Beiträge von Aurora

    Hallo Aloha,

    ich denke am besten ist es, wenn du dir Infos von professionellen Stellen holst.

    Da gibt es zum Beispiel profamilia, Caritas oder einen Anwalt.

    Die wissen über die rechtlichen Seiten Bescheid. Welche Möglichkeiten, Rechte und Pflichten du hast. Das zu wissen ist nicht schlecht und bringt Klarheit.

    Die andere Seite, also sein Verhalten, das ist nochmal ein anderes Ding.

    Er verhält sich im Grunde genommen so, wie sich der typische nasse Alkoholiker verhält. Egal ob da Kinder im Spiel sind oder nicht. Er macht Schuldzuweisungen, Vorwürfe, redet mal so und mal so, beleidigt oder wird auch mal aggressiv und handgreiflich. Und Abhängige können irgendwann keine Verantwortung mehr übernehmen. Schon garnicht für ein Baby. Du hast das ja selbst schon erlebt, wie er den Kindergartentermin nicht einhalten konnte. Sowas wird nicht besser.

    Und es ist für ein Kind sehr belastend, mit einem alkoholabhängigen Elternteil groß zu werden. Da werden Kinder plötzlich zu kleinen Erwachsenen gemacht, die Verantwortung für Mama oder Papa übernehmen, weil derjenige nicht mehr in der Lage dazu ist. Da gibt es dauernd Enttäuschuingen, weil Termine, Versprechungen nicht eingehalten werden können. Da gibt es körperliche Gerwalt, wenn das Kind nicht funktioniert oder was Falsches gesagt hat oder sowas in der Art.

    Schwierige Sache...

    Liebe Grüße

    Aurora

    Hallo Astrid und herzlich willkommen,

    wenn du magst und einen richtig guten Austausch möchtest, dann bewerbe dich bitte hier:

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    Den Link anklicken und kurz was schreiben, dann wirst du freigeschaltet. Für die "richtige" Selbsthilfegruppe, hier ist ja erstmal nur der Vorstellungsbereich.

    Nach der Freischaltung wird dein Thema von hier in den Bereich:

    Erste Schritte für Alkoholiker

    verschoben.

    Ich wünsche dir einen guten Austausch.

    Lieber Gruß

    Aurora

    Hallo Minni,

    super, der Anfang ist gemacht. Jetzt kommt alles andere, damit du eine zufriedene, stabile Trockenheit erreichen kannst.

    Für den Austausch im richtigen Bereich unserer Selbsthilfegruppe kannst du dich gerne bewerben:

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    Einfach den Link anklicken und kurz was schreiben. Nach der Freischaltung wird dein Thema von hier in den Bereich:

    Erste Schritte für Alkoholiker

    verschoben. Da kannst du dann richtig loslegen mit dem Austausch :).

    Lieber Gruß

    Aurora

    Hallo Aloha und herzlich willkommen,

    mit einem Abhängigen umzugehen ist sehr schwierig. Denn er wird von der Sucht gesteuert und die nimmt immer mehr Platz in seinem Leben ein. Es bleibt irgendwann keine Zeit mehr für alles rundum weil an erster Stelle immer die Suchtbefriedigung steht.

    Alles, was dabei stört, wird beiseite geschoben, oft durch verbale oder auch körperliche Aggression. Beziehungen, auch zu den Kindern, sind zu anstrengend, um gelebt zu werden. Außerdem ist es gerade für Kinder belastend und, je kleiner sie sind, gefährlich, alleine mit einem Volltrunkenen zu sein. Denn der ist kaum bis garnicht in der Lage, Verantwortung zu übernehmen.

    Da ist es wirklich sehr wichtig, wie du damit für dich und vor allem für das Baby verantwortungsvoll umgehen kannst. Gut, dass du diese Dinge so klar siehst und handelst.

