Beiträge von henri

    Hallo DarkAngel

    Was du da von deiner Mutter schreibst, ist das normale Verhalten einer Abhängigen. Erst mit geringen Mengen anfangen, dann diese steigern, dann heimlich trinken, für einige Zeit aufhören, es nicht schaffen, wieder auf das alte Level kommen, noch mehr trinken als vorher, dann wieder Trinkpausen machen und der Kreis schließt sich. Dazu kommt noch das heimliche trinken, wovon du auch schreibst.

    Dieses heimliche trinken deutet sehr stark darauf hin, dass sie merkt, dass etwas mit ihrem trinken nicht stimmt, nur, ändern kann sie es so ohne weiteres nicht. Es ein zu großer Verzicht für sie. Momentan hat sie beides, ihre Familie und ihr trinken, warum also aufs trinken verzichten? Deine Ankündigung auszuziehen, ist eine Maßnahme, die sie zum überlegen bringen kann. Dennoch solltest du mit deinem Vater zusammen in einem Gespräch mit ihr versuchen, sie zu überzeugen, dass sie so nicht weitermachen kann. Macht ihr klar, dass ihr unter ihrem trinken leidet und wie du schon schreibst, auch kein Vertrauen mehr zu ihr haben könnt. Macht ihr bei dem Gespräch aber keine Vorwürfe, denn dann blockt sie ab. Der richtige Weg für sie ist, zur Suchtberatung und/oder zu ihrem Hausarzt zu gehen.

    Falls sie bei diesem Gespräch kein Einsehen zeigt, dann wird dir nichts anderes übrig bleiben, als tatsächlich auszuziehen. Machst du das nicht, nachdem du das angekündigt hast, dann machst du dich für die Zukunft unglaubwürdig.

    Wünsche euch, dass sich doch noch alles zum Guten wendet.

    VG Henri

    Hallo suessehexe

    Nicht bei allen, aber bei manchen Leuten treten beim Entzug Kopfschmerzen auf, insofern kann man es als normal bezeichnen. Auch die Dauer ist verschieden, von einem Tag bis hin zu mehr als einer Woche. Alkohol hat die Eigenschaft, zu dehydrieren, das entfällt jetzt. Jede Zelle im Körper ist sich daher am umstellen und deshalb ist es nicht ungewöhnlich, dass dabei auch Schmerzen auftreten. Viel trinken kann dir helfen, Wasser, Tee, Fruchtsaft, außer koffeinhaltige Getränke, da Koffein auch eine dehydrierende Wirkung hat. Viel frische Luft kann dir auch gut tun.

    Die gute Laune, wer ist schon gut gelaunt, wenn er Kopfschmerzen hat. Aber daran liegt es nicht alleine. Es ist normal, dass die Gefühle jetzt ein bisschen verrückt spielen. Du machst jetzt eine große Veränderung mit und was du dir jahrelang antrainiert hast, das kannst du nicht innerhalb von Tagen umstellen. Da musst du auch ein bisschen Geduld mit dir haben, nicht alles auf einmal haben wollen, sondern Schritt für Schritt.

    wünsche dir erst einmal gute 24 Stunden und das Tag für Tag

    Henri

    Hallo Anja

    Bei uns in der Gruppe wird es auch so gehandhabt, wie schorni es beschrieben hat. Wenn du erzählen willst, dann ist das okay und sonst hörst du einfach nur zu. Die ersten paar Mal braucht man, um sich gegenseitig kennen zu lernen und das nötige Vertrauen zueinander aufzubauen. Einfach hingehen, die Leute dort haben das gleiche Problem wie du. Im Prinzip ist es nichts anderes als hier im Forum, nur dass du dort die Personen sehen kannst mit denen du es zu tun hast und Lampenfieber hat wohl jeder vor dem ersten Treffen gehabt.

    wünsche dir noch viele trockene 24h

    lieben Gruß

    Henri

    Hallo Butterblume

    Fünf bis sieben Liter Bier am Tag ist schon eine ganze Menge. Im Moment schafft er es noch, 1 – 2 Tage Trinkpause zu machen. Die Erfahrung zeigt, dass es mit der Zeit immer schlimmer wird, die Trinkpausen werden immer kürzer bis es zu einem täglichen Muss geworden ist. Du schreibst, dass es schon schlimmer geworden ist Bis er es nicht mehr schafft, während der Arbeitszeit nichts zu trinken wird nur eine Frage der Zeit sein. Es geht ihm wie so vielen, er ahnt oder weiß, dass sein trinken nicht normal ist, will es aber nicht wahrhaben, ist ein ganz normales Verhalten eines Abhängigen.

