfahrungen, mein Leben, alles das hat mich geprägt! Und bei ihm ist es auch so. Auch er hat seine Geschichte.

    Exmänne war schon sauer, frustriert, verletzt, als er merkte, ich hatte wieder jemanden. Da hat er schon rumgetrietzt. Aber seine Reaktionen sind ja "normal" gewesen, er dachte ja, ich komme wieder. Dante hat mir sehr zur Seite gestanden, mich unterstützt, aber auch mich meinen Weg gehen lassen!

    Diese letzten emotionalen Trennungen von meinem alten Leben, die waren manchmal noch schmerzlich für mich. Es waren aber eher Trennungen von diesem Leben, nicht von Ex! Trennungen von alten Verhaltensmustern, die antrainiert waren durch viele Jahre.

    Dabei hat Dante mich auch unterstützt, wollte ich mal in meine alte Co-Rolle fallen, hat er mich drauf aufmerksam gemacht, macht das noch! Denn ab und an passiert das noch...

    Das heißt, meine neue Beziehung ist geprägt vom gegenseitigen Verständnis und der Toleranz und dem Respekt und dem Wissen um die jeweilige Sache des anderen! Dante ist Alkoholiker, trocken seit heute auf den Tag genau 4 Jahren! Unser Leben ist unbeschwert, aber andersherum auch von Behutsamkeit und Achtsamkeit geprägt. Die jeder dem anderen entgegenbringt, damit es funktionieren kann! Ich will nie wieder so leben wie damals, er auch nicht! Er will trocken bleiben, ich nie wieder in einer Beziehung als Co leben!

    Es ist schwierig, es zu erklären. Ich versuche mal eine Zusammenfassung.

    Ich kam ja nicht als unbeschriebenes Blatt in diese Beziehung. Ich habe alte Muster in mir, die ich nach und nach überschreibe, wenn es geht. Oder die ich versuche, auf Eis zu legen. Ich habe 26 Jahre gelebte Ehe hinter mir, die haben mich geprägt. Und gehören zu meinem Leben dazu, dass muss Dante akzeptieren und das tut er auch. Ich liebe meinen Exmann nicht mehr, schon lange nicht! Diese alten Geschichten, die da hochkommen ab und zu, das sind die alten Muster, Erinnerungsfetzen, das ist einfach so und wird immer weniger. Diese alten Erinnerungen zeigen mir aber auch, wo ich nicht mehr hin will und wie weit ich gekommen bin. Und wie gut es mir geht! Meine Entscheidungen waren richtig. Ich lebe in der neuen Beziehung sehr achtsam und intensiv. Denn die alten Sachen hatte ich lange genug, da will ich nicht mehr landen. Ich habe das Glück einen Partner zu haben, der das akzeptiert und mich unterstützt. Und mich liebt, wie ich bin...

    Und umgekehrt ist es auch so, ich akzeptiere ihn und sein gelebtes Leben, das gehört dazu. Und ich liebe ihn, wie er ist.

    Und es funktioniert wunderbar :roll::D .

    Hm, habe ich damit beantwortet, was dich wurmt :roll: ? Sonst frag einfach immer weiter! Solche Fragen lassen mich auch über mich und mein Leben nachdenken, prüfen, ob es stimmig ist. Es ist eine Auseinandersetzung mit mir und meinen Dingen, das ist sehr wichtig! Denn wie gesagt, da, wo ich mal war, da will ich nie wieder hin. Und dazu gehört eben eine permanente Achtsamkeit, Auseinandersetzung mit der Thematik. Finde ich.

    Liebe Grüße
    Aurora

    Hallo Dagmar,

    ein interessantes Thema, irgendwie.

    Ich bin ja seit 3 Jahren unterwegs in meinem neuen Leben. Davor habe ich 26 Jahre lang mit meinem Exmann zusammen gelebt. Eine sehr lange Zeit, mehr als die Hälfte meines Lebens.

    Und meine Gedanken sind auch noch oft im Damals, nicht mehr ganz so oft, aber doch schon. Und zwar war es gerade wieder so in meinem Urlaub. Wie ich das genießen konnte! Da waren schon die Vergleiche, wie es früher war. Und dann merke und sehe ich, wie weit ich gekommen bin in der Zeit, was ich jetzt habe. Damit fühlt sich das Erreichte noch besser an.

