Hallo Laura,
nur mal was ganz anderes...
Wenn du ein Zitat einfügst, kannst du gleich darunter weiterschreiben.
Liebe Grüße Aurora
Hallo Laura,
nur mal was ganz anderes...
Wenn du ein Zitat einfügst, kannst du gleich darunter weiterschreiben.
Liebe Grüße Aurora
Hallo Laura,
als ich hier im Forum ankam, wurde öfter vom IAS Syndrom gesprochen. Und das bedeutet: Ich Arme Sau...
Diese Mitleidschiene kenne ich von meinem ersten Mann auch. Wenn er genug intus hatte heulte er wie ein Schlosshund. Alle Welt war gegen ihn. Und ich, als seine Ehefrau, war absolut böse zu ihm, dem Mann mit IAS. Er hat öfter gesagt, er würde sich aufhängen, dann wäre ich ihn los und hätte meine Ruhe.
Lange hatte ich dann tatsächlich Mitleid, irgendwann aber nur noch Verachtung. Trotzdem sprach dieses Verhalten was in mir an, was mich da erstmal festhielt. Ich hatte Verachtung und gleichzeitig konnte ich nicht loslassen. Und er hatte damit das Bild einer intakten Familie, nach außen. Eine Scheinnormalität.
Und ich hatte dann immer öfter Angst vor dem Nachhausekommen weil ich nicht wusste, wie ich ihn vorfinden würde. Gruselig. So läuft doch keine gute Beziehung.
Stellst du dir so in etwa dein Leben vor, deine Zukunft? So wie es jetzt bei dir läuft und es wird schlimmer werden. Ist das ein Mensch, mit dem du auf Augenhöhe bist?
Liebe Grüße Aurora
Hallo foxi,
erstmal herzlich willkommen.
Ein alkoholkrankes Kind zu haben ist schon eine Hausnummer. Ich war sehr lange coabhängig von meinem ersten Mann, das war schon schlimm. Da spielen ja viele Emotionen mit. Bei einem Kind ist die Verbindung ja nochmal eine andere, ganz tiefe Sache.
Du schreibst, du möchtest dich hier umschauen und lesen. Das kannst sehr gerne machen.
Wenn du dich auch austauschen möchtest, kannst du dich mit diesem Link bewerben:
https://alkoholiker-forum.de/bewerben/
Durch das Draufklicken auf diesen Link öffnet sich eine neue Seite. Schreib einfach kurz was dazu und du wirst dann freigeschaltet. Dein Thema findest du danach im Bereich für Angehörige und Coabhängige.
Liebe Grüße Aurora
Hallo Laura,
im Grunde genommen bist du abhängig. Von seinem Verhalten und dem ganzen Trara um seinen Zustand. Sein Gejammer drückt bei dir Knöpfe und in dir drin läuft ein Muster ab, nach dem du funktionierst.
Am besten du machst dein Handy aus und suchst dir eine Beschäftigung, die dich ablenkt. Probiere es einfach und halte den Druck aus ihn zu erreichen. Es bringt doch nichts. Sein Verhalten löst in dir nichts Gutes aus. Das hat mit Liebe nichts zu tun. Es macht dich kaputt.
Liebe Grüße Aurora
Hallo Wichtelmama,
bitte warte nicht länger ab sondern tu was. Alles Geld der Welt, keine noch so schöne Wohnung/ Haus kann das nicht aufwiegen, welcher psychischen Gewalt die Kinder und du ja auch ausgesetzt sind.
Du kannst einen Anwalt aufsuchen, Pro Familia, Caritas, Diakonie... es gibt Hilfe, dass vor allem die Kinder da rauszukommen. Das ist Kindswohlgefährdung.
Das kleine Kind möchte nicht mit dem Vater alleine bleiben. Er macht jedes Mal ein Riesen Geschrei, steigert sich je nach Situation so rein, dass er fast anfängt zu kotzen. Das ist nicht schön mitanzusehen.
