Beiträge von Aurora

    Hallo und willkommen Maleli,

    leider ist es in einer Beziehung mit einem Alkoholiker üblich, dass der abhängig trinkende Partner seinen Konsum vertuscht, leugnet und so.

    Mein erster Mann stand lallend und schwankend vor mir und hat mir versichert, keinen Tropfen getrunken zu haben. Ich kann gut verstehen, dass du dich verunsichert und für dumm verkauft fühlst.

    Hier kannst du dich mit anderen Mitbetroffenen austauschen. Klicke einfach auf diesen Link:

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    schreib noch kurz was dazu und dann wirst du freigeschaltet. Dein Thema findest du dann im Bereich

    Erste Schritt für Angehörige und Coabhängige.

    Liebe Grüße Aurora

    Hallo Tanja, herzlich willkommen,

    dein Therapeut hat Recht, dein Expartner muss nun erstmal seinen eigenen Weg finden. Das Trockenwerden ist eine ziemliche Lebensumstellung für den Alkoholiker. Auch was das Übernehmen der Eigenverantwortung betrifft.

    Du schreibst, du hast einen alkoholkranken Vater. Dadurch bringst du mit Sicherheit genug eigene Probleme mit. Du schreibst ja auch, wie sehr dich das oft getriggert hat mit deinem Expartner. Darum ist es gut, dass du dir hier Hilfe zur Selbsthilfe suchst um im Austausch Lösungen finden zu können.


    Um dich für den Austausch zu bewerben, klicke auf diesen Link:

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    Schreibe kurz noch was dazu und du wirst dann freigeschaltet.

    Dein Thema findest du dann im

    Bereich für Angehörige und Coabhängige .

    Liebe Grüße Aurora

    Hallo Zoe,

    Mein Hund schläft und schnarcht, das ist so schön anzu hören. Mir tut nur das kleine Angsthundle leid, aber darauf habe ich keinen Einfluss. Es tut mir nur so leid, weil es mit der ganzen Sache so überfordert war. Traurig 😢

    Ja, dein Hund war sicher auch immer sehr erschrocken über das, was dir passiert ist. Über diese maßlos Gewalt.

    Aber bitte hab doch diese Sorge und dieses Mitgefühl auch für DICH. Hab den Mut dich an Menschen bei Organisationen zu wenden, die dir Hilfe geben können. Du bist das doch wert, du bist ein Lebewesen und kein Lebewesen hat sowas, was dieser Mann mit dir macht, verdient.

    Rede dir nicht immer wieder eigene Schuld ein, entschuldige nicht sein Verhalten. Sowas ist nicht zu entschuldigen. Es ist böser Missbrauch, höchste Gewalt und Lebensgefahr.

    Liebe Grüße Aurora

    Hallo Chlorophil,

    Ich liebe ihn und möchte ihn nicht verlassen, aber ich will auch nicht co abhängig sein.
    Was kann ich machen?

    Das ist eine schwierige Frage, echt.

    Nach meiner eigenen Erfahrung und der Erfahrungen durch den Austausch hier wird ein Zusammenleben mit einem Suchtkranken immer was mit dir als Angehörige machen. Denn du hast ja Gefühle.

    Gestern lallte er am Telefon sehr, stritt aber natürlich jeden Konsum ab, so dass ich mich auf den Weg zu ihm machte um Gewissheit zu haben.

    Das ist ein gutes Beispiel. Du machst dich auf den Weg um zu schauen. Du bist verunsichert ob du deiner Wahrnehmung ( er lallt) trauen kannst. Also bist du schon soweit, dass du dir selbst nicht mehr traust, deine Wahrnehmung nicht ernst nimmst und nachsehen gehst.

    Du triffst ihn an, er ist betrunken, streitet es ab und macht sich zum Opfer der Umstände. Und das macht was mit dir. So rutscht du mehr und mehr in dieses System Alkoholiker/Coabhängige.

    Was kann ich machen, fragst du. Im Grunde genommen kannst du nur deine Gefühle abstellen. Und was bleibt dann übrig?

    Liebe Grüße Aurora

    Hallo Chlorophil,

    ich hab dich freigeschaltet und du kannst dich hier überall austauschen.

    Bitte schreiben die ersten 4 Wochen noch nicht bei den Neuankömmlingen im Vorstellungsbereich, du erkennst das an den orangefarbenen Namen.

    Ich wünsche dir nun einen guten Austausch.