    Hier:

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    kannst du dich für den Austausch bewerben, einfach den Link anklicken. Nach der Freischaltung wird dein Thema von hier in den Bereich

    Erste Schritte für Angehörige und Coabhängige

    verschoben. Dort kannst du dich austauschen.

    Lieber Gruß

    Aurora

    Hallo SoLa,

    ja, jetzt ist es klarer :) .

    So wie du es beschreibst steckt er tatsächlich ganz schön drin in der Sucht und ein Trinktagebuch macht da wenig Sinn. Denn wenn eine Abhängigkeit entstanden ist, kann nichts mehr wirklich kontrolliert werden. Damit meine ich, ein Abhängiger hat keine Kontrolle mehr über sein Trinkverhalten. Die Sucht steht da im Vordergrund und es entsteht sowas wie ein Zwang.

    Ich bin ja selbst aus der Co-Ecke, habe über 20 Jahre eine Ehe geführt, in der mein Exmann zuerst ganz schön missbräuchlich getrunken hat aber irgendwann dann abhängig war. Für Menschen, die keine Sucht haben, ist es schwer bis unmöglich, sich reinzufühlen. In diese Zwänge, die die Sucht erzeugt, diesen Drang ES zu tun obwohl man weiß, dass es schädlich ist.

    Soviel dazu ;) .

    Dass er Drohungen gegenüber dir macht, dich beleidigt, Dinge aus der Hand schlägt, ist Gewalt. Auch wenn du es vielleicht nicht so bezeichnen würdest. Jetzt ist es schon "nur" Bedrohung, etwas aus der Hand schlagen. Daraus kann schnell mehr werden...

    Jetzt ist halt die Frage, wie stellst DU dir deine Zukunft vor? Was hast du vor?

    Du kannst dich gerne bewerben um an unserer Selbsthilfegruppe teilzunehmen. Es gibt viele hier, die Coabhängig sind oder eben mitbetroffen. Was für dich Selbsthilfe bedeuten kann ist, dass du Wege FÜR DICH findest, nicht für ihn. Denn es ist einfach mal Fakt, dass er erwachsen ist und mit seinem Leben machen kann, was er will. Und wenn er keine Hilfe haben will, wirst du gegen Windmühlen kämpfen. Ich weiß leider, wovon ich rede... :( , hab das alles hinter mir. Hier kommt also der Link für die Freischaltung, einfach draufklicken, nur kurz was schreiben und du wirst freigeschaltet. Dein Thema hier wird dann in den Bereich "Erste Schritte für Coabhängige und Angehörige" verschoben, da findet dann der Austausch statt.

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    Lieber Gruß

    Aurora

    Hallo und willkommen SoLa,

    ich habe eine Frage zum Verständnis.

    Ist das eine Fernbeziehung oder wohnt ihr inzwischen zusammen? Denn, woher weißt du so gut über ihn Bescheid?

    Du schreibst ja, es kam zu einem Bruch.

    Liebe Grüße

    Aurora

    Liebe Fabienne,

    Ja es macht mich traurig… er kam gestern nach Hause, hat sehr wenig getrunken. Hat unsere Tochter ins Bett gebracht (die dann aber nach mama verlangt hat)

    Ja gestern noch Wäsche gemacht..heute auch schon, sogar den Geschirrspüler ausgeräumt. jetzt fährt er mit ihr einkaufen, da wir ja in Quarantäne sind.


    Er möchte mir jetzt glaub ich zeigen dass er bestens ohne mich klar kommt. Es tut trotzdem wieder weh!

    Nein, ich glaube, es ist etwas ganz anderes, was er zeigen will. Und was ganz typisch für Alkoholiker ist. Er hat nun erkannt, dass du dich bewegst, dass du Pläne hast, dich trennen wird. Und nun wird das volle Programm gefahren.