Das tut mir regelrecht weh wenn ich es nur lese...
Liebe Grüße Aurora
Hallo Laura,
da steht im Grunde genommen in ein paar Worten, wie es ist:
Ihr Angehörigen kämpft da echt gegen Windmühlen
Als ich mich getrennt hatte, war zwar mein Exmann erstmal nüchtern. Aber meine Gedanken kreisten trotzdem immer noch um ihn. Ich war das ja sehr lange gewöhnt, mir Sorgen zu machen.
Mir hat geholfen daran zu denken, dass er ein erwachsener Mann war. Und sich jederzeit Hilfe holen konnte. Oder was ändern konnte. Er hatte alle Möglichkeiten, die ich auch hatte um leben zu können.
Dieser Gedanke war echt eine gute Unterstützung. Und ich war viel hier im Forum, wo ich verstanden wurde. Ich hab Spaziergänge gemacht, mit meinem kleinen Fotoapparat. Da habe ich mich auf schöne Motive konzentriert und hatte keine Zeit zum Grübeln. Sondern habe gelernt, wieder hinzusehen, meiner Wahrnehmung zu trauen, dass das, was ich sehe auch richtig ist.
Vielleicht fallen dir ja Dinge ein, die für dich gut sind, dich ablenken und Spaß machen.
Liebe Grüße Aurora
Hallo Svenja,
..meine Grenzen sind völlig verschoben, ich weiß schon gar nicht mehr wo sie sind...
Das ist das Prinzip hinter dem Verhalten " anziehen - wegstoßen".
Es soll dich verunsichern, Angst machen und somit bist du gut zu manipulieren. Du weißt irgendwann nicht mehr, woran du bist. Das ist psychische Gewalt, die da passiert.
Das, was du fühlst gerade, zum Beispiel Schuld, Leere, soll den Weg für ihn ebnen, dass du ihn dankbar wieder aufnimmst, wenn ihm danach ist.
Bau deine Grenzen wieder auf, stell einfach Stoppschilder auf. Also imaginäre Stoppschilder. Sonst geht das immer so weiter.
Liebe Grüße Aurora
Dankeschön, Esther 🤗
Hallo Elri.
ich kann mich Panamas Beitrag nur anschließen.
Die Sucht des Angehörigen wird, solange er nicht trocken ist, immer auch was mit dir machen. Selbst wenn der Alkoholiker nicht bösartig wird wird es ihm immer schlechter gehen. Denn Alkohol zerstört nach und nach alles. Organe und Nerven. Im Grunde genommen wirst du wahrscheinlich immer mehr Hilfe leisten weil er dir leidtut.
Ich hab das ca 20 Jahre lang mitgemacht. Ich wollte ihm helfen, ihn aus der Sucht rausholen. Aber er wollte eigentlich nur in Ruhe trinken und garnichts verändern. Ich bin gegen Mauern gerannt, habe Energie verschwendet an eine Sache, auf die ich keinen Einfluss hatte. Denn ICH wollte, dass er aufhört. ER wollte es nicht. Und das musste ich irgendwann akzeptieren.
Ich hab dadurch auch meine Gesundheit ruiniert, die Sucht hat uns beide zerbrochen. Ihn weil Alkohol ein Nervengift ist, mich weil ich mich selbst aufgegeben hatte um ihn zu retten.
Liebe Grüße Aurora
Hallo Mausipieps,
es ist die Trauer, die dich so fühlen lässt. Die Trauer hilft dir dabei es einzuordnen, was passiert ist. Es ist gut wenn du weinen kannst, lass alles raus, das hilft dabei.
Es gibt Trauergruppen, die dabei unterstützen können, diesen Verlust zu verarbeiten. Auch für deine Mutter. Ihr müsst da nicht alleine durch.
Guck mal bei
Bundesverband Verwaiste Eltern und trauernde Geschwister in Deutschland e.V. Oder gib veid.de bei Google ein.