    Erst, wenn er an seinem persönlichen Tiefpunkt angekommen ist, ist er bereit etwas gegen sein trinken zu tun und sich auch helfen zu lassen. Daher ist Nichthelfen die beste Hilfe die du ihm geben kannst. Das heißt, seine Aufgaben muss er selbst erledigen. Hilf ihm nicht, sein trinken vor anderen Leuten zu vertuschen. Versuche in einem vernünftigen Ton und ohne Vorwürfe mit ihm über das Problem zu reden und ihn dazu zu bewegen, sich bei einer Suchtberatung Hilfe zu holen, denn alleine wird es für ihn kaum zu schaffen sein. Mit ihm über das Thema zu streiten hat keinen Zweck, hast das ja selbst schon gemerkt. Wenn du so nicht weiterkommst, dann kannst du dich auch an die Suchtberatung wenden, Caritas oder Diakonie, gibt es in jeder Stadt.

    Und wenn das alles nichts genutzt hat, dann erst kannst du an eine räumliche Trennung denken. Nur, wenn du von Trennung zu ihm sprichst, musst du auch bereit sein, diese mit allen Konsequenzen durchzuziehen. Zum Schluss, aber wirklich ganz zum Schluss wäre dann die Scheidung die letzte Lösung für dich. Aber immer daran denken, wenn du etwas androhst, musst du bereit sein, diesen Schritt auch zu tun.

    wünsche dir viel Erfolg

    Henri

    Hallo Sabine

    Epileptischer Anfall oder Krampf, ist bei eurem Gespräch letztlich von geringer Bedeutung. Es ist richtig was die Ärzte sagen, wenn er nicht will, dann dürfen sie keine Entgiftung veranlassen. Selbst wenn er zu einer Entgiftung gezwungen wird, dann nützt diese nichts, weil er danach doch wieder mit trinken anfängt. Solange er nicht selbst aufhören will und selbst der Überzeugung ist, dass es ihm ohne Alkohol besser geht, sind alle Maßnahmen umsonst.

    • Mache ihm klar, dass sein Alkoholgenuss für diese Anfälle verantwortlich ist und er mit seinem Leben spielt.
    • Durch sein trinken wird er nichts an seiner Arbeitslosigkeit ändern, ganz im Gegenteil, wie will er Arbeit finden, wenn er besoffen ist.
    • Wie lange macht seine Freundin das Spiel noch mit? Redet mit ihr, dass sie auch in der Richtung mitzieht.
    • vermittelt ihm, dass ihr euch Sorgen um ihn macht und ihr zu ihm steht, wenn er mit trinken aufhört.


    Ich glaube, das sind Argumente, die ihn zum Nachdenken bewegen könnten. Er muss zu der Überzeugung gelangen, dass es für ihn besser ist, keinen Alkohol zu trinken und dass er dadurch viele Vorteile hat. Deine Befürchtung, dass er weinend zusammenbricht, ist u. U. nicht die schlechteste Basis, um einen Anfang zu finden. Wenn es bei dem Gespräch keinen Erfolg gibt, so kann es doch sein, dass er sich die nächste Zeit Gedanken macht und es nur eines weiteren Gesprächs, eines kleinen Anstoßes bedarf, damit er etwas unternimmt.