    Und ich kann mir wieder bewusst machen, was ich nun auf garkeinen Fall mehr leben möchte! Das Damals, das ist Fakt, es gehört dazu, zu meinem Leben. Da möchte ich aber nie wieder landen.

    Aber Tatsache ist ja auch, ich habe meinen Exmann einmal sehr geliebt! Wir haben 2 Kinder gezeugt und auch Jahre in Glück und Zufriedenheit gelebt! Der Suff, die Sucht, seine und meine, die schlichen sich langsam ein. Ich habe damals so gelebt, weil ich es so wollte. Es gab Zeiten in meinem Leben, da konnte ich das garnicht mehr sehen, dass es auch mal gut war. Und das war nicht gut für mich. Denn dadurch sank ich noch tiefer in mein Unglück, in meine Schuldgefühle und in meinen Minderwert.

    Ich sehe heute das Glück in meinem Leben, die Zufriedenheit, das große Wohlbehagen. So, wie es mir jetzt geht, so selbstbestimmt und bewusst habe ich lange Jahre nicht mehr gelebt. Vielleicht auch nie :roll: . Ich habe durch das viele drüber Nachdenken, durch die Vergleiche "gestern und heute" auch abschließen können mit meiner Vergangenheit. Frieden schließen können. Ich merke, wie mich mein altes Leben immer mehr in Frieden lässt, es ist ein alter Freund geworden, kein Feind mehr. Kein Schmerz. Und so, wie ich für mein altes Leben empfinde, so kann ich auch für meinen Exmann empfinden, inzwischen. Die Liebe ist nicht mehr da, aber auch nicht der Hass und Zorn. Er ist ein Teil meines gelebten Lebens.

    Hm, ich hoffe, du kannst mit meinen Gedanken was anfangen.

    Auf alle Fälle wünsche ich ein schönes Wochenende
    Aurora

    Hallo Nici,

    4 Monate, das ist eine ganz schöne Zeit! Ich gratuliere dir dazu :D , du bist so super unterwegs für dich.

    Und du merkst ja selbst immer mehr, wie gut es war, alle diese schmerzlichen Schritte, der schwerste Schritt ist vollbracht, nämlich die Trennung! Das ist wirklich toll, denn es ist ja auch wirklich sehr, sehr schwer. Zuerst sieht man noch nicht ganz so genau, was einen erwartet, aber es wird ja immer klarer.

    Ich wünsche dir ein schönes Wochenende
    Aurora

    Hallo Grazia,

    genau, solche Gefühle, die kenne ich noch ganz gut. Mit hat so vieles nicht gepasst, nach der Trennung, aber ich war nicht in der Lage, "nein" zu sagen. Das hat noch ganz schön gedauert, bis ich das konnte. Da war ich oft stinkesauer auf mich selbst, und mein Ex fand es gut, klar. Bekam er doch, was er dachte, was ihm zusteht, ernst genommen hat er mich dadurch nicht :( .

    Was ist denn schlimm, wenn er anruft und sagt "bin in 5 Minuten da" und du sagst "nein, das passt mir nicht!" ? Was meinst du, was löst das aus in dir? Warum fällt es sooooo schwer?

    Bei mir hat das "Nein" Schuldgefühle ausgelöst, denn ich hatte ihn verlassen und er tat mir irgendwie leid, so alleine :roll: . Ich fühlte mich noch immer zuständig für sein Wohlbefinden. Warum eigentlich :roll: ? Weil ich mir selbst noch nicht als so wichtig erschien, ich und meine Bedürfnisse. Da standen Fremdbedürfnisse an erster Stelle, aus verschiedenen Gründen.

    Das ist ein Lernprozess, die anfänglich schlechten Gefühle beim Absagen auszuhalten, für sich selbst da zu stehen, verantwortungsvoll, denn das ist eine Absage. Wenn es mir nicht passt, darf ich absagen, das macht jeder und das ist dein Recht!

    Es dauert schon, bis es gut klappt, das Absagen. Aber Übung macht den Meister! Langsam anfangen, nach den ersten Malen wird es immer leichter...