Auch die Telefonseelsorge kann Entlastung bringen. 0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222
Liebe Grüße Aurora
Liebe Mausipieps,
das Schreckliche, was passiert ist, kommt ja nun erstmal Stück für Stück in deinem Kopf an. Das ist auch gut so von der Natur eingerichtet, denn so kannst du es langsam realisieren. Es tut ja so schon genug weh.
Du kannst deine Gedanken an deinen Bruder aufschreiben und ihm bei der Beisetzung mit in die Erde geben. Oder du bindest den Brief an einen Ballon, den du dann aufsteigen lässt.
Ich nehm dich mal in den Arm, wenn du magst.
Liebe Grüße Aurora
Hallo Elri,
du bist jetzt in unserer Selbsthilfegruppe angekommen und kannst dich überall austauschen.
Bitte schreibe aber in den ersten 4 Wochen noch nicht im Vorstellungsbereich. Du erkennst diesen Bereich daran, dass die Namen dort rot sind.
Ich wünsche dir einen guten Austausch.
Liebe Grüße Aurora
Hallo und willkommen Elri,
dein Partner macht gerade das, was eine Trinkpause genannt wird. Denn solange er noch davon redet
irgendwann ein "normales" Verhältnis zum Alkohol zu haben.
hat er noch nicht akzeptiert, dass das nicht funktionieren wird. Ein Alkoholiker kann niemals im Leben mehr mal " nur ein Gläschen" trinken. Sucht bedeutet, dass im Gehirn Prozesse stattgefunden haben die es unmöglich machen den Suchtstoff, in dem Fall Alkohol, kontrolliert und in " normaler" Menge zu trinken.
Das klappt mal für ganz kurze Zeit und dann beginnt das unkontrollierte Konsumieren von vorne. So funktioniert Sucht. Leider.
Es sei denn, er will aus tiefstem Herzen trocken werden.
Damit du dich austauschen kannst, klicke auf diesen Link:
https://alkoholiker-forum.de/bewerben/
Schreib kurz was dazu und du wirst dann freigeschaltet. Du findest dann dein Thema im Bereich für
Angehörige und Coabhängige von Alkoholikern.
Liebe Grüße Aurora
Liebe Mausipieps,
mein herzliches Beileid.
Liebe Grüße Aurora
Hallo undee,
ich schreib dir mal was von der anderen Seite, als Angehörige.
Als ich mit meinem Mann zusammenkam, war er 2 Jahre trocken. Und seine Bedingung, dass wir zusammenziehen, war, dass ich meine Sektflaschen, die noch von meinem Geburtstag übrig waren, weggebe. Und unser Haushalt alkoholfrei ist.
Weil ich selbst nicht abhängig war, weil ich seine Suchterkrankung anerkannte, tolerierte und ihn achtete und das noch immer tu, ist unser Haushalt alkoholfrei. Mittlerweile seit Ende 2008. Er ist seit 18 Jahren und 6 Monaten trocken. Mir hat nie was gefehlt.
Das ist meine Erfahrung zu diesem Thema.
Liebe Grüße Aurora
Hallo Esther,
okay, du hast dir den März als Ziel gesetzt. Das ist schon mal gut. Behalte dein Ziel im Auge.
Ich hab das auch nicht sofort geschafft. Zwischen meinem Ziel, dass ich nun echt was für mein eigenes Leben tun bzw ändern muss und der Aktion der Trennung lag noch Zeit. Aber in dieser Zeit ist eben auch was in mir passiert. Ich hab mich informiert, rechtliche Dinge für mich geklärt, das hat mir Sicherheit gegeben. Ich hab mir Gedanken gemacht, mich mehr und mehr abgenabelt. Zum Beispiel bin ich immer öfter alleine unterwegs gewesen.
Irgendwann hab ich nicht mehr für ihn mitgekocht und seine Wäsche nicht mehr gewaschen. DAS ist mir allerdings sehr schwer gefallen und ich musste viele schlimme Gefühle, die ich hatte, aushalten. Als ich hier dann im Forum ankam war ich soweit, es tatsächlich durchziehen zu können.