    Wenn das alles nichts nützt, dann kannst du dir wenigstens sagen, dass du alles unternommen hast. Häng dich auch nicht zu sehr da rein, weil du u. U. sonst selbst Probleme bekommen kannst. Du bist nicht für ihn verantwortlich, sondern das ist immer noch er selbst, aber du bist für dich und deine Familie verantwortlich. Deshalb denke auch immer ein wenig an dich selbst.

    wünsche euch viel Erfolg

    VG Henri

    Hallo Sabine

    Da kann ich mich meinen Vorpostern nur anschließen. Was mir allerdings Sorgen macht, sind die epileptischen Anfälle. Da es immer passiert ist, wenn jemand in seiner Nähe war, nehme ich an, dass er zu der Zeit keinen Alkohol getrunken hat. Es könnte sich dabei also auch um Krampfanfälle gehandelt haben, die nach einem plötzlichen Entzug von Alkohol auftreten. Bei jedem Krampfanfall werden auch Teile des Gehirns irreparabel geschädigt. Es muss nicht, aber kann sogar zum Tode führen.

    Wenn meine Vermutung mit dem Krampfanfall stimmt, dann kann für ihn der erste Weg nur zu seinem Hausarzt sein. Anschließend muss sich dann das weitere Vorgehen ergeben, wie Chrissyta es bereits geschrieben hat.

    Wünsche euch viel Erfolg

    VG Henri

    Hallo hugoline und herzlich willkommen im Forum

    Nach der Entgiftung ist der Körper zwar frei von Alkohol, aber um trocken zu werden und zu bleiben, gehört auch seine Gewohnheiten und seine gesamtes Denken in Bezug auf Alkohol zu ändern. Die Frage stellt sich, ob er das ohne fremde Hilfe schafft. Du schreibst nicht, ob es sich um eine qualifizierte Entgiftung handelt, bei der auch Gespräche stattfinden. Gespräche sind aber sehr wichtig, um sich selbst und die Zusammenhänge zu erkennen. Hier bietet sich die Suchtberatung vor Ort an. Dort kann auch eine ambulante Therapie erfolgen. Optimal wäre natürlich eine Langzeittherapie.

    Du kannst eigentlich nicht allzu viel machen, musst es auch nicht. Wenn er mit dir über sein Alkoholproblem reden will ist das okay, aber fang selbst nicht immer wieder davon an. Mache dir erst einmal klar, dass seine Abhängigkeit eine Krankheit ist, vergleichbar mit Diabetes. Es ist eine Krankheit, die nicht zu heilen ist, aber sehr wohl bei entsprechender Lebensweise zum Stillstand gebracht werden kann. Wenn du mit ihm auch so umgehst, wirst du ihm damit am meisten helfen. Alkohol hast du schon aus dem Haus geschafft, bleibt noch, nicht mit Alkohol kochen. Somit hast du alles getan, was in deiner Macht steht.

    Du solltest dir auch darüber im Klaren sein, dass nicht nur er sich verändern wird, sondern auch du wirst dich umstellen müssen. Manches Verhalten wird dir in der ersten Zeit fremd an ihm vorkommen und es wird sich nicht nur die Frage stellen, wie du ihm helfen kannst, sondern wie du selbst damit umgehst. Das fängt damit an, dass er mehr Zeit für andere Tätigkeiten hat, bis hin zu einem anderen Freundeskreis. Es gibt auch Beratungen für Angehörige, die du unter Umständen auch in Anspruch nehmen kannst.

    Wünsche euch viel Erfolg

    LG Henri

    Hallo Susa

    Für deinen Vater stellt sicht die Frage doch erst gar nicht, warum er sich ändern soll. Es wäre doch für ihn nur ein Verzicht auf seinen Alkohol. Du hast lange genug mit ihm gesprochen und hast auch feststellen müssen, dass es nichts bei ihm bewirkt hat. Warum soll er auch Hilfe zulassen, es würde doch aus seiner Sicht ein Verlust sein. Dein drohen mit Kontaktabbruch hätte nur etwas bewirken können, wenn du es auch wahr gemacht hättest. Erst wenn er merkt, dass er durch sein trinken einen anderen Verlust in Kauf nehmen muss, wird er sich überlegen, etwas zu verändern.

    Bis jetzt hat er noch keinen Verlust durch sein trinken spüren müssen. Dein konsequentes Handeln, ihn nicht mehr hineinzulassen, wenn er betrunken ist, ist eine Maßnahme, ihn zum überlegen zu bringen. Auch ein Nichtbeachten seiner Person kann viel bewirken.