    Liebe Grüße
    Aurora

    Hallo,

    liebe Grazia :D , es ist ein ziemlicher Prozess, der da gemacht werden muss. Ich mache diesen Prozess schon seit etwas mehr als 3 Jahre, es ist noch nicht vorbei, aber es wird immer einfacher. Wichtig ist eben immer nur, nicht stehen zu bleiben!

    Hallo Viola :D , mein TB im Geschlossenen hat 260 Seiten oder so, da haste was zu tun :lol::wink:8) . Ich habe Dante über das Forum kennen gelernt. Im Geschlossenen. Da fragte er mich vor 3 Jahren ab und an mal, ob ich Lust hätte, ihn zu begleiten, wenn er Freikarten hatte für Veranstaltungen. Irgendwann hat es mich gereizt, mitzugehen, das war eine Oper. Seit da an sind wir öfter zusammen in die Oper gegangen, wurden gute Freunde. An Liebe oder so haben wir nicht gedacht, zu sehr waren wir beide damit beschäftigt, erstmal uns selbst zu finden.

    Aber irgendwann im Herbst 2008 hat es gefunkt. Und seitdem gehen wir unsere Wege gemeinsam. Was Besseres hätte mir nicht passieren können! Ich hätte nie gedacht, dass ich den Mut habe, mich nochmal im Leben so sehr auf einen Mann einzulassen. Nun sind es im September schon 2 Jahre.

    Und die Erbse, ja, der Terrorkrümel ist meine kleine Enkelin. Fotos gibt es im Geschlossenen. Ich liebe sie sehr, sie mich aber auch :wink: . Am Mittwoch, da haben wir uns nochmal getroffen, da sagte ich zu ihr:" Oma hat dich sooooo lieb. Hast du die Oma auch so lieb?" Und sie sagte :" jahohohoho!" und hat mich umarmt mit ihren kleinen Ärmchen und gedrückt und geküsst. Eines der schönsten Gefühle der Welt. Und ich kann es einfach genießen uns annehmen.

    Und nun geht es los hier, Urlaub zuende bringen. Mit shoppen, heute :lol:8) .

    Aurora

    Huhu auch,

    der Urlaub geht dem Ende zu... :? .

    Es war eine wunderbare, erholsame Zeit! Ich kann mein neues Leben immer mehr genießen, es gibt tatsächlich noch Steigerungen. Daran erkenne ich jetzt erstmal, mit wie wenig ich zufrieden war, damals.

    Da war ich schon glücklich, wenn Ex sich im Urlaub saufmäßig zurückgehalten hat (und das hat er immer gemacht...). Da schöpfte ich Hoffnung, jedes Mal. Und ich war glücklich, wenn es einigermaßen harmonisch zuging, wenn ich zwischen den Miturlaubern eine gute Stimmung herstelllen konnte. Wir waren damals oft mit noch anderen Verwandten verreist. Mich selbst hatte ich meistens vergessen, ich war eben froh, wenn alles "lief". Erholung war das nicht wirklich, denn ich habe mich nur nach den Wünschen und Vorstellungen der Anderen gerichtet, meine eigene Erholung war da nicht sooooo wichtig für mich... :( .

    Das sieht nun ganz anders aus! Erstmal fällt ja schon der Stress mit dem Saufen weg, ein großer Faktor! Und mein eigenes Wohlbefinden steht ganz oben, denn Urlaub ist für mich wichtig, um mich zu erholen. Und das hat prima geklappt! :D .

    Zur Erklärung, ich bin ja seit 3 Jahren von Exmänne getrennt. Im ersten Jahr hing ja Ex noch ständig an mir dranne, nahm mir die Luft zum Atmen. Urlaub - ich war damals nicht verreist, er war täglich zur Stelle. Obwohl ich es nicht wollte, konnte ich mich nicht dagegen wehren, ich schaffte es nicht, mich abzugrenzen. Und war permanent unzufrieden deswegen. Und ängstlich, er war frisch trocken, meine Co-Knöpfe waren durchaus noch sehr aktiv und ich war misstrauisch und hatte kein Vertrauen. Im 2. Sommer nach der Trennung konnte ich endlich den Schlussstrich ziehen und ihm sagen, Ehe - mit dir, nein danke. Geht nicht mehr. Das war sehr stressig, denn nun versuchte er ja, mich wieder einzufangen, also noch mehr und offensichtlicher als vorher. Das war schwierig, dauernd "nein" zu sagen. Aber ich hatte dort eine Premiere :D .