    Er zeigt sich von seiner besten Seite. Er trinkt (vermeintlich) so gut wie nichts, er kümmert sich, vielleicht flüstert er dir noch Liebkosungen in's Ohr. Aber nicht weil er was eingesehen hat. Sondern weil ihm der A... auf Grundeis geht. Denn er will ja seine fleißige, zuverlässige und praktische Co behalten. Er will, dass das Bild nach außen perfekt bleibt, dass alles als "normal" sichtbar bleibt. Er braucht das um seine Sucht verleugnen zu können.

    Ich habe dieses Verhalten bei meinem Exmann auch so erlebt und hier schon 1000 Mal gelesen. Es ähnelt sich immer wieder. Also nicht traurig sein weil du denkst, es ist ja alles nicht schlimm und vor allem fühle dich nicht schuldig weil du Pläne hast ohne ihn. Knickst du jetzt ein wird es noch ein wenig so weitergehen, er als perfekte Ehemann und Vater und dann fängt garantiert alles wieder von vorne an!

    Denn das ist der Plan dabei, (er hat das nicht wirklich so geplant, ich denke, das geschieht irgendwie automatisch). Aber du sollst dich schlecht und schuldig fühlen, sollst weichgekocht werden, sehen, was du (angeblich) aufgibst. Also grinse in dich hinein und denke dir: "ich bin nicht blöd, ich hab dich durchschaut!".

    Liebe Grüße
    Aurora

    Hallo Fabienne,

    du schreibst:

    Ich kann einfach superschlecht mit Veränderungen umgehen.

    Das geht ganz vielen Menschen so! Veränderungen machen erst mal Angst, Ungewissheit. Angst, sich falsch entschieden zu haben und all sowas.

    Das ist Fakt.

    Aber du hast ja auf der anderen Seite all die bösen Dinge, die jetzt da sind. Die Missachtung deiner Kinder und dir durch die Schwiegereltern, durch deinen Mann, die Abwertung, Lieblosigkeit, Unsicherheit was sein Verhalten betrifft undundund. Wenn du eine Liste pro und kontra machen würdest, wie würde die wohl aussehen?

    Du hast jetzt schon viel geschafft und du hast viel Mut dafür gefunden. Du weißt jetzt, dass du es kannst! Und das ist wichtig. Schau auf das, was du bisher bewältigt hast und nutze das für DICH und die KINDER. Denn ihr verdient all das. Das Gute, was in Zukunft auf alle Fälle da sein wird!

    Liebe Grüße

    Aurora

    Hallo Helena,

    willkommen bei uns, schön, dass du hergefunden hast :) .

    Ich kann mir sehr gut vorstellen, wie beängstigend die Situation gerade für dich ist. Mir ging das mit meinem Exmann auch so. Wenn er absolut volltrunken und nicht mehr ansprechbar war, habe ich 1000 Ängste verspürt und mich so unglaublich hilflos gefühlt. Und auch wütend war ich dann, dass er mich und ja auch sich in solche Situation gebracht hatte. Das war sooo oft.

    Wie ist er denn heute so drauf?

    Gefährlich ist, ihm abrupt den Alkohol zu entziehen. Er kommt dann in einen kalten Entzug und der ist sehr gefährlich, kann sogar lebensgefährlich sein.

    Du hast Recht, mit einem betrunkenen Menschen zu reden macht keinen Sinn. Aber meinst du, er ist jemals nüchtern? Bei dem Trinkverhalten, das du beschrieben hast.

    Ich weiß nur nicht so recht, was ich ihm sagen soll.

    Du kannst ihm von deinen Sorgen und Ängsten erzählen, auch von deiner Wut. Und dass seine Familie und seine beste Freundin möchten, dass er zurück kommt. Vorsichtig solltest du aber mit der Androhung irgendwelcher Konsequenzen sein wenn du nicht sicher bist, ob du sie durchziehgen kannst. Wenn nämlich nicht, dann nimmt er dich immer weniger ernst, lacht dich womöglich noch aus.