    Wenn du von Verantwortung schreibst, ist es sicher richtig, dass nur er für sich verantwortlich ist. Dasselbe gilt allerdings auch für dich, auch du bist verantwortlich dafür, dass es dir gut geht. Das hat nichts mit Egoismus zu tun, sondern es kann dazu führen, dass euch beiden geholfen ist. Dir geht es dadurch besser und er könnte sich deswegen doch Gedanken machen. Wegen der Suizidgefahr redest du am besten einmal mit der Suchtberatung, das lässt sich von hier schwer einschätzen.


    LG Henri

    Hallo Bilbo und willkommen im Forum

    Chrissyta hat Recht, viel helfen kannst du ihr nicht, kannst sie aber unterstützen. Sie muss es lernen, alleine mit ihrem Problem fertig zu werden, da kannst du als „Kindermädchen“ nicht viel machen. Du kannst ihr am besten helfen, indem du da bist, wenn sie über ihr Problem reden will. Ein Lob deinerseits nach einer Woche, einem Monat usw. wird sie motivieren, aber sonst ist ein normales Verhalten deinerseits das Beste.

    Wenn sie ab und zu doch trinkt, dann ist es schon richtig, zu einem Suchtberater zu gehen. Gelegentlich trinken führt mit der Zeit dazu, immer öfter in das alte Verhalten zu verfallen. Sie schafft es vorerst zwar wieder eine zeitlang, aber die Abstände werden immer kürzer, sodass sie in absehbarer Zeit wieder voll drin ist. Anscheinend hat sie aber schon gemerkt, dass sie es so nicht schafft und geht demnächst zu einem Suchtberater. Zusätzlich könntet ihr euch überlegen, in eine Selbsthilfegruppe zu gehen.

    wünsche euch alles Gute

    Gruß Henri

    Hallo Lilo

    Entschuldige bitte, da bin ich von falschen Voraussetzungen ausgegangen und lag mit meiner Meinung völlig daneben. Sorry, wenn ich dir mit meinen Worten wehgetan habe.

    Wenn du dir nicht eingestehen kannst, dass du abhängig bist, dann akzeptiere doch einfach, dass du mit Alkohol nicht umgehen kannst. Hört sich wenigstens nicht so schlimm an. Rückfälle sollten nicht vorkommen, aber das Leben geht deshalb trotzdem weiter. Überlegen kannst du dir, weshalb es zu den Rückfällen gekommen ist, um dann in Zukunft zu vermeiden, in ebensolche Lagen zu kommen.

    Solange du etwas gegen dein trinken tust, und dich nicht selbst aufgibst, brauchst du dich doch nicht als schlechter Mensch zu fühlen und als Versager erst recht nicht. Nur, wenn wir uns und unsere Krankheit selbst nicht akzeptieren und uns dafür schämen, wie können wir dann verlangen, dass andere Menschen anders denken. Aber selbst das tun die wenigsten, die meisten Leute haben Hochachtung vor denjenigen, die es schaffen vom trinken wegzukommen.

    Eine Therapie ist keine Garantie für ein trockenes Leben, wie du schmerzlich feststellen musstest. In der Therapie erhalten wir das theoretische Wissen, das wir dann in der Praxis umsetzen müssen.

    Du hast es nun wieder drei Wochen geschafft. Das ist wesentlich mehr als ein Anfang und es sollte dir doch soviel Selbstvertrauen geben. dass du dich nicht als Versager fühlst. Außerdem müsstest du dich doch jetzt schon viel besser fühlen. Warum die Erlebnisse verdrängen? Sie gehören nun einmal zu dir und deinem Leben, haben dich mit geprägt und du kannst sie doch nicht ungeschehen machen. Vielleicht irre ich mich schon wieder, aber ich denke, du siehst das alles zu verkrampft und es ist noch zu sehr ein „ich darf nicht trinken“. Ich glaube, dein Entschluss, es mit einer ambulanten Therapie zu versuchen, kann dir viel helfen.

    wünsche dir viel Erfolg

    LG Henri

    Hallo Lilo

    Wenn ich das richtig verstehe, dann hat dein Problem direkt mit Alkohol nichts zu tun, sondern es ist eher eine Persönlichkeitsstörung. Du hältst dich für gut oder schlecht, fühlst nur die Extreme, Graustufen zwischen schwarz und weiß gibt es nicht für dich. Du musst also lernen, dich als Person zu akzeptieren, die Schwächen und auch Fehler haben darf.