    Zum ersten Mal in meinem Leben hatte ich einen kleinen Urlaub gebucht, ein Wochenende in der Fachakademie für Reformhäuser, da hatte ich ein Kurzseminar belegt. Das war genial! Das hat Spaß gemacht und ich hatte ein super stolzes Gefühl. Alles alleine geschafft :D .

    Letztes Jahr war ich ja schon mit Dante zusammen. Das ist eine unglaublich schöne Sache. :D . Verreist waren wir nicht, also immer mal nur kurz. Und wir waren in der Kennlernphase, irgendwie immernoch. Und ich stand unter Stress, noch immer waren auch die Ablösungsprozesse mit meinem Ex im Gange, trotz neuer Beziehung und trotzdem es alles so lief, wie ich es wollte.

    Ich habe jetzt gemerkt, wie weit alles ist. Es ist nicht weg, wird es nie sein, denn es ist ein Teil meines gelebten Lebens. Aber es berührt mein jetziges Leben nicht mehr. Das braucht es nicht. Es gibt immer mal auch einen kleinen Rückwärtsgang, ein Zurückfallen in alte Muster. So gehabt im Urlaub :? . Ich kann damit umgehen, ich kann es nämlich erkennen und einordnen, und vor allem kann ich dann nach kurzer Zeit darüber offen und ehrlich reden! Und dann kann ich was ändern, was erkennen, dass es mir in Zukunft noch weniger passiert.

    So, nun genieße ich die letzten Tage. Der Dienstag im Zoo war super, obwohl wir sage und schreibe eine geschlagene Stunde anstehen mussten, um überhaupt da rein zu kommen :shock: . Meene Jüte...

    Das Erbschen war fasziniert von den Tieren, es war auch teilweise Angst dabei. Die Elefanten, die waren ihr bissi zuuuu riesig, da sagte sie nur: deiter, deiter... was heißt: nun mal schnellsten weg hier...

    Aurora

    Hallo Mohn,

    ich freue mich, dass du dir einen Titel für einen eventuellen Thread überlegt hast! "Bin kein Aschenputtel", das sagt schon etwas aus, finde ich. Nämlich dass du deine alte Rolle satt hast und vom Leben doch noch mehr erwartest, als du gerade hast.

    Ich würde mich freuen, wenn du das Fädchen aufmachst. Und auch andere hier an deiner eigenen Geschichte teilhaben lässt. Du wirst dich dadurch mit deiner eigenen Problematik, deinem eigenen Weg auseinander setzen können, mit anderen darüber reden (bzw. schreiben) können, Denkanstöße erhalten. Auch andere Leser können sicher durch dich durchaus was lernen und erkennen. Denn du hast ja auch eigene Erfahrungen weiter zu geben.

    Na, überleg es dir einfach. Ich wünsch dir was, ein schönes Wochenende.

    Liebe Grüße
    Aurora

    Hallo Graupe,

    ich verstehe dich sehr gut, bei mir waren es 26 Jahre...

    Als ich den Wohnungsschlüssel in der Hand hielt und mein Namensschild anbringen wollte, bin ich fast zusammen gebrochen :( . Ich bin durch mein neues Heim gegangen wie eine Schlafwandlerin, konnte mir nicht so wirklich vorstellen, hier mal zu leben. Mein Leben war drüben, bei meinem Ex... Da sind meine Kinder groß geworden, da wohnen meine Eltern, da habe ich mein Herzblut reingesteckt, damals mal.

    Es ist wirklich sehr schwer! Gönne dir deine Heultage einfach noch eine kurze Weile. Und dann versuche, ganz langsam anzufangen. Zu planen, zu gucken, einzurichten...

    Wie spannend! Bei mir war es so, zum ersten Mal seit unglaublich langen Jahren konnte ich es mir da so machen, wie ich es wollte! Ich hatte ein rosa Schlafzimmer :wink: , voll cool fand ich das, mit Rosensachen, überall... Und ich konnte mein Schnickes hinstellen, wo ich es schön fand. Und diese Ruhe, kein Schnarchen, kein Rülpsen, kein Pöbeln... Kein Rumgegrabsche, keine sexuellen körperlichen Attacken mehr...