    Liebe Grüße Aurora

    Hallo und willkommen Chlorophil,

    was du über deine Beziehung schreibst kannst du hier in ganz vielen Threads bei den Coabhängigen lesen. Es ähnelt sich immer wieder. Der Abhängige schwört, nichts getrunken zu haben oder nur ab und an mal was, rechtfertigt das mit irgendwelchen Gründen, all sowas.

    Die Partnerin ist hin- und hergerissen zwischen " ich glaub ihm das" und " ich sehe aber was anderes". Die eigene Wahrnehmung verschwimmt immer mehr.

    Wenn du möchtest, kannst du dich mit anderen Mitbetroffenen austauschen um Wege für dich zu finden.

    Klick einfach auf diesen Link

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    und folge den Anweisungen. Du findest nach der Freischaltung dein Thema im "Bereich für Angehörige und Coabhängige ".

    Liebe Grüße Aurora

    Hallo und willkommen MaryJo,

    Eine große Liebe endet und ich konnte nicht helfen.

    Genau, du konntest nicht helfen weil er sich nicht helfen lassen wollte. Das ist immer wieder das Traurige in einer Beziehung mit einem Suchtkranken. Du hast das nach gut 1 Jahr beendet, das ist, trotzdem es dir wehtut, gut so. Ich habe in meiner ersten Ehe viele Jahre dafür gebraucht. Allerdings war mein erster Mann nicht von Anfang an alkoholabhängig sondern erst im Laufe der Ehe.

    Wenn du möchtest kannst du dich hier mit anderen Mitbetroffenen austauschen. Wir sind hier viele Coabhängige, entweder noch mittendrin, andere auf dem Weg da raus oder schon getrennt.

    Denn darauf läuft es hinaus. Solange der Abhängige nichts ändern kann oder will ist eine Beziehung zerstörerisch. Denn seine Sucht zieht die Partnerin mit hinunter. Und eine Trennung ist leider dann die einzige Lösung.

    Klicke auf diesen Link und folge den Anweisungen:

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    Nach der Bewerbung findest du dein Thema im "Bereich für Angehörige und Coabhängige".

    Liebe Grüße Aurora

    Hallo Schwesti,

    du hast bei deinem Bruder keinen Erfolg gehabt, ihn vor dem Alkohol zu schützen. Schreibst du. Aber wie hättest du das auch machen können? Ihr habt doch nicht in einer Blase gelebt sondern mittendrin. Im Leben, eben auch mit Stoffen, die schädlich sind.

    Es war doch immer die Entscheidung deines Bruders, dass er getrunken hat. Dass er abhängig davon wurde, daran ist doch niemand schuld, auch DU nicht. Oder hast du ihn gezwungen zu trinken? Es war doch immer SEIN Leben, SEINE Entscheidung. Und er hätte, hätte er es aus tiefstem Herzen gewollt, immer um Hilfe bitten und aufhören können.

    Wirklich schützen kannst du auch deine Kinder nicht. Aber offen mit ihnen reden, auch, wie elendig dein Bruder zugrunde gegangen ist, das kannst du. Wenn dein Sohn 15 ist, kann er die nackte Wahrheit auch vertragen.

    Meine Kinder haben das mit ihrem Vater und der Sucht hautnah miterlebt. Meine Tochter konnte mit Alkohol nichts anfangen, fand das grässlich. Hat höchstens mal genippt. Sohn hat es probiert, hat auch über die Stränge geschlagen. Aber abhängig ist er nicht. Er trinkt schon auch Alkohol aber bewusst. Er weiß, dass er auf sich aufpassen muss weil er zum Übertreiben neigt. Sagt er selbst.

    Ich habe, nach der Trennung vom 1. Mann, immer offen mit meinen Kindern, die da schon erwachsen waren, geredet. Aber ich wusste und weiß, dass ich keinen Einfluss darauf hatte und habe, was meine Kinder machen. Soviel Macht habe ich als Mutter nicht, was auch gut ist. Denn wie sollen die Kinder eigenständige Menschen werden, wenn ich als Mutter über allem stehe...

    Ich kann nicht alles verhindern, so habe ich mich auch nie gesehen. Ich habe ihnen Wurzeln gegeben und dann Flügel. So ist das.

    Liebe Grüße Aurora

    Hallo wieweiter,

    ich kann das, was Whitewolf geschrieben hat, nur unterstreichen.

    Und:

    Jeder sagt er hat das Recht sich todzusaufen. Welches Recht habe ich?

