Beiträge von Aurora

    Hallo Miata,

    ein wirklich tolles Buch, in dem das alles für "Otto Normalverbraucher" verständlich geschrieben ist, heißt

    ALK, Autor: Simon Borowiak

    Er ist selbst betroffen.

    Mach jetzt erstmal Schritt für Schritt, Arzt, Entgiftung, Caritas. Lies dich hier durch die Berichte der Alkoholiker. Und melde dich einfach wieder.

    Liebe Grüße Aurora

    Hallo und willkommen Miata,

    du hast gleich Nägel mit Köpfen gemacht, das ist super und zeigt, dass du es ernst meinst.

    Unsere Selbsthilfegruppe ist für Menschen gedacht, die für sich erkannt haben, Alkoholiker zu sein. Es ist ein Unterschied ob du Missbräuchler bist bzw warst oder abhängig.

    Denn als Alkoholkranker ist es nochmal anders, trocken zu werden und zu bleiben. Im Gehirn haben sich nämlich verschiedene Dinge verschoben, die nicht mehr rückgängig gemacht werden können. Und es ist eine große Herausforderung, damit ein alkoholfreies Leben zufrieden leben zu können.

    Da gibt es Trigger, Suchtdruck, einen neuen Alltag.

    Deshalb ist hier immer die Frage, Alkoholiker oder nicht. Denn wenn du für dich erkennst, dass du noch nicht abhängig bist, kannst du nach der Entgiftung einfach alkoholfrei leben. Es wird dir nicht großartig was fehlen. Wenn du dich als Alkoholiker siehst, wird es nicht so sein.

    Hör in dich rein, sei ehrlich und finde es für dich heraus. Wenn du dich als Alkoholiker erkennst, bist du hier nach der Entgiftung für den Austausch herzlich willkommen und es kann dich sehr gut unterstützen.

    Bist du kein Alkoholiker wird dir ein Austausch nicht so viel bringen weil du ihn nicht brauchst.

    Liebe Grüße Aurora

    Hallo Jenny,

    an einem Strang zu ziehen in einer Beziehung ist was Gutes. Stimmt. Aber in einer Beziehung mit einem Abhängigen ist das anders. Denn der Abhängige führt erstmal eine Beziehung mit seiner Sucht. Und die ziehen an einem Strang. Er und seine Sucht.

    Das bedeutet, du kannst da nichts machen, das müssen er und seine Sucht mit sich selbst ausmachen. Anders geht es nicht. Er hat mehrere Entzugstherapien hinter sich und sollte im Grunde genommen wissen wie es geht, ein zufrieden trockenes Leben aufzubauen. Das ist seine Verantwortung, nicht deine.

    Lieber Gruß Aurora

    Hallo und willkommen Paulina,

    Kinder und finanzielle Abhängigkeit sind oft mit ein Grund, warum Frauen solche Lebenssituationen aushalten. Aber es gibt immer einen Weg. Und Hilfe.

    Es gibt Beratungsstellen bei der Caritas, Diakonie, ProFamilia, Suchtberatungsstellen und Anwälten. Informationen geben auch Sicherheit, jedenfalls habe ich es so erfahren. Der Austausch hier in unserer Online-Selbsthilfegruppe ist auch eine sehr gute Hilfestellung. Du kannst ich hier

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    bewerben. Nach der Freischaltung findest du dein Thema im Bereich für Angehörige und Coabhängige. Dort kannst du am Austausch teilnehmen.

    Liebe Grüße Aurora

    Hallo Mami,

    ja, es kostet ihn alle Kraft, das jetzt durchzuziehen. Er ist jetzt ohne Alkohol seinen Gefühlen und Eindrücken pur und unvernebelt ausgesetzt, das strengt an. Und vielleicht hat auch er Ängste in sich. Bestimmt hat er das.

    Wenn er wieder nach Hause kommt, wird sein Alltag auch nicht mehr "normal" sein. Bis vor seiner Therapie war auch sein Alltag benebelt, die Sucht hatte das Kommando. Es ist eine sehr große Herausforderung, dann alles nüchtern zu erleben und wieder eine Alltagsstruktur ohne Alkohol zu finden. Wieder Verantwortung zu übernehmen und auch Stress, Druck, Niederlagen, unschöne Situationen oder auch schöne Situationen, Freude usw ohne Alkohol auszuhalten.

    Du kannst ihn dabei gut unterstützen indem du ihn machen lässt. Dich auf dein eigenes Leben konzentrierst, auch mal eigene Wege gehst, dich z.B. mit Freundninnen triffst und ihm Freiraum lässt. Nicht dauernd an ihm hängst, ihn ständig fragst wie es ihm geht, was er braucht, ob er dich noch liebt usw. Sein Fokus wird auf ihm selbst liegen. Das muss so sein. Das ist normal. Wenn er ernsthaft trocken bleiben will.

    Du kannst nichts beeinflussen. Was er aus allem machst. Aber du kannst beeinflussen, wie es dir geht. Ihm zeigen, dass du ihn ernst nimmst und ihn mit seiner Suchterkrankung achtest und ihm Zeit gibst. Was daraus in den nächsten Monaten wird, weiß niemand. Du kannst nichts erzwingen oder kontrollieren.