    Deinem Schreiben entnehme ich, dass du zurzeit nicht trinkst, aber du schreibst nicht, wie lange du schon trocken bist und dann weiß ich nicht so recht, was ich mir unter „all die schrecklichen Erlebnisse“ vorstellen soll. Vielleicht kannst du dazu noch etwas schreiben.

    LG Henri

    Hallo wuffl

    auch von mir ein herzliches Willkommen

    Wenn du diese Mengen erst seit ein paar Wochen trinkst, dann ist es zwar nicht ganz auszuschließen, aber die Gefahr, dass du einen Krampfanfall oder ein Delirium bekommst, nicht sehr groß. Da dein Freund oder dein Sohn bei dir ist, der notfalls Hilfe rufen könnte, brauchst du dir deshalb keine großen Sorgen zu machen.

    wünsche dir, dass du es schaffst

    LG Henri

    Hallo blocki

    Die junge Frau hat dir anvertraut, dass sie Alkoholikerin ist und eine Entziehungskur gemacht hat. Ihr Vertrauen zu dir ist jedoch nicht so groß, dass sie von ihrem Rückfall sprechen würde, dafür ist die Hemmschwelle doch zu groß. Es ist ein großer Unterschied, ob ich von mir sagen kann, dass ich trockener Alkoholiker bin oder von einem Rückfall reden soll. Vielleicht will sie sogar mit dir reden, aber traut sich nicht. Deshalb, sprich sie einfach vorsichtig an, dann wirst du sehr schnell merken, ob sie mit dir reden will oder nicht. Kannst ihr auch signalisieren, dass du später zu einem Gespräch bereit bist, wenn ihr das lieber ist. Versuche nur nicht den Eindruck zu erwecken, dass du dich aufdrängen willst. Mehr denke ich, solltest du und kannst du nicht tun.

    LG Henri

    Hallo HanMeier

    Ein besseres Beispiel einer Co-Abhängigkeit gibt es nicht. Sie ist abhängig und ihr besorgt ihr den Alkohol. Wenn sie weder zum Hausarzt noch ins KH, also sich nicht helfen lassen will, könnt ihr momentan nichts tun.

    Ihr den Alk. zu besorgen ist sicher nicht der richtige Weg. Es widerspricht sich doch, ihr wollt nicht, dass sie trinkt, aber ihr besorgt ihr den Alkohol. Wenn sie zu trinken haben will, dann soll sie sich den Alkohol selbst besorgen. Auch wenn sie nichts bekommt, dürfte die Gefahr von Entzugserscheinungen nicht groß sein, da sie Quartalstrinkerin ist, wie du schreibst. Selbst wenn sie zu den Nachbarn rennt, spielt das auch keine große Rolle, da diese bestimmt schon von ihrem trinken wissen. Allzu oft wird sie auch dort nichts bekommen, sodass sich das auch von selbst erledigt.

    Solange sie getrunken hat, wird es wenig Zweck haben, mit ihr zu reden. Da sie Quartalstrinkerin ist, solltet ihr jedoch nach der derzeitigen Phase versuchen, ein vernünftiges Gespräch mit ihr zu führen. Der richtige Weg für sie ist, zu ihrem Hausarzt zu gehen und sich auch an die Suchtberatung zu wenden. Alleine wird sie das Problem kaum in den Griff bekommen.

    Wünsche euch alles Gute

    VG Henri

    Hallo denkmensch

    Sorry, aber wenn ich nicht verstehe, was jemand meint, dann frage ich nach. Es scheint aber, dass ich nicht der Einzige bin, der das nicht verstanden hat, da bis jetzt niemand in dem Thread gepostet hat. Ich denke aber, dass jetzt rüber gekommen ist, was du meinst.