    Du hast das Recht auf Leben, auf Zufriedenheit und Glück.

    Sogar im Artikel 2 des Grundgesetzes steht unter anderem:" jeder hat das Recht auf Leben und körperlich Unversehrtheit".

    Damit bist auch DU gemeint.

    Liebe Grüße Aurora

    Hallo Schwesti,

    ob es extra was gibt wenn jemand aufgrund seiner Alkoholkrankheit verstorben ist, weiß ich nicht. Im Grunde genommen hat das Ähnlichkeit mit einem Menschen, der einen Suizid gemacht hat. Denn im Grunde genommen ist das Trinkenmüssen und keinen Ausstieg daraus zu finden auch eine Art Suizid. Meiner Ansicht nach.

    Es gibt Trauer Gruppen, die sind aber oft nicht speziell sondern für alle Arten von Verlusten von Angehörigen. Du kannst aber einfach mal googeln ob es in deiner Nähe da eine spezielle Gruppe gibt. Sicherlich gibt es auch Therapeuten, die damit Erfahrung haben.

    Ich habe nach dem Tod meiner Tochter und meines Enkels ( sie ist kurz nach der Geburt ihres zweiten Kindes, das tot geboren worden war , auch gestorben) einen Therapeuten gehabt, der Trauer in seinen Fachgebieten mit dabei hatte. Das hat mir gut geholfen. Eine Zeit lang war ich auch in einer Selbsthilfegruppe für verwaiste Eltern, da habe ich mich aber nicht so gut aufgehoben gefühlt.

    Es gibt den Bundesverband Verwaiste Eltern und trauernde Geschwister in Deutschland e. V., "VEID" . Das kannst du z. B. einfach mal googeln.

    Es ist schwer, einen Menschen zu verlieren und hilflos daneben stehen zu müssen. Fühl dich umarmt.

    Lieber Gruß Aurora

    Hallo Bleibenodergehen,

    Da ich kein akuter Notfall bin, bringt mir monatelanges Warten auf einen Therapietermin auch nichts und den brauchen andere sicherlich eh dringender als ich, aber es wäre schon schön, zeitnah einen Gesprächspartner zu finden.

    Ah, das ist eine Art Denkfehler, kenne ich auch von mir.

    Du brauchst gerade genauso dringend einen Therapieplatz wie die Anderen. Denn deine Lage ist für dich eine große Herausforderung, für die du Hilfe brauchst. Du bist genauso wichtig wie alle.

    Eigentlich ist das gerade auch eine gute und gesunde Entwicklung wie ich finde, ich bearbeite meine Themen in dem Zusammenhang und mein Partner seine, da muss jeder selber ran und Verantwortung für sich übernehmen, um etwas zu verbessern.

    Ich finde es gut, dass du den Fokus auf dich selbst legst und deine Themen anschauen möchtest. Das ist sehr wichtig. Er ist für sich unterwegs, du für dich. Eine gute Voraussetzung. Egal, was passiert.

    Liebe Grüße Aurora

    Hallo Schwesti,

    Wie kommt man nur wieder in einen normalen Zustand, ohne diese enge im Brustkorb und ohne das ständige flaue Gefühl im Magen...

    Ich denke das, was du empfindest ist Trauer. Und die dauert ihre Zeit, jeder Mensch trauert anders und es gibt keine festgelegte Zeit. Es ist gut, diese Gefühle zuzulassen, die da hochkommen. Das ist wichtig für die Verarbeitung.

    Liebe Grüße Aurora

    Hallo und willkommen c.o.ma,

    wenn Alkoholiker bereit sind in ein dauerhaft trockenes Leben zu starten, muss oft das Umfeld erneuert werden. Das ist tatsächlich so. Innerhalb der Familie ist das nicht immer möglich, da gibt es andere Strategien. Zum Beispiel Familienfeste zu meiden, zuhause keinen Alkohol zu haben, auch nicht für Gäste usw.

    Aber das ist die Aufgabe und Verantwortung des Alkoholikers, seine Bedürfnisse durchzusetzen und auf sich zu achten. Das ist nicht deine Aufgabe, bzw die Aufgabe des Partners oder der Familie. Dass du als Partnerin nicht in seiner Gegenwart trinkst finde ich allerdings selbstverständlich. Alles andere muss er selbst für sich festlegen und durchsetzen.

    Du schreibst, dass du gegangen bist. Das heißt, ihr seid getrennt. Verstehe ich das richtig?

    Liebe Grüße Aurora