    Ich hoffe, dass du heute zu deiner Weihnachtsfeier gehen wirst und auch abschalten kannst. Ich weiß, wie schwer sowas fällt aber einen Versuch ist es wert. Denn er wird trinken, egal ob du da bist oder nicht. Wenn er es will oder ja auch muss, weil er süchtig ist und die Sucht in dazu zwingt. Ich rede da aus Erfahrung, mein Exmann hatte überall Verstecke und ich habe es nicht gemerkt, wie er nachgetankt hat. Bzw ich habe mich immer gewundert, warum er dann plötzlich wieder völlig blau war.

    Wenn du dich weiter austauschen möchtest bewerbe dich ganz einfach hier:

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    Ein paar kurze Worte reichen, du hast ja hier schon einiges geschrieben. Nach der Freischaltung wird dein Fädchen in den Bereich:

    Erste Schritte für Angehörige und Coabhängige

    verschoben.

    Liebe Grüße

    Aurora

    Hallo,

    juchhuuuu, die Gastherme läuft wieder und inzwischen ist es hier muggelig warm :) .

    Ich glaube fast, das war mein schönstes Nikolausgeschenk gestern, als das Gerät wieder normale Geräusche machte.

    Aurora

    Hallo Stefanie,

    da hier ja "nur" der Vorstellungsbereich ist macht es Sinn, wenn du dich für den offenen Bereich bewirbst. Dort ist die "richtige" Selbsthilfegruppe und du wirst viel mehr gelesen und kannst in den Austausch gehen.

    Guckst du hier:

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    Du brauchst nur kurz was zu schreiben, dann wirst du freigeschaltet und dein Thema von hier, also Vorstellungsbereich, wird in den offenen Bereich nach "erste Schritte für Alkoholiker" verschoben.

    Liebe Grüße

    Aurora

    Hallo,

    nun hatten wir einige Tage Urlaub und waren auch ein wenig verreist.

    Da unsere Heizung nun schon fast 3 Wochen nicht funktioniert, war das echt gut. Endlich mal richtig warm und vor allem: heißes Wasser...

    Wir haben eine Gas-Etagen-Heizung, auch Warmwasser kommt daher. Unser Vermieter hat sich schnell gekümmert, uns auch 2 Radiatoren hingestellt. Aber es dauert eben, weil es zu wenig Fachleute gibt. Auf den ersten Termin haben wir 9 Tage gewartet nur damit der Monteur feststellt, dass er das Ersatzteil bestellen muss. Was dann nochmal 11 Tage dauert und es eher auch garkeinen Termin gibt... Morgen ist es nun soweit.

    Es erinnert mich an meine Kindheit... Da hatten wir Ofenheizung, ein Bad gab es nicht und schon garnicht heißes Wasser aus der Leitung. Back to the roots...

    Unsere Enkelin meinte nur, dann müsse es ja bei uns jetzt "ultra kalt" bei uns sein und sie würde es schon schlimm finden, wenn sie ihre Hände mit kaltem Wasser waschen müsse. Irgendwie ist es unheimlich, wie sehr wir an diesen Luxus gewöhnt sind. Warme Bude, Bad und Dusche, jederzeit Wasser, heiß, warm oder kalt... na gut, kalt haben wir ja noch. Ich bin morgens immer gut wach nach dem ersten Schwung kalten Wassers in mein Gesicht :lol: .

    Ich freu mich auf morgen und auf diesen Monteur.

    Aurora

    Liebe Marguerite,

    na jaaa, mein Ex hat auch Pausen gemacht zwischendurch. Immer wenn er gemerkt hat, dass ich immer stinkiger wurde und zankte und so, immer wenn die Gefahr bestand, dass ich aktiv werden könnte, hat er eine Trinkpause eingelegt. Das können Abhängige.

    Nach einer gewissen Zeit wurde er dann immer nervöser und unruhiger und missmutiger, nahm den kleinsten Anlass zum Streit und dann ging die Sauferei wieder los. Und wer war dann Schuld daran, dass er ja saufen MUSSTE? Ich natürlich, die schrecklichste aller Frauen :cursing: .

    Liebe Grüße

    Aurora