    Du wirst das schaffen! Das wird super, warte mal ab!

    Liebe Grüße
    Aurora

    Huhu liebe Mohn,

    ich will dir jetzt um Himmels Willen keinen Thread auf's Auge drücken, wenn du es nicht magst. Aber ich möchte auch nicht das Fädchen von Waldliebe für eine Antwort an dich benutzen.

    Wenn du es ernsthaft möchtest und einigermaßen regelmäßig hier sein kannst, kann dir dein eigenes Fädchen sehr nützlich sein und es werden dir auch Leute schreiben, mal mehr, mal weniger. Leider gibt es ja tatsächlich diejenigen, die nur kurz reinschauen, ein paar Seiten lang was schreiben und dann weggehen. Aber es gibt auch die Anderen, die schon lange dabei sind und sehr gut an ihren eigenen Erfahrungen andere teilhaben lassen und echte Hilfe zur Selbsthilfe machen. Z.B. Gotti, Dagmar, Nici, um nur einige aus dem offenen Bereich zu nennen (Entschuldigung an allen, die ich nicht aufgeschrieben habe :wink: ). Ich selbst bin auch schon über 3 Jahre hier dabei...Und viele andere, die halt überwiegend im geschlossenen Bereich sind, das entscheidet jeder für sich selbst, wo er/sie sich am besten aufgehoben fühlt. Du hast hier die Chance, rund um die Uhr jemanden zu erreichen, wenn es dir schlecht geht... Das hat z.B. Monty mal sehr gut erfahren können. Es ist ein Angebot an dich, natürlich kannst und musst du selbst entscheiden, ob du es annehmen möchtest oder nicht.

    Hey, ja, es stimmt, ich mach schon richtig Werbung hier :wink: , aber ich hoffe, du verstehst, wie ich es meine. Ich selbst habe so dermaßen gute Erfahrungen hier für mich machen können, dass ich mal einfach es empfehlen kann. Ich habe hier Menschen kennen gelernt, die wussten, wovon ich rede, bzw. schreibe, die mir mit eigenen Erfahrungen ermöglicht haben, meine eigenen Schritte zu machen! Und durch ihre eigenen Geschichten, die sie aufgeschrieben haben, daran konnte ich eine Menge für mich sehen, erkennen, rausnehmen.

    Ja, ich hatte sehr viel Mut, mich zu trennen, nach so langer Zeit. Es war eher Verzweiflung und der Gedanke daran, dass ich von meinem Leben einfach mal noch etwas haben wollte. Mir ging es sehr schlecht damals, psychisch, körperlich. Durch all die Jahre der Energieverschwendung, die ich betrieb, damit mein Ex aufhörte zu saufen. Hat er ja nicht... Also aufgehört hat er ja erst, als ich weg war...

    Diese Energie habe ich dann endlich benutzt, um mir mein eigenes Leben immer besser zu machen.

    Du sagst, du bist noch nicht soweit. Das ist in Ordnung! Es kann und wird dich niemand zwingen, deinen Mann zu verlassen, wenn du nicht selbst bereit bist dafür! Es ist deine eigene Entscheidung, wann und ob du es machst. Du bist deswegen nicht schlechter oder besser als andere, es ist einfach dein eigener Weg, wie du es machst. Das ist dein gutes Recht. Trotzdem kannst du dir ja dein Leben immer selbstständiger und lebenswerter machen. Unabhängiger von ihm. Denn ein Alkoholiker, der nass ist, kann kein gleichberechtigter Lebenspartner sein, das geht einfach nicht. Die Sucht bestimmt sein Leben, seinen Tagesablauf, einfach alles.

    Boah, jetzt habe ich dir einen Roman verfasst :oops: , nicht böse sein...

    Ich wollte dir das nur einfach mal sozusagen persönlich sagen :wink: .

    Liebe Grüße
    Aurora

    Hallo Tanja,

    erstmal willkommen im Forum!

    Du schreibst:

    Zitat

    Seit 2 Tagen ist er wieder betrunken und er weiss selber nicht warum!