    Das ist schwer auszuhalten, ich weiß. Aber wenn du deine Zeit für dich gut nutzt, lernst, dass du auch glücklich sein darfst wenn er nicht dabei ist und dass du keine Verantwortung für seine Gefühle hast, dann wird sich ein Weg finden. Wie immer der aussehen wird.

    Lieber Gruß Aurora

    Hallo Cleo, herzlich willkommen,

    das mit der Verantwortung ist einerseits klar, es geht ja um deine Mutter. Da sind diese Gefühle erstmal auch normal, ein Stück weit.

    Ebenso wie deine Wut.

    In unserem Forum gibt es viele EKAs, Erwachsene Kinder von Alkoholikern, und ich lade dich ein, an dem Austausch teilzunehmen.

    Klick auf den Bewerbungslink

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    und füll kurz nochmal was aus. Du wirst dann freigeschaltet und dein Thema befindet sich dann im Bereich für

    Erste Schritte für EKA

    Liebe Grüße Aurora

    Hallo und willkommen Jenny,

    das du denkst dass du selbst schon eine Depression haben könntest, ist garnicht mal so abwegig. Das Leben mit einem suchtkranken Menschen entzieht dir nach und nach sämtliche Energie.

    Hier gibt es viele Coabhängige, mit denen du dich austauschen kannst. Dich sortieren kannst und Wege für dich finden kannst.

    Klick einfach auf diesen link:

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    Schreib kurz nochmal was dazu und du wirst freigeschaltet. Dein Thema findest du dann im Bereich für Angehörige und Coabhängige.

    Liebe Grüße Aurora

    Hallo Kintsugi03.02.21,

    hier findet nun der Austausch statt. Du kannst nun hier überall schreiben aber bitte die ersten 4 Wochen nicht im Vorstellungsbereich.

    Ach so und, deindeine Überschrift ist seeeehr lang. Wenn dir eine kürzere einfällt und du das ändern möchtest, sag einfach einem von uns Mods Bescheid. Benutzt dafür die beiden Sprechblasen ganz oben " Konversation".

    Liebe Grüße Aurora

    Hallo Wildcat,

    herzlich willkommen.

    Es ist schwer einen Weg zu finden, wenn auch materielle Dinge wie ein Haus mit dranhängen. Sowas aufzugeben ist nicht schön. Auch finanzielle Angelegenheiten machen es nicht leicht.

    Auf der anderen Seite ist der Abhängige, der mit seiner Sucht den Angehörigen, vor allem wenn Kinder mit dranhängen, das Leben extrem verschlimmert.

    Ich gebe dir mal den Link für den Austausch in unserer Online-Selbsthilfegruppe, es gibt hier sehr viele, die in einer ähnlichen Lage sind. Der Austausch kann gut helfen, eigene Wege zu sehen und Auswege zu finden.

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    Klick einfach drauf, schreibe kurz nochmal was und du wirst freigeschaltet. Dein Thema findest du dann im Bereich für Angehörige und Coabhängige.

    Liebe Grüße Aurora

    Hallo Outtaspace,

    es ist schwierig, zu deiner Situation etwas zu sagen. Du scheinst auch schon viele Rückschläge gehabt zu haben, was Hilfe für dich hätte sein sollen.

    Und nun ist da dein Bruder, der ist unzufrieden, launisch, arbeitslos und alkoholabhängig.

    Das Zusammenleben mit einem Alkoholiker ist sehr schwierig, er ist unzuverlässig, gereizt, immer auf den nächsten Schluck fixiert. In deinem Fall hat er noch andere " Spezialitäten " auf Lager. Und du steckst da drin und bist irgendwie abhängig von seiner Hilfe.

    Da die Sucht sich sozusagen weiterentwickelt wird er über kurz oder lang eh keine zuverlässige Hilfe mehr sein. Das ist einfach so. Und wirklich glücklich bist du mit ihm ja auch nicht. Also bleibt dir nichts weiter übrig als dein Leben, deine Zukunft selbst in die Hand zu nehmen.

    Was bedeutet " er ist eingetragen" ? Wenn du einen Pflegedienst beauftragst muss nicht zwingend eine weitere Person eingetragen sein. Gut, Pflegedienst ist eh nicht so prickelnd anscheinend, okay. Hast du schonmal an eine WG gedacht, betreutes Wohnen, sowas? Das fällt mir jetzt so ein.

    Aber gezielte Hilfe für dieses Thema kann ich dir auch nicht geben. Wir sind ein Forum für Alkoholiker und Mitbetroffene. Was erwartest du von einem Austausch hier? Das habe ich ( noch) nicht so richtig verstanden.

    Lieber Gruß Aurora

    Hallo Mg- Midget,

    ich klopf dir auch auf die Schulter, dass du das mit den potentiellen Nachmietern so gut hinbekommen hast.

    Es ist oft ein richtiges Aha-Erlebnis, auf die Eltern zu schauen und zu erkennen, warum man sich so und so verhält. Deine Mutter wird ihre Muster kaum noch ändern können aber du bist mittendrin, das zu tun. Klasse.

    Dass da eine Frau einfach umfällt nachdem sie ihre Lebensenergie verloren hat, ist tragisch. Leider passiert sowas immer wieder, ich habe es auch im Familienkreis so erlebt. Ich bin froh, dass ich da aussteigen konnte, aus diesem Co-Dasein. Und das kannst du auch sein.

    Liebe Grüße Aurora