Du bist auf einem sehr guten Weg dahin und hier kannst du immer wieder Unterstützung bekommen. Aber aufgeben wäre keine gute Lösung. Es wäre ein "Nein" zu dir und deinem Leben.
Liebe Grüße Aurora
Hallo Esther,
ich hab solche völlig komischen Situationen auch erlebt. Da war auf der einen Seite sowas wie eine Normalität bei meinem Exmann. So ein Verhalten wodurch ich dachte, er ist auf einem guten Weg, er ist ja ganz " normal" und es fühlte sich dann für mich so friedlich an. Und ich hatte Hoffnung, dass alles gut wird.
Und kurz danach brach dann alles wieder zusammen. Und die Flasche stand wieder da. Und irgendein Grund wurde genannt warum er trinken musste.
Ich war dann immer fassungslos, wütend und völlig verdreht. Enttäuscht. Und hilflos.
Ich weiß bis heute nicht genau, warum ich solche ( und so viele andere) Situationen immer und immer mitgemacht habe und immer und immer wieder Hoffnung hatte, dass JETZT der Wendepunkt wäre. Ich kann das bis heute nicht erklären, was das war. Ich denke, es waren viele verschiedene Aspekte.
Heute weiß ich zumindest, dass das die Bedeutung von Sucht ist. Egal welchen sozialen Status der Mensch hat oder wie hoch sein Intelligenzquotient ist, die Sucht ist IMMER stärker. Und als Angehörige bist du machtlos. Es hilft da tatsächlich nur, sich fernzuhalten, eigene Wege zu gehen. Oder verzweifelt daneben zu verharren und das Leben zieht an einem vorbei. Der Sucht ist es egal.
Liebe Grüße Aurora
Hallo Esther,
ich hoffe, meine Geschichte kann dir Mut machen.
Erzähl doch mal in deinem Thread, denn da werden dich noch mehr Leute lesen als hier, wie euer Treffen ausgegangen ist. Ich kann's mir schon fast denken, wie... leider.
Liebe Grüße Aurora
Liebe wieweiter,
mein herzliches Beileid. Er hat seinen Frieden gefunden.
Liebe Grüße Aurora
Hallo Alexa,
danke für deinen ehrlichen Beitrag. Ja, hier wird oft scharf kommentiert. Aber es hat auch Gründe.
Ich bin eher ruhiger, nicht so kurz und knackig wie andere User hier unterwegs aber trotzdem bestimmt. Mit einem Ziel. Denn es geht ja schon um eine ernsthafte Sache. Und jede/ r bringt eben auch ihre/seine Geschichte mit. Ich zum Beispiel habe mehr als 20 Jahre lang mit einem Alkoholiker gelebt. Und wurde immer tiefer in meine Coabhängigkeit durch seine Sucht mit reingezogen.
Das hat mich Lebensfreude gekostet, Energie, Freiheit, Gesundheit. Und wenn ich hier noch immer unterwegs bin dann deshalb, weil ich Menschen davon erzählen möchte, es besser zu machen. Weil es einfach, in meinen Augen, kein freies, lebenswertes Leben an der Seite eines Abhängigen geben kann.
Ich habe bis heute mit den Folgen dieser ersten Ehe zu tun, bin chronisch depressiv und meine Energiedepots sind immer am Rand von Null.
Andererseits muss jeder Mensch für sich selbst entscheiden, wie sein Leben sein soll. Ich kann und will keinen zu seinem Glück zwingen. Das steht mir nicht zu und auch keinem Anderen.
Hier ist nun die Frage, was erwarte ich von einer Selbsthilfegruppe. Also ich habe damals erwartet, dass ich hier Wege da raus finden kann. Für mich. Hilfe zur Selbsthilfe. Weil ich nicht mehr so weiterleben konnte und wollte. Und da habe ich hier genau DAS bekommen.
Was ist deine Erwartung an diese Gruppe?
Liebe Grüße Aurora