    Doch, das weiß er schon, er ist betrunken, weil er es so wollte. Er hat es einfach mal so für sich entschieden.

    Du wohnst noch nicht mit ihm zusammen. Das ist gut! Somit kannst du dich besser abgrenzen von ihm. Dein Verstand sagt dir das Richtige, dein Herz muss erst noch hinterher kommen. Das dauert ein wenig. Herzen sind nicht soooo schnell...

    Es ist gut zu heulen und zu trauern. Und dir selbst zu vertrauen, also deinem Verstand.

    Liebe Grüße
    Aurora

    Hallo Aufbruch,

    ich lebe seit 1 1/2 Jahren mit einem trockenen Alkoholiker zusammen. Er ist seit so fast auf den Tag genau seit 4 Jahren trocken.

    Seitdem wir zusammen sind, ist unser Zuhause 100%tig alkoholfrei! Ich selbst trinke auch keinen Alkohol mehr, das ist für mich ganz selbstverständlich. Ich liebe meine Partner, warum soll ich ihm da eine Alk-Fahne um die Nase wehen lassen? Es ist kein Verzicht für mich, sondern Lebensqualität. Und ich bin ja aus der Co-Fraktion hier, aber co-abhängig ist mein Verhalten garnicht in diesem Falle! Sondern es ist für mich Toleranz und Respekt seiner Krankheit gegenüber.

    Wir gehen auch zu Feiern, wo was getrunken wird. Er bestimmt, wann er gehen möchte. Oder ob er überhaupt hingeht.

    Und natürlich, Feiern bei uns zuhause, die sind alkoholfrei, logisch. Die Leute wissen das, trotzdem kommen sie gerne :D . Denn die, die kommen, kommen wegen uns, nicht wegen des Alkohols... Wir sind garnicht isoliert! Im Gegenteil! Wir haben auch eine gemeinsame reale SHG, da gibt es viele neue Verbindungen.

    Aber alles das funktioniert nur, weil mein Partner trocken bleiben will und seine Krankheit ernst nimmt! Würde er wieder saufen wollen, könnte ihn nichts davon abhalten.

    Ich wollte dir einfach mal meine Erfahrung damit mitteilen.

    Liebe Grüße
    Aurora

    Hallo Waldliebende,

    ich habe mir nun deine letzten Seiten durchgelesen. Vieles von deinen Argumenten, an der Beziehung festzuhalten, kommt mir bekannt vor. Oh ja.

    Na gut, ich habe nach 26 Ehejahren endlich den Punkt erreicht wo ich dachte, das kann es doch wohl nicht gewesen sein. Ist das dein Leben? Und dann fing ich an zu handeln, weil ich endlich sah, es gibt noch mehr als Flaschenkontrolle, stinkenden und schnarchenden Mann, starke Frau spielen, die ich in Wirklichkeit garnicht war. Stark wurde ich erst, als ich anfing, mein Leben in die Hand zu nehmen und lebenswert zu machen!

    Und ich lese was von Schuldgefühlen. Die hatte ich massenhaft. Die wurden aber immer weniger, als ich drüber nachgedacht habe, warum ich die habe. Und ich habe (und mache das ja noch) das Forum hier, den geschlossenen Bereich (ich find den übrigens nicht wirklich teuer, das bin ich mir wert), als SHG genutzt. Und ich habe eine Therapie gemacht und viel über mich erfahren dabei und viel Selbstwert dabei entwickeln können.

    Und nun lebe ich ein Leben, wie es schöner nicht sein kann, seit Mai bin ich geschieden. Nach fast 29 Ehejahren, das geht tatsächlich. Das heißt, es ging dann aufwärts, als ich aufhörte, nur rumzujammern, als ich aufhörte, alles zu beschönigen, als ich aufhörte zu denken, ich müsse das ertragen. Genau, ab da ging es nur noch bergauf. Auch wenn es Täler gab, wo ich rumheulte, auch wenn es schwer war, oft genug. Die alten Bahnen zu verlassen. Es lohnt sich.

    Aber es muss jeder für sich entscheiden. So wie dein Mann das Recht hat, weiter zu saufen bis an sein Ende, so ist es dein Recht, auszuharren und weiter zu leiden. Die Verantwortung für dein Leben liegt alleine in deiner Hand. So sieht's mal aus.