    Gruß Henri

    Hallo Mela und herzlich Willkommen im Forum


    Ich wünsche mir Hilfe, Rat und vor allem Unterstützung - hm und ehrlich auch Lob/Schulterklopfen von Euch
    Nach so langer Zeit des Trinkens aufhören und dann nicht nur für ein paar Tage, sondern bereits vier Wochen, ist eine tolle Leistung und auch ein *aufSchulterklopf* wert. Die Gefahren, von denen du schreibst, sehe ich auch so. Nur, eine Gefahr die du erkannt hast, ist nur noch halb so groß.

    Wünsche dir noch viele trockene Wochen

    LG Henri

    Hallo denkmensch

    So ganz verstehe ich deinen Beitrag nicht., d. h. so gut wie nichts

    • Ein Hallo auf alle Neugierigen.
      Hmm, weiß nicht, ob alle so neugierig auf dich sind.
    • Ich möchte mich hier neu vorstellen.
      Wenn du dich neu vorstellst, dann von mir die Frage, da nur ein Beitrag von dir geschrieben wurde, unter welchem anderen Nick hast du dich hier bereits vorgestellt?
    • Ich hatte glücklicherweise noch nicht alles versoffen, aber es hätte nicht mehr viel gefehlt und ich wäre auf der Strasse gelandet, wenn mich nicht alle hängen gelassen hätten und mir stets Dampf gegeben hätten.
      Haben dich nun alle hängen lassen oder haben sie dir Dampf gegeben? Wenn sie dir Dampf gegeben haben, haben sie dich doch nicht hängen lassen, also was nun?
    • Der Kampf des nassen Alkies ist ein Gewissenskampf den der Suff immer besiegt, ausser man entscheidet sich ihn Bedingungslos stehen zu lassen.
      Wen stehen zu lassen, den Alki den Gewissenskampf oder den Suff?
    • Ich bin gespannt, was mir dieses Forum bringt, ich hoffe viel, da es sich mehr um qualitative kommunikation handelt wo ein Wohlfühlgefühl sich lediglich imaginär ergründen kann.
      Muss ich raten, was du damit ausdrücken willst, so ergibt es für mich keinen Sinn.

    Gruß Henri

    Hallo Ramazotti

    Zwei Alkoholiker in einer Beziehung, kann gefährlich sein, wie man jetzt bei euch sehen kann. Da kann es passieren, dass man sich gegenseitig runterzieht. Aber es gibt auch genauso viele Vorteile. Jeder kann nachvollziehen und fühlen, wie es dem Anderen zumute ist und weiß auch, wie man am besten helfen kann. Zum Glück hast du ganz schnell wieder die Kurve bekommen und hast auch die richtigen Maßnahmen eingeleitet.

    Wenn jemand allerdings bei einem Rückfall „na bravo!“ schreit, dann hat er ganz vorsichtig ausgedrückt, entweder keine Ahnung oder er hat nicht nachgedacht.

    Für euer Bemühen wünsche ich euch weiterhin viel Erfolg

    Henri

    Hallo Brandnew Day

    Auch von mir ein herzliches Willkommen hier im Forum.

    Da du bei der Ärztin warst, wird das Mittel dir bei den Entzugserscheinungen helfen. Viel Flüssigkeit zu dir nehmen hilft, den Flüssigkeitshaushalt wieder in Ordnung zu bringen. Mineralwasser, Saft, außer Kaffee, der selbst auch eine dehydrierende Wirkung hat und selbstverständlich keinen Alkohol. Außerdem hilft es den Druck Alkohol zu trinken, etwas zu dämpfen.

    Nicht dass es jetzt zu einem Missverständnis führt, der Rat von Helmut, Alkohol zu trinken war richtig, aber nur für den Fall gedacht, dass du keinen Arzt erreichen konntest.

    Wünsche dir das entsprechende Durchhaltevermögen für dein Vorhaben

    VG Henri

    Hallo Pinki und herzlich willkommen im Forum

    Lt. Beipackzettel darf es nicht angewendet werden bei:

    • bekannter Überempfindlichkeit gegenüber dem Wirkstoff Acamprosat-Calcium
    • Schwangerschaft oder Stillzeit
    • Störung der Nierenfunktion
    • schwerer Störung der Leberfunktion

    Hier habe ich die Beiträge im Forum gelistet, in denen von Cámpral geschrieben wurde. Einfach anklicken.

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    VG Henri