Hallo Berni,
seitenlang haben dir hier Menschen geschrieben. Ihre eigenen Erfahrungen über das Zusammenleben mit einer alkoholkranken Person.
Du hast Antworten wegen deiner Angst mit der unterlassenen Hilfeleistung bekommen.
Tipps, wie du etwas für dich selbst machen kannst, immer wieder Anregungen dich mehr um dich selbst zu kümmern. Fakten über Sucht und dass niemand einen Menschen retten oder ihm helfen kann, der das nicht will.
Deine Frau ist erwachsen und darf so leben, wie sie es gerade tut.
Du darfst das auch!
Also wenn du weiterhin als vermeintliches Opfer in dieser Spirale hängen bleiben willst, darfst du das. Du darfst dich weiterhin kaputt machen und im stillen Kämmerlein leiden.
Deine Frau will keine Hilfe, sie will so leben, wie sie lebt.
Nach meinem Empfinden willst du das ja auch. Du scheinst überhaupt nicht zu verstehen, dass du auch Hilfe annehmen darfst um da rauszukommen. Aber willst du das? Du ignorierst so gut wie alles, drehst dich nur um deine Frau. Es geht nur darum, dass sie säuft, Medikamente nimmt, stürzt und dir dein Leben versaut.
Du bist das bedauernswerte Opfer, heldenhaft gehst du zugrunde.
Was können wir Menschen hier in dieser Selbsthilfegruppe denn FÜR DICH tun?
Das habe ich noch nicht verstanden. Es ist im Prinzip ALLES geschrieben worden, was es zu schreiben gibt. Und nun?
Gruß Aurora