    Hallo @ Mohn, es wäre echt schön, wenn du einen eigenen Thread aufmachen würdest. Denn dann hast du doch die Gelegenheit, auch mit vielen anderen Betroffenen einen Austausch zu haben. Einen Austausch, der deine Geschichte betrifft.

    Viele Grüße
    Aurora

    Hallo Elfriede,

    so ist's recht, alles schön in Ruhe machen, irgendwann biste dann auch fertig. Und Urlaub ist Urlaub und auch wichtig. Aber das hier

    Zitat

    Ich steh immer später auf und räume immer weniger ein

    so in etwa könnte auch von mir sein. Ich bin längst nicht mehr so hektisch und eilig wie früher. Na gut, ich bin ja auch keine 25 mehr :? , aber auch so. Ich gönne mir einfach mehr Zeit auch für mich und meine Ruhephasen, ich gönne mir einfach mehr als früher! Ich muss niemandem mehr was beweisen, kein Bild mehr aufrecht erhalten, nicht mehr die starke Frau sein.

    Ja, mach mal schööööön langsam weiter, und weißte, wir waren ja gerade in Ostfriesland. Und da geht sowieso alles büschn langsamer, so "moinmoin", kommste heut nicht, kommste morgen oder so... Die haben die Ruhe weg, und Recht haben sie!

    Für die Arbeit drücke ich dir die Daumen, wird schon klappen. Du hast schon ganz andere Sachen gestemmt.

    Na, ich würde mich freuen, wieder öfter was von dir zu hören. Wie's so geht, in der neuen Heimat und so. Wie es dir geht inzwischen....
    Bist du noch immer eine fleißige Marmeladenkocherin?

    Mach's jut
    Aurora

    Hallo,

    liebe Monty :D , kriegst auch noch 'nen virtuellen Drücker! Es hat mir gut getan, mit dir zu reden!

    Hallo Nici :D , schade, das es mit der bügelfreudigen Mutter nicht klappt (hab's schon fast geahnt :? ), na ja, sollte wohl nicht sein :? . Einen Teil habe ich ja schon bewältigt. *schweißabwisch*.
    Ich bin auch froh, wieder da zu sein, hatte langsam schon Forumsentzugserscheinungen :shock::lol: .

    Ich bin noch dabei, mich wieder einzuleben. Heute waren einige Einkäufe zu erledigen, Balkonblumenpflege, Wäsche, Und gaaanz wichtig, kochen...

    Ja echt, nach all dem Fisch und so war ich heilfroh über Spinat mit Ei... :lol:8) .

    Morgen fliegt die Erbse hier ein, auch die habe ich so vermisst. Wir werden den Zoo unsicher machen. Och menno, ich freu mich schon so!

    So, nun werde ich mich weiter durchwühlen. Und einkramen. Wohlfühlen tu ich mich jetzt schon wieder hier...

    Aurora

    Hallo Giftzwerg,

    meine Erfahrungen...

    Ich habe viele Jahre so gedacht, ähnlich wie du. Wie lange hält sein Körper was aus? Wann ist seine Schmerzgrenze erreicht? Wann merkt er, wie weh er mir tut? Wann wird er wieder anfangen zu saufen und über wie viele Tage? Endlosgedanken usw...

    Hm. Erererer...

    Auf einmal dachte ich, wie lange will ich das noch mitmachen? Wie lange hält mein Körper, meine Seele das aus? Ich merke doch und lasse zu, wie er mir damit weh tut. Warum eigentlich? Wann werde ich aufhören, nur an sein Leben zu denken und meins darüber zu vergessen?

    Und als ich diese Gedanken dachte, an mich und mein Leben, da hat sich endlich was geändert! Denn ich bin dafür verantwortlich, für mein Leben, und dass es mir gut geht damit!

    Für sein Leben, da muss er selbst sorgen. Und wenn er saufen will, dann soll er das. Es ist seine Entscheidung. Ich habe doch damit nichts zu tun und kann es nicht verhindern.

    Ich habe mein Leben in die Hand genommen, und seitdem geht es mir immer besser! Und das ist meine Erfahrung!

    Grüße von
